Model Y – Wer ist noch unzufrieden mit dem Fahrwerk? (Teil 1)

Weil wir dann auf manchen Straßen hier in der Gegend wegen Zickzack-Fahren eine Knolle bekommen… :flushed:

Hey zusammen

Ich bin auch nicht gerade super happy mit dem Fahrwerk. Es poltert mir auch ein wenig zu viel. Beim Model 3 habe ich andere Federn einbauen lassen und finde es seither besser, obwohl das Auto tiefergelegt worden ist.
Das Model Y möchte ich eigentlich nicht tieferlegen, soll ja ein „SUV“ bleiben.

Habe diese Pre-Order-Federn bei unplugged performance gefunden:

Der Versand in die Schweiz wird aber mit 200.- USD angegeben.

Könnten diese Federn eine gute Lösung bringen?
(Hab keine Lust ein Gewindefahrwerk einbauen zu lassen)

Grüsse

Ich habe jetzt 8800km seit Ende August gefahren. Seit 2000km habe ich den Luftdruck auf 2,9bar gesenkt.
Kein Poltern mehr, kein negatives Fahrverhalten, einfach sehr guter Komfort… für mich ist das Fahrwerk jetzt perfekt.

Ich will jetzt kein spielverderbender Tesla fanboy sein, aber der Fahrkomfort ist extrem subjektiv und hängt sehr davon ab welche Autos man davor gefahren hat. Ich z.B. komme von einem Skoda Octavia 1.9 TDI BJ 2009 und als ich den Model Y gefahren habe war das im Vergleich zu meinem Auto wie in einer Wolke zu fahren und mir hat es ziemlich gut gefallen. Wenn man von einer E-Klasse kommt wirds einem wahrscheinlich nicht so gut gefallen.
Was ich aber sehr schlecht empfunden habe waren die Geräusche vom hinteren Teil des Autos als ich auf der Autobahn 140km/gefahren habe. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass die Heckklappe nicht ganz dicht war.

Man muss es mit der aktuellen Elektrokonkurrenz vergleichen (Enyaq, ID4, Q4, Ioniq 5). Wir haben ein Familienauto gesucht mit dem wir auch in den Urlaub fahren können. In diesem Bereich in das MY den Genannten leider unterlegen, da das Fahrwerk sehr straff ausgelegt ist und einem Enyaq in Sachen Komfort nicht das Wasser reichen kann. Performance spielt für Familien überhaupt keine Rolle, da alle Insassen vom ständigen beschleunigen und rekuperieren nur Kopfschmerzen bekommen. Auch ist der Travel Assist der VAG-Modelle dem Standard Autopilot von Tesla überlegen. Das hätte ich nicht gedacht. Somit ist das MY, trotz des enormen Platzangebots, einem Skoda Enyaq als Familienauto leider unterlegen.

Echt jetzt? Was kann denn der Travel Assist von VAG so? Interessiert mich voll.

Wir haben so nen Hybrid -Passat auf Arbeit, der bremst rechtzeitig vor dem Ort ab um am Ortsschild auf 50+eingestellten (ich hatte 5 km/h gewählt) Toleranz zu sein, beschleunigt nach dem Ortsschild wieder automatisch auf die gelesene Geschwindigkeit. Auch im Ort bremst er, wenn er ein Schild erkennt automatisch auf zb 30 km/h. Aber vor dem Schild.
Also das, was hier unter anderem immer kritisiert wird beim Tesla.

Das ist mir so in Erinnerung geblieben, da ich das ganz gut fand

Also von meinem 5-jährigen Sohn kommt von den billigen Plätzen hinten regelmäßig ein „Papa, mach mal den Raketenantrieb“. :laughing:

Gibts in DE eigentlich schon legale Federn oder Fahrwerke fürs MY? Also mit ABE/Papieren?

Ich fahr mittlerweile auch auf 2,8-2,9 Bar… muss aber die Reifen beobachten…

Der Druck geht beim Fahren noch hoch. Meine haben auch derzeit 2,9 bar, sobald die Reifen warm werden geht das auf 3.0 hoch. Auf der Autobahn dann 3.1 bar

Ich fahre 2,6 und wenn ich was gefahren bin 2,7.
Würde aber gern ein bequemeres Fahrwerk nachrüsten ohne tiefer zulegen .

Für mich ist das Fahrwerk ganz Okay so, man darf die Fahrbahn doch auch noch etwas spüren und man fährt dann automatisch angepasster.

Ich habe das Model Y diese Woche zur Probe gefahren. Ehrlich gesagt bin ich vom Ergebnis enttäuscht. Auf schlechter Wegstrecke rumpelt, poltert und klappert es doch sehr stark. Sorry Tesla aber das ist eines 60K Euro teuren Fahrzeugs und einem Tesla nicht würdig. Ich sehe die 60K Euro irgendwie nicht gerechtfertigt. Ich hoffe das die Fahrzeuge aus Grünheide, wenn die denn mal kommen, eine deutliche Verbesserung bringen was das Fahrwerk und vor allem den Akku betrifft. Ansonsten kann ich mein Model S weiter fahren weil ich aktuell keinen eklatanten Mehrwert beim Y sehe.

Das Model Y zielt auch nicht auf Model S Fahrer sondern auf Neukunden. Für die ist es meist eine deutliche Verbesserung - auch mit leichtem Poltern (weniger Reifendruck hilft tatsächlich)

Ich bin das MY nur zur Probe gefahren, aber dafür recht brutal auf Feldwegen, da ich die Eignung dafür feststellen wollte. (Hatte bei Tesla zuvor angefragt, ob dies erlaubt sei.) Das Fahrwerk war nicht sanft wie ein Luftfahrwerk, aber hat die Schläge doch relativ souverän weggesteckt.

Die Frage wäre jetzt, wie gut das andere E-SUVs in dieser Preisklasse beherrschen. Dies wäre ein Vergleich und nicht (eine fast doppelt so teure) E-Limousine oder gar ein Verbrenner.

Deutliche Verbesserung für Neukunden?
Der Schuss kann aber auch nach Hinten losgehen. Jeder popelige VW Golf oder Polo der letzten 10 Jahre hat gefühlt ein besseres Fahrwerk. Wobei ein Neukunde wahrscheinlich in erster Linie von der Performance eines Teslas geflasht sein wird und sich darüber mit dem Tesla Virus ansteckt und erst Mal den Verstand verliert. Performance ist aber nicht das alleinige Kriterium für ein gutes Eauto.

Zu aller Beruhigung: Ich habe mir gerade den Kia EV6 angeschaut und ein bisschen damit gespielt. Ist ein tolles Auto wenn man von einem Tesla kommt, will man die vielen Knöpfe und Schalter aber wohl nicht mehr. Das Menü und Bedienkonzept ist nicht gerade sehr intuitiv zu bedienen. Und es ist extrem langsam im Verhältnis zu einer aktuellen MCU eines Teslas. Für die Berechnung einer 2100 km langen Strecke durch Europa, braucht der Kia gefühlt ewig. So 5 bis 6 Minuten. In meinem Model S mit gerade frisch verbauter MCU2, dauert die Berechnung der gleichen Strecke keine 10 sek. Da liegen Welten dazwischen. Und dann habe ich dazu noch als Ergebnis eine Route mit allen Ladestopps inklusive SoC bei Ankunft und bei Abfahrt. Allein das ist schon Gold wert.

5 bis 6 Minuten? WTF?

Wenn man von zu Hause losfährt, mag das egal sein, weil man ja den ersten Weg kennt.

Trotzdem deutet das auf sehr schwache Hardware hin, was dann auch erahnen lässt, dass da kaum noch größere Funktionalität per Update nachkommt….

Da ist dann das ABRP Abo Pflicht.

In CH bin ich auf meiner Probefahrt nicht über 100km/h rausgekommen, da ist mir dann natürlich nichts negativ aufgefallen.

Bei fast einem Faktor 100 im Laufzeitverhalten würde ich eher den Hauptschuldigen in der Software vermuten. Das können langsame Zugriffe über das Netzwerk (LTE) sein oder aber auch schlechte Algorithmen (mit exponentiellem Laufzeitverhalten?). In jedem Fall jemand bei der Software, der sein Handwerk nicht so gut, wie die Jungs von Tesla verstanden hat.

Mach ein Termin im SC. Bei mir haben sie das „Nachgestellt“, jetzt klappert es nicht mehr.

was haben sie nachgestellt und was hast du bemängelt?