Mein Freund ärgert sich über SuC Rechnungen und Ihr?

Ich kann die ganze Aufregung über die Rechnungen in der App nicht nachvollziehen. Da ich auch jeden Monat die Premiumkonnektivität und die SuC-Ladevorgänge über die Reisekostenabrechnung mit meinem Arbeitgeber abrechnen darf, lade ich die Rechnungen als pdf aus der App in den persönlichen Cloudspeicher herunter. Ob ich das jetzt von einer Webpage oder App mache ist sowas von egal. Aus dem Cloudspeicher gehen die Rechnungen per Bulkupload dann direkt in das HR-Tool, in dem die OCR-Erkennung daraus alle abrechnungsrelevanten Daten zieht und buchbare Belege macht, die mein Chef im Workflow freiklickt, fertig.

Bearbeitungsdauer für eine Monatsabrechnung in Summe < 5 Minuten.

Hört endlich auf aus einer Mücke eine Elefanten zu machen und euch nur der Show wegen künstlich zu entrüsten.

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Nicht immer von sich selbst auf andere schließen. Nicht jeder hat nen Cloud Speicher und nicht jeder hat nen HR Tool der einem die Rechnungen einsortiert und hochlädt. Für manche ist der Aufwand eben größer. Schätz dich Glücklich, dass du so wenig aufwand hast, aber sag anderen nicht wie sie ein Thema behandeln sollen, wenn du nicht weißt, was diese für ein Aufwand haben.

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Sehr cool. Das reicht Karl nicht, aber mir reicht das.
Fahre aber auch kein geschäftlichen Tesla.

Laß mich überlegen, wenn Du ein Apple oder Android-Handy hast, dann hast Du auch einen Cloud-Speicher und der ist sogar kostenlos.
Auf den kannst Du auch manuell über den Rechner zugreifen und kannst die Dokumente alle in einer Zip-Datei runterladen und direkt der Buchhaltung geben.
Wo genau ist das Problem?

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Nr. 1 ich lade nix in eine öffentliche Cloud hoch, egal wie sehr sie auf den Datenschutz schauen. Entweder gibts eine Anbindung ans Firmennetz oder eben nicht.
Nr. 2 welcher Buchhaltung soll ich das geben?

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Oder Deinem Steuerberater oder wer auch immer Deine Buchhaltung macht, wenn Du den Wagen als Firma nutzt. Ansonsten kannst Du die Sachen natürlich auch selber in Deine Software einhacken.
Wo die Sachen aktuell liegen, ist Dir aber schon bewußt, also im Internet auf den Tesla Servern, die auch eine Art Private Cloud betreiben. Würde mich nicht wundern, wenn die im Hintergrund auch AWS oder Azure nutzen.

Und weil sie schon in ner Cloud sitzen muss ich die noch weiter verteilen?
Wenn von dir schon nen Foto im Netz ist, störts ja nicht wenn alle anderen deiner Fotos dann auch mit Netz landen. Ist ja schon eins drin, da stören die anderen ja auch nicht.
Und wenn man sich die Bedingungen der Google Cloud anschaut, dann schaut sich auch Google die Daten für Analysezwecke an. Erst mal übern Algo und wenn der falschen Alarm schlägt auch nen Mitarbeiter. Datensicherheit sollte man mehr beachten. Gerade wenns um geschäftliche Daten geht.

Sprach der Tesla-Fahrer… :grin::wink:

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Mach das mal nicht an Cloud oder nicht Cloud fest.

Du kannst die Rechnungen ja auch problemlos auf einem Fileshare im eigenen Netzwerk speichern, wenn Dir das lieber ist und du dich damit wohler fühlst.

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Verstehe nicht wirklich die Aufregung/Diskussion, wer den Strom für sein Unternehmen ‚Tank‘ und wem es zu umständlich ist, die elektronische Rechnung auf die eine oder andere Weise zu laden, der sollte einfach bei Tesla eine Papierrechning anfordern. Darauf besteht nunmal ein Rechtsanspruch . Elektronische Rechnung geht nur, wenn beide Seiten explizit einverstanden sind und die Zustimmung kann widerrufen werden.

Hallo Bluebird42,

ich kann das durchaus nachvollziehen, wenn Du den Sachverhalt nicht vollständig erschließt - leben wir doch in sehr unterschiedlichen Welten. Ich freue mich auch sehr für Dich, dass diese unnötige monatliche Zwangsaufgabe für Dich leicht erfüllbar ist.

Sobald ein Unternehmen mit monatlich weit über tausend Eingangsrechnungen konfrontiert ist, ist die manuelle Öffnung, Speicherung und Weiterverarbeitung von PDF-Rechnungen nicht effizient und auch mit einem großen Fehlerpotential behaftet.

Abgesehen davon ist es eine systematische Entwertung menschlicher Lebenszeit: Wer viel mit seinem Tesla fährt, produziert im Monat locker 10 - 20 SUC Rechnungen. Und diese sind dann eben nicht in < 5 Minuten verarbeitet - ganz abzusehen davon, dass nicht immer jemand die Zeit dafür hat bzw. dass jede manuelle Transaktion mit Fehlern behaftet ist.

Kurz: Keine Mücke, keine Show.

Einfach nur die simple Anforderung an Tesla:

  1. Macht eine Monatsrechnung und
  2. wenn ihr das nicht hinbekommt, dann schickt die Rechnungen bitte einfach via Mail als PDF, damit diese automatisiert, effizienz, kosten- und nervenschonend weiterverarbeitet werden kann.

Und dann kann man die Zeit, in der man sich sonst sklavisch einem fauldummen Prozess unterworfen hätte, mit seinen Freunden, Familie oder einem guten Buch verbringen (wenn man das möchte).

Freundliche Grüße,

Karl

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Hallo khw,

danke - darüber habe ich auch nachgedacht. Das ist wirklich ein kleiner Ambivalenzkonflikt:

A) Eventuell klappt das und Tesla schickt tatsächlich dann monatlich 10 - 20 Papierrechnungen. Das fände ich mit Blick auf die Themen Ökologie und Nachhaltigkeit absolut kontraproduktiv. Aber das Problem wäre „erstmal“ gelöst.

B) Oder Tesla ändert die AGB und macht die Akzeptanz von digitalen Belegen zur Bedingung (was ja durchaus passieren kann).

Ich bin auf dem Rechtsgebiet eher Laie und hab das mal auf LinkedIn zur Diskussion gestellt. Auf jeden Fall danke für den Link!

Viele Grüße,

Karl

Ganz genau, das mit Unternehmensbriefkopf an Tesla schicken. Es besteht Rechtsanspruch nach UStG auf eine Papierrechnung

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Nein, nach UStG nicht möglich

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Mit 3-6000 monatlichen Kilometern bist Du aber eine absolute Ausnahme…
Wenn 1% der Leute so viel fahren wären es viele…

Aus einem anderen Thread - das beschrieben Business-Portal könnte eine Lösung für @KarlKratz sein?

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Lieber dermks,

danke schön - den Business Zugang gibt’s meines Wissens leider erst ab 5 Tesla Fahrzeugen.

Dennoch herzlichen Dank,

Karl

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Im ersten Jahr berufsbedingt tatsächlich 100.000 km. :man_shrugging: :grinning:

In der App öffnen und dann per E-Mail an die automatische Rechnungsverarbeitung der Firma mailen, ca. 15 Sekunden Aufwand pro Rechnung (eben gestoppt), sind bei 20 Rechnungen ca. 5 Minuten im Monat.
Für uns ist das okay, vor allem wenn ich rechne, das da erst nach 8
Jahren und einer Fahrstrecke von überschlägig 576.000 km ein ganzer Arbeitstag für die Rechnungsbearbeitung zusammenkommen würde :sunglasses:……

Das mag sein, dass das für Dich alles ganz toll und einfach und problemlos funktioniert.

Wenn Du mit ca. 100 Dienstleistern zu tun hast, die Dir allesamt Rechnungen schicken, dann möchtest Du derartigen Unfug halt nicht machen.

Einfach die Rechnung per PDF als E-Mail schicken (so wie es ca. 70% aller Unternehmen hinbekomme) - was ist da so schlimm oder gefährlich dran? Eben: Nichts.

Jede unnötige manuelle Interaktion ist grundsätzlich fehler- und risikobehaftet: Menschen sind unkonzentriert, fallen aus, werden krank, wechseln den Job.

Und gleichzeitig ist es einfach ein ziemlich misanthroper und verschwenderischer Umgang mit menschlicher Lebenszeit. Ich würde von meinen Mitarbeitenden nie eine derart hirnlose Handlung verlangen, die bestenfalls ein gut trainiertes Äffchen hinbekommt.

Wie gesagt: Du darfst das ja gerne weiterhin machen. Mir ist meine Lebenszeit und die meiner Mitarbeitenden zu schade dafür.

Lustig, dass ausgerechnet Tesla das Thema „Digitalisierung“ nicht begriffen hat.

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