Lackprobleme beim schwarzen Y?

Hallo,

mir hat heute ein Model 3 (BJ 2021) Fahrer von schlechter Lackqualität beim schwarzen Fahrzeugen berichtet und meinte, weiß sei viel besser, außer man lässt den schwarzen gleich Keramik-versiegeln.

Wie sind eure Erfahrungen dazu? Habe erst vor 3 Tagen einen schwarzen YP bestellt und bin mir jetzt unsicher.

Danke euch!

2 „Gefällt mir“

Generell muss man einfach, unabhängig von Tesla, sagen, dass schwarzer Lack auf jedem Auto sehr undankbar ist. Ich habe bis zu meinem Tesla immer 6 Monats-Leasing gemacht und so gut wie bei jedem schwarzen Auto musste ich anschließend das Polieren bezahlen, da nach 6 Monaten schon ne Menge Waschkratzer vorhanden waren. Dabei waren es immer Metallic-Lacke.
Man sieht Waschkratzer, Hologramme etc. einfach von Natur aus besser auf schwarz. Dazu kommt, dass der Tesla einen Unilack, bei der schwarzen Farbe, hat. Unilacke sind noch viel anfälliger, als z.B. Mehrschichtlacke.

So sehr ich die Farbe Schwarz mag, kommen bei Tesla eben die beiden schlechtesten Eigenschaften zusammen. Schwarz und dazu noch Uni. Wenn du nur penibel von Hand wäschst und generell sehr pfleglich mit dem Auto umgehst, wird der Lack sicherlich schon länger frisch aussehen. Allerdings im Alltagsgebrauch mit Streusalz, Waschstraße etc. ist es fast unmöglich den Wagen ohne weitere Behandlung lange mit schönem Farbkleid zu haben.

Anfang des Jahres, als wieder ein großer Auslieferungsschwung kam, haben viele davon berichtet, dass das Schwarz schon bei der Abholung viele Kratzer vom Säubern, Aufbereiten hatte. Ähnlich auch das Model 3 meines Arbeitskollegen. Dort zwar nicht direkt bei der Abholung, aber jetzt nach knapp 4 Monaten bereits etliche Waschkratzer zu sehen, gerade im Sonnenlicht schon ziemlich unschön.

Daher meine persönliche Empfehlung/Meinung:
Ich würde die Farbe nicht empfehlen ist einfach zu anfällig, dafür auch noch Aufpreis zu verlangen ist schon krass.

3 „Gefällt mir“
1 „Gefällt mir“

Der Uni Lack ist schon zienlich empfindlich. Zusätzlich noch einigermaßen dünn, sodass häufiges Polieren wohl nicht funktioniert.
Ich selbst habe mich trotzdem für ein schwarzes Model 3 entschieden.

Für mich hab ich entschieden:

  • Waschbahn tabu
  • Handwäsche nach der Rinseless Methode mit hochwertigen Tüchern
  • Regelmäßig Sprühversieglung - Keramik ist natürlich besser aber war es mir bisher noch nicht wert.
  • Vogelkot, unabhängig vom Lack, schnellstmöglich entfernen
3 „Gefällt mir“

Jeder Uni-Schwarz Lack bei JEDEM Auto ist empfindlich. Man sieht halt einfach alles darauf.
Da kann man viel philosophieren über weichen oder harten Lack, Wasseranteil hin oder her.

2 „Gefällt mir“

Kommt stark drauf an wie empfindlich du bist.

Ich hab keine Ahnung von Lacken, reinige mein schwarzes Model 3 auch nicht übermäßig oder besonders und finde es sieht absolut geil aus. Meiner ist jetzt 3 Monate alt.

Das einzige was ich mache, ist in der Waschbox mit Schaum+Lanze waschen statt in die Waschanlage fahren.

In der Sonne sieht man evtl. mikrokratzer wenn man genau hinschaut, ist mir aber völlig Wurst.

2 „Gefällt mir“

Ich hatte schon mehrere schwarze Autos in den letzten 25 Jahren. Und ja, auf schwarz sieht man immer mehr (Micro)Kratzer als z.B. auf weiß.
Teslas in schwarz sehen mMn absolut super aus, aber der schwarze Lack auf meinem M3 sah nach nem halben Jahr gegen die Sonne im Vergleich zu meinen anderen Autos schon ziemlich zerkratzt aus, obwohl es durchaus pfleglich (nicht speziell) behandelt wurde.

Heute bin ich froh, dass mein MY weiß ist. Der Lack ist um Längen weniger empfindlich.

Schwarz bei Tesla würde ich definitiv sofort irgendeiner Behandlung (Versiegelung, transparente (Steinschlag)Folie, o.ä.) unterziehen.

1 „Gefällt mir“

OK, ich bin ein 100% Waschstraßen Nützen…für alles andere keine Zeit, darf ich dann da überhaupt rein? :smiley:

Wenn dich Mikrokratzer nicht stören klar.
Ich mein es ist nur ein Model 3/Y und kein Bentley oder sonst was. Einfach nicht die billigste Waschstraße nehmen sondern eine mit viel Betrieb und dann passt das meiner Meinung nach.

Hier ist mal ein ganz guter Bericht zu Unilack Schwarz. Es ist eine sehr schöne Farbe aber halt auch Anspruchsvoll in der Pflege wenn man es so schön beibehalten möchte.
Und wie schon viele geschrieben haben, ist das Unilack Problem mit den Hologrammen etc. nicht Tesla Spezifisch sonder betrifft alle Hersteller.

Bei Menschen würde man sagen, wer schön sein will muss leiden. :sweat_smile:

Ich liebe meinen schwarzen Lack und bin froh das dieser uni ist. Der schwarze Lack ist auch nicht empfindlicher als die anderen Farben. Die sind alle gleich scheiße, da viel zu weich. Logisch, dass man bei schwarz mehr Macken sieht, als bei den bunten Lacken. Bei Weiß sieht man andere unschöne Sachen deutlicher. Beiläufig ist es auch kein richtiges Uni-Weiß, sondern eher wie Perlmutt, nicht mein Geschmack. Mein Fahrzeug jage ich immer durch Mr. Wash. Man kann auch das Fahrzeug komplett mit PPF folieren lassen, was aber mehrere tausend Euro kostet. Ich habe die Front mit PPF folieren lassen. Naja, es ist dann eben auch nur ein Tesla und kein Luxusauto.

Letztendlich sollte man sich für eine Farbe entscheiden, welche einem auch wirklich gefällt und gerne ansieht. Ich finde jedenfalls das MYP in schwarz geil. Ein Nutzgegenstand bekommt eben spuren. Alleine im Fahrtwind sind viele Partikel, welche nichts für einen Lackfetischisten sind. :wink:

2 „Gefällt mir“

Kann ich so unterschreiben. Schwarz ist einfach die schönste Farbe wenn es um performance Fahrzeuge geht. Würde ich auch bestellen. :ok_hand:

Der Titel des Threads sollte vl geändert werden in

„Uni-Schwarz Lack, eine Problematische Farbe?“

Denn ein Lack Problem gibt es nicht.
Was denkst Du FilYP?

Hat ja keiner behauptet! Es ist ein Multicoat Lack der sicherlich viel widerstandsfähiger ist als ein Uni Lack, unabhängig vom Hersteller. Das Uni Schwarz von Tesla ist die pflegeintensivste Farbe, das konnte man ja hier zig mal nachlesen. Wem das egal ist oder wer über sichtbare Spuren im Lack hinwegsieht, für den ist schwarz als klassische Autofarbe bestimmt die erste Wahl.

Hat der Multicoat-Lack eine höhere Härte? Die Widerstandsfähigkeit hat doch nichts mit der Farbe zu tun.

Ich weiß das nicht! Aber anscheinend ist der schwarze Lack- wie man hier oft lesen kann- um einiges pflegeintensiver. Es ist wohl unbestritten dass Metallic Farben das eben nicht sind.

Es ist egal welche Farbe, die Hologramme etc. bilden sich bei allen Farben. Nur sieht man es bei Uni Schwarz mehr.

Wie ich schon oben geschrieben habe, wer schön sein will muss leiden.

Früher waren alle Luxusklasse Fahrzeuge ebenfalls Schwarz Uni. Um ein perfektes Schwarz zu erhalten.

Mal Bilder von alten Rolls-Royce, Mercedes 600, Lamborghini Countach etc die waren alle Uni. Auch in Weiß.

Er ist nicht empfindlicher, sondern man sieht es stärker.

2 „Gefällt mir“

Wie sieht es bei euch mit eingebrannten Insektenresten aus? Selbst wenn ich nach einer Autobahnfahrt am nächsten Tag in die Waschbox fahre und mit dem Schwamm das Auto wasche, habe ich immer wieder Rückstände.
Der Lack ist glatt und es lassen sich mit den Fingern keine Unebenheiten mehr ertasten aber die Rückstände sind trotzdem bei bestimmtem Lichteinfall sichtbar. Scheint sich sehr schnell einzubrennen

Also der schwarze Lack am Model Y sieht echt gut aus, aber ich qualitativ ist dieser echt bescheiden. Der ist so dünn, dass er direkt abplatzt, sobald sich etwas nur näher. Habe nach nicht einmal 6000km schon mehrere kleine Abplatzer an der Motorhaube, bei denen man sieht, dass der Lack ultradünn ist. Beim Einparken hat mich wohl ein anderes Fahrzeug mit der Tür begrüßt, aber anstatt einer kleinen Beule oder leichten Kratzern, wie man das von solchen Vorfällen kennt, platzen an diesem schwarzen Lack direkt kleine Stückchen (bis zu 1mm) heraus. Was das also angeht, bin ich echt frustriert und enttäuscht. Sorry, wollte euch mal meine Erfahrung hierzu mitteilen.

Das kann ich nicht bestätigen.
Der schwarze Lack meine MiG ist wesentlich standfester al der meines M3US.

Handelt es sich bei deimen Fahrzeug ggf. um Steinschlag?