Bevor hier weiter mit falschen Begriffen aneinenader vorbei geredet wird, mal eine Begriffserklärung:
Der Stabilisator („stabilizer bar“) ist der Drehstab (Feder) über die ganze Fahrzeugbreite. So wie im Meyle-Bild, oder wie im Tesla-Bild im Eröffnungspost Ziffer 1
Die Widerlager sind Gummibuchsen, die den Stabilisator in Position halten, aber Drehung erlauben. Siehe die gleichen Bilder (ohne eigene Ziffer)
Die Koppelstangen („stabilizer links“) verbinden die Enden des Stabilisators mit den Radträgern (jeweils über Kugelkopf-Gelenke). Ziffer 2 und Detailfoto im Eröffnungspost.
Der Stabilisator vermindert einseitige Einfederung (Lehnen in Kurven) und Wankbewegungen. Auf der einen Seite arbeitet er gegen das Fahrzeuggewicht, auf der anderen gegen die Federung. Klar, dass er nicht so einfach mit der Hand betätigt werden kann.
Testen der Widerlager: Koppelstangen auf beiden Seiten abschrauben. Der Stabilisator sollte jetzt drehbar sein, aber nicht verschiebbar in irgendeine Richtung. Gleichzeitig auch prüfen, ob die beiden Kröpfungen des Stabilisators in einer Flucht liegen oder sonst irgendwie verformt sind.
Kann mir nicht vorstellen, dass er meint, dass der bei montierten Koppelstangen per Hand gedreht werden kann. Das ergibt sich doch wenn man es anschaut.
Kommt darauf an wie lange sie schon verbaut sind.
Abzieher brauchst du keinen, wenn die Muttern festgegammelt sind und der Imbus oder Torx zum gegenhalten abgenudelt sind, dann brauchst du Schneidewerkzeug.
Aber grundsätzlich nicht so ein großer Aufwand.
Am besten noch vorher mit Rostlöser einsprühen und vor dem losschrauben erhitzen.
Ich hab sie selbst gewechselt ohne Bühne nur mit Wagenheber.
Ich hab zwar eine Bühne aber die Ausmaße vom X sind einfach zu groß für meine Werkstatt.
Der Stabi ist ja dafür da große Unterschiede bei der Einfederung rechts und links auszugleichen. Heißt also die Koppelstangen sind unter Zug/Druck wenn ein Ffederbein ein-, das andere ausgefedert, ist.
Also besser beide gleichmäßig entlasten.
Wäre mir zu heikel.
Habe schon Fahrzeuge vom Bock rutschen sehen.
Oder Leute, die den Heber am falschen Punkt angesetzt und sich den Unterboden zerdrückt haben weil sie an der Wagenheberaufnahme Platz für den Bock lassen wollten.
Mit zwei guten Rangierwagenhebern kann man eigentlich nix falsch machen.
Geht auch einseitig. Rangierwagenheber und damit den Wagen aufbocken und mit kleinem Stempelheber den Achsschenkel hochpumpen, bis die Koppelstange entlastet ist.