Kaufberatung Model Y gebraucht oder neu?

Hallo Leute,

ich kenne den Gebauchtwagen Thread und lese auch schon eine Weile mit, da es hier aber auch um potenziellen Neukauf geht, habe ich dafür einen individuellen Thread aufgemacht.

Ich bin Ulrich (40 Jahre jung) aus Sachsen und fahre seit nunmehr 16 jahren einen Ford Focus ST Mk II.

Ich liebe dieses Auto und es bringt mich zuverlässig von A nach B. Mittlerweile haben sich aber die Umstände drastisch geändert (Haus, Familie etc.) und ein 3 Türer ohne AHK ist einfach nicht mehr praktikabel. Zudem bin ich schon länger bereit für den Schritt in die E-Mobilität und mir kommt kein Verbrenner mehr ins Haus.
Dass es ein MY werden soll ist Fakt, ich brauche aber eure Hilfe, um mir sicher zu sein, die passende Entscheidung zu treffen.

Ladeprofil:

Ich lade im Alltag zu 90% zuhause an der heimischen Wallbox (15,76kWp PV Anlage vorhanden) und habe zudem über den §14 EnWG dynamische Netzentgelte, weshalb mich die Energie in Q1/Q4 jenden Jahres zwischen 19:00 und 03:00 Uhr nur 0,17ct/kWh kostet.
Das Auto wird also entweder mit Überschuss geladen oder innerhalb dieser Zeit, sodass der notwendige Ladestand zur Abfahrt spätestens dann bereit steht und gehalten werden muss, bis es tatsächlich los geht. Das wären dann immer 100%, besonders, wenn ich in die Büroaußenstelle muss. Ich kann auch kostenpflichtig AC an der Arbeit laden, das sollte aber wegen der Kosten die Ausnahme sein.

Fahrprofil:

  • Ich fahre 1x/Woche 370km (Roundtrip, also Home->Office->Home) in eine Büroaußenstelle, was ich natürlich gerne ohne nachladen schaffen würde. An der Außenstelle könnte ich aber AC nachladen, um den Rückweg zu schaffen. Auf der Strecke ist viel offen und Verkehr ist auch ok. Reisegeschwindigkeit ist 160km/h, wenn frei, wäre aber bereit das anzupassen, um zeitlich das optimum rauszuholen.
  • Zusätzlich fahre ich 1x/Woche 180km (Roundtrip, also Home->Office->Home) ins Büro. Dabei sollte ein nachladen nicht notwendig sein.
  • 1-2x/Jahr größere Urlaubsstrecken, wobei dort der Aufenthalt an der Ladesäule eher untergeordnet ist, ich habe Urlaub und Kinder
  • Gesmatfahrleistung: 25.000km/Jahr

Finanzen:

Da kommt nur Gebrauchtwagen per Kredit (das günstigste, was ich bekomme sind 4,99%) oder Neukauf per Privatleasing oder Ballonkredit in Betracht. Letzeres winkt mit niedrigen Raten, wenn man wenig km angibt und die höhere Schlussrate in Kauf nimmt (mit dem Risiko, dass die Karre am Ende weniger Wert ist).
Firmenleasing ist nicht möglich. Die 370km Fahrt in die Außenstelle und alle anderen beruflichen Fahrten außer ins reguläre Office (die 180km) bekomme ich von der Firma zum Pendler-Pauschalsatz erstattet, was der Gegenfinanzierung dient. Das sind ca. 450€/Monat.

Meine Bisherigen Überlegungen:

  • In Bezug auf das Fahrprofil müsste ich einen LR/AWD nehmen, um auf der langen Strecke so wenig wie möglich nachzuladen, somit den Roundtrip zu schaffen und wieder günstig zuhause laden zu können. Vom Fharspaß her sowieso. :smiley:
  • In Bezug auf das Ladeprofil müsste ich den SR/RWD nehmen, da die LFP Technik ohne Probleme mit 100% herumstehen kann. In meinem Fall wären das Regelmäßig vom Ende des günstigen Ladezeitraums (03:00Uhr) bis zur Abfahrt um 07:00Uhr, also 5h.

Da ich eigentlich gebraucht kaufen wollte, habe ich sowohl nach SR und LR bis 35.000€ ausschau gehalten… und dann kommt Tesla mit den 0,99% um die Ecke :smiley:
Den Juniper SR/RWD bin ich bereits probe gefahren, Begeisterung war da, gut das Fahrwerk… mein Ford liegt auch bei 200+km/h wie ein Brett auf der Straße aber das kann man ja ändern…
Dann rief mich das SC an, dass noch ein Vorführwagen LR/AWD aus März mit 18.000km auf dem Hof steht… in genau meiner Wunschausstattung (StealthGrey/Schwarz, AHK) für 53.230€ (neu lt. Konfigurator 56.620€). Preis für einen Quasi-Gebrauchtwagen viel zu hoch aber ggf. geht da noch was. Probefahrt heute 14:30.
Was den LR/AWD an geht, hört man ja die Gerüchte, dass der 2021 LG Akku ggf. bald ausgetauscht wird und ich habe die Befürchtung, dass der in Karren dann in 4-6 Jahren viel mehr an Wert verliert, als was an Schlussrate noch offen ist. Dazu kommt noch die höhere Degradation auf Grund meines Ladeprofil auf 100%. Da kommt dann quasi nur noch Leasing in Betracht, was auf Grund der hohen Jahreslaufleistung von 25.000km monatlich gan schön rein haut. Alternative wäre das Kassenmodell oder doch ein guter Gebrauchter, bis die Innovationen bzgl. Akku kommen?

HILFE! Wie würdet ihr an die Sache rangehen? SR/LR? Gebraucht oder Neu?

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Auch mit 0,99% Finanzierung wird er nicht billiger im Anschaffungspreis. Kannst du es Dir in BAR leisten kauf einen neuen und finanziere Ihn mit 0,99% und lege das Geld an , wenn nicht kaufe einen gebrauchten als Performance - macht mehr Spaß :slight_smile:

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Danke für die Rückmeldung, hilft mir aber nicht wirklich weiter. Bar ist auf keinen Fall drin und der Perfomance steht sich doch mit seinem NMC Akku auf Grund meines Ladeprofils auch auch Kaputt, oder nicht?

Der Akku ist beim LR der gleiche wie beim Performance . Dein Ladeprofil kannst du anpassen - ich habe meinen auf 90% im normalen Betrieb und stelle auf 100% wenn eine längere Fahrt bevorsteht.

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Du schreibst etwas von Gesamtstrecke. Was ist deine tägliche Strecke?

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Persönlich : Ein Focus ist nicht mit einem MY vergleichbar - ganz andere Fahrzeugklasse .
Wenn du kein Geld übrig hast würde ich die Finger von dem MY lassen und deine 450€ noch ein wenig ansparen bevor du in finanzielle Probleme gerätst.
Haus und Familie haben Vorrang.

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Meine Empfehlung ist, versuche ein Model Y für 2 Tage zur Probefahrt zu bekommen oder miete einen und fahre die 1xwöchentliche Strecke ins Büro.

370km schafft man auch mit dem SR, aber nicht bei hohem Autobahntempo. Je nachdem wie sehr du dich anpassen möchtest kann auch beim LR RWD ein Nachladen nötig sein, denn bei 160 km/h kann man grob sagen, dass der Verbrauch sich, gegenüber 120 km/h, verdoppelt.

Die Akkuthematik sehe ich unkritisch, zur Abfahrt auf 100% laden, auch wenn er von 03-08 Uhr 1x pro Woche steht, macht dem NMC-Akku auch nicht viel mehr aus als dem LFP.

Die Jahresfahrleistung erzeugt auch keine extremen Zyklenzahlen bei denen der LFP im Vorteil wäre, bedenke auch, bei dem LFP-Akku hast du nur 160.000 statt 192.000km Garantie.

Das finanzielle Thema sehe ich weniger kritisch. Bei 25.000km, aktuell mit dem Focus ST (9-11 Liter / 100km Benzin?) und einem älteren Auto mit Reparaturbedarf sollte die monatliche Ersparnis an Kraftstoff, Steuer, Wartung, Reparatur bei ~400€ liegen welche du dann statt für Betrieb für die Finanzierung ausgibst.

Mehr Geld als vorher hat man nicht, aber Garantie und das passende Auto für eine Familie mit genug Türen und Stauraum.

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Da du von einem orangenen ST kommst, denke ich mal dass es auch ein wenig emotional sein darf. Ich würde daher wetten, dass Du mit einem SR auf mittlere Sicht unzufrieden sein wirst…

auch die einmalie Strecke von 360km benötigt aus meiner Sicht den größeren Akku. aber bei 160kmh wirst du das sicher nicht schaffen, weder mit dem lfp noch mit dem nmc, egal was dir hier irgendwelche Bergabrückenwindfahrer berichten. ich tippe mal dass du mal für 10min anhalten musst, insb. im Winter!

Wir haben selbst das P Modell.. laden ab und zu auf 100% und lassen den dann für einen Tag bis vor der Abfahrt stehen.. ich mache mir da keine Sorgen auf 8Jahre/160000 und auch danch nicht.

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Wenn der NMC so empfindlich wäre, wäre meiner auch längst hinüber.

Mach ich regelmäßig, mindestens aber einmal pro Woche, ebenfalls so. Am Sonntag läuft alles von der PV rein was geht bis 85%, bis 4 Uhr steht er so, dann geht’s hoch auf 100% wenn die Wettervorschau für den Tag schlecht ist. Im Winter ist das garantiert der Fall, außer am Wochenende kommt überhaupt nichts vom Dach.

Bei deinem Fahrprofil würde ich mir weniger über den Akku-typ einen Kopf machen als darüber ob ich mir das Auto als Neuwagen leisten möchte bzw. ob ich es brauche.
Bei 450€ Zuschuss / Monat und einer Leasing-/Kreditrate von 600+€ sollte man sich das mal durchrechnen wieviel das Auto noch einspart im Vergleich zur jetzigen Situation.

Ich würde den LR RWD dafür nehmen, einfach weil ich keine Lust hätte jede Woche 15 Minuten am SuC nachzuladen oder teuer Strom extern laden zu müssen. Wenn es aber wirklich ums Geld geht muss man halt mal knallhart rechnen ob die höheren Anschaffungskosten nicht mehr sind als wöchentlich 20-30 kWh zwischenzuladen.

Mit 160 wird es aber definitiv zu knapp, da komme ich mit meinem LR AWD vielleicht 280-300km weiter, und soviel mehr schafft das RWD auch nicht. Spätestens mit dem Rollwiderstand der Winterreifen ist es vorbei.

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Wie viele Kinder und Hunde hast du denn? Vielleicht tut’s ja sonst auch ein M3. Ebenfalls viel größer als ein Focus, aber günstiger, sparsamer und schneller als ein Y. Falls kein Kauf, mit 0% verfügbar.

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Bei den geschilderten Finanzierungsproblemen kommt meines Erachtens nur ein günstiger Gebrauchtwagen (z.B. halber Neupreis) in Frage. Ich würde da auch eine wesentlich höhere Laufleistung in Betracht ziehen.

Andere Bedürfnisse sollten da nebensächlich sein:

  • Reichweite: 370 km kann man auch mit einem SR fahren, wenn man keine 160 fährt und/oder ein Supercharger auf der Strecke liegt.
  • Performance: auch ein MY SR beschleunigt besser als ein Ford Focus; man kann auch 120 statt 160 km/h Reisegeschwindigkeit fahren
  • Vollkasko-Versicherung: kann bei entsprechender Fahrweise eingespart bzw. durch gebildete Rücklagen ersetzt werden.

Weitere Einsparmöglichkeiten:

  • Rücklagen für den Barkauf des nächsten Fahrzeugs bilden. Wer wenig Geld hat, für den ist eine Finanzierung zu teuer. Den für das übernächste Fahrzeug gesparten Betrag (z.B. 100 €/Monat) muss der gebrauchte Tesla dann aber entsprechend günstiger sein
  • Ganzjahresreifen mit hoher Laufleistung; Wechsel vo./hi. bei Profildifferenz > 1–1,5 mm.
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Einen gebrauchtes MYP suchst du. Ein SR wäre venünftig… aber einmal Nachladen bei den 360 km musst du ohnehin bei über 150 km/h

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Gehe nochmal in dich. Am Ende bringt dich das Y auch nur von A nach B. So viel billiger als ein Benziner ist ein Elektro auch nicht bei der Preisdifferenz. Der Thrill verfliegt. Es ist verdammt viel Geld was man sich leisten will.

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Bei PV kann man mit 2 - 2,50 €/100 km rechnen.

Mit Nachtstrom für 0,17 €/kWh kommt man auf maximal 3,50 €/100 km.

Der Focus ST liegt bei gut 10 Liter Super Plus, also ca. 18 €/100 km.

Ich kann da schon einen leichten Vorteil entdecken.

Bei 25.000 km spart man gut 3.000 € im Jahr.

Über 10 Jahre bezahlt der Gebrauchte sich von selbst.

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Die PV-Anlage ist umsonst, keine Wärmepumpe die den Strom brauch.

Besipielsweise ein Benziner Kombi ( Golf Variant, Kia Ceed SW usw) für 20k gebraucht aus 2022-2023 verbraucht ca 5.5-7 l. Wenn man nicht 25k im Jahr ballert dann sieht die Rechnung anders aus. Ganz ehrlich wenn es jetzt schon knapp ist dann sollte man sich nicht noch ein 45k Auto ans Bein binden.

Wie haben auch für meien Frau ne Funky Cat geleast aber auch nur weil sie 15k fährt und das Leasing nur 150€ kostet.

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Es geht hier aber um einen Focus ST, der 25.000 km im Jahr gefahren wird und ersetzt werden soll.
(siehe erster Beitrag)

Da interessiert ein Golf mit 60 PS und 10.000 km im Jahr nicht.

Ein gebrauchtes Model Y bekommt man um die 30.000 €.

Kostenlosen Strom bekommt man manchmal beim Arbeitgeber oder den Stadtwerken, aber davon war hier auch nicht die Rede.

Bei der eigenen PV muss man schon die entgangene Einspeisevergütung und irgendwelche Abschreibungen rechnen, sonst ist das völlig unrealistisch.
Das liegt meistens irgendwo zwischen 8 und 12 Cent.

Hast du an meiner Rechnung sonst noch einen Fehler gefunden?

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Wir haben ein m3 (60kwh lfp rwd) und ein my lr awd. Das m3 ist war gebraucht gekauft, das my war eine Tageszulassung.

Haben auch eine 16kwp PV Anlage und die Autos werden von März bis Oktober hauptsächlich vom Überschuss geladen.

Laufleistung bei ist ca 30tkm /Jahr und Wagen. Haben zwei Kinder, keinen Hund und leben relativ aktiv (Radfahren, Aktive Urlaube,Skifahren).

Warum ich das sage? Im direkten Vergleich kommt das my bei gleicher Fahrweise nur geringfügig weiter. Auf 1000 km ist es ca 15 min Unterschied die in einen zusätzlichen Ladestopp reinfallen. Der kritische Punkt sind die 300 km da muss ich mit dem m3 meistens laden da fährt der my weiter. Muss aber sagen dass mich ein Stopp normalerweise nicht stört (bin 42j) früher bin ich immer alles ohne Pausen mit dem Kampf gegen die Zeit durchgefahren (Laufleistung 60tkm / Jahr am meisten nachts und sehr früh am morgen) heute sehe ichs anders.

Vom Fahrgefühl her ist mir der m3 lieber auch wenn der Wumms in der Stärke vom my nicht da ist.

My ist das bessere Familienauto. Vom Platz her haben wir aber problemlos Sommer- und Winterurlaube auch mit dem m3 geschafft.

Wenn Geld eine Rolle spielt ist der SR (my oder m3) jedenfalls eine vernünftigere Alternative. Einen neuen würde ich wahrscheinlich nicht kaufen. Mit PV Betrieb brauchst Du Dir keine Sorgen machen. NMC bis 80% täglich laden. Und in der Nacht vor dem längeren Trip einfach kurz vor der Abfahrt volladen.

Übrigens LFP mag es angeblich auch nicht mit 100% herumzustehen.

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Das ist eine Legende.

Hier einfach mal ein konkretes Beispiel von mir:

Langstreckenpendler, 500km gesamt, also 250km pro Richtung. Sonstige Fahrten, Urlaube, etc natürlich zusätzlich, aber Urlaub ist egal, da lädt man eben wie es passt, sonstige Fahrten sind für die Ladestrategie zum Pendeln auch nicht relevant. Ich lade nur öffentlich zwischen 39c und 42c, da ich keinen Stellplatz mit Strom habe. Gesamt pro Jahr ~30.000km, durchschnittliche Kosten 8,50€/100km.

Mein Auto ist ein LR AWD von 2022 mit mittlerweile 85.000 und 8% Degration laut TeslaMate. Ich kann die 250km in eine Richtung zu jeder Jahreszeit ohne Zwischenladung fahren. Die Strecke ist bis auf 35km vollständig Autobahn, Ich fahre 130-140km/h. Weil NMC Akku lade ich kaum auf 100%. Im Sommer kann ich auf 80% laden, losfahren und kommen so mit 15-25% an, je nach Wetter und Verkehrslage (mehr Verkehr = geringerer Verbrauch!). Im Winter wird das knapp. Wenn ich da mit 80% losfahren komme ich eher mit 5-15% an, deshalb lade ich im Winter immer eher auf 85-90% vor Abfahrt.

Realistisch kann ich bei Urlaubsfahrten (da ist dann mindestens eine zweite Person und Gepäck dabei) von 100% so 350km im Sommer und 280km im Winter machen (hier ist eingerechnet, dass es danach weiter geht, er also im Winter auch Energie zum Vortemperieren benötigt). Die Nachfolgenden Etappen fährt man dann ja eher von 65-80%, demnach sind alle weiteren Etappen kürzer, Sommer etwa 300km, Winter etwa 220km.

Nun zurück zu dir: Meines Erachtens ist es nicht möglich die 370km ohne Zwischenladen zu fahren, jedenfalls nicht im Winter. Ausnahme sind möglich, beispielsweise wenn du maximal 110km/h fährst und dein Fahrzeug daheim wie im Büro in einer Garage steht, wodurch weniger Heizenergie benötigt wird (weil Initialtemperatur höher). Das solltest du bezüglich deiner Kalkulation der Ladskosten berücksichtigen.

Ich habe am Anfang auch gedacht, dass die 500km im Sommer doch eigentlich mit einer Ladung gehen müssten und ich sage dir: Not even close. Am Anfang wäre es vielleicht möglich gewesen, da bin ich mal eine Richtung mit 52% Verbrauch gefahren, doch nun mit 8% Degration auch nicht mehr theoretisch möglich.

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Leute… WOW!

Ich bin ersnthaft noch nie in einem Forum unterwegs gewesen, wo man so individuell auf das Thema eines anderen eingeht und in kürzester Zeit so viele unterschiedliche Perspektiven und Antworten erhält!

DANKE! An jede einzelne Antwort. Ich muss mich da erstmal durcharbeiten und das alles in Meine Überlegungen einfließen lassen. Mal schauen, ob ich am WE dazu komme.

So viel vorab: Probefaht gestern im MY LR AWD war natürlich Sahne… der Druck! Der ST geht schon gut für ein Durchschnittsauto, also keinen Sportwagen, aber das…

Ich melde mich mit ner Kalkulation.

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