Leasing Laufleistung erhöhen

Hallo zusammen,
Ich bin immer 10.000 km oder weniger pro Jahr gefahren. Ich habe mein Model 3 im vergangenen Dezember bekommen und seitdem aufgrund von unvorhergesehenen Umständen, wie z.B. die Fahrt von München in die Ukraine und zurück, um Familienmitglieder abzuholen, habe ich bereits 9.500 km überschritten. Wisst ihr, ob es eine Möglichkeit gibt, die Laufleistung im Privatleasingvertrag zu erhöhen? Gibt es noch eine andere Möglichkeit, als das Auto in der Garage stehen zu lassen?
Vielen Dank für euren Rat

Normal sind Leasingfirmen nicht so pingelig, wenn man so ca. 2.000,00 bis 3.000,00 Kilometer auf die Gesamtleasingzeit (4 oder 5 Jahre) überzieht, insbesonders wenn man danach einen neuen Leasingvertrag bei der selben Firma abschließt.
Aber natürlich gibt es hier Ausnahmen und bei manchen muss man für jeden zusätzlichen Kilometer zahlen. Und das müsste im Leasingvertrag stehen, was dies kostet, wenn nicht dann nachfragen.
Soweit ich die Situation einschätzen kann, sind die Überziehungskosten aber billiger, als wenn man einen komplett neuen Leasingvertrag (und das wäre rein rechtlich notwendig) abschließen würde. Letzten Endes ist dies aber eine Verhandlungssache zwischen Dir und deiner Leasingfirma. Denn dies sind Privatverträge in denen man grundsätzlich alles vereinbaren kann, oder eben nicht.

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Ich habe mein M3 auch im letzten Jahr im Dezember erhalten. Ich habe ebenfalls Privatleasing. Anbei ein Screenshot aus meinem Vertrag. Diese Unterlagen müssten bei dir identisch sein.

So wie es hier aussieht, gesteht Tesla 2.500 „Überziehungskilometer“ zu. Alles darüber hinaus muss bezahlt werden.

Dies sind nach meinen Unterlagen 0,30 € pro Mehrkilometer. Das macht in Summe bei dir nach Abzug der freien 2.500 km 2.100,- Euro zusätzliche Kosten, insofern du dies bei Rückgabe des Fahrzeugs noch auf der Uhr stehen hast.

Schau doch mal in deinen Finanzierungsvertrag. Dort sollten bei dir identische Informationen stehen. :partying_face::v:t2:

Ob die Kilometerleistung nach oben geschraubt werden kann, steht vielleicht in den AGBs. Schau dort mal rein. Ansonsten würde ich mich einfach mal mit der Leasing in Verbindung setzen.

Ich habe einen Leasingvertrag mit 20.000 km pro Jahr. Da die Verdopplung von 10.000 auf 20.000 km im Jahr gerade einmal 20 Euro pro Monat, also 240 € per anno ausmacht, bin ich direkt auf 20.000 km gegangen. Das war der Stand von Ende Oktober 2021, wo ich den Wagen bestellt hatte. Tesla-Garantie = 4 Jahre (meine Leasinglaufzeit) und max. 80.000 km. So sieht mein Vertrag aus.

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Es gibt dazu schon einen Thread
https://tff-forum.de/t/leasing-km-nach-uebergabe-erhoehen/

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Es handelt sich um eine Freigrenze, keinen Freibetrag. Wenn man die Grenze reißt, werden alle überzogenen Kilometer berechnet.

Das muss nicht unbedingt so sein. Es geht nach meiner Meinung nicht klar hervor, ob das „Mehr“ unter (i) die ursprünglich gebuchte Laufleistung als Basis ansieht oder die ursprünglich gebuchte Laufleistung zzgl. 2500 km.

Man Stelle sich vor, dass jemand mit 2499 km nichts bezahlt und jemand mit 2501 km etwa 750 Euro.

Das wäre eine Benachteiligung.

Ob da jetzt „grenze“ oder „betrag“ steht, ist im Zweifel sowieso auslegungsbedürftig.

Hat denn jemand schonmal ein Fahrzeug mit zu vielen Mehrkilometern zurückgegeben und hat einen Vergleich mit jemandem, der knapp unter der Grenze lag?

Eigentlich ist das schon seit längerem klar definiert . Leasing gibt es ja schon eine Weile…

Und ja, es ist so, dass derjenige mit 2501 km drüber alles bezahlt, und der mit 2499 nichts. Das ist die Eigenschaft einer Grenze, irgendwo muss sie halt gezogen werden.

Diese Freigrenze ist auch weniger eine Kulanz gegenüber dem Kunden, sondern mutmaßlich eine wirtschaftliche Beurteilung. Das separate Berechnen von Mehrkilometern erzeugt Aufwand, der sich erst ab einer gewissen Menge lohnt. Die 2500 haben sich über die Jahre dann eben eingebürgert.

Ich würde dir natürlich sofort gerne zustimmen, aber es gibt halt auch genug gegenteilige Artikel, wie zum Beispiel hier:

Artikel 1

und hier:

Artikel 2

Hier wird ebenfalls von einer Freigrenze gesprochen, wobei diese von den zuviel gefahreren Mehrkilometern abgezogen wird und nur die Differenz zu vergüten ist.

Jetzt stellt sich wieder die Frage, wer sich irrt.

Hat jemand Praxiserfahrung?

SIXT macht das so, wie von mir beschrieben, siehe AGB, Punkt 16.4.

Viele andere machen es anders, das unterliegt offenbar der Vertragsfreiheit. Man sollte also wie immer genau lesen, was man unterschreibt :blush:

Ich verstehe das Problem überhaupt nicht. Ich darf in den vier Jahren 80.000 km fahren. Zusätzlich kann ich noch weitere 2.500 km fahren. Dann habe ich eine Laufleistung von insgesamt 82.500 km, wenn ich das Fahrzeug zurückgebe. D.h. ich zahle keinen Cent mehr. Das ist das Einzige was mich interessiert. Was ansonsten in den Verträgen steht ist mir vollkommen Latte.

Schön für dich, dass du dein Leben (und deine Fahrleistungen) so genau auf Jahre vorausplanen kannst :wink:

Im übrigen gilt auch in diesem Forum, dass man nichts zu einem Thema schreiben muss, wenn es einem egal ist :man_shrugging:t3:

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Es gibt tatsächlich (glücklicherweise) Mal kein Problem, sondern nur unterschiedliche Auffassungen dahingehend, wie der Vertragstext ausgelegt werden kann.

Ich frag’ Mal bei Tesla mach, was die dazu sagen.

mal was ganz anderes:

Leasing und Fahrt in die Ukraine.
na dann sei froh das nichts passiert ist.
Ich vermute mal du hattest in der Ukraine KEINEN Versicherungsschutz.
Bisher kenne ich keinen Leasingvertrag wo Fahrten in die Ukraine im Vertrag mit abgedeckt waren.

Was hat der Leasingvertrag mit dem Versicherungsschutz zu tun?

Oder meinst du, dass er ggf. keine Kaskoversicherung hatte auf der Fahrt und dann auf einem Schaden sitzengeblieben wäre? Das wäre aber auch bei einem nicht geleasten Wagen der Fall.

ich kenne es nur so das die Leasingfirmen in ihren Verträgen üblicherweise Fahrten in gewisse Länder ausschliessen. Das steht dann irgendwo auf Seite 124 der Anlage zum Leasingvertrag :crazy_face:
Ob die Versicherung dann zahlt wenn sie in Erfahrung bringt das der Eigentümer Fahrten in die z.B. Ukraine ausgeschlossen hat: fraglich, meiner Meinung nach.

Ich hatte das vor ca 12 Jahren mal das sogar Kroatien bei der BMW Leasing (7er BMW) explizit nicht erlaubt war.

Wir sind natürlich nur bis zur Grenze gefahren!

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Teslas standard Antwort per Mail bekommen:

„Es freut uns sehr, dass Sie Ihre Kilometerleistung erhöhen möchten! Wir sind gerade daran diese Änderung unkompliziert via Ihr Tesla Profil zu ermöglichen, derzeit gibt es allerdings noch IT-Beschränkungen welche das Update verzögern. Ich habe Ihren Wunsch Ihre Laufleistung zu erhöhen dokumentiert, Sie werden per E-Mail benachrichtigt sobald die Änderung zur Verfügung steht.“

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Hallo zusammen. Gibt es hier inzwischen neue Informationen?
Mein Fahrzeug wurde noch nicht ausgeliefert, würde die Laufleistung aber gerne erhöhen. Geht das inzwischen oder wie kann ich hier am besten vorgehen?

Ja gibt es. In der Tesla App kann man im Register „Finanzierung“ auf „Bedingungen verwalten“ klicken und eine neue KM-Zahl angeben. Man bekommt sofort die neue Rate angezeigt. Hat bei mir funktioniert, ich habe nun mehr Kilometer zur Verfügung. Ich habe das Fahrzeug aber auch noch nicht zugelassen oder übernommen. Ich warte gerade auf die Papiere um die Zulassung vorzunehmen.

Also bei mir - habe das Fahrzeug seit Anfang Februar - gibt es diese Option leider nicht :confused: I