Induktives Laden während der Fahrt

Nun, die BAB so umzugestalten wäre extrem teuer, neben der neuen Asphaltierung wäre es nötig, sehr viel Leistung kontinuierlich über lange Strecken bereitzustellen.

Sprich: Es ist zu teuer Parkplätze zu ertücjtigen, also bauen wir kilometerlange Strecken für noch mehr Geld um, reißen den Asphalt raus, legen lange dicke Kabel und bauen auf jeden Meter der Strecke induktive Antennen in die Straße, wohlgemerkt mit aktiven Komponenten damit alle zahlenden Lkw versorgt werden.

Es ist offensichtlich, dass hier die noch teurere Alternative probiert wird.

Dass für solche Projekte Geld rausgeht zeigt nur eines: Mangelnden Sachverstand in der Förderpolitik.

1 „Gefällt mir“

Nicht die Autobahn, die Parkplätze sollen das induktive Laden bekommen. Alles andere ist Spielerei.

Und auch da sehe ich das nur als eine von vielen Lösungen. Aber ich verstehe, dass dafür Bedarf besteht.

1 „Gefällt mir“

Ist induktives Laden während des Fahrens erstrebenswert, wenn die nächste Batterietechnik günstiger und leistungsfähiger sein wird? Mit FSD kann ich mir einen Use Case vorstellen, da Pausen und Lenkzeiten auf echter Langstrecke nicht mehr notwendig sein würden. Ansonsten gäbe es jederzeit ausreichend Lademöglichkeiten an den Lieferzielpunkten/Stopps. Ich denke mir, das auch die Nachfahrverbote aufgehoben werden könnten, weshalb weniger Parkplätze notwendig würden.

1 „Gefällt mir“

Induktives Laden kann Wachstumsschmerzen der Ladestationen mildern bzw. verhindern.

Und autonome Trucks könnten durchfahren - ohne Anschlussproblem an der Ladestation.

Aktuell werden Tankstellen von Firmen geführt, kaufen dann zukünftig die Firmen die Straßen um sie Induktiv zu ertüchtigen. Der Staat ist kein Energielieferant, ihm gehören aber die Straßen. Bringe das noch nicht so recht zusammen. Und die Menge an Strom die Induktiv übertragen werden kann ist ja auch nicht so dolle. Lastwägen kann man auch beim be und entladen der Ware nachladen,

1 „Gefällt mir“

In zwei Jahren kommen Feststoffbatterien in großen Stückzahlen. Dann sind Ladesäulen völlig ausreichend.

1 „Gefällt mir“

Testbeginn.

Schreiben die auch wie lange die für den einen Kilometer gebraucht haben und was das gekostet hat?

Das ist reine Verschwendung von Steuergeldern, weil einige Firmen davon profitieren.

1 „Gefällt mir“

Nein, kann es definitiv nicht, weil alleine Planung und Umbau der Autobahnen mindestens 15 bis 20 Jahre dauern.

Bis dahin haben wir längst Akkus, die mit 20, 30 oder 40C in 10 Minuten beim Be- und Entladen der LKW voll geladen werden können.

Die Chinesen sind jetzt schon bei 12C angekommen, wo ein Akku in knapp über 20 Minuten komplett voll geladen werden kann. (10 bis 80% in 11 Minuten)
Wozu sollte man dann noch unterwegs laden?

Das induktive Laden auf der Autobahn ist wohl die nächste Nebelkerze, mit der BEV und Ladeinfrastruktur verzögert werden sollen.

1 „Gefällt mir“

Das kann schon funktionieren … irgendwann :slightly_smiling_face:
Der E-Trucker hat ja ein paar Infos erwähnt,
zB. ein Stromverteilerkasten alle 100m an der Strecke,
die dann sicherlich mit Leitplanken vor Schäden geschützt werden müssten,
im PKW war ein Receiver verbaut der max. 15-20 kW aufgenommen hat
im LKW bzw. Auflieger insgesamt 4 Receiver für max. 80 kW.
Aktuell sicher nicht mehr als ein Forschungsprojekt.

Der Testaufbau der Strecke, die Tobias auf UT vorgestellt hat, funktioniert ja. Laut Vorstellung des Projektes soll ein Einbau erfolgen, wenn die Decke der Fahrbahn eh erneuert wird. Die Trafos müssen hinter die Leitplanke, logo. Das Protokoll der Sitzung wird automatisch gestartet, die Abrechnung soll dann ebenso automatisch erfolgen.
Das Konzept ist als Ergänzung zu verstehen. Wenn der LKW mit 80kw geladen wird und der Anhänger ggfs ebenso, dann wird Laden entspannter und flexibler. Die Akkus könnten etwas kleiner sein und so werden Strecken „kürzer“.
Der Ausbau kann im Gegensatz zur Ladeinfrastruktur nur sehr langsam erfolgen.
Ist für mich kein Aufreger, eher ein nice to have mit Komfort für alle.

Die Mobiilität der Zukunft können wir uns noch nicht so richtig vorstellen. Kontaktloses Laden während der Fahrt hat klare Vorteile. Es benötigt keine Parksituation mit Ladesäule. Stecker können sich nicht abnutzen. Wenn noch PV an den Straßenrändern stehen. In regelmäßigen Abständen Batterieparks, dann nährt sich das System von selbst, beinahe wartungsfrei. Wenn ich rückwärts denke, welche Technologie wir vor 20 und 40 Jahren hatten, dann würde ich 20 Jahre in die Zukunft denken, bis sich kontaktloses Laden in der Breite etabliert haben könnte. Nicht nur das alles bezahlt werden muss. Es muss auch alles gebaut werden. Fahrzeuge müssen die Technik mitbringen. Es scheint, das BEV länger laufen als ICE. Die Erneuerungszyklen würden sich somit durchaus verlängern. Die Forschung sollte auf jedenfall betrieben werden. Von vornherein Nein zu sagen ist aus meiner Sicht keine Option.

3 „Gefällt mir“

Du weißt aber schon wie die Abläufe bei der Autobahn AG und den Genehmigungsbehörden ablaufen, oder wie lange die Baustellen auf Deutschen Autobahnen dauern?

In China wäre so was eventuell möglich, bei uns klappt dass nie, weil es so lange dauert, dass der Bedarf sich bis dahin schon 3x komplett geändert hat und das verbaute System nicht mehr gebraucht wird.

Das „für alle“ war hoffentlich nicht ernst gemeint.

Wer wird sich denn die Technik für induktives Laden einbauen lassen, wenn es nur ein paar Kilometer Strecke gibt, wo man das nutzen kann.
Und bei welchen Fahrzeugen ist die Technik überhaupt kompatibel?

und dann bleibt noch die Frage, wie teuer der Strom dort sein soll.

So billig wie auf dem Hof, läd man dort garantiert nicht und schon ist das System mit etwas größeren Akkus wieder unnötig.

Wir werden sehen, ob es einen Markt für das statische Laden geben wird. Wenn ja, dann ist das dynamische Laden ein extra Luxus für die Fahrzeuge, die das System für das Laden am Dock oder den engen Nachtparkplatz eingebaut haben.

Zwischen den beiden Optionen ist statisch auf jeden Fall der bessere Use Case. Die Effizienz ist während der Fahrt zwar nicht katastrophal, aber im Stand wird sie immer viel besser sein. Laut Video ja fast so gut wie über Kabel.

Irgendwie witzig, aber eigentlich unnötig, finde ich die Idee den Lenkassistenten von der Feldstärke der Spulen beeinflussen zu lassen. Genormte Abstände zur Spurmarkierung müssten das aber auch hinbekommen.
Die Art und Weise wie das ausgesprochen wurde zeigt klar, dass hier noch lange, lange keine Marktreife in Sicht ist.

Das induktive Laden auf Parkplätzen bzw. in der Garage wird sicher kommen.

Die Platten auf dem Boden dafür waren bei einigen Fotos auf der Tesla Website ja schon zu sehen.

Wenn das Auto sich komplett selbst parkt, ist das schon ein echter Vorteil.

Einfach an der Haustür aussteigen, das Auto fährt in die Garage und lädt sich dort selbst.
Beim Autonomen Fahren ist es ohnehin notwendig.

Das ist aber recht einfach ein zu bauen und verursacht wohl nur 3-stellige Kosten.

Beim Umrüsten der Autobahnen sind wir aber eher 11 Stellen, vor dem Komma und mindestens 20 Jahren bis das fertig ist.

2 „Gefällt mir“

Alles richtig, nur irgendwie muß man ja anfangen. Das Projekt ist ja noch im Status der Forschung. Die Strecke und die Fahrzeuge wurden für den ersten praktischen Test um- bzw ausgerüstet. Da sind wir noch weit weg von der Umsetzung in der Praxis und von finanziellen Fragen.

1 „Gefällt mir“

Die Finanziellen Fragen haben wir jetzt schon.

Es werden wieder Millionen in die Entwicklung von etwas gesteckt, was nicht umsetzbar ist.

Genauso wie mit den vielen Wasserstoffverbrauchern, die ständig gefördert werden, obwohl es weltweit keine Produktion gibt, die auch nur einen Bruchteil des aktuellen Bedarfs decken könnte.

2 „Gefällt mir“

Genau wie bei den Oberleitungen spricht schon die CO2-Bilanz gegen dieses Konzept. Wieviel Tausend Tonnen Kupfer muss denn zusätzlich verbaut werden und um wieviel steigt der Bruttostromverbrauch für eMobilität?

Bisher ist das ein Forschungsprojekt und das sollte man imho auf keinen Fall lassen.
Es ist ja aktuell schon so, dass der Hersteller sagt, dass sie die Zukunft im stationären laden sehen und die Strecke nur ein Demonstrator ist.
Ebenso beim H2, denn wer nicht forscht fällt irgendwann hinten über, wenn die Technologie kommt.
Sieht man schön bei den Akkus.

2 „Gefällt mir“