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Ladekarten-Dschungel

Hallo zusammen, wie macht ihr das mit den diversen Ladekarten?

Die Nutzung vom SuC ist ja gut und schön, aber wenn das Ziel der Reise im Nirwana liegt und man auf die örtliche Ladesäulen angewiesen ist, könnte es doch kompliziert werden? Es gibt einige Portale, auf denen man nach Ladesäulen suchen kann, dann stellt sich aber die Frage, wie diese Ladesäulen genutzt werden können.

Muss ich mich vorher über mein Zielgebiet informieren und irgendwo Ladekarten bestellen (z.T. mit monatlicher Grundgebühr), oder was ist der beste Weg?

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ja, deine üblichen ziele kennst du ja, und hier kannst du dich z.B. bei GE im eTankstellenVZ gut erkundigen, was vor ort für säulen stehen.

wenn du an ziele fährst, die du nicht kennst, musst du dich vor allem erkundigen und sehr wahrscheinlich solche karten/ apps/ verträge etc. dort mit dem anbieter abschließen. dafür solltest du dir zeit einplanen, weil es mancheinmal dauern kann, bis eine solche karte bei dir angekommen ist.

hier gehts zum eTankstellenVZ:
goingelectric.de/stromtankstellen/

wenn du dann zB solch eine „tank-karte“ hast, weißt du damit umzugehen? oder brauchst du dazu eine anleitung?

Bei mir hat sich bewährt:
Auf goingelectric.de/stromtankstellen/ nachsehen.
Karte oder Chip von plugsurfing.com/de/map (ohne Grundgebühr) oder deren Apps nutzen. Das reicht in den meisten der Fälle. Auch so manch kostenfreie Säule braucht eine Karte zum Freischalten.

Die 10€ für den RFID-Chip brauchst du nur auszugeben, wenn du auf eine Ladestation angewiesen bist, die nur von PlugSurfing bedient wird UND dabei das RFID-Verfahren einsetzt. Oftmals kann man übers Smartphone den Ladevorgang starten bzw. sich authentifizieren.

Ansonsten gilt das Zuvorgesagte: NewMotion plus PlugSurfing und du hast fast volle Netzabdeckung :wink:

Ja, den Eindruck habe ich auch, ich habe auch beide Karten/Apps, da ich zur Zeit mit einem Smart elektrisch unterwegs bin. Allerdings nutze ich den nicht für Fahrten > 50km.

Dein von mir zitierter Satz - hast du den selbst erlebt? Musstest du auch mal auf einen anderen Anbieter zurückgreifen? Hast du das vorher geplant und eine Karte bestellt oder kam die Situation überraschend und wie lief das ab? Meine Eingangsfrage zielt eher darauf ab, wie man sich in der konkreten Situation verhält. Der Verbrenner fährt eben einfach los und macht sich keine Gedanken und der SuC soll dem Tesla-Fahrer das gleiche Gefühl geben. Das funktioniert aber nicht in jedem Fall - was dann?

plugsurfing wird immer genannt: habe ich nicht, brauchte ich bisher nie - kann aber auch daran liegen, dass ich zu 95% standartrouten fahre :smiley:

Sehe ich auch so.

PlugSurfing und the TNM decken in D ca. 90% ab und im Ausland auch einiges.
Wobei ich die fast noch nie gebraucht habe.

Meine Reihenfolge bei Ausflügen und Reisen :wink:
1.) SC
2.) Destination Charger
3.) Shopping Center (Meine Frau freut sich)
4.) Garagen in der Städten

Schukodosen oder Starkstrom findet man ja fast überall.

Sind dann 13-15 km bzw. 50 - 100 km Reichweite je Stunde.

OK neulich im Porsche Museum waren es nur 30 km - Typ 2 7 kW :confused:

Zu diesem Thema kann ich von folgenden Erfahrung berichten: Beim Laden außerhalb meiner Heimatstadt Berlin hat mir NewMotion bisher genügt. Auch in Berlin lassen sich die meisten der ca. 200 kostenpflichtigen und öffentlich zugänglichen Säulen damit freischalten (Ausnahme: Vattenfall ist nicht bei NewMotion enthalten). Vermutlich würde die alternative Ladekarte von Plugsurfing ebenso funktioniert (hier wäre auch Vattenfall enthalten).

Für die Säulen, an den ich sehr häufig lade, habe ich noch Zugang über den Anbieter (Vattenfall), da dies in meinem Fall deutlich günstiger ist. An vielen Orten wären dies die lokalen Stadtwerke, die dann meist auch den Verbund über ladenetz.de einschließen.

Mit dieser Kombination an Ladekarten bin ich ausreichend versorgt. Wenn ich an einer öffentlichen Säule nicht laden konnte, lag es (in absteigender Reihenfolge) meist an folgenden Gründen:

  • die Ladesäule war zugeparkt
  • die Ladesäule war besetzt
  • die Ladesäule war nicht wirklich „öffentlich“ und das Abholen von Ladekarten/Schlüsseln beim Pförtner oder das Anmelden in einem Büro waren mir zu aufwändig
  • die Ladesäule war wegen Bauarbeiten, Straßensperrung oder ähnlich nicht zugänglich
  • die Ladesäule war defekt oder lies sich nicht freischalten

Habe mich jetzt bei beiden registriert. Auf den ersten Blick erscheint NewMotion teurer. Bleibt also klar zweite Wahl.

Komme mit einem Account ohne Grundgebühr mit dem RFID-Chip von theNewMotion als einzige Lade-Karte gut zurecht. Schaltet mehr Säulen frei als angegeben auf goingelectric.

80% SUC bei 21.3k km. Würzburg liegt aber auch günstig unweit von 3 SuC in Nord/Ost und West

Ich weiß nicht ob das hier bereits bekannt ist und kann noch nichts zur Akzeptanz oder Funktion sagen.

Habe die Karte erst heute bekommen.

Ist eine normale Tankkarte, die aber auch RFID Säulen schalten können soll.

Es gibt auch eine zugehörige App, die die Ladestationen in der Umgebung anzeigt.

Das ist die App. Sie errechnet auch eine Ladezeit bis erreichen eines SoC und zeigt die ungefähren Kosten für den Ladevorgang an. Wie gesagt, ob es funktioniert und wie convenient es ist muss ich erst testen.

Jeder will heutzutage modern sein und seine eigene Ladekarte / App anbieten :unamused:

Könnte es sein, dass die App aus dem gleichen Baukasten kommt wie die Charge & Fuel App von VW und die Charge & Pay von Bosch für Mercedes?

@Chris worin unterscheidet sich diese Karte von denen anderer Anbieter? Hast du Details zu Preisen?

Nunja auf jeden Fall dadurch, dass sie automatisch im Flotten Management integriert ist. Wie eine Diesel Tankkarte auch.

Preise, usw…keine Ahnung. Habs noch nicht testen können. Lade zu Hause und in der Firma und die Ladesäulen in Salzburg sind zum großen Teil kostenlos.

Danke! Das Detail mit dem Flotten-Management war mir entgangen.

Habe die Karte nun mehrfach getestet um in Österreich und Deutschland Säulen freizuschalten. Klappte überall problemlos. Auch bei Boxen an Hotels die beispielsweise auch mit the New Motion kooperieren.

Preise werden in der App angezeigt. Ob diese sich von anderen Anbietern unterscheiden weiß ich nicht.

Die Website energieheld hat sich mal an einer Ladekarten-Übersicht versucht, die allerdings m.E. nicht wirklich übersichtlich geraten ist:
:arrow_right: energieheld.de/photovoltaik … ankstellen

(via electrive.net)

Hi,
ich spiele mal wieder Totengräber und hole den Thread hier aus der Versenkung. Wenn es schon was passenderes (globaleres) gibt, bitte ignorieren und mich auf den neuen Thread stoßen.

Als Tesla Fahrer lebt man ja schon mit den Superchargern recht gut, ich möchte aber im Auto noch ein paar Ladekarten für den fall der Fälle haben.

Bislang habe ich eine ENBW Karte im Standard-Tarif.

Welche Karten sind empfehlenswert um damit möglichst breit in der Kompatiblität zu springen? Wichtig wäre mir nur dass keine Grundgebühr fällig wird. Der Preis pro kwh sind mir völlig egal, sprich ob 30, 50 oder 90 Cent spielt für den Notfall keine Rolle, hauptsache die Karte funktioniert.

Das Einsatzgebiet ist primär natürlich Deutschland, aber Niederlande ist hier nur einen Katzensprung entfernt, da wäre es auch schön was zu haben.

Wieviele Karten neben ENBW sind noch notwendig um zu sagen, das dürfte für fast alle Eventualitäten genügen? 2, 3? Wenn ja, was wären da so Eure Empfehlungen?

Ich schaue derzeit nach Maingau. Gibt es Situationen in denen Karten sich unterschiedlich verhalten obwohl gleicher Partner im Hintergrund? Siehe den von Volker verlinkten Energieheld Beitrag wo ADAC eigentlich ENBW nutzt.

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Ich habe mir jetzt die Plugsurfing Karte und die von newmotion organisiert. Die beiden Anbieter sind hier in meiner Region recht deckend unterwegs. Die Plugsurfing hat 10€ Gekostet und die newmotion gabs kostenlos. Und wenn sie im Auto verschimmeln ist es halt so :joy: Meiner ist gerade noch auf dem Schiff und ich verbrenne noch Dino-juice.

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Aktuell bin ich noch mit einem VW e-up unterwegs. So wie Du habe ich die ENBW Standart Karte als Back-Up. Hauptsächlich nutze ich die Maingau- und komme gut damit klar. Habe Maingau sogar als meinen Stromversorger gewählt, daher dann auch die günstigeren Preise.

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