Klimaschutz, Umweltschutz, CO₂ allgemein (Teil 4)

Fortsetzung der Diskussion von Klimaschutz, Umweltschutz, CO₂ allgemein (Teil 3) - #5165 von FFF.

Vorherige Diskussionen:

Wenn Du Dir das taz Interview durchliest, dann wirst Du feststellen, dass er die Sachen endlich mal so ausdrückt, wie man es eigentlich ausdrücken sollte.
Hat nichts mit großspurig abhauen zu tun, sondern Verantwortung übernehmen.
Das ist der große Unterschied zu Teilen der aktuellen Regierung und BT Fraktion.

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Du meinst mit der Amortisation in 10 Jahren die eigene oder vermietete Wohnung?

Die vermietete. Und ja, vermutlich ist das zu optimistisch, das Fass müssen wir nicht aufmachen. Aber mein Öko-Gewissen wäre beruhigter und ich wäre froh, meine Rentner nicht als Mieter zu verlieren, weil sie sich das nicht mehr leisten können.

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Wie wäre es einfach mal mit weniger Schulden? Ist ja alles Kredit finanziert.

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Du hast immer noch nicht verstanden, dass Staatsschulden andere Schulden sind, als Schulden von Privatleuten oder Firmen.
Deutschland hat eine sehr gute Schuldenquote verglichen mit anderen Industrieländern und die Leute freuen sich über neue Anleihen.

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Ich denke nicht, dass wir uns hier auf eine grundsätzliche politische Diskussion einlassen sollten. Schulden erzeugen Zinsen, und diese müssen aus dem Haushalt erstmal bezahlt werden.

Und da die Schulden in der Höhe auch beschränkt sind, stehe ich nach wie vor für MEHR Klimaschutz mit dem gleichen Geld und nicht für WENIGER…

Warum hier Leute so gerne das Geld zum Fenster raus werfen wollen erschließt sich mir nicht. Wer aber Kinder hat, kann das wohl ganz sicher nicht für Gut heißen.

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Das Problem ist halt, dass uns die Schuldenbremse so richtig in die Scheiße geritten hat.
Und zwar überall, egal ob Bildung, Infrastruktur auf der Straße, der Bahn und überall anders wo man in den letzten 15 Jahren was hätte machen müssen.
Wenn Du Dir anschaust, was andere Länder an Zinsen zahlen, dann ist das was wir zahlen müßte im Zweifel Peanuts.
Du darfst nie vergessen, dass Deutschland die viertgrößte Wirtschaft der Welt ist und nicht irgendeine Bananenrepublik.

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Das behaupten manche gerne, macht es aber nicht richtig, es war die falsche Priorität der Ausgaben, nicht die Tatsache weniger Schulden zu machen. Wir hätten eben mehr Geld in die Infrastruktur stecken sollen als in überteuerte Wohlfühlprojekte. Der Apparat ist so groß und ineffizient wie nie… Wir können das gerne so weiter machen… Und ja, Ausgaben in Militär und Straßenbau waren ja auch nicht gerade hoch im Kurs vor einigen Jahren …

Aber was hat denn nun bitte die Investition in eine neue Brücke mit dem rausgeschmissenen Geld bei WP zu tun? Ich kann doch nicht alles in einen Topf werfen.

Das vergesse ich ganz sicher nicht, aber mit den ausufernden Ausgaben für Konsum und die Übernahme von fast allem, wird das sicherlich nicht mehr lange so bleiben. Denn damit das so bleibt muss man eben hart daran arbeiten und vor allem effizient sein.

Alleine der Bund zahlt fast 40MRD an Zinsen jedes Jahr und somit rund 13% der Ausgaben der Ministerien und würde sich um Platz drei der Ausgaben streiten.

Das sind keine Peanuts, sondern bedeutet heute schon eine extrem hohe Belastung. Für die Fehler der Vergangenheit kann man nichts machen aber das bedeutet eben dass man so nicht weiter machen kann!

Was aber ist denn nun so falsch daran wenn man einen CO2 Vermeidungspreis definiert und die Beträge die zur Förderung bereitgestellt werden mal nicht in Frage stellt, dann wäre „mein“ Ansatz nach wie vor bis zu 10x so viel für den Klimaschutz zu tun

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Doch solange die verpaßten Projekte auch aus dem Klimatransformationsfond bezahlt werden sollen, dann sollte man da schon drüber reden…

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OMG.. jetzt wird es albern…

100%ige Zustimmung. Das würde verpasst. Und jetzt wird mit den Wohlfühlprojekten erkauft, dass die Blauen nicht die absolute Mehrheit erhalten. Aber das wird auf Dauer auch nicht reichen.

als ob das eine, das andere ausschließen würde..

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Verglichen mit anderen Ländern geht es uns noch verdammt gut.
Auch wenn es sicherlich einige Probleme zu lösen gibt.

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Eine Frage des Anspruchs,
ich vergleiche die Bundesrepublik nicht mit lange abgeschlagenen Ländern, sondern damit woher wir kommen (1990er- 2000er).

Oh, auch damals war nicht alles super…*LOL

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Hat auch keiner behauptet.
Ich denke wir sollten das hier jetzt besser beenden.

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E-Auto geht nicht, weil für viele E-Mobilisten nur der Verzicht auf das Verbrennen von Benzin zur Rettung der Welt dient… Der Rest des Lebens ist dabei völlig irrelevant..

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Das ist schlicht falsch. Es ist aber ein großer Baustein.

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Am Ende muss es ein Ende der Verbrennung von Fossilen geben.
Für sehr viele Leute würde heute schon ein EV funktionieren, wenn sie nur wollen würden.
Wenn ich mich bei meinem Vater im Wohngebiet umschaue, dann könnten dort alle Zweitwagen, von denen es wirklich viele gibt, EVs sein.
Gibt mittlerweile, auch gebraucht, mehr als ausreichend Fahrzeuge, die bei einem Zweitwagen ohne Probleme funktionieren würden.
Da muss man sich nicht wirklich umstellen, sondern nur einstecken, wenn man zuhause ist.

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