Kleine (Balkon) PV Anlage für den Tesla

Du musst dich nicht selbstständig machen. Du kannst wählen, zwischen Kleinunternehmerregelung und Regelversteuerung.
Selbstständigkeit musst du bei der Gemeinde anmelden. (Gewerbe)
Hier geht es um Nebenerwerbliche Einkünfte. Diese gibst du einfach auf der Steuererklärung an, oder du verzichtest auf die Vergütung.
So kompliziert ist das Thema PV nicht.
Man kann es aber auch wunderbar verkomplizieren.

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Du musst dich nicht selbstständig machen, das ist komplett stressfrei, 1 Jahr lang jeden Monat Umsatzsteuererklärung machen und ab dann jährlich. Zeitaufwand: Nach dem ersten Mal einrichten 5 Minuten pro Monat.

Bin ich bei 400-600W

Darauf verzichten zum Glück die meisten Gemeinden. Du benötigst die separate Steuernummer beim Finanzamt.
Die Aufwände sind wirklich überschaubar. Wenn dann noch der VNB seine eigenen Zähler auch Remote fehlerfrei ablesen könnte, hätte ich noch weniger zu tun.

Davon spreche ich:

Ok, sind „nur“ 700 Watt

Bei mir kommt eine im Januar aufs Hausdach zusätzlich zu der auf der Garage, 17 Module mit je 360 Wp mit Optimierern und Wechselrichter sind das 8500 netto. Und der muss ein Gerüst stellen.
Wenn ich mir deine Garage so anschauen passen da vielleicht 10 Module drauf und ein kleiner 1 Phasiger Wechselrichter sollte auch reichen, das darf nicht mehr als 5k netto kosten, eher weniger. Kabel verlegst selber und lässt die nur noch anschliessen. Ich würde mich an deiner Stelle noch mal bei diversen Solarteuren kundig machen, vielleicht ist hier auch einer im Forum der sich das mal anschauen will.
Vielleicht hat ja einer Bock sone kleine Anlage zu bauen, das ist schnell gemacht.

Sobald wir im Steuerbüro eine PV-Anlage verarbeiten müssen, tut das schon weh. Wer selber etwas verwaltungsaffin ist und die Umsatzsteuermeldungen in Eigenregie vornehmen kann, erledigt das in kurzer Zeit. Den Vorsteuerabzug liegen zu lassen, tut ja auch weh. Mit Steuerberater sollte abgesprochen werden, wer was macht und wie teuer das dann wird. Man will ja niemanden böse überraschen.
Ich empfinde die Bürokratie um die PV schon als lästig, das könnte mit höheren Nichtaufgriffsgrenzen oder fairen Pauschalierungen auch einfacher iSv barrierefreier gestaltet werden.

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Da gehe ich ganz pragmatisch und einfach vor:
Habe vor 6 Jahren eine PV auf meine Halle gebaut, keine Einspeisung, kein EEG, keine Steuer, kein Papier. Anlage ist angemeldet, bzw. der Stromversorger informiert. Die Anlage kann technisch gar nicht einspeisen, die WR können das nicht. Soweit so gut.

Anlage versorgt Haus/Büro/WP/2 E Autos. Im Sommer.

Eine PV nur zum Laden eines EAutos ist doch etwas unbrauchbar. Meine Idee war es zuerst Haus/Büro/WP/WW zu versorgen und mit dem Überschuß die EAutos. Es klappt.

Wenn Strom fehlt schaltet die Anlage per Schütz auf das Netz um. Somit kein Problem, niemand friert im Winter und es braucht keine Steuerung zum Laden des E. Auch gibt es keine Probleme das die Ladung abbricht, weil sie nicht abbricht.

EDIT:
Bei Kleinanlagen muß man leider netzparallel gehen, eine 3kW PV kann kein EAuto sinnvoll laden. Die kann nur etwas unterstützen.

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Um die eigentliche „Frage“ nochmal aufzugreifen… mit 3,3kWp wird das nix.
Du brauchst mindestens! 1,4kWh damit der Tesla überhaupt anfängt zu laden. Kommst du bei einer Wolke darunter, stoppt das laden… Sollte es tatsächlich im Frühjahr mal perfekte Bedingungen geben, würde eine Ladung bei der Leistung >24 Stunden dauert.
Ich hab 6kWp auf dem Dach und mir reicht das alleine zum laden nicht aus.

Na dann mach fein Meldung, wenn du Pech hast gehts danach erst so richtig los. Es gibt Energieversorger die stellen extra Juristen ein um PV Anlagen mit bürokratischer Juristerei zu verhindern. EWE ist da ein Paradebeispiel.

Ohne Anmeldung und entsprechende Genehmigung kann das ganz schön teuer werden…
und hängt ja auch (mit) von der Leistung ab…
Und Zähler OHNE Rücklaufsperre ist ganz teuer …

Also bis jetzt haben ja nur 2 geantwortet :crazy_face:

Mein Auto steht immer viel rum. Wenn ich mal fahre, dann sind um die 20-30% raus. Maximal. Ich brauche etwa 3000kw im Jahr. Also zumindest letztes Jahr. Mein Plan war etwa die Hälfte mit einer 3,3kw Anlage rein zu bekommen. Dann würde es sich irgendwann bezahlt machen. Aber selbst das scheint ja eine sehr optimistische Rechnung zu sein. Also als Inselanlage würde ich es jetzt auch nicht machen. Den Titel ändere ich mal.

Mal theoretisch: Wenn ich um die Mittagszeit 2,8kw ins Auto lade und das Auto auch auf diese maximale Leistung einstelle, nimmt er diesen Strom. Nur wenn die Sonne sinkt, nimmt er den Rest aus dem Netz. Dann könnte ich den Wagen per App stoppen. Oder ich mache die Waschmaschine an wenn die Sonne scheint. Zumal auch did Poolpumpe der Kinder den ganzen läuft. Das aufbauen und anschließen kann ich selbst. Das anmelden, kann ich auch. Ich bin auch selbstständig. Einspeisen lohnt sich eh nicht. Aber ein paar hundert Euro im Jahr sparen wäre mein Ziel. Und sauberen Strom fürs Auto. Damit man diesen „Deutscher Strommix Idi :beers:)“ den Wind aus den segeln nehmen kann. Wobei ich eh sauberen Strom habe. Meine Nachbarninks und rechts haben ein Wasserkraftwerk und ein Solarpark :relaxed:

Da ist der Gedankenfehler… Mathematisch hast du recht. Das funktioniert mit den Werten aber nur im Mai, Juni und evtl. Juli. Den Rest des Jahres liefert deine Anlage, durch den Winkel zur Sonne, diese Leistung einfach nicht.

Meine 5,94kWp Anlage hat heute als Spitzenwert 1,74kWh gemacht. Auf den ganzen Tag verteilt sind 8,87kWh zusammen gekommen.

Nachtrag:
Du schriebst ja selber, „um die Mittagszeit“ das sind aber vielleicht 1-2 Stunden. In der Zeit kannst du grade genug laden um aus der Garage zu fahren :wink:

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Okay, dann kann ich mir das wohl wirklich sparen.
Mit na großen Anlage muss ich mal sehen.

Kann es sein, dass hier kommentarlos Beiträge gelöscht worden sind?
Ich finde es ja O.K., wenn Beiträge gelöscht werden, weil sie inhaltich nicht passen, aber dann muss vom Mod mindestens eine Nachricht erscheinen, dass etwas gelöscht wurde.
Für mich ist das Willkür!

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Ich wars nicht.
Aber ich hab mal mein Titel angepasst.

Das kann nur ein Mod. Der hat diverse Beiträge kommentarlos in „Off Topic“ verschoben.
Ein unmögliches Verhalten kommentarlos und willkürlich Beiträge zu verschieben.
Fandst du die verschobenen Beiträge auch am Thema vorbei oder haben Sie Dir nicht zumindest überwiegend auch weitergeholfen?
Hier sind die ganzen Beiträge übrigens gelandet: Kleine (Balkon) PV Anlage für den Tesla - #15 von Der-Kieler
Sehr traurig, diese Willkür ohne einen Kommentar zu hinterlassen Beiträge zu verschieben (ansonsten schätze und achte ich die Arbeit der Mods sehr!).

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Und ich kann Dir aus eigener Erfahrung sagen, dass Du Sommer aus einer 3,3 kW Anlage über Mittag selten mehr als 2.3 kW rauskriegst. Hier wirkt die Aufheizung der Module entgegen gesetzt . Es gibt zwar viel Tagesleistung, weil der Tag ja länger ist… aber die Spitzenleistung bricht ein.
Habe selber eine 2.85kW Anlage seit fast 20 Jahren, daher weiss ich das.
Manchmal ist ein Tag mit wechselnden Wolken sogar besser.

Ich habe ein 3,4kWp-Süd-Anlage. Im Sommer liefert die in der Spitze rund 3,2kW.
Ich fahre zur Arbeit täglich 35km.

Von Mai bis August konnte ich bei sonnigen Tagen mit Schuko (15km/h, 2,8kWh bei 11A) innerhalb von 2,5-3,5h den täglichen Verbrauch komplett mit Sonne nachladen. Auch ich habe per App die Ladesteuerung übernommen.
Zusätzlich habe ich mir noch einen Akku (7kW) gegönnt, der Sonne während meiner Abwesenheit speichert. Dann kann ich auch, wenn beim Laden die Sonne verschwindet, weiterladen.

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Aha.
Jetzt wirds interessant :thinking:
Aber ob sich das wirklich lohnt?