Koni Komfort Stossdämpfer und Federn von Reifen Reber

Ne - der Wagen hatte original 35.000km runter (Rentner-Auto). Bin auch schon andere Wagen gefahren in meinem Leben (sicher ein paar 100 unterschiedliche auf Dienst- und Urlaubsreisen, Probefahrten etc.) - keiner war so schlecht wie der Tesla was das hin und her werfen anging… (dafür war ein Opel Crossland z.B. völlig unterdämpft und schwamm dermaßen selbst bei niedrigen Geschwindigkeiten, dass mir übel wurde…). Der Astra ist erstaunlich gut, schluckt und bügelt alles ordentlich weg ohne schwammig zu werden. 1,8er H mit was um die 136PS oder so. Für so ne relativ günstige Kiste ein wirklich erstaunlich ausgewogenes Fahrwerk.

KW hat ja mehrfach das Setup wegen Kunden-Rückmeldungen angepasst - kennst Du die letzten Protokolle? Denke, Du hast da noch die Ausgans-Version im Kopf, die ich anfangs auch installiert hatte… ich hab die mittlere Version jetzt, die ca. 10% weniger Highspeed Druckstufen-Dämpfung hat, das merkt man DEUTLICH, ist aber immer noch nicht perfekt. Wie ich hörte, haben sie danach noch mal 10% reduziert, was wohl einen positiven Einfluß hatte auf das hin- und her werfen. Hab mir aber gespart, noch mal 2 Tage zu investieren…

Wenn auf den Astra die Rad-/Reifenkombination machst, dann fährt der auch anders.
Aber war jetzt auch egal, was an anderen Fahrzeugen fährst. Ist es nicht das Fahrwerk, dann ist es meist irgendwas anderes, gravierenderes, was einem nicht passt. Ich bleib noch immer dabei, dass beim Gesamtpaket das zu verschmerzen ist und man ja Linderung einbauen kann. Die eierlegende Wollmilchsau kostet halt gleich auch wieder ne Leber mehr…

Protokoll müsste aus deiner Serie sein. Aber wie gesagt, Popometer zählt ja auch noch was

Korrekt. Die Herren bei KW konnten sich anhand des Protokolls auch nicht erklären, was ich denn da meinte. Dann sind wir auf die Straße gefahren und dann gabs große Augen… Die hatten mir - entgegen meines Wunsches - die einstellung wieder auf mittig gedreht. 3 oder 4 mal anhalten und nachstellen später waren wir wieder auf meinen Einstellungen. Am ende der Probefahrt hieß es dann “ja - aber noch weicher können wir jetzt nicht gehen, dann schaukelt der sich auf (was auch stimmte, wir sind 3 oder 4 mal durch ne Bodensenke gebrettert, beim letzten mal wurde er beim Ausfedern hinten schon sehr leicht…).

Dennoch haben sie danach wohl die Highspeed Druckstufe noch mal angepasst. Das wirkt sich halt speziell bei harten Schlägen in Geschwindigkeiten unter 70km/h deutlich positiv aus, wie sie bei Schwellern oder Schlaglöchern in der Stadt bzw. auf der Landstraße entstehen.

Aber genug der Philosophie. Tesla ist ein gutes Auto, leider halt mit einem suboptimalen Fahrwerk. Kann man durch Koni bei euch verbessern, sollte man aber nicht müssen aus meiner Sicht (verstehe aber, dass ihr da einen anderen Blickwinkel habt :wink: ). Und ja, es ist gut, dass es euch gibt, sonst hätte ich auch kein anderes Fahrwerk drin sondern würde mich weiter über das miese Serienfahrwerk ärgern.

Schade, dass es kein adäquates Luftfahrwerk zum Nachrüsten gibt… (gibt eins, aber das ist halt nur für Lowrider-Modi zu verwenden, nicht wirklich für ein besseres Fahrgefühl…).

Beim Audi ist halt eine völlig andere Achsaufhängung verbaut, erheblich komplexer - leider auch mindestens so anfällig, wie die von Tesla… Wenn’s Tesla nicht hinbekommt und es keine wirklich 100% besseren Alternativen gibt im Zubehör, bin ich wie gesagt beim nächsten Wagen raus aus dem Thema Tesla. Aber bis dahin vergehen noch 3-4 Jahre :wink:

Hallo, gibt es jemanden im Raum Bonn/Köln (PLZ 53xxx), der ein Koni-Setup im Model Y verbaut hat und bereit wäre, eine kurze Probefahrt anzubieten? Gerne auch per PN.

Hat irgendwer die Möglichkeit, das alte Model Y (idealerweise Performance) mit dem Fahrkomfort eines Model Y Juniper zu vergleichen? Ich bin noch immer unschlüssig, was es bei mir werden soll, wenn Model Y (statt X), und der Fahrkomfort ist da ein zentraler Punkt wegen Frau und Kindern.

Also was fährt sich komfortabler (nicht sportlicher oder sonst was): Model Y Performance (alt) mit Konis oder Juniper?

Opal in der Stadt, aber bei höheren Geschwindigkeiten wieder das Legacy mit Koni+.

Wenn Komfort, dann nur X.

Hallo zusammen

Ich fahre ein Model Y LR mit Eibach-Tieferlegungsfedern. Optisch ist es für mich perfekt und das Fahrverhalten ist auch ganz okay. Was mich jedoch etwas stört, ist das Poltern auf unebenen Straßen.

Meine Frage: Verbessert sich dieses Verhalten mit den Koni Active? Merkt man den Unterschied deutlich?
Würde ich dieses Problem auch mit den Koni Sport beheben? Dafür hätte ich ein gutes Angebot, da ein Freund gebrauchte im Lager hat.

Ich möchte nur nicht, dass der Wagen zu schwammig wird, er soll trotz allem sportlich bleiben und auch zügig gefahren werden können. Wenn ich dieses Holpern eliminieren könnte, wäre das top.

Wie sieht es langfristig mit der Qualität der Koni-Dämpfer aus?

Würden H&R Stabis auch dazu beitragen?

Besten Dank!

Also ich habe keine tieferlegung, sondern komfort Paket Federn und Stossdämpfer, aber anscheinend sind die Gummibuchsen hinten bei den Konis schon stark eingerissen und dies sei kein Einzelfall und die Meyle Querlenker hätten auch schon wieder leicht spiel, die originalen aus Guss sein viel besser.

Wie viel KM bist du mit den Konis gefahren?

oh je, hört sich gut an… hab das nämlich schon mal gehört…

Ich dachte bisher, die Meyle Querlenker sind aus Guss und nur die ersten Originalteile waren gepresst.

Wenn es dir nur ums Poltern geht, solltest du alle Domlager und Gummibuchsen neu machen. Da haben die Dämpfer eher weniger mit zu tun.
Und die Reber KONIs sind auch auf Komfort ausgelegt. Wenn du deinen Wagen also nicht weicher haben willst, solltest du die nicht einbauen.

Mit den Eibach zusammen kannst es machen. Die harmonieren jetzt nicht so miteinander, wie die Vogtland. Mehr Stabilität bekommst dadurch auf jeden Fall rein.

Noch bei keinem Dämpfer gesehen, dass das Gummi am Auge was hat.

Warst du bei Tesla? Von denen heißt es so Zeug immer wieder mal.
Meyle gibt 4 Jahre Garantie auf die HD-Teile. Das machen sie nicht weil es ständig kaputt geht.

danke euch allen für die Infos.

Seit 2 Jahren fahren wir unser Model Y mit dem Koni+ Fahrwerk. Und zum ersten Mal war die HU fällig. Ist gerade mal 2 Wochen her. Ich gestehe, ein wenig nervös war ich schon. Immerhin ziert das Model Y das Tabellenende bei den Fahrzeugen mit den meisten Mängeln. Besonders auffällig in der Statistik waren Fahrwerk, Bremsen und Beleuchtung. Was nach 3 Jahren ohne jegliche Inspektion nicht wirklich verwundert. Hatte ich nur Glück oder ist das Auto besser als sein Ruf? Ergebnis: keine Beanstandung! Die Plakette gabs zum Schnäppchenpreis von 64 €. Ich hatte mit deutlich mehr gerechnet. Die fehlende Abgasuntersuchung macht den Unterschied.

Übrigens, die Firma Reber war dem TÜV-Prüfer in Itzehoe durchaus keine Unbekannte :+1:

Nach 3 Jahren und damals ca. 35.000km war bei meinem auch null Beanstandung. Das würde ich aber auch ehrlich gesagt bei einem so jungen Wagen nicht anders erwarten, zumal wenn er in erster Linie in der Garage steht. Bremsen sehen aber auch 10.000km später noch aus wie neu, null Rost oder Absatzkannten. Hängt sicher auch mit meiner Fahrweise zusammen, die das Potential des Wagens äußerst selten abruft. Gebremst wird zu 99,9% mit Rekuperation. Scheint, man hat da aber auch entsprechend softwareseitig in sofern nachgebessert, dass der Wagen selbst die Scheiben frei bremst.

Lediglich 2 hintere Gelenke am Achsschenkel waren beim EOW-Check an der Grenze und wurden bei Tesla für relativ überschaubares Geld getauscht. Fazit nach ca. 45.000km: Insgesamt in 4 1/2 Jahren mit Scheibenwischer, Luftfiltern und Bremsflüssigkeitswechsel keine 1.000€ an Service- und Reparatur-Kosten. Das hatte ich beim Audi teilweise pro Halbjahr… (allerdings bei höherer Fahrleistung muss ich zugeben; dennoch - was da alles kaputt ging… Au-a-di).

Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird…

Ja, die Fahrzeuge haben manchmal Mängel. Wenn ich das aber mit den Zulassungszahlen vergleiche ist das pressetechnisch einfach mal wieder Lobbyarbeit und manche Unternehmen springen dann eben auf den Zug auf und verkaufen teure „Vorsichtsmaßnahmen“ oder teure Checks.
Die Hauptursache, die die Prüfer hier bemängeln sind falsch eingestellte Lichter :wink:

Die auch, aber normalerweise landet man bei um die 100€ für die reine HU - außer man lässt die HU bei einer Technischen Prüfstelle machen und keiner Prüfstelle, die als Überwachungsorganisation zählt.

Mehrfach durchgekaut worden ist der Unterschied zwischen Technischer Prüfstelle (TP) und Überwachungsorganisation (ÜO) in diesem Thread - der ist zwar aus dem Model 3 Bereich, aber für diesen Aspekt ist das herzlich egal:

Sorry, wenn ich jetzt nicht den gesamten Thread durchlese, aber mir ist es letztlich egal, ob das Technische Prüfstelle oder Überwachungsorganisation heißt. Letztlich beurteilen sie alle das gleiche, nur zu unterschiedlichen Preisen. TÜV Süd in Bayern verlangt bspw. für die reine HU 63,30€. Die gleiche Leistung der GTÜ in unserem Ort kostet 103€. Inkl. AU (was logischerweise beim Tesla nicht anfällt) sind dann beide wieder ziemlich identisch.

Preise richten sich nach Prüforganisation und Region.

Die Preise, jedenfalls solange wir über ca. 60€ vs. ca. 100€ für die HU reden, richten sich danach ob es TP oder ÜO ist - und welchen Preis das Bundesland für die HU bei einer TP festgelegt hat. ÜO kalkulieren frei.

Wenn man das weiß, kann man für das jeweilige Bundesland gezielt nach TP suchen - wenn nicht, fährt man einfach auf gut Glück irgendwohin mit der großen Chance bei einer ÜO 40€ mehr für die gleiche Leistung zu bezahlen. Kann jeder machen, wie es ihm genehm ist.