Model 3 Performance Bremsscheiben und Bremsbeläge

Kannste nehmen , bekommt man in den Griff.

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eine runde nordschleife dann passt das :rofl:

Wie erkenne ich denn als Laie wenn die Scheiben nicht mehr zu retten sind?

Ist ok, meine sehen deutlich schlimmer aus, 13tkm, 3/2023

Sehen nicht so gut aus, aber man kann sie abdrehen lassen.
Das macht z.B. Reifen Reber.
Die kosten sollte man aber mit einkalkulieren.

mit der Scheiben auf dem ersten Bild, braucht man nicht mehr zum TÜV zu fahren.
2/3 der Reibfläche muss tragend sein, was hier wohl nicht mehr gegeben ist.

Ich finde es erstaunlich, dass ein Händler so was an Privatkunden verkaufen will.

Üblicherweise geht so was nur in den Export oder wird repariert.

Machbar ist das aber und ein gutes Argument den Preis zu drücken.

Der Wagen stammt aus privater Hand.
Denkst du mit beherztem Bremsen bekommt man die Scheiben nicht mehr in den Griff?

Was meinst du mit Export? Das ein quasi neuer Tesla nur noch in den Export geht wenn die Scheiben fällig sind?

Ja, das meint er damit.

Ein normaler Händler würde keinem privaten Käufer so was anbieten.

Da wird entweder repariert oder ins Ausland verkauft, auch wegen der Gewährleistung.

Privat kann man natürlich verkaufen, wie man will.
So was schränkt den Käuferkreis deutlich ein und kann auch den Preis erheblich drücken.

Wenn der Preis stimmt, hätte ich keine Bedenken den Wagen zu kaufen.

Ob das mit Freibremsen noch funktioniert kann ich nicht sicher sagen.
Bei meinem M3P waren die bei weitem nicht so stark angerostet, aber da ging das Freibremsen recht gut.

Nur darauf achten, dass die Bremsscheiben nicht überhitzen und gleich blau anlaufen.
Dafür sollte man zwischen den Bremsvorgängen genug Zeit zum Abkühlen lassen.

Es muss ja auch nicht an einem Tag fertig werden.

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Moin,
bin neu hier im Forum und war bis jetzt nur seit paar Monaten (unangemeldeter) Mitleser. :sweat_smile:

Ich interessiere mich für nen Model 3. Es wird entweder ein LR oder Performance (BJ2022), nehmen sich vom Kaufpreis wie auch Versicherung kaum was.

Daher hab ich mich was im Unterhalt eingelesen und dort sind sie ja auch fast gleich bis auf das Thema Bremsen (wie man auch hier natürlich liest).

Wie sieht es eigentlich mit dem Kriechmodus aus, hilft er den Bremsen? Ich verstehe den Modus so das der Tesla sich verhält wie ein Verbrenner mit Automatikgetriebe, funktioniert die Rekuperation dann noch bis zum „kriechen“? Dadurch würde man ja immer etwas bremsen müssen (zb an einer Ampel) und hätte keine Probleme mit den Bremsen.

Hab meine Teile sonst immer auf Daparto bestellt/angeschaut, daher war ich verwundert das man dort nichts findet. Auf Autodoc findet man dann aber doch einige Teile (auch wenn man einen Performance angibt), in der Beschreibung steht dann aber auch immer „für Fahrzeuge ohne Performance Bremse“. Sprich, es ist auch Sinnfrei dort zu suchen.

Brembo selbst auf deren Seite gibt ja zich Teile an die kompatibel sein sollen, wie man hier liest aber nur mit Anpassungen, auf anderen Seiten steht dran das sie fürs Performance nicht kompatibel sind :face_with_peeking_eye:

EBC Bremsen sind mir persönlich zu teuer, Klötze fast so viel wie die Scheiben noch dazu wohl seit Monaten immer wieder nicht lieferbar?

Umbauten auf eine größere Anlage kosten ja ordentlich Geld:

Wäre man für beide Achsen ja bei 5k, stolzer Preis.
Für beide Achsen wäre der Preis sonst Super.

So wie ich es nun rausgelesen habe kommt man nicht um die Originalscheiben rum? Falls die Scheiben noch ok sind (ansonsten ca 600 Euro für neue Scheiben bei Tesla), schnellstmöglich auf einen anderen Bremsbelag (zb Febi Bilstein ~60Euro) umrüsten und man hat Ruhe?

Febi Bilstein Klötze:
Vorne ~26 Euro Artikelnummer: 177660
Hinten ~ 31 Euro Artikelnummer: 177664

Anmerkung ob VMaxx oder Big Break Kit von Brembo die Lösung ist immer nur für die VA. An der HA geht nur der Tausch der Scheibe und Beläge, weil die Feststellbremse im Sattel ist und da eine Umrüstung ein Problem ist. Tesla bekommt es beim Plaid hin. Da wird die Feststellbremse ausgelagert und ein separater Sattel wird gesetzt.

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Hallo @bartsch1986 ,

kommt alles auch auf Deine Ansprüche an, die Performance Bremse ist zwar besser als die LR Bremse aber mehr auch nicht, d.h. auch die kannst Du auf deutschen Autobahnen schnell an ihre Temperaturgrenze und damit Belastungsgrenze bringen.

Ich mag sie aber optisch sehr und bei vernünftigem Umgang passt das schon für Normalos.

Der Krichmodus bringt definitiv was aber kaum mehr, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Dazu wird die Reku auf den letzten Metern beim Anhalten zurückgenommen und geht bei der Reichweite im Rauschen unter.

Ich habe gerade versucht, meine Scheiben mit den Febis zu retten, muss aber nun leider eingestehen, dass mir das entweder viel zu lange dauert und/oder zu viel Zeit und Aufmerksamkeit erfordert. Vermutlich waren meine Scheiben schon zu vergammelt. Daher habe ich mir gerade alle Bremsscheiben (sowie die E18 Schrauben für die Bremssättel) bei Tesla bestellt und baue mir wieder (plane) Febis dazu ein. Danach einmal Burnishing Programm und dann sollte in Verbindung mit dem Kriechmodus und normaler Benutzung auch dauerhaft Ruhe sein.

Meinen ehemaligen LR konnte ich hingegen ohne Material retten. Hier besteht m.E. definitiv ein Unterschied im Pflegebedarf.

Nachfolgend noch die Teilenummern aus dem Tesla ETK:

2 Bremsscheiben vorne (1044616-00-D)
2 Bremsscheiben hinten (1044636-00-D)
8 Schrauben E18 zur Befestigung der Bremssattel am Achsschenkel (1088969-00-B)

(Der Ersatz der Schrauben wird im Tesla Werkstatthandbuch erwähnt aber ich vermute, viele machen das nicht. Bei dem Minibetrag denke ich über sowas erst gar nicht nach.)

Kostenpunkt aktuell in D: knapp 650 Euro inkl. MwSt.

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ahh ok super danke, das hab ich bis jetzt noch nicht herausgelesen.

Somit wäre für mich eh ne neue Bremsanlage eh nichts, zwecks Optik und halt am ende der Preis.

Preis? Ein Model 3 Performance mit 513 PS kostet weniger, als ein M3, RS4 oder C63S mit ähnlicher Leistung. Wenn man die Bremse halt auf dem Level haben will, muss man halt mal ein etwas Geld in die Hand nehmen.

Schlicht und einfach: Nein, hilft nicht.

Soweit ich weiß gibt es den Kriechmodus bei neueren Modellen gar nicht mehr.
Der macht aber auch keinen Sinn, weil man mit One Pedal Drive erheblich besser fährt, wenn man sich erst mal daran gewöhnt hat.

Zum Anhalten wird immer die Bremse betätigt, was aber nicht zum „Freibremsen“ ausreicht.

Bei meinem 2021er M3P musst man noch öfter die Bremse betätigen, damit es nicht rostet.
Durch die Softwareänderung, bei der das automatisch erfolgt, sollte das eigenblich nicht mehr notwendig sein.

Egal wie, man sollte sich die Bremse bei Performance schon gelegentlich mal ansehen und wenn leichter Rost vorhanden ist, rechtzeitig freibremsen.
Dann ist das überhaupt kein Problem.

Am besten erst mal ausprobieren.

Vorab schon geänderte Bremsen zu suchen, bevor überhaupt klar ist, ob man was ändern müsste, halte ich für voreilig.

Also im Schlimmsten Fall sind somit (wenn alles Schrott sein sollte an einem gebrauchten Performance) ~700 Euro plus Einbau mit einzuplanen.

Ja hatte es gelesen bei dir das du es versuchst, wenns nicht sein soll solls halt nicht sein :grin:

Bei dem Wagen von meiner Frau (BMW E92) waren die Bremsen auch mittlerweile am Rosten und schon ordentlich festgebacken. Beim ersten Bewegen haben wir gedacht die Bremse ist rausgerissen bei den Geräuschen :face_with_peeking_eye: Wagen stand ca 5 Monate nun im Freien rum ohne Bewegung bei Frost usw. Haben sich aber jetzt nach paar Tagen ordentlich wieder freigebremst und sehen wieder gut aus, sogar ohne Probleme über den Tüv gekommen.

Zum Thema Ansprüche:
Wir hatten einen Tesla Y LR als Leihwagen in Norwegen, wir waren wirklich überrascht wie Kraftvoll und wie viel Fahrspaß man mit dem Wagen haben konnte, trotz winterlicher Bedingungen waren mit 100% Akku 500km drin, natürlich kann man da maximal 90kmh fahren was der Reichweite zu gute kommt :sweat_smile:
Aber es war wirklich ein schönes Erlebnis (vom Fahrgefühl her, Landschaftlich sowieso) was mich überhaupt hier hin getrieben hat ins Forum, eigentlich sollte der Leihwagen ein Polestar sein :grin:

Ich selbst fahre gerne schnell, hab zur Zeit noch eine Corvette C6 für Sonne/Sommerfahrten, mit ihr bin ich auch gerne über 200kmh unterwegs wenn es am Wochenende Richtung Eifel oder in den Süden des Landes geht, natürlich wenn alles frei ist bzw der Verkehr es zulässt. Glaub ein Verbrauch von 12l im Durchschnitt auf mittlerweile 45tkm sprechen da eher für einen „Cruiser Fahrstil“ als einen Raser, bin somit eher der vorausschauende Fahrer dem die Performance Bremse dicke reichen sollte. Die Bremsen auf meinem Alltagsauto (BMW E91) halten seit 5 Jahren/80tkm gut durch und laut der Anzeige im Fahrzeug sind nochmals 80tkm drin.

Da der Tesla beide Fahrzeuge ersetzen soll, gehe ich eher davon aus das ich beim Performance besser „aufgehoben“ bin. Einzige „Problem“ mal wieder, man selbst da man sich sagt man brauchts eigentlich nicht, der LR reicht doch auch aus! Dazu die „Sorge“ um die Bremse, die aber (wie ich mittlerweile dank dem Beitrag hier) zu Seite schieben kann.

Du hattest also einen LR vor dem Performance?
Sind die Unterschiede beim Fahren/Beschleunigen ein deutlicher unterschied oder warum hast du den LR ersetzt durch einen Performance? :slightly_smiling_face:

Wir hatten schon einige Teslas, vom M3P über Plaid, bis zu Y LR und M3LR RWD, die aktuell noch da sind.

Mein erster war ein Model S P85D.

Dann kam das Model 3 Performance, der durch das Y LR ersetzt wurde.

Als nächstes ist eigentlich wieder ein M3P geplant.
Bin nur nicht sicher, ob Highland oder der Vorgänger.

Jeder hat da glaube ich andere Bedürfnisse, für mich sollte die Serienbremse ausreichen. Preislich ist das Model 3P unschlagbar, da steht nicht zur Frage. :grinning:

Mein Budget für das P liegt bei grob 40t Euro. Wenn ich da nochmals zich tausend reinhauen muss in die Bremse wäre es nichts für mich, noch dazu möchte ich persönlich halt ungerne was zusätzlich einbauen lassen.

Habe deinen Beitrag auch schon gelesen =)

mhh ok, hatte gelesen das der Kriechmodus da helfen sollte?
Eigentlich sollte der P mit Bj 2022 es doch haben, oder irre ich mich?

One Pedal war schon nett, aber für mich kein muss. Wenn ich dadurch die Bremse „erhalte“ verzichte ich gerne aufs One Pedal :grin:

Ich Informiere mich halt vor dem Kauf über die „schwächen/Wehwehchen“ von Fahrzeugen und was auf einen zukommen kann an kosten =)

Werde nicht sofort wenn ich einen 3P mir kaufe die Bremsen austauschen aus Angst oder so :laughing:

Habe gerade nachgesehen.
Der 22er hat den Krichmodus noch.

Der sorgt aber lediglich dafür, dass der Wagen nicht stehen bleibt, sondern mit dem Elektromotor langsam weiter gefahren wird.
Erfunden wurde das wohl weil die Fahrer von Automatikfahrzeugen das so kennen.
Sinn macht es meiner Meinung nach absolut nicht, außer dass es sich anfühlt wie früher und man seine Gewohnheit nicht ändern muss.

Wie das einen Vorteil beim Freibremsen, gegenüber dem Halten, bei dem die Bremse aktiviert wird, haben soll, weiß ich nicht.

Wenn man beim Model 3P leichten Rost auf der Bremse hat, einfach öfter mal auf der Autobahnausfahrt oder bergab auf neutral schalten und zügig bremsen.
Das hat mindestens 100 mal mehr Wirkung, als das Kriechen.

Ich habe das meistens mit linksbremsen gemacht.
Dann wird der Motor automatisch abgeschaltet.

Bei beidem sollte man aber erst mal in den Rückspiegel schauen.