Ladeleistung Model 3 am Supercharger

Meiner hat anständig gewärmt von 7% auf 90% in 46 Minuten geladen. Also 116 kW. Ich habe keine Probleme solange der Akku nicht unterkühlt angeschlossen wird.

Also selbst wenn die Punkte der reku gerade erst weg sind, dann gehen meist die ersten 5 min nur 90kW. Wenn der Wagen erstmal ordentlich bewegt wird dann, geht bei mir immer 116 kW. Bild kann ich gleich anhängen. Bin gerade unterwegs.

was heißt anständig gewärmt? ihr wisst doch gar nicht wie warm der akku ist. nach abholung bin ich 250 km gefahren und kam auch nur auf 70 KW, leerer akku, leerer SuC. da bin ich nur 120 gefahren, aber wenn der da nicht warm wird siehts in zukunft mau aus mit der e mobilität…

Also hier mal meine Ladesstatistik als Beispiel das es sehr wohl gutes laden am Model 3 gibt.

also top speed bis ca 50 %? das ist absolut spitze, damit lädst du 3 x schneller als ich. womit erfasst man so eine statistik? bist du vorher schnell gefahren, es scheint ja als hätte der akku extreme probleme selbst mit laukalten temps…

Das Model 3 ist extrem effizient. Der Motor erzeugt nicht viel Abwärme, die zum Aufwärmen der Batterie nötig wäre, es ist ja keine aktive Akkuheizung eingebaut.

Jetzt kommt bald das Update, man lässt den Motor nun etwas mehr Abwärme produzieren, der Akku wird auf optimal Temperaturen gebracht

Wieso wärmt denn dann nicht der Strom vom SuC am Anfang den Akku mit um dann höhere Ladeleistungen erzielen zu können?

Ich glaube, dass da eventuell auch das CCS eine Rolle spielt, sonst hätten wir doch gleiches aus Kanada gehört.

Ich wiedehohle mich, aber ich finde es auch nicht praktikabel vor dem SuC halt nochmal Vollstrom zu geben nur damit man schneller lädt. Es ist doch in Tesla‘s Interesse, dass man schnell lädt, dann ist man nämlich wieder schnell weg und braucht somit die Infrastruktur nicht so schnell ausbauen zu müssen.

Ich kann mir tatsächlich vorstellen, dass damit heimatnahes Laden am SuC erschwert werden soll.

nein denn dann blockiert man nur die säulen…

Kann es sein, dass ein eher größeres Problem das noch kostenlose Supercharging ist?
Wer mit fast vollem Akku auf Langstrecke geht und nach mindestens 350km bei Tempo 130 am Supercharger unter 90kW lädt, der kann sich ja noch einmal melden.

Bei den ganzen Postings mit Fahrten von teilweise 10km zum SuperCharger über Landstraße könnte man zum Schluss kommen, dass es für manch einen das erste Elektroauto ist. Hauptgrund ist wohl eher, dass der Strom am Supercharger noch nichts kostet?
Selbst wenn der Akku die 10 Minuten massiv beheizt wird, das bringt nicht viel.
Wie soll man den Block so schnell auf Temperatur bringen?

Ich finde es eher als Fortschritt, dass der Akku sich nicht bei „normaler Fahrweise“ bereits nach kurzer Zeit aufheizt.
Das bedeutet eben, dass das System sehr energiesparend ist. Ein warmer Akku bedeutet Verluste, die ich bezahlen muss!

Tesla bringt wohl in Kürze ein Update raus, was erkennt, dass man einen SuperCharger ansteuert und temperiert den Akku dann entsprechend. Besser als stets und ständig Energie zu verballern, weil vielleicht der Fahrer gleich Schnellladen möchte.

Ich möchte keinem Laternenparker ohne heimische Lademöglichkeit absprechen ein Model 3 zu kaufen.
Da muss eine Lösung her, dass er an CCS auch händisch vorgeheizt werden kann um dann beim Wocheneinkauf am Schnelllader auch ordentlich Energie zu bunkern.

Wenn ich mich entscheiden muss zwischen einer Stunde Laden am SuC oder daheim auf dem Sofa zu liegen und langsam über Nacht zu laden, dann erlaube ich mir zu sagen: Scheiss auf die € 15 für kostenfreies Laden am SuC.

Nochmals deutlich: Heimatnahes Laden am SuC ist von Tesla nicht erwünscht und kann bei Nichtbefolgung künftig zu Maßnahmen führen,

es ist seit jahren bekannt das strom geschnorrt wird. ob jetzt extra dahin gefahren wird oder ob man auf dem rückweg einer tour am letzten charger noch mal voll macht. vor allem kann man dort auch immer essen, was ja dann quasi for free ist weil man den strom spart. also gibt genug leute denen die stunde wurst ist.

Ja, das sehe ich ähnlich. Wieso sollte ineffizient die Batterie geheizt werden. Ich bin froh das keine Energie dafür verschwendet wird.
Natürlich würde es für mich Sinn machen auch zu Hause an der Wallbox mal vor einer längeren Strecke den Akku zu heizen. Dafür würde ich mir eine Möglichkeit wünschen. Per App gesteuert. Dann kann ich nämlich ab der ersten Minute voll rekuperieren wenn ich z.B. in der Garage nur auf 90% geladen habe.

Ich habe auch das Gefühl das einige denken der Akku heizt sich wie ein Verbrenner nach einigen wenigen Kilometern auf. Aber der Akku langweilt sich einfach wenn man mit 30kW Strom zum nächsten SuC schleicht. Und damit meine ich durchaus auch fahren bei 120 km/h. Denn bei gleichmäßiger Fahrt wird sehr wenig Leistung benötigt. Wer aber mehrmals stark beschleunigt und dann auch wieder hoch rekuperiert heizt damit eben mehr den Akku. Die Frage ob diese Energieverschwendung sinnvoll ist, um dann ein paar wenige Minuten am SuC zu sparen, muss jeder für sich entscheiden.

Sicher ist das der Akku nach normaler Fahrweise bei aktuellen Temperaturen auch von 30 km nicht ausreichend warm wird um die volle Leistung vom SuC entgegen zunehmen. Das dauert dann eben etwas und die Leistung geht langsam hoch.

Es wird ja auch (vermutlich bald) die On-Route Battery Warmup-Funktion geben. Wenn das Navi einen SuC ansteuert, wird vorher die Batterie auf Temperatur gebracht.

Das geht mit Teslalogger von Bassmaster.

Ich war gestern noch am SuC in Oftringen, nochmals probiert, weil es gerade auf dem Weg lag. Diesmal volle Reku gehab, 9°C Aussentemperatur und von 40% auf 50% geladen. Ladeleistung fing bei knapp über 60kW an und fiel dann auf knapp unter 60kW.

Werde das Gefühl nicht los, dass das zu wenig ist. Bei ABRP sieht die Ladekurve etwas anders aus… Bin eh am Dienstag wegen etwas anderem kurz im SeC und werde da mal fragen, was man denn erwarten dürfte.

Edit: In der Zwischenzeit habe ich auch die 2019.5.25 auf dem Auto. Und mir ist noch eingefallen, dass mein allererstes Mal DC-Laden einer 50kW CCS-Säule war. Denk zwar nicht, dass das ein Einfluss haben sollte, aber man kann ja nie wissen…

Bin beim ersten mal am Supercharger mit 43% SoC nach etwa 20 km Anfahrt angekommen und hatte auch nur 33 kW Ladeleistung. Siehe Foto

Beim zweiten Mal war ich vorher ca. 200 km unterwegs und kam mit 8 % SoC an. Nach kurzer Zeit stieg die Ladeleistung bis auf 118 kW. Und schon war ich wieder zufrieden. Siehe Foto

Als Faustregel kann man folgendes anwenden:

„Am Supercharger wird man dann eine ordentliche Ladeleistung kriegen, wenn man sie wirklich braucht.“

Das heißt:
Der Ladezustand bei Beginn der Ladung ist niedrig (10 bis 20 %)
Ich muss noch weiter fahren als ich mit dem aktuellen SOC komme
Das Fahrzeug ist vorher bereits ordentlich bewegt worden (zumindest 100 km am Stück)

Für alle anderen Fälle ist es besser zum nächsten SUC weiterzufahren oder gleich an den (heimischen) Schnarchlader.

Das ist Quark: Wenn ich mit meinem 90er an einen SUC fahre bei diesen Temperaturen jetzt, kann ich ruhig 50% im Akku haben, ich komme immer auf mindestens 90 kW Ladeleistung, auch wenn keine 100 KM bewegt. Und sollte es mal aufgrund geringerer Temperaturen wirklich langsam sein, dauert es maximal 10 Minuten, dann geht die Post ab.

Also irgendwas stimmt mit den M3 Ladeleistungen nicht oder die viel diskutierte Batterieheizung ist nicht im Ansatz so effektiv wie im S/X :exclamation:

Genau das ist es. Das M3 hat KEINE Batterieheizung. Und solange der Motor nicht ineffektiv verwendet wird bleibt Dir nur der Innenwiderstnd des Akku um ihn zu erwärmen. Und das geht nur über Leistung x Zeit (aka Strecke).
Da ist def ein Unterschied zum S/X die aktic heizen können (mit dem Tauchsieder).

+1

genau so ist es.