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Lade /Geschwindigkeitsstrategie Langstrecke

Es soll um die Frage gehen, besser schneller Fahren und öfters laden oder langsamer fahren und weniger Laden auf der Langstrecke.

Beispiel: Strecke Uster (Schweiz) nach Aurich Ostfriesland (Heimat!) in ABR 873 km

Bei Schnitt 160km/h= 10:05 h Kosten Supercharger 62 Euro (also Verbrauch)
Bei Schnitt 120km/h= 10:14 h Kosten Supercharger 46 Euro.

Aber das sind theoretische Werte. Welche Startegie fahrt ihr?

Moin Gibson,

ich hatte damals vor meinem Winterurlaub nach Füssen (ca. 700 km Einfach) ein wenig mit dem Betterroutplanner rum gespielt und dann gesehen das sich für meinen Sausewind 145km/h als beste Geschwindigkeit rausgestellt hat.
Das hat auch letztendlich gut gepasst von der Zeit her.

Ich habe aber meine Geschwindigkeit dem Verkehr angepasst, wenn es voll und der Verkehrsfluss 120km/h ist, muss ich nicht meinem Vordermann durch drängeln den letzten Nerv rauben.

Wenn Frei war bin ich auch mal auf 170 km/h gefahren.
Der Verbrauch mit 31 kWh hat recht gut gepasst mit dem was der Planner vorherberechnet hat.
Wir waren aber auch 5 Personen und volles Gepäck für den Urlaub und ich meine Temperaturen ca. 0°C bis 5°C

Die Zeit wo man gesamte Strecken bis in Detail planen muss sind für mich vorbei. Es gibt so viele SuCs das ich in der Regel mir die Gesamtstrecke anschauen dann aber erst nur bis zum weitest möglichen ersten SuC plane mit der Option (die ich meist ziehe) vorher zu halten.
Also beim ersten Stop hyper mile mässig planen und sich die Zwischenstops auf der Strecke anschauen und bei Bedarf früher raus.
Am jedem SuC entscheid ich dann ob ich einen kurzen Schlag fahre und kurz Lade oder bei lang Laden (zB bei Food Stop) das gleiche Spiel von vorne.

Bei wie viel Prozent gehst du den zum Supercharger und fährst wieder weg?

Ich plane meine Routen immer so, das ich bei 20 % an den Supercharger fahre und bei 80 % wieder wegfahre.

Meist fahre ich 120/130 Km/h auch in DE. Auch wenn andere Autofahrer dann denken, du bist nicht mehr in der CH^^

Ich fahre regelmässig Luzern/Frankfurt und habe zwei Strategien. Fahrten tagsüber haben meist viel Verkehr. Also TACC auf 120 und einen Ladestop. Wenn ich spät am Abend oder Nachts fahre und auch mal 180 oder 200 drin sind, dann zwei Ladestops. Spart aber max. 15-20 Minuten, man ist wesentlich unentspannter bei der Ankunft und vom Verbrauch wollen wir da beim MX gar nicht erst reden.

150 km/h Tempomat rein und laufen lassen. Wenn der Tempomat bei 160 km/h noch gehen würde, würde ich das auf Strecke einstellen.
Laden bei 2 - 6% dann.

Ich plane gar nicht, fahre die erlaubte Höchstgeschwindigkeit bis Maximal 130 km/h. Lade lange, wenn jemand was essen will, oder wenig, wenn alles passt.

Ich nutze ebenfalls abetterrouteplaner. Da kannst da mit den Settings ein bisschen rumspielen und siehst dann die Unterschiede. Grundsätzlich fahre ich auch immer im Bereich 20-80% herum. Ein kurzer Ladestop frist halt weniger Zeit als vollzuladen.

Stellt das onboard Navi sicher, das man auf Langstrecke ohne lademoglichkeit am ziel von dort auch wieder bis zum nächsten suc kommt?

Abrp ist da schon hilfreich.

Die kurze Antwort: Nein.
Es zeigt dir nur an, wiviel Prozent du am Ziel hast und wieviel Prozent du noch hättest, wenn du zum Startpunkt zurückfährst. Das kann aber auch ein negativer Wert sein.

Für mein MS habe ich mal verschiedene Langstrecken mit ABR durchgespielt. Die kürzesten Reisezeiten habe ich mit 150km/h Maximalgeschwindigkeit erhalten. In der Praxis fahre ich auch oft schnell, plane eher viele kurze Stops ein (wie ABR), es sei denn, ich möchte Essen. Auf dem Weg zum SuC fahre ich dann so, dass ich mit SoC <10% ankomme.