ich spiele aktuell mit dem Gedanken, ein Tesla Model 3 zu bestellen. Dabei beschäftigt mich allerdings noch ein praktisches Thema:
Meine Garage ist innen nur etwa 4,84 m lang, das M3H ist laut Datenblatt 4,72 m lang. Es blieben also lediglich etwa 12 cm Reserve.
Meine Idee wäre, am Garagenboden Anfahrklötze bzw. Radstopper zu montieren, damit das Fahrzeug immer an derselben Position steht. Zusätzlich würde ich an der Stirnwand noch ca. 6 cm starken Schaumstoff anbringen, um im Fall der Fälle einen kleinen Puffer zu haben.
Mich würden eure Erfahrungen interessieren, ob sich das Model 3 so präzise rangieren lässt? (Habe die Garage leider erst nach der Probefahrt gemessen und habe es daher nicht selbst testen können)
Rein rechnerisch müsste es passen, aber ich frage mich, wie entspannt oder stressig das im täglichen Gebrauch tatsächlich ist.
ist bei mir recht ähnlich, weil ich hinten noch ein Regal drin stehen habe.
Bisher hat es gut gegangen. Komme gut klar mit der Kamera. Bin Anfangs aber auch mal gucken gegangen, wieviel Platz da wirklich ist.
Inzwischen habe ich eine Markierung für die Spiegel. Eine kleine Bremse auf dem Boden ist auch eine gute Idee. In der Kombination sollte es reichen.
Danke! Das sieht ja schonmal gut aus. Dann bin ich optimistisch. Und mit dem „Gaspedal“ bekommt man es auch hin? Beim Verbrenner kann man mit schleifender Kupplung relativ langsam vorwärts kommen. Geht das mit dem Tesla auch?
Muss halt etwas lupfen/kurz antippen das Gaspedal in der Garage zumindest mache ich es. Wenn ich merke das ich mit dem nächsten Pedalstoß an die Wand fahre, dann fahre ich Stücken zurück .
Aber alles easy man gewöhnt sich daran und weißt dann welcher Abstand nötig ist für das letzte lupfen
ja das geht. wusste ich vorher auch nicht. du kannst recht präzise langsam fahren.
Und sobald du das Pedal loslässt bremst und steht der Wagen ja quasi.
Für mich passt es sehr gut.
ein Tesla lässt sich extrem präzise mit dem Gaspedal manövrieren. Ich hatte schon diverse Situationen, in denen ich mein MY nur einen oder zwei Zentimeter vorwärts oder rückwärts bewegen musste. Zb beim Andocken an ein Zelt. Es ist absolut faszinierend, wie fein dosiert dies möglich ist. Definitiv viel präziser als jeder Verbrenner, den ich bis dato gefahren bin.
Aber Du brauchst einen sehr sensiblen Fuß. Und das ist individuell verschieden. Manche Menschen trampeln, manche schleichen wie eine Katze. Wenn Du Fußtechnisch zu den Katzen gehörst, kannst Du den Tesla auch um 5 Milimeter bewegen
Wir haben Auffahrkeile (um ein Womo horizontal zu stellen) vorn in der Garage so platziert, dass das rechte Vorderrad da dran kommt, bevor die Frontstoßfläche der Werkbank vorn in der Garage zu nahe kommt. Zusätzlich ein Stopp Schild an einem langen Stängel, den die vordere Stoßfläche mittig trifft, bevor es zu spät ist.
Da ich rückwärts einparke, habe ich meinen Tennisball an der Laufschiene des Garagentores so aufgehängt, dass er in der gewünschten Parkposition genau neben dem Außenspiegel auf der Beifahrerseite hängt. Mit ein wenig Übung lässt sich der Wagen so fast zentimetergenau positionieren.
Hab vor meinem Auto in der Garage noch mein Moped stehen, dadurch wird das auch etwas knapper mit der Länge. Mit dem Tesla sehr präzise zu machen. Ich nehm als Referenz die Bodenschiene des Garagentors im Bild der Rückfahrkamera. Neulich hatte ich als Ersatzwagen einen 3er BMW Touring der ist nochmal 10cm länger und die starke Kriechneigung des Automatikgetriebes in Verbindung mit der auf den ersten cm des Pedalweges unsensiblen Bremse hat das echt unangenehm gemacht.
Nach der Erfahrung freu ich mich wieder umso mehr mein M3 zurück zu haben.
Hinten auf Kamera fahren (muss immer rückwärts rein), vorne hab ich eine Lichtschranke nachgerüstet auf der richtigen Höhe, dann ginge die Garage gar nicht zu wenn die Schnauze noch rausragen würde… das geht eigentlich bei den meisten Garagentorantrieben nachzurüsten, einfach mal in der Anleitung schmökern…
Absolut keine Bedenken. Das mit dem Schaumstoff ist zusätzlich eine sehr gute Idee. Kannst du vielleicht eine Probefahrt machen und dort einmal testen, ob sich das Tor auch noch korrekt schließen lässt?
Während der Probefahrt zur Garage und zurück schaffe ich leider nicht in den 2 Stunden.
Mir geht es hauptsächlich um die Empfindlichkeit mit der sich das Auto bewegen lässt. Alles andere bekomme ich schon hin, denke ich. Aber das scheint ja kein Problem zu sein, wie ich so lese
Ich habe mich auch mal ein bisschen damit beschäftigt, wie genau Tesla die Räder steuern kann. Diese Sensoren sind extrem präzise und können selbst minimale Bewegungen erkennen, was wichtig ist, um ein Rollen an der Ampel zu verhindern. Du wirst erstaunt sein wie smooth der Wagen die Räder kontrollieren kann. Und ja, du kannst extrem lamgsam und genau das Fahrzeug mit kleiner Geschwindigkeit bewegen. Selbst auf einer Steigung und Gefälle. Nicht zu vergleichen mit einer Kupplungseinheit und einem Verbrenner. Mach dir keine Sorgen. Wird sicherlich funktionieren.
Und eine Probefahrt über Nacht oder das Wochenende? Je nach Standort sind die damit sehr knauserig, andere werfen es dir auf Bitte regelrecht hinterher - besonders bei Kaufinteresse.
Denke dran, dass Schwenktore auch Platz beim schließen brauchen!
In der Länge mag es passen, aber evtl. bliebe das Tor oben an der Kofferraumklappe hängen.
Ich verwende auch Anfahrkeile, kann also vorne nicht gegen die Wand fahren. Praktisch das er die Spiegel schon automatisch in der Einfahrt anlegt, das macht es einfacher, weil ich muss auch noch leicht schräg in die Garage. Habe jetzt aus der Doppelgarage die mittlere Wand weggenommen, wollte ich schon länger, man wird ja nicht jünger. Jetzt müsste er nur noch in der Einfahrt die Spiegel wieder automatisch ausklappen.
Anfangs hatte ich gedacht mit dem EAP könnte er vielleicht alleine in die Garage fahren, aber nachdem ich gesehen habe wie ungenau die Einparkhilfe ist, konnte ich mir das nicht vorstellen.
Könnte jetzt ja mal 99 € investieren um zu testen.