Nicht reparieren lassen?
Stell dir vor, du parkst in einer Tiefgarage.
Der Akku fängt nach ein paar Monaten doch Feuer und die Versicherung weigert sich zu bezahlen weil die Batterie beschädigt war.
Das will man definitiv nicht haben.
Zudem bin ich sicher dass man so keinen TÜV mehr bekommen wird.
Deine letzten drei Absätze sind leider off-topic und auch inhaltlich falsch. Vermeide doch bitte solche Ausflüge.
Zum Thema:
Es war absolut richtig den Schaden reparieren zu lassen, hätte ich auch so gemacht, da war ja schon ordentlich die Schutzplatte eingedrückt.
Was mich wundert ist tatsächlich der Preis und warum da nichts gegengerechnet wurde. Hieß es nicht mal ein Model 3 LR-Akku kostet eher um die 15k €? Über 20k habe ich bis jetzt immer beim Model S angesetzt gehabt. Es könnte natürlich schon damit zusammenhängen, dass hier die Versicherung gezahlt hat…da fallen Rechnungen gerne mal deutlich höher aus.
Erste Antwort: Nein, denn es kann sich um ein AT-Teil handeln. Das bedeutet nur im Austausch, denn der defekte Akku wird dann wieder vom Hersteller regeneriert und dann wieder als AT verkauft.
Genauso ist es auch bei Verbrennen. Dort wird im Regelfall und aus Kostengründen der Motor oder das Getriebe, selbst Lenkungen, Klimakompressoren, Anlasser, Steuergeräte, sogar spezielle Sensor (wie NOX Sonden z.B.) als AT angeboten/verkauft. Diese sind kostengünstiger und natürlich nachhaltiger.
Zweite Antwort: Hausspeicher. Da würden sich etliche Leute mach die Finger lecken.
Na, wenn Deine Kreditkarte bei 23.000€ nicht die Grätsche macht, hast Du ja im Leben alles richtig gemacht…
nein, schön finde ich das nicht. Aber in der Vergangenheit habe ich das auch bei VW schon so erlebt. Nachdem mir ein alkoholisierter Fahrer beim Abbiegen die komplette linke Seite meines Autos zerstört hat und klar war, der Gegner muss zahlen, musste ich trotzdem die Reparatur vorstrecken und dann auf die Versicherung warten…das war 2006
Nun ja , ich sehe das jetzt auch nicht dramatisch. Ist bei den Privat Versicherten in der Krankenkasse auch so. Meistens sind die Summen nicht so hoch , aber das Prinzip ist das selbe.
Natürlich hat man heutzutage keine 24k auf dem Girokonto , die die es haben , fahren im Normalfall kein M3LR , sondern MS oder anderes und benutzen 23K als Handgeld
.Bei dieser Summe sollte jedoch der Akku in das Eigentum der Versicherung (oder dir) übergehen. Leider ist es LR Akku und kein LFP , den würde ich mir sofort zusätzlich an die Hauswand hängen
.
nein,
du kannst alte Model S/X akku „reparieren“
aber keine Model 3 akkus, …
das hier war jetzt nur ein tauschakku (sonst hätte er ja den alten akku noch ;-))
dafür ist 23k€ … naja…
Dieses Gerede von “der Akku ist mein Eigentum” ist vollkommener Unsinn. Entweder gehört er Tesla (Austauschteil) oder er gehört der Versicherung, aber sicher nicht dem Autoeigentümer.
Und selbst wenn: Der Akku ist lt. Tesla so beschädigt, dass er auf Dauer nicht mehr sicher betrieben werden kann(wieso die einen dann noch wochenlang damit rumfahren lassen, erschließt sich mir allerdings nicht.).
Das Risiko bei so einem Akku thermisch durchzugehen ist somit unkalkulierbar erhöht. - So etwas würde ich mir sicher nicht ins oder ans Haus holen!
Jetzt könnte man noch den Akku zum Spezialisten zur Reparatur bringen. Aber das Reparaturrisiko liegt dann bei mir (Transportkosten, Entsorgungs- und Reparaturkosten) und solche Spezialisten, die das übernehmen und eine sichere Reparatur garantieren (kein Bastelphilipp) muss man auch erst einmal finden.
Insgesamt also ein finanzielles und organisatorisches Risiko, das für Endanwender keinen Sinn macht. Wenn es Firmen gäbe, die solche Akkus ankaufen, aufarbeiten und wiedervermarkten, dann hätte die Versicherung das sicher selbst gemacht.
Eingriff in mein Eigentum, indem die einfach so Vmax von 150 auf 140 km/h verringern
Veraltete Hardware- und Software-Updates. Sie erklären sich damit einverstanden, dass das Fahrzeug regelmäßig Software-Updates erhält, mit denen neue Funktionen und Verbesserungen über Wi-Fi hinzugefügt werden, von denen sich einige auch auf bestehende Funktionen auswirken können
Das beweist nicht Teslas Dreistheit, sondern dass einige ihren Fahrzeugbestellvertrag nicht lesen. Ich frage mich eher warum du so einen Vertrag abschließt, wenn du das dann als „Eingriff in dein Eigentum“ hinstellen möchtest, den du eindeutig mit der Bestellung gestattet hast.
On-Topic:
Ich würde mal stumpf behaupten da es sich bei dem Akku um Gefahrgut handelt und bei einem erkannten Defekt/Beschädigung auch eine lebensbedrohliche Gefahr ausgehen könnte, dürfte es gar nicht so einfach sein, dem einen Privatmann einfach zurückzugeben oder den Weiterverkauf/Eigennutzung ohne Weiteres zu ermöglichen. Da gibt es aber bestimmt irgendwas im BattG.
Ich habe das jetzt noch nirgendswo gelesen, aber wurde die Bodenplatte vielleicht auch getauscht um die Delle zu entfernen? Das würde eventuell den Aufpreis erklären. Ich kann mir vorstellen das es ein größerer Aufwand ist die zu tauschen und günstig wird das Teil selber auch nicht sein. Wenn ein normaler Akkutausch 15k kosten soll dann sind das vielleicht noch die Zusatzkosten bei dieser Reparatur weil es eben nicht nur ein Akkutausch war.
Bodenplatte und Akku ist praktisch ein Bauteil.
Die Bodenplatte einzeln kann man nicht tauschen. Es ist das Batterie-Gehäuse.
Wenn es nur für Bodenplatte wäre und diese einzeln wechselbar wäre, wäre der Tausch sicher deutlich billiger geworden.
Hab es mir grade mal angesehen, ich kannte bis jetzt nur die Model S Videos von z.B. Richrebuilds in denen die Akkupacks auch von innen nach Ausbau der Sitze getauscht werden und nicht durch das komplette wechseln des ganzen Gehäuses. Da unterscheiden sich die Fahrzeuge doch schon sehr.
Hättest du den alten Akku behalten, hätte die Versicherung den Gegenwert sicherlich von der Schadenssumme abgezogen. Also nicht so viel ärgern ![]()
Es fehlt wie so oft bei Tesla ein Stück Kommunikation was nun mit dem Akku ist. Ist der verbaute nun ein Neu - oder Austauschteil (wie bei den Garantiewechseln wie man hier öfters vom Model S lesen konnte) und wohin ist der Alte gewandert?
Zum Glück war es kein Y mit structural pack, das wäre nun Schrott da kein Akkutausch möglich - siehe die Zerlegevideos von Munro.
Edit: Akkupack lässt sich wechseln, hatte das mit dem Gigacasting verwechselt welches untrennbar mit der restlichen Karosserie verbunden ist.
Aber recyclbar, Schreddern und die Rohstoffe rausholen.
Akku war ein Neuteil! Es gab keine Austausch Akkus und die Reparatur hätte wohl sonst unter Umständen viele Monate dauern können.
Daher Neuteil…
Ich kann mir nicht vorstellen, dass man beim Y keine Akkus tauschen kann.
Akkus kann man beim Model Y tauschen. Die Frage ist nur ob man dann die Sitze direkt mit tauschen muss oder ob die altern verbaut werden. Sitze sind ja mit aufm dem Structural Pack.
Einzig Reparatur ist bei denen wohl laut Munro nicht Wirtschaftlich. Das weiß Tesla aber denke ich selbst wie gut sie das können. Denke nicht das dieser Füllstoff per Handarbeit rausgekratzt werden muss um an die Zellen zu kommen. Da wird Tesla wohl genau wissen was fürn Stoff das ist und wie man den mit welcher Chemikalie rausbekommt, ohne dass der Rest Schaden nimmt.
Ist der “Struktual Aku” im Y eigentlich aus einem Stück oder besteht der aus Elementen, so dass bei Beschädigungen nur ein Element getauscht werden müsste (billiger)?
Vermutlich selbst wenn kaum möglich, da eine Mischung unterschiedlich gealterter Akkus nicht gut ist.
Ist ein Modul als ganzes mit Enger Packdichte. Also Modul austauschen bei Rep geht nicht. Sofern man aber das Gehäuse auf hat, das Füllmaterial draußen ist und die Kontakte auf sind, kann man jede Zelle einzeln wechseln. Vermutlich wird aber eher jede Zelle entnommen und über die Linie eingeschleust. Zellen die nicht mehr Gesund sind für ein Refurbished Akku werden dort aussortiert und durch neue ersetzt. Das übrig bleibende Gehäuse kann man je nach Zustand aufbereitet auch in der Fertigungsanlage einsetzen oder Einschmelzen und für neue Gehäuse nutzen.
Ja du hast recht, Akku lässt sich tauschen. Ich hatte das mit dem Gigacasting verwechselt.