Obiger Beitrag und Reaktionen darauf sind schon älter, und damals wurde ich „belächelt“ … und nun dieses:
'- alfred -
Obiger Beitrag und Reaktionen darauf sind schon älter, und damals wurde ich „belächelt“ … und nun dieses:
'- alfred -
Im Prinzip halte ich das auch für eine gute Idee (früher gab es ja Busse, die an Oberleitungen lang liefen), die Frage ist halt, was diese heftige Induktion mit Herzschrittmachern und anderen Dingen so macht…
Interessant wäre es auch, Laderampen und LKW-Parkplätze damit auszustatten, so dass der LKW sowohl beim Be- und Entladen als auch bei den gesetzlich vorgeschriebenen Ruhezeiten geladen werden kann.
Und Alfred: mach Dir keine Gedanken: Viele Visionäre wurden für Verrückt erklärt. Vor 20 Jahren hätte sich auch keiner vorstellen können, dass wir VR-Brillen, Künstliche Intelligenz, Spracheingabe bei Handy und Computer etc. etc. und vieles mehr haben. Technologien, die in den 60er bei Star Track noch Science Fiction war… (Klapphandies waren inspiriert von den „Communicator“ exakt dieser Serie…) usw. usw.
Hab vor ca. 10 Jahren als ein Kollege sein Haus auf „Smart Home“ umgestellt hat und diese Daten an den Energieversorger weiter geleitet wurden, auch davor gewarnt, dass das ein Einbruchs-Profil ergibt, wenn jemand die Daten klaut. Er hat mich auch ausgelacht. 6 Monate später kam dazu ein Bericht im WDR, weitere 6 Monate später wurden exakt diese Daten geklaut. ![]()
Welchen Vorteil soll es haben, die LKW während der Fahrt zu laden, wenn die Zwangspausen der Fahrer locker ausreichen den Akku wieder voll zu bekommen?
Die sollen sich lieber mal darum kümmern, dass wir genug LKW-Rastplätze mit HPC und MCS bekommen, dann klappt das hervorragend.
und selbst wenn man nur die wichtigsten Autobahnen mit dem Ladesystem ausstatten möchte, wird das Jahrzehntelange Baustellen und utopische Kosten verursachen.
Wir haben ein gut funktionierendes Ladesystem, dass auch für den aktuellen Stand ganz ordentlich ausgebaut ist.
Das muss jetzt nur zügig wachsen und man sollte weniger Steuergeld für annähernd sinnfreie Alternativen raus schmeißen.
Die Akkus werden doch ohnehin immer günstiger, kleiner und schneller.
Bis so ein System auch nur auf einzelnen Strecken verfügbar wäre, hat sich das ohnehin schon erledigt.
Wahrscheinlich kann man dann beim Umladen schon für die nächsten 300 km Strom laden.
Das ist wie bei den Oberleitungen…
Wie lange muss die Strecke sein um relevant Strom laden zu können und sind die Strecken skalierbar bzw. finanzierbar.
An den notwendigen Kosten der Skalierung scheitert so Einiges, obwohl nur Kopfrechnen…
Die sollen sich lieber mal darum kümmern, dass wir genug LKW-Rastplätze mit HPC und MCS bekommen
Rastplätze braucht man nicht mehr, wenn die Fzg voll-autonom fahren.
Wir sollten nicht in 2 Jahre-Phasen denken, sondern in 20 Jahre-Phasen (und mehr).
Wie lange muss die Strecke sein um relevant Strom laden zu können
Ganz einfach, man muss nur mehr so viel laden, wie man zum Fahren braucht, und nicht stehen, um 1000kWh zu laden und dann zu fahren.
'- alfred -
Wenn Fördergelder in Aussicht sind, wird jeder Unsinn so lange weitergeführt, bis die Förderquelle irgendwann versiegt … ![]()
Bis wir so weit sind, laden die Akkus in 10 Minuten beim Be- und Entladen des LKW voll.
Wie lange dauert es den 1.000 km Autobahn neu erneuern?
Bis die mit der Autobahn fertig sind, ist das System schon längst wieder überholt und durch etwas anderes ersetzt.
Übrigens haben wir in Deutschland über 13.000 km Autobahn und ca. 77.000 km in Europa.
Wenn Fördergelder in Aussicht sind, wird jeder Unsinn so lange weitergeführt, bis die Förderquelle irgendwann versiegt …
So ist es.
Das ist wohl der einzige Grund, warum so ein Unfug gemacht wird.
Genauso wie die Forschung an Wasserstoffverbrauchern, für die es keine Herstellung gibt.
ist das System schon längst wieder überholt
Nun denn, außer Strom/Magnetismus würde mir aktuell wenig einfallen, was über größere Strecken kontaktlose Energieübergabe zulässt … und ja, gilt nur aktuell.
Auch habe ich nichts anderes erwartet als wieder „belächelt“ zu werden.
Verschieben wir halt die Diskussion um weitere paar Jahre ![]()
'- alfred -
Warum kontaktlos, wenn die Fahrzeuge immer wieder stehen?
Zuerst dauert es Jahrzehnte auch nur einen kleinen Teil der Autobahnen so aus zu statten.
Dann müsste man die LKW schon damit ausstatten, obwohl es erst wenige Autobahnen gibt, wo man das nutzen kann.
Das funktioniert einfach nicht, auch wenn es sich in der Theorie noch so gut anhört.
Das hat auch nichts mit belächeln zu tun, sonder mit der Realität.
Die Forschung an Akkus und eLKW hat doch gerade erst richtig angefangen.
Da kann man kein Ladesystem sinnvoll planen, dass mindestens 20 Jahre bis zur Fertigstellung brauchen würde.
Das Thema ist auch nicht neu, sondern wird nur immer mal wieder aufgewärmt, wenn es wieder Fördergelder geben soll.
Warum kontaktlos, wenn die Fahrzeuge immer wieder stehen?
Ein Zugfahrzeug, wenn autonom, kann fahren ohne (ausgenommen verkehrsbedingt) zu stehen. Selbst wenn ein Anhänger wo be- und entladen wird, kann das Zugfahrzeug mit einem anderen Auflieger/Anhänger fahren.
Aber lassen wir’s, natürlich gibt es, wenn man nur den aktuellen Status ohne Zukunftsmöglichkeiten ansieht, eine Menge Argumente, das gab es nach Kutschen und Pferden auch, da mussten Autobahnen auch erst gebaut werden und waren nicht schon da (und saniert werden müssen wohl mal schon sehr viele Strecken).
'- alfred -
Alfred, nach 1 kommt 2, dann 3, also erst einmal Netzausbau, dann stationäres Induktivladen und danach kann man das Laden während der Fahrt angehen.
Und ich glaube, der Elektrotrucker ist derselben Meinung. Er wird es noch erleben, du und ich eher nicht … ![]()
Ich halte das für das nächste Förderprojekt ohne realen Nutzen. Macht Berater und die Firma mit der Idee glücklich, sonst keinen.
Auf einem Versuchskilometer umsetzbar, aber nicht skalierbar wegen Kosten.
So wohl auch gesehen bei dem Oberleitungsversuch auf der A5 zwischen Darmstradt und Frankfurt. Es gab noch weitere Installationen, die mittlerweile wohl sämtlich nicht mehr in Betrieb sind. Ich denke auch, das die üblichen Stehzeiten bei LKWs völlig ausreichen, um ausreichend Energie für die nächsten Etappen zu laden. Der ElektroTrucker hat das schon eindrücklich gezeigt.
Die sollen sich lieber mal darum kümmern, dass wir genug LKW-Rastplätze mit HPC und MCS bekommen, dann klappt das hervorragend.
Das fand ich im Video vom Elektrotrucker so interessant. Tobias ist der klaren Meinung, dass induktives Laden bei der Parkplatzknappheit für das Nachtladen eine gute Lösung ist. Also um genau das von dir angesprochene Problem zu lösen.
Das betrifft wohl vor allem Nacht-Parkplätze in Autobahnnähe. Die sind ja bekanntermaßen meistens platztechnisch am Limit und können nicht einfach zwischen zwei Parkplätzen noch eine Ladesäule stellen.
Platz sparst du dann mit kleinen Dispensern (z.B. HYC1000 oder dann in Zukunft mal 800V fähige SuC) oder halt indiuktive Spulen im Boden.
Ich finde das recht passend zu den Berichten vom Elektrotrucker, aber auch dem jüngsten Test bei Diesel-TV und was ich als Laternenlader erlebe. Wenn man vor der Abfahrt, also über Nacht, am Stellplatz voll laden kann, wird das Laden unterwegs deutlich entspannter oder entfällt ganz. Also müssen mehr Nacht-Parkplätze für LKW mit Ladeoptionen ausgestattet werden.
Der Firmenvertreter hat „statisches Laden“ ja auch als wichtigen Punkt für ihr Business und den Rest in Form von „dynamischen Laden“ als Forschung bezeichnet.
Rastplätze braucht man nicht mehr, wenn die Fzg voll-autonom fahren.
Wir sollten nicht in 2 Jahre-Phasen denken, sondern in 20 Jahre-Phasen (und mehr).
Guter Witz. In Europa bekommt man nicht mal für PKW Genehmigungen für das autonome Fahren und dann denkst du an LKW?
Der zweite Punkt Stichwort Laden und Entladen und schon ist das was du dir wünschst pure Utopie.
Mein Handy muss ziemlich genau auf der InduktionsLadestation liegen, die Leistung beträgt wenige Watt. Da würde mich mal der Wirkungsgrad der indukt. LKW Ladeeinrichtung interessieren ?
Wenn auf der rechten Spur alle 50m ein ladender LKW fährt, muss ne Menge Strom durch den Asphalt fließen. Da wird die Fahrbahn Eisfrei !
Das fand ich im Video vom Elektrotrucker so interessant. Tobias ist der klaren Meinung, dass induktives Laden bei der Parkplatzknappheit für das Nachtladen eine gute Lösung ist.
Induktives Laden hat sicher einige Vorteile.
Das bestreitet doch keiner
Das Problem ist nur, dass wir mehrere Tausend Kilometer Autobahn erneuern müssten, um die mit Spulen aus zu statten.
Mal abgesehen davon, dass das utopische Kosten sind, bedeutet so was Jahrzehnte lange Baustellen.
Dagegen sind ein paar tausend Ladesäulen an Rastplätzen ein Witz und innerhalb von wenigen Jahren zu einem Bruchteil der Kosten möglich.
Bei uns haben Sie jetzt für 3,5 Kilometer Autobahn zu erneuern über 1,5 Jahre gebraucht und es gab ständig Stau.
Also müssen mehr Nacht-Parkplätze für LKW mit Ladeoptionen ausgestattet werden.
Soll das jetzt ein Argument sein, den Ausbau der Ladestationen an den Rastplätzen zu verzögern?
Das käme unserer Wirtschaftsministerin wohl gerade Recht.
Alle Parkplätze an den Autobahnen mit kleinen Ladestationen aus zu statten dürfte weniger kosten, als auch nur Hundert Kilometer Autobahn mit Induktion zu bauen.
Mich würde jedoch interessieren, wer sich schon wieder so stark für etwas einsetzt was sich gut anhört, eine Alternative zu dem aktuellen BEV und dem Ladesystem sein soll, aber eigentlich nicht umsetzbar ist.
Das gleiche wurde mit Wasserstoff über Jahrzehnte immer wieder versucht. Obwohl eigentlich jeder der rechnen kann und weiß, wie aufwändig Herstellung und Transport von Wasserstoff ist, nachvollziehen kann, dass das einfach keinen Sinn macht, kommt das Thema immer wieder.
Mich würde es nicht wundern, wenn irgendwelche Lobbyisten da wieder Zweifel sähen wollen und schöne Märchen erzählen.
Der Elektrotrucker wäre nicht der erste der auf so was rein fällt.
Wenn induktives Laden finanzierbar und leistungsfähig wäre, könnte man sich natürlich das Klein-Klein der zu wenigen Ladesäulen, die kaputt, blockiert oder unpassend stehen ersparen.
Auch der Güterverkehr könnte ohne Wachstumsschmerzen partizipieren bzw. gleich auf die Schiene wechseln.
Wenn sowieso Straßen repariert werden müssen, kann man sowas gleich mit integrieren.
Und genau so werden wieder Zweifel zu dem sehr gut funktionierenden System mit Typ2, HPC und MCS gestreut.
Man könnte ja doch irgendwann, irgendwas ganz anderes machen, was dann noch besser wird.
Für Induktives Laden auf der Autobahn, bräuchte man erst mal ein einheitliches System, dass dann auch mindestens die nächsten 20 Jahre genutzt wird.
Da ist es wohl viel einfacher das bestehende System, dass alle BEV nutzen können, etwas weiter aus zu bauen, als auf ein System zu setzen, bei dem man alle vorhandenen Fahrzeuge umrüsten müsste und Jahrzehntelange Baustellen und Staus auf den Autobahnen verursacht.
und das eigentlich nur für nicht mal 20% der LKW die wirklich mehr als 200 km am Tag fahren.
Die meisten fahren weniger und stehen auch nicht auf Rastplätzen.