LR oder Performance

Waren bei mir um die 240km/h

Habe den LR gekauft, den Boost nachgerüstet und schnell bereut, nicht den Performance gekauft zu haben. Die Dinger sind allesamt so unkomfortabel, dass das bissl härter beim P nicht ins Gewicht fällt. Die P-Felgen sind viel schöner und das Mehr an Leistung einfach geil.

So unterschiedlich sind die Meinungen :wink:

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Deshalb muss am Ende @LeFr selbst entscheiden, was für ein Fahrer er ist und was ihm da am meisten zusagt. Die Entscheidung muss er schön selbst treffen :hear_no_evil: :see_no_evil: :see_no_evil: :smiley:

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Um die Verwirrung hoch zu halten: Jedes Mal wenn ich im 2021er Performance einen Long Range Fahrer dabei hatte (egal ob dieser einen Pre- oder Refresh fuhr) kam als erstes der Kommentar: „oh der ist aber komfortabel / oh der ist aber komfortabler als mein LR!“

Geht doch relativ einfach. Die 580km Fahrzeuge haben den LG und die 614er sind Panasonic’s. Alternativ den Option Code im Quelltext checken. Alles hier beschrieben.

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Und die Performance haben immer den Panasonic?

Ja. Müssen sie sogar!

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Die Vernunft sagt LR (mehr braucht keiner!)
Das Herz sagt P (in rot, tiefergelegt, EAP etc.)
Bei mir hat das Herz entschieden! Ausstattung siehe oben. Bisher gut 12000km in 10 Wochen gefahren.
Ich geb ihn nicht mehr her.
Wenn der Geldbeutel es zulässt, lass das Herz entscheiden.

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Das geht runter bis fast 200 km/h. Fährt man 220, wird nicht abgeregelt.

… aber auch den Preisvorteil verringert.

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Wenn dir die Felgen und die roten Bremssättel gut gefallen, dann spricht nichts gegen den P.
Grundsätzlich sind die 2021er Modelle besser was den Fahrkomfort angeht, egal ob P oder LR und mittlerweile ist auch der Akku gleich.

Ich habe mich dieses Mal knapp für den LR entschieden, da mir die Beschleunigung bis 100 km/h im LR ausreicht und darüber (wo ich mir etwas mehr Leistung wünschen würde), gibt es eh keinen Unterschied zwischen beiden.
Zudem finde ich die 18-Zoll-Felgen ziemlich schick, wenn man die Aerokappen runter macht und die neuen Nabendeckel für die Schrauben nutzt:

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GJR sind immer ein Kompromiss, aber einer, der Dir bei schlechten Straßenverhältnissen hilft. Wenn Du „immer“ die „besten“ Reifen haben willst, sind das vermutlich tatsächlich GJR, auf gar keinen Fall sind es Sommerreifen, die sind nur bei trockener Straße besser, bei allen anderen Verhältnissen sind sie unterlegen.

Ich bin selber kein Freund von GJR und fahren Sommer-/Winterreifen, aber ich habe mal bei einem Fahrsicherheitstraining den Unterschied auf Nässe etc. kennen gelernt und er ist gigantisch.

Man bezieht das Reifenthema immer auf die Jahreszeit, das ist aber eigentlich falsch, eigentlich sind Reifen für einen bestimmten Untergrund optimiert:

  • Auf trockenem Untergrund sind Sommerreifen immer besser. Auch im Winter (es gibt Ausnahmen, die im Winter bei Kälte so spröde werden, dass sie kaputt gehen können, aber selbst die sind nach ein paar km so warmgefahren, dass sie besser greifen, sie gehen halt von der Warmfahrerei schnell kaputt).
    Wenn Du Dein Auto im Grenzbereich bewegst, hast Du hiermit den besten Maximalgrip. Aber eben nur auf trockener Strecke
  • Auf Matsch und Schnee sind Winterreifen am besten, dann GJR.
  • Auf Nässe sind ebenfalls Winterreifen am besten, dann GJR. GJR nutzen sich aber im Sommer nicht so stark ab.

Was das heißt ist, dass dann wenn Du eher kritische Situationen hast, weil der Grip schlechter ist, nämlich bei Nässe, der GJR immer besser ist als der Sommerreifen. Und zwar nicht nur ein bisschen. Geh davon aus, dass Du bei Nässe (also sobald Wasser auf der Straße steht) mit dem GJR einen 30-50% kürzeren Bremsweg hast als mit Sommerreifen, ähnliches gilt für Schleudergefahr, Kurventraktion etc. Das sind aber halt auch die Bedingungen, unter denen Du am ehesten mit „kritischen Situationen“ zu rechnen hast.

Der Sommerreifen gibt Dir bessere Leistung bei GUTEN Bedingungen, damit ist der maximale Grip nur mit denen drin. Aber der Sommerreifen hat auch die SCHLECHTESTEN Leistungen bei schlechten Bedingungen.

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Hier im Test schneiden die GJR eher schlecht ab:
Ganzjahresreifen-Test: 7 Modelle der Dimension 235/55R17 | ADAC - https://www.youtube.com/watch?v=dvX4PSz4EeQ&t=52

Klar sind solche Tests immer mit Vorsicht zu genießen, aber ich kann euch aus Erfahrung sagen, dass ein guter und passender Reifen einen großen Unterschied ausmacht und man da nicht am falschen Ende sparen sollte.

Ich persönlich würde am Elektroauto im Sommer den neuen Michelin E-Primacy fahren und im Winter die Continental WinterContact. Die sind vom Verbrauch, der Leistungsfähigkeit und vom Geräusch echt top und wenn man eine eigene Garage hat, dann ist der Wechsel doch echt kein Ding beim Model 3. Kann auch nicht schaden regelmäßig im gleichen Atemzug die Radkästen auf Schmutz zu kontrollieren.

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Die Tage an denen ein Winterreifen etwaige Vorteile ausspielen kann, sind kaum der Rede wert. Wer im Winter 2019/2020 auf Winterreifen unterwegs war, war in mindestens 98% der Fälle einem Ganzjahresreifen gegenüber im Nachteil.
Kaum anders als im vergangenen Winter auch. (ich gehe dabei immer von einem der qualitativ hochwertigen Ganzjahresreifen aus.)
Bei 16 Grad Plus im Dezember oder sogar noch im Januar macht der Ganzjahresreifen defintiv eine bessere Figur.

Es ist und bleibt mir unbegreiflich wie man sich so irrational in unseren Breitengraden gegen Ganzjahresreifen positionieren kann.
Würden wir in Norwegen leben wo Winter wirklich bedeutet es fast ausnahmslos mit winterlichen Straßenverhältnissen zu tun zu haben - ganz klar, da ist der gute Winterreifen fast immer im Vorteil.

Die verbissenen Verteidiger der Winterreifenfraktion laufen doch auch nicht von Oktober bis Ostern mit Schneeschuhen und in Thermounterwäsche herum weil da ja 3 Tage kommen könnten in denen man einen Komfort- oder Sicherheitsgewinn haben könnte.
Wenn die Traktion Schwierigkeiten macht dann reduziere ich eben mein Tempo auf ein vertretbares Maß. Sollte man hinkriegen. Und dass man sich -mal im Schnee festgefahren- eher nicht durch Vollgas im ersten Gang wieder freifährt ist ebenso eine Frage von Hirn und weniger eine Frage des Reifens.

Ganzjahresreifen sind ein Kompromiss, Winterreifen sind es ebenso.
Wenn man ehrlich ist sind Winterreifen an den meisten Tagen, bei den meisten Fahrten und in häufigeren Gefahrensituationen der schlechtere Kompromiss.

Und ehe mir reflexartig unterstellt wird dass ich irgendwo in Norddeutschland auf flachem Land leben würde.
Nein. Bayerischer Wald. Bei mir sieht es im Winter so aus:

Seit 40.000km unterwegs auf Michelin CC+,
montiert auf einem Model 3 LR mit Boost.

Im Herbst werden die Reifen erneuert. Das ist eben auch ein positiver Nebeneffekt: man ist immer mit relativ jungen Reifen unterwegs und kramt keine 5 Jahre alten Winterreifen hervor „deren Profil schon noch gut ist“, die aber bereits so ausgehärtet sind dass sie absolut nichts mehr taugen.

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Und wenn es wirklich bei dir im Winter so aus sieht, dann verstehe ich deine Aussage um so weniger. Es mag sein, dass es auch Regionen gibt wo man mit Ganzjahresreifen gut klar kommt. Aber wer regelmäßig winterliche Bedingungen hat kommt um Sommer und Winterreifen nicht herum.

Auch sämtliche Tests von ADAC, AutoMotorundSport schreiben das regelmäßig.

Und was man auch noch beachten sollte ist das das Model 3 nicht gerade schwach motorisiert ist.

Ich für meine. Teil werde weiter mit Sommer/Winterreifen fahren.

Selbst auf mein M2CS steht im Winter auf Winterreifen obwohl er geplant niemals Schnee und Eis sehen wird.

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Ich fahre auch Sommer- und Winterreifen, allerdings nur, weil ich die 20 Zöller vom M3P nicht im Winter fahren will.

Ansonsten halte ich Ganzjahresreifen in 90% der Anwendungsgebiete in Deutschland für ausreichend.

Es gibt bereits einen ausreichend langen Thread hier um das Thema GJR, also BTT.

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Ich habe nach langem überlegen zwischen dem LR und dem P doch den LR genommen. Den Beschleunigungsboost habe ich bei der Abholung dazugebucht. Ich bin sehr zufrieden mit dem LR, würde aber wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte doch einen P nehmen. Die Beschleunigung ist mir persönlich wichtig und beim bestellen wusste ich noch nicht das auf dem P auch 19" Felgen für den Winter passen. Das war einer der Hauptgründe das ich den LR mit Boost genommen habe.

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@flyfan

so dachte ich auch lange, fakt ist aber mit knapp 500PS sind winterreifen in 90% der fälle also immer wenn kein Schnee oder Eis liegt, vollkommen überfordert, während GJR zumindest noch eine gewisse performance liefern.
Daher bin ich lieber in 90% der fälle, nässe, trocken etc. sicherer unterwegs als in den 10% der fälle wo eh absolute vorsicht geboten ist. (und auch hier kamen die GJR nicht ans limit siehe mein Schnee Versuch)

Da gabs ca. 15-20cm schnee und drunter war eine wiese. Problemloses anfahren und Co.

Das Problem ist, ich kenne mich ganz genau den Boost werde ich ebenfalls früher oder später nachrüsten… und dann liegt der Aufpreis zum P nur noch bei 3000 Euro

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