Ich bin von gestern Nachmittag bis heute Morgen einen E-Niro gefahren.
Bisschen zu wenig Zeit um wirklich alle Eigenschaften zu erleben aber ich bin über 200km gefahren und davon war kein einziger langweilig.
Bin nun schon einige EVs gefahren aber der E-Niro war bei weitem das Beste. Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, wenn man 45t Euro hat und überlegt ein gebrauchtes Model S zu kaufen ist ein E-Niro der bessere Kauf. Natürlich von der Fahrzeugklasse nicht vergleichbar, rein vom Budget aus betrachet.
Verfügbarkeit ist ein Thema. Lieferzeit ein Jahr. Allerdings ist das wohl für die M3 Reservation Holder gar nichts
App support wäre cool aber für den Preis? In Österreich ca 47t mit Vollausstattung.
Naja, wo bekommt man heute ausreichend Platz, 350km Reichweite und eine gute Ausstattung für um die 40k€?
Das M3 ist aktuell mindestens 15k€ teurer, der Kona ist deutlich kleiner, der Rest ist entweder auch deutlich teurer oder bieten zum ähnlichen Preis deutlich weniger Reichweite.
Das Model-S ist zu groß. Jeder der schonmal versucht hat mit einem riesigen Auto in der Stadt in eine enge Parkgarage zu fahren wird das verstehen. Meine Aussage gilt einzig für den Fall, dass man eben ca 45t Euro hat und ein E-Auto sucht das für den Alltag mit einer Family gut funktioniert.
Da ich zuvor einen e-Golf gefahren bin war der Unterscheid zum Kia besonders krass. Die Integration des Elektroantriebs im Fahrzeug ist beim Kia perfekt. Der e-Golf ist ein DSG Diesel Golf minus dem Diesel/DSG plus einem Elektroantrieb. Die Integration ist nicht nahtlos.
Die Sitze beim Kia (war wohl das Topmodel) sind unglaublich bequem. Das Fahren ist entspannt. Platz ist vorne wie hinten ausreichend. Der Antrieb ist sehr effizient. War im Durchschnitt bei 18kwh/100km trotz viel „Testen“.
Man vermisst auch nichts an Komfort features.
Alle die den Wagen gesehen und gefahren sind waren begeistert.
Den onboard Lader konnte ich nicht wirklich testen. Habe aktuell leider noch immer nur eine normale Schuko Steckdose. Damit habe ich in 8 Stunden 100km aufgeladen. Der Einphasige Lader ist sicher eine Achillesferse.
Ein negativer Punkt war vielleicht die Lautstärke. Reifen und Windgeräusche sind doch realtiv laut im Innenraum. Das ist natürlich Jammern auf hohem Niveau weil im Vergleich zu dem Honda Jazz Hybrid den ich aktuell übergangsweile pilotiere bis das M3 da ist, ist es im Niro totenstill. Der Kia war auch mit Winterreifen ausgestattet die wohl etwas lauter sind.
Achja einen Punkt habe ich noch. Die Bremsen haben relativ laut geschert. Wurden wohl nie richtig eingebremst und zeigen nun schon Riefen. Der Wagen hatte unter 2000km. Das nicht-Verwenden der Bremsen ist wohl deren Tod in unseren salzigen Witterungsbedingungen, wenn man sie nicht ab und zu auch mal ordentlich heiß bremst.
Für deutsche Parkhäuser sehr oft, daher stimmt dein Nö nicht.
Und da hat der E-Niro deutlich die Nase vorn, ich werde einen nächste Woche testen, denn das Auto kann all das was uns vom 35k Tesla versprochen wurde…
… und sollte lediglich auf die vollkommene subjektivität der ursprungsaussage hinweisen … ich denke die meisten verstanden diesen augenzwinkernden hinweis …
ich diskutiere ja auf diesem level auch kein wohnmobil oder den semi-truck
Laut der von Lemontech/@MichaRZ verfaßte (und auch irgendwo hier verlinkte) ConnectionGuide soll mit der blaue CEE-Aufsatz (der angeblich serienmäßig in Norwegen, Frankreich, Spanien, Großbritannien geliefert wird/wurde) einphasig 7,4 kW möglich sein - was nun wirklich eine SEHR gute Nachricht wäre
Für „Um- bzw. Absteiger“ von Tesla S/X, die vielleicht mehrere UMC1 haben, wird dann anstatt weit jenseits von 1.000 EUR für eine Wallbox nur ± 110 EUR für ein blauer CEE-Aufsatz (bei Tesla, billiger anderswo) plus unter 100 EUR für den fachgerechten Einbau einer solchen CEE32-Dose fällig - und den Verkauf/Versand der zusätzlichen UMC1 entfällt.
OK - ich weiß das ihr in D (und vielleicht auch A+CH) diese „Schieflastproblematik“ habt - aber wäre diese 7A-Überschreitung wirklich sooo schlimm?
Ich bin da ziemlich sicher, meines Wissens „verteilt“ der CEE-Aufsatz die 32A aus der Dose auf 2 (oder sogar alle3) Phasen des UMC, da der Kia/Hyundai aber nur Phase 1 nimmt bringt das hier, im Gegensatz zum Tesla der alle 3 Phasen kann, nichts.
Ich bin heute den E-Niro Probe gefahren und ich war sehr überrascht über das Auto.
tolle Verarbeitung
sitzen auf der Rücksitzbank sehr gut
die Assistentsysteme sind sehr gut, nur der Lanse Assist ist bei Tesla deutlich besser
Reichweite bei flotter Fahrweise(schwäbischer Wald und Schnellstraße mindestens 300km, bei optimierter Fahrt sind 350km gut möglich.
Displays und Navi deutlich besser als bei den meisten deutschen Hersteller
Preis
Laden konnte ich nicht testen, war kein Kabel dabei
Lieferzeit mindestens ein Jahr, ich könnte einen vorkonfigurierten im Dezember bekommen
Design ist „gefällig“, das Model 3 hat den größeren Coolness Faktor
Im gesamten ein sehr gelungenes BEV, so könnte die Elektromobilität den Durchbruch schaffen, warum können die deutschen Hersteller nicht so ein Auto bauen?
Jedenfalls wird die Entscheidung schwer E-Niro oder Model 3
War gerade auch mal bei unserem Kia Händler. Die bekommen wohl Anfang März einen e-Niro. Probe fahren werde ich den auf jeden Fall mal, jedoch habe ich mir den Niro an sich mal angeschaut und der ist doch recht „klein“. Hab das Model 3 noch nicht live gesehen daber da hat man doch sicher nen Ticken mehr Platz drinnen im allgemeinen würde ich behaupten.
Durch ein aktuelles aus Belgien stammendes Video habe ich mich wieder mit der Kia e-Niro beschäftigt - und einige recht interessante Sachen gesehen.
Das Fahrzeug kann jetzt 11 kW Wechselstrom laden - wie Tesla.
Das Fahrzeug hat jetzt eine App - wie Tesla.
Das Fahrzeug hat jetzt Echtzeit-Navigation - wie Tesla. Aber 7 Jahre lang gratis .
Das Fahrzeug kann jetzt AndroidAuto/Apple CarPlay. Das kann Tesla nicht.
Das Fahrzeug hat 7 Jahre/150.000 km Garantie - Tesla 4 Jahre/80.000 km
Mit „volle Hütte“ kostet ein Kia e-Niro netto (vor Preisverhandlung) 39.603 EUR.
Ein Tesla Model Y „ohne alles“ kostet netto 54.980 EUR. Und da gibt’s nichts zu verhandeln.
Ist die Verfügbarkeit der Tesla-Supercharger wirklich 15.377 EUR wert?