ich fahre seit gut 5 Monaten ein Model 3 MIC Late 2021 und habe unzähligen leichte Kratzer am Fahrzeug. Besonders auffällig ist dies an den Türgriffen zu sehen. (siehe angefügtes Bild)
Berühre ich mit dem Fingernagel den Lack, was leider im dunkeln schon mal passieren kann, entstehen neue Kratzer. Die Kratzer sind recht fein und können noch heraus poliert werden.
Ein befreundeter Lackierer glaubt, dass der Lack bzw. genauer gesagt der Klarlack fehlerhaft ist. Ich kann auf dem Model 3 jederzeit mit dem Finger Kratzer erzeugen, bei meinen anderen Autos ist dies nicht möglich.
Ich hege und pflege das Auto sehr und doch, sieht der Lack schlechter aus als von meinem 30Jahre alten Zweitauto. Daher die Frage, ist die extreme Empfindlichkeit bei dem Model 3 normal? Macht es Sinn die Lackdicke prüfen zu lassen?
Mein Nachbar hat ein 2020 Model 3 und bei dem sieht der Lack noch Perfekt aus. Er hat zwar auch ein paar wenige Kratzer in der Nähe der Türgriffe, jedoch kein Vergleich zu meinem Model3.
Das ist bei uni schwarz normal. Wasserlacke sind seit Jahrzehnten leider standard und empfindlich. Bei schwarz sieht man alles.
Das war auch schon bei meinem 1996er Audi A4 so.
Eine Lackversiegelung hilft deutlich solche Haarlinien und feinen Kratzer im Lack zu mindern/vermeiden.
Vor Allem ist es kein Metallic-Lack, das macht es noch schlimmer.
Bei mir hat ein einziger Besuch in einer guten Waschanlage gereicht für diese Kratzer über den Türöffnern. Ich bin seit diesem Winter im Autowaschboykott - das Auto sieht grausam aus, aber ich seh die Kratzer nicht mehr
Das Schwarz kann man nur ordentlich schützen mit einer Versiegelung. Da wird dann auch alles nochmal gut rauspoliert.
Würde ich an deiner Stelle machen.
Tesla’s Weiß und Rot welches beide Multi-Coat Lacke sind sind meiner Meinung am Besten, gefolgt vom Blau und Grau und das Schwarz ist mit Abstand die schlechteste Farbe von Haltbarkeit.
Man mag es glauben, oder auch nicht, aber so ein Autolack ist auch nach Monaten immer noch nicht vollständig ausgehärtet. Den Lack in den ersten 12 Monaten vorsichtig zu behandeln, zahlt sich aus!
Schon einmal vielen Dank für die Antworten.
Interessant das schwarz wohl empfindlicher sein soll, ich habe dazu im Internet sehr unterschiedliche Meinungen gefunden. Ich dachte zuvor schwarz wäre die kratzunempfindlichste Lackierung.
Mich macht es immer noch etwas stutzig, dass die Seiten + Heck bei mir völlig zerkratzt sind, die Front jedoch makellos erscheint. Der befreundete Lackierer glaubt das die Seiten und das Heck falsch lackiert wurden, er hat einen so weichen Lack noch nie zuvor gesehen und riet mir zu einem Sackverständiger zu gehen.
Hätte ich vorher gewusst, dass das Auto derart kratzempfindlich ist und man damit nicht einmal guten Gewissen in die Waschanlage fahren kann, dann hätte ich wohl über ein weißes Auto + Folierung nachgedacht, oder eben eine andere Farbe.
Kann jemand eine gute Versiegelung empfehlen? Vermutlich muss die aber sowieso von einem Profi in mehreren Arbeitsgängen aufgetragen werden, was habt ihr für die Versiegelung bezahlt?
Auch sehr interessant. Ich dachte nach zwei Monaten ist der Lack spätestens ausgehärtet und darf poliert und auch versiegelt werden? Jetzt bin ich etwas verwirrt, falls der Lack wirklich 12 Monate zum aushärten bräuchte, dann würde man diesen doch auch nicht vorher konservieren/ versiegeln dürfen?
Ich habe einen bald 30Jahre alten Honda Civic in schwarz in der Garage, ich meine das Auto wurde zwei mal in dieser Zeit poliert, ich sehe nicht einen einzigen Kratzer, ich kann mit dem Fingernagel auch bei großer Kraftanstrengung keinen bleibenden Kratzer erzeugen.
Es ist aber „gut zu hören“ dass es bei anderen aktuellen Autos wohl ähnlich ist.
Ich hoffe ich erzähle jetzt nicht völligen Quatsch: es ist ein Uni Lack schwarz , Metallic Lack gab es nicht zur Auswahl. Dennoch hat der Lack eine dicke Schicht Klarlack.
Nee, egal ob Uni oder Metallic - ich wette, dass ich in jeden schwarzen Lack mit einem Fingerstrich sichtbare Kratzer erzeugen kann. Das ist leider so.
Trotzdem sind alle unsere Autos immer schwarz…auch die Teslas bisher. Das erste Model S war übrigens Obsidianschwarz Metallic (ursprünglich ein Mercedes-Lack) und auch dort bekam man leicht Kratzer rein bzw. ich merke keinen Unterschied zum Uni-Schwarz danach bei Model S und Model 3.
Schwarz ist sauber und gepflegt aber einfach trotzdem schön. @Offshore : Bevor du einen Gutachter zahlst, würde ich lieber in eine Keramikversiegelung investieren.
Schaue mal genau hin, wie es bei unserem blauen ohne jeglichen Zusatzschutz speziell über dem Fahrer-Türgriff aussieht, und selbst über dem hinteren Türgriff sind die typischen Fingernagel-Kratzflächen gut erkennbar: