Laden per Kreditkarte

Abrechnung über die VIN Kann ich mir auch gut vorstellen. Leider ist mir außer den SuC keine Säule oder Wallboxen bekannt die das per OCPP (kann OCPP das überhaupt?) sauber aufbereiten, übermitteln und authentifizieren und dabei nicht ein Vermögen kosten.
Würde das sonst gerne auch bei den Mitarbeiter Ladeplätzen einsetzen für die Erfassung und vielleicht spätere Abrechnung für die Mitarbeiter.
Stand heute bekommt jeder einen RFID chip in die hand gedrückt. Plug&Charge mit eigenem Backend wäre schöner.

Das ist eigentlich Teil des CCS Protokolls und es sollten alle entsprechenden Fahrzeuge können.
Problem ist bei AC, dass die Kommunikation nicht digital sondern nur über Widerstände funktioniert.

Ich habe den Thread mit großem Interesse gelesen. Mein Tesla ist ja noch in Produktion, aber man macht sich ja schon Gedanken über die gesicherte Mobilität unterwegs bei weiteren Strecken.

Blöde Frage: Warum Ladekarten, wenn ich doch alles per App am Handy machen kann? Ok, wenn es wirklich Ladesäulen in Funklöchern geben sollte, ist es nachvollziehbar, aber sonst? Das Smartphone ist ja immer dabei, von daher finde ich es nervig, mir einen weiteren Haufen Plastikkarten anzuschaffen. :frowning:

Falls es noch andere Vorteile gegenüber der App (abgesehen von der Offline Nutzung) geben sollte, freue ich mich über neue Informationen. :slight_smile:

Die Karte ist halt deutlich einfacher in der Bedienung. Und nicht jede Säule kann per App freigeschaltet werden.

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Ein kleiner Ladeschlüssel am Bund bzw mit dem Keyfob verbunden stört eigentlich nicht, ist immer dabei und muß nur an das entsprechende Feld der Säule gehalten werden. Das geht zB auch in Spanien…
Das finde ich persönlich praktisch.

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Leider funktionieren manche Säulen nicht per App. Da hat der Betreiber es dann z.B. explizit deaktiviert oder die Schnittstellen sind temp. defekt.
Eine Ladekarte ist immer einfacher vom technisches Blick betrachtet (Karte -> Säule -> Backend -> Freischaltung) im Vergleich zur App (App -> App-Anbieter -> Backend des Säulenanbieters -> Freischaltung -> Säule). Falls die Säule keinen erreicht schalten die meist kostenfrei frei. Erreicht das Backend die Säule nicht, passiert erstmal gar nix.

Offline Säulen lassen sich so auch z.B. mit beliebigen RFID-Karten entsperren (da reicht dann aber auch ein Personalausweis o.a. mit RFID-Chip).

Für Langstrecken habe ich noch nie wirklich was gebraucht. Unterwegs sind die SuC und bei Ankunft komme ich mit 2 Karten vollkommen aus. Von einem „haufen Plastikkarten“ würde ich da nicht sprechen. Zumal ich in der Planung schon explizit Säulen raussuche, die idealerweise kostenfrei sind oder wo es in der nähe einen Supermarktlader gibt.

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Ich glaube, wir könnten alle damit leben wenn es nur einen Anbieter bräuchte und man mit dieser Karte dann an jeder Säule zu dem vereinbarten Preis laden könnte. Ob das nun mit der Kreditkarte geht oder eben dieser „Ladekarte“ ist aus meiner Sicht relativ egal. Dann liegt die Karte halt im Auto…

Mehrere Karten zu brauchen ist tatsächlich nicht besonders schön…

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Solange es keine gesetzliche Roamingpflicht gibt für öffentliche kostenpflichte Ladesäulen gibt, wird das nix mit beliebig vielen Anbietern die an jeder Säule funktionieren.

Das gleiche Problem hatten wir damals auch mit Mobilfunkverträgen im EU-Ausland. Das hat sich ja zum Glück auch durch gesetzliche Einflussnahme gelegt.

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Eine Kreditkarte ist doch nichts anderes als eine Ladekarte. Es autorisiert den Besitzer.

Warum soll sich das Auto nicht selbst autorisieren?
Die VIN ist meine Nummer und ich muss einmal meinen/meine Stromanbieter hinterlegen. Das kann über Mobilfunk oder CCS per Kabel mit der Roamingstelle Kontakt aufnehmen sich bei meinem Anbieter autorisieren und ich bekomme Strom.

Nicht anders funktionieren Kreditkarten. Die KK ist aber nur eine Krücke um Geld in Strom umzuwandeln.

Bei den EnBW-Schnelladesäulen gibt es das ja auch, die Bezahlung per Debit- oder Kreditkarte.

Das ist aber für den Ladesäulenbetreiber ziemlich teuer, da jede Transaktion Gebühren verursacht und die Kartenterminals auch nicht gerade billig sind. Und da ja die Beträge, um die es geht, oft nur im Cent- oder einstelligen Euro-Bereich liegen, erhöht das die Betriebskosten schon sehr.

Außerdem muss der Ladesäulenbetreiber dann auch den ganzen Abrechnungskram mit den Endkunden machen, Rechnungen schicken, fehlgeschlagene Zahlungen bearbeiten usw. und das verursacht auch Aufwand.

Dass man in der Ladesäulenverordnung vorgeschrieben hat, es müsse eine „Punktuelle Zahlingsmöglichkeit“ geben, bei der man ohne vorherigen Vertragsabschluss Laden kann, war zwar ursprünglich gut gemeint. Dass man dann aber fummelige Webseiten mit Kreditkartendateneingabe als solches „punktuelles Zahlungsmittel“ akzeptiert, oder Apps, die zuerst runtergeladen und installiert werden müssen - womöglich an Ladesäulen, wo gar kein Mobilnetz verfügbar ist, oder in Fällen, wo der Kunde den Datenverkehr teuer bezahlen muss, führt die ganze Idee ad absurdum.
Darum denke ich, das einzig sinnvolle wäre eine Verpflichtung, dass jede Ladesäule, die neu aufgestellt wird, in einen großen europaweiten Roamingverbund, z.B. Hubject, eingebunden werden muss. Damit hätte jeder Kunde die Möglichkeit, im Vorhinein zu entscheiden, welchen Tarif er wählt, die Kostentransparenz wäre gegeben, und man bräuchte nur noch eine einzige Karte oder App, um an allen Ladesäulen zu laden. Für den Ladesäulenbetreiber wäre es auch billiger, denn der muss dann nur noch mit den Roaminganbietern kommunizieren und nicht mehr mit jedem einzelnen Endkunden. Wird dies dann noch mit „Plug&Charge“ nach ISO 15118 kombiniert, hätte man auch an öffentlichen Ladestationen fast den Komfort wie am Tesla Supercharger. Leider fehlt anscheinend der politische Wille, das durchzusetzen.

Genau… und um das zu entspannen eine Roaming- und Clearingstelle.

Funktioniert wie bei den Telkos. Telekom bekommt nur die differenz aus Roaming als Gesamtbetrag z.b. von Vodafone.

Die Ladesäulenbetreiber bekommen einen Gesamtbetrag monatlich für die Ladevorgänge. Da ist kein Payment Anbieter dabei.

Die Abrechnung mit dem Kunden macht jeder Stromanbieter mit seinen Kunden. Per KK, RG, Bankeinzug, Paypal was auch immer, einmal monatlich und nicht bei jedem Ladevorgang.

Wenn man nur eineige wenige Standards und das Roamingmodell der Telkos übernehmen würde, wäre es sehr viel einfacher. Auch bei den Telklkos handelt es sich nur um Kleinstbeträge, trotzdem ist das wirtschaftlich.

Der Unterschied ist aber z.B. das im Telekombereich die max. Kosten reguliert wurden.
Das fehlt bei den Ladesäulen noch.

Die Roaming-Gebühr war früher auch nicht reguliert. Es geht um den Abrechnungsprozess nicht um Regulierung.

Ich würde das Laden mit dem Smartphone bevorzugen, da ich nicht immer meine Kreditkarte dabei habe. Das Telefon schon.

Ich würde mich auch über einen Münzeinwurf freuen, dann werde ich endlich mal das lästige Kleingeld los :joy:

Doof nur, dass das deutsche Mobilfunknetz vieler Orts so schlecht ist…:wink:

Ein paar Bytes zu übertragen mit einer VIN uns einem Code geht auch mit Edge. Da braucht man kein 5G.

Es geht ja nicht um die Übertragung von Fahrzeugdaten, sondern darum dass Michael gerne mit dem Smartphone zahlen möchten. Und das funktioniert an vielen Stellen nicht soo super in Deutschland.

Wenn Michael gerne mit dem Smartphone zahlen will, soll er halt nicht zu o2 gehen…

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Nur mal so…

Verabschiedet euch doch mal von Smartphone, App, Kreditkarte oder Ladekarte.

Das Stichwort dazu heißt; Internet of Things (IoT)

Das Auto soll selbst „bezahlen“. Ich will da als Mensch gar nichts mit zu tun haben. Im Zweifel gebe ich einmalig Daten wie Anbieter, Abrechnungsart o.ä. vor. Dann bin ich mit dem Thema „Zahlung beim Laden“ fertig.

Das Auto soll sich um sich selbst kümmern.

Das Thema wird noch viel spannender wenn es um " Predictive maintenance" im allgemeinen geht. Ich brauche auch keine App um Servcietermine zu machen. Das kann das Auto selbst erledigen wenn es meint einen Service zu benötigen. Das soll dann auch gleich die Fehlerbeschreibung etc. mitsenden. ggf. wird das im ersten Schritt versucht remote zu lösen und dann kommt ggf. ein Ranger dahin, wo das Auto gerade ist… und wenn es selbst fahren kann, dann fährt es auch selbst zum SeC.

Man kann an viele Themen rund um das Elektroauto nur herangehen wenn man wirklich mal alles vergißt, was man so vom Auto aus den letzten Jahrzehnten kennt und gewohnt ist.

Einfach ein Konzept aus der „Verbrennerwelt“ zu kopiern ist nicht zielführend („Schnellere Peferde“).

Bei den ersten Mobiltelefonen musste man noch die Ortsvorwahl, wo sich das Telefon aktuell befindet, mitwählen, also wissen wo der Teilnehmenr sich grad aufhält. Bei einem festgebunden Telefon kein Problem. Kann ja nicht weg. Bei einem Mobiltelefon totaler Blödsinn.

Ein Elektroauto weiß wo es lädt, was es lädt und wo es bezahlen kann. Das geht bei einem Verbrenner eher nicht. Also kann das Auto Dinge nicht tun, die ein Elektroauto kann. Deshalb brauchen wir für Elektroautos auch neue Lösungen und nicht Kopien von alten Lösungen.

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Du meinst das super funktionierende, super sichere Internt of Sh*t?
Da bin ich ja mal gespannt, ob und wann das so gut funktioniert, dass ich dem meine Daten anvertrauen möchte…