Kann ich im Großen und Ganzen, hier in Berlin, bestätigen. Fahre seit 3 Jahren ein MX P. Auf grader Strecke bin ich das absolute Verkehrshindernis, bei 7 mehr als erlaubt.
An Ampelkreuzungen steigert sich dies bis zum, nicht mehr nachvollziehbaren, Irrsinn. Leider bemerke ich auch, dass M3 langsam mehr und mehr dazu gehören. Wobei wir doch wissen, alle Tesla die fahren auf jeden Fall, welche Beschleunigung möglich sind. Wer Tesla ordert hat sich m. E. auch über alle Modelle, inclusive Leistungsdaten, kundig gemacht. Nach 3Jahren Tesla bin ich zwar nicht frei vom „Gegenhalten“, aber ich habe diese Versuchung im Griff. Auch wenn es schwer fällt.
Das ist von den Werten schon beeindruckend. Die 15 Liter Ultimate allerdings auch.
Ein Feuerwehrkumpel hat einen gemotzten RS3. Der sagt, dass einen das Ding als Alltagsauto (also wenn man blöde im Münchner Stadtverkehr mit Zoes und Model 3 dieser Welt mitschleicht und nicht Spass auf der Autobahn usw. hat) echt kaputtmacht.
Ich bin nun 31, fahre nen M3P. Eher auf Langstrecke. An Ampeln nutz ich, wenn ich vorne stehe eig. so gut wie immer das Potenzial. Nicht um andere zu beeindrucken, sondern weils mir Spaß macht. Aber eben auch nicht übertrieben, sondern bis zur maximal erlaubten Geschwindigkeit. Irgendwelche Aufforderungen zu Ampelduellen hab ich bisher noch nicht gehabt. Ist wohl ein regionales Phänomen. Gut, wohne nun auch nicht in ner Großstadt. Interessiere mich aber an der Ampel auch nicht für die Autos die neben mir stehen, sondern schau auf die Ampel und drück das Pedal wenns Grün wird. Autobahn fahr ich meine gemütlichen 130 mit AP und geb eig. nur mal nen wenig mehr Strom, wenn ich merke, dass der auf der Mittleren Spur das Gaspedal gefunden hat aber sonst nur schleicht, damit ich Links kein dauerhaftes Hindernis bin oder eben wenn Leute der Meinung sind immer dann überholen zu müssen, wenn ich Rechts auf nen LKW aufzulaufen drohe, diese dann aber nur mit 2-3km/h schneller vorbei wollen.
Obacht, auch wenn ich das alles so vollkommen verstehe und es im Grunde Spass macht. Sieht es die Rennleitung legt es euch hier ein illegales Straßenrennen aus. Heißt Lappen weg, Auto enteiget!
Sorry, aber dein Vergleich ist nicht zu gebrauchen.
Der normale M3 LR hat keine 500 PS und ist von der Beschleunigung her zudem künstlich reglementiert. Mein 2019er M3 LR Boost ist „frei“ und macht, wie üblich, die 3,9 Sekunden auf 100 kmh. Sowas kann man z.B. hier sehen: Tesla Model 3 AWD run test just after boost upgrade - YouTube
500 PS sind in diesem Fall also 500 PS.
Die meisten Verbrenner bekommen ihre PS gar nicht auf die Straße!
Also ich bin da ganz ehrlich, nicht ganz so passiv unterwegs wie hier die meisten.
Bei uns gibt es da auch so eine Stelle, da sieht man schon wenn die entsprechenden Autos ankommen, dass die es ganz genau wissen wollen. Die mache ich dann halt auch konsequent nass. Wenn die Ahnung hätten was ein Tesla so kann würden sie es ja schließlich nicht probieren und ich hoffe auch dass die Leute dann auch ein bisschen das Image vom „langsamen Elektroauto“ verlieren.
Grundsätzlich fahre ich aber nie schneller als die Geschwindigkeitsbegrenzung, egal ob in der Stadt, auf dem Land oder auf der Autobahn. Das ist eines meiner Prinzipien, ich mag auch keine Raser, nur eben schnelles Beschleunigen. Vielleicht kann ich mir ja in einigen Jahren eure Ruhe auch aneignen
Im alltag macht ein Verbrenner keinen Spaß. Weder im stau in der stadt, noch beim 120kmh pendeln auf der Autobahn. Schneller Autobahnfahren kann spaß machen, nutzt sich aber ab.
Ich nutze meine Verbrenner eigentlich nur noch für Fahrten in die Alpen. Und selbst das geht inzwischen mit einem M3P ganz gut (wobei mir dort Motorklang schon die Würze gibt)
Mir fällt immer auf, dass die Leute meinen Sie haben eine Chance und fahren sehr dicht auf. Am Ortsausgang beschleunige ich dann gern auf 110 mit Vollgas und dann hat sich das erledigt.
So ein Fall hatte ich in Tschechien auch schon. Hab nen Opel + seinen langsamen Vordermann überholt und 2 Minuten Später ist bei dem Wohl ne Sicherung durchgedreht. Heftiges dichtes Auffahren, in der Spur rumzappeln bis zum geht nicht mehr, als wenn er Vorbei wollte, Lichthupe. Das Volle Programm. Ortsausgang bis 100 hoch, 90 erlaubt, er mit großem Zeitversatz mit 120 hinterher. KA. was bei solchen Leute im Kopf falsch läuft. Fands eig. nur schade, dass er dann Geradeaus gefahren ist und mir nicht die Serpentinen folgen wollte
Kosten die den gleich viel?
Entscheidend ist das Verhältnis Euro/PS was identisch sein müsste wenn man schon sowas nimmt.
Aber Verbrenner PS sind nicht gleich BEV PS (sollte man schon gelernt haben), d.h. ein M3LR hat „nur“ ca. 158 KW (!!) Dauerleistung…der Rest sind Spitzenwerte die nur kurz (aber häufig ausreichend) abgerufen werden können. Nur das MS Plaid ist da aktuell anders und höher einzustufen…
PS sind PS. Ob Verbrenner oder Elektro. Auch bei nem Verbrenner liegt die maximale Leistung erst spät an. Ist also auch nur eine Spitzenleistung wie beim Elektro. Der Unterschied besteht im Ansprechverhalten und der Drehmomentkurve. Inkl. einer Unterbrechungsfreien Kraftübertragung.
Nope…sind sie in Falle der meisten BEVs nicht. Die Dauerlast ist einfach limitiert. Ihr sprecht über kurze Spitzenlasten und ja da sind diese Leistungen per Boost oder beim P abrufbar. Aber nicht sagen wir mal 10 km am Stück. Deshalb packt den „Ring“ auch aktuell nur der Plaid (limitiert auf 260 km/h) in einer 7er Zeit…Das ist einfach so und steht auch so in der Zulassung und im COC:…
M3LR P: => DE: 153 kW (208 PS) Gesamt: 377 kW per Boost/P…
P.S ein modifizierter M3P unplugged hat fast den Rekord gekackt aber nicht die Serie…
Die ganzen Vergleiche sind nicht zu gebrauchen, vor allem nicht die mit PKW’s die 200PS Minderleistung haben.
Hier ein Model 3 Performance
Tesla Model 3 Performance 2022
513 PS/660 NM
~1850 kg (Waage vom Landwirt)+ 80kg Fahrer
235/35 R20 Pirelli PZero
H&R Federn
28°C
96%
100-200 km/h: 9,53s korrigiert
0-100 km/h: 3,36s
200-250 km/h: 13,13s korrigiert
1/4 Meile: 11,41s@190,02 km/h
100-0 km/h: 33,08m
Hier sieht man dann, dass sich die Zeiten kaum unterscheiden. Wenn man das M3 aber wiederum mit der gleichen Fahrzeugklasse (BMW M3?) vergleicht ist er eher wieder langsamer.
1PS bleibt 1 PS. Egal ob Dauerhaft oder nicht. Selbst wenn du Konstant 200 fahren würdest, würdest du nicht Dauerhaft deine Maximallast brauchen.
Die Dauerlast bei E-Autos bezieht sich nicht auf die Maximale Last, da eben der Tank/Akku diese Kapazität nicht hat. Nen Verbrenner mit 60 Liter Tank kommt auf etwa den 5 - 8 Fachen Energieinhalt im Tank, somit gibts dort Quasi keine Limitierung in der Dauerlast und Dauerlast entspricht der Spitzenlast. Geb dem Verbrenner nen 10 Liter Tank, dann sieht die Dauerlast genauso aus.
Vielleicht oute ich mich jetzt als übertrieben kindisch, aber: Mir macht das Spass.
Zumindest in der teslareichen Schweiz traut sich ja keiner mehr, weil auch die Dorfjugend mittlerweile mitbekommen hat, dass man gegen die US-Batterieschüssel nur dann Land sieht, wenn der Fahrer entweder keinen Bock hat, oder gar nicht hingeschaut hat.
Und denen paar wenigen, die es noch nicht wussten: Ich erkläre das gerne und tatkräftig an einem Beispiel in der Realität. Nichts ist besser für die Elektromobilität, als den Verweigerern zu zeigen: Dein Hubschüttler hat GAR KEINE Daseinsberechtigung. Nicht bei den (Lärm-/Abgas-)Emissionen, bei den Betriebskosten, noch nicht mal bei dem, für das ein buntes „M“ oder ein „AMG“ auf dem Heck steht. Der Fahrer des X4M vor ein paar Tagen hatte jedenfalls an der nächsten Ampel kein glückliches Gesicht mehr.
Freut mich, sowas. Wirklich.
Ne die Dauerlast bezeichnet den Wert der 30min lang verfügbar ist. Früher gab es noch einen 60 min Wert.
Bei den MS beides bekannt als gelbe Linie des Todes…
Der Akku im M3P (Pana) hat nur eine minimale „Leistungsbegrenzung“ bei hohen SOC, bei 20% limitiert er aber auch die Spitzenleistung deutlich.
Beim MY P limitiert einzig und alleine der Akku (LG) die Spitzenleistung aber er zeigt sich robuster besser bei niedrigen SOC.
D. h. beim BEV spielen die „Werte“ der Spitzenleistung damit keine Rolle und die KW müssen aus dem Leistungsdiagrammen entnommen werden und sind stark SOC abhängig.
Beim Verbrenner ist es eine Frage des Alters und des Zustands + Wetter.
PS sind zwar die technisch möglichen PS haben aber nichts mit der Wirklichkeit beim BEV zu tun.
Beim Verbrenner liegt die PS Welt und reale Welt sehr nahe zusammen, beim BEV eher nicht.
P.S. beim BEV wird man nie die 30 min Grenze erreichen, denn dann ist jeder aktuelle Akku ja leer (und die Leistung schon weit vorher deutlich reduziert)…