Vor der Bewertung kommt die Erhebung.
Für diejenigen unter Euch, die mit Stickoxiden nichts anfangen können, insbesondere mit Stickstoffdioxid (NO2), die mögen mal bei vorbeifahrenden Diesel-Fahrzeugen auf einen chlorähnlichen, leicht stechenden Geruch achten. Und schon wird einem bewusst, wie oft man diesem giftigen Gas ausgesetzt ist

Achtet mal drauf. Nicht schön.
Das rieche ich, wenn ich anderen Fzgen hinterherfahre (besonders Audi, VW) insbesondere auch größere PKWs.
Für die Schweizer: Gleich kommen die gleichen Abgasttest auch noch in der „Rundschau“ auf SRF1:
tvprogramm.srf.ch/details/502eef … 6348282971
Filtert das Model X eigentlich auch Stickstoffdioxid? Dann wäre das ein echter Mehrwert, denn die Dosis die mittlerweile auf unseren Giftgasalleen herrscht ist mehr als ungesund.
Es ist ja nicht so als seien die Dieselmotoren allein Verantwortlich für giftige Emissionen. Bitte auch die Benziner im Auge behalten.
Viel wichtiger sind Fahrzeuge die älter als etwa acht bis zehn Jahre sind, diese Fahrzeuge emittieren besonders viele Schadstoffe.
PKW`s in Deutschland sind 2015 durchschnittlich 9 Jahre alt. *
@vmax: Das wage ich zu bezweifeln. Ich behaupte sogar, dass die alten Fahrzeuge teilweise gesundheitlich unbedenklicher sind. Hintergrund ist die Direkteinspritzung bei neueren Dieseln und Benzinern.
Alle Fahrzeuge produzieren Feinstaub in unterschiedlicher Partikelanzahl und unterschiedlicher Partikelgrösse. Die alten Fahrzeuge haben zwar vom Gewicht viel Feinstaub produziert, dieses waren jedoch im wesentlichen grössere Partikel. Diese grösseren Partikel (PM10 und grösser), sind nicht lungengängig und können vom menschlichen Körper leicht abgewehrt werden.
Die neueren Fahrzeuge produzieren vorwiegend Feinstaub ganz feiner Partikelklassen (PM 0,3, PM 0,5, PM 1,0),die allesamt voll lungengängig sind. Diese Partikel dringen deshalb bis in die Blutbahn vor und können dort ihr schädigendes Werk verrichten.
Mit anderen Worten: Die neueren Fahrzeuge schädigen den Körper leichter und schneller als die alten grob russenden Karren. Am besten ist dicker schwarzer Rauch, der ist so grob, dass er nicht lungengängig ist. Gefährlich sind die unsichtbaren Feinstäube der neueren Fahrzeuge.
Hier mal ein Artikel, Rest kannst Du googeln.
Es ist unfassbar, von was für kriminellen Lügnern wir regiert werden.
Und dann stellt sich der deutsche Verkehrsminister hin und sagt ernsthaft wortwörtlich:
„Unser Wohlstand von heute ist ohne das Auto nicht denkbar und unser Wohlstand von morgen wird ohne Auto nicht möglich sein“.
Also Wohlstand für die Industrie und dafür wird die ganze Stadtbevölkerung krank gemacht, bis sie elendig an den Giftgasen krepiert?
Das ist echt das ekelhafteste und schändlichste was ich seit langem in Europa erlebt habe!
Eigentlich muss das Grund genug sein um legal aktiven Widerstand gegen diese Verbrecher zu leisten.
Wahrscheinlich ist es bei genetisch manipulierten Lebensmitteln, TTIP etc. pp ganz genauso.
Man bekommt immer mehr den Eindruck als würden wir in einem Deutschland leben, das noch nie so menschenfeindlich gestaltet war wie heute, nur viel subtiler als bisher gewohnt.
Alte Fahrzeuge würde ich ebenfalls nicht überbewerten.
Die ganze NOx-Geschichte ist besonders bei aufgeladenen Motoren am ausgeprägtesten und das war damals die Ausnahme.
Die Verbrennungstemperaturen waren früher tiefer, darum haben die Motoren auch viel mehr Sprit geschluckt.
Mehr CO2 aber weniger NOx.
Wie es sich mit dem Feinstaub verhält wurde ja schon erklärt.
Schlimmer noch: PM0,3 durchdringt auch die Blut-Hirn-Schranke - die wohl effektivste Barriere im ganzen Körper. Die Partikel können auch direkt über den Riechnerv ins Gehirn kommen. Dagegen gibt es keinen Schutz. Umso seltsamer ist es, dass die Verantwortlichen aus Politik und Wirtschaft das Thema so entspannt sehen. Wer Männer in den Krieg schickt, ist nicht selbst betroffen und schickt in der Regel auch keine Angehörigen. Wer Atomkraftwerke betreibt, sitzt mit seinen Angehörigen weit weg. Wer aber dafür verantwortlich ist, jährlich 90 Mio feinststäubende Giftmaschinen auf die Straße zu bringen, ist inkl. Familie selbst täglich Opfer dieser Maschinen.
Ich glaube das Problem ist Unwissenheit.
Beim Asbest hat es auch eine Weile gedauert und dann ist man radikal vorgegangen.
So wird man es bei den heutigen Giftgasmobilen früher oder später auch tun müssen!
Und natürlich:
„Dass es einige Jahrzehnte dauerte, um von der Erkenntnis der Gesundheitsgefährdung durch Asbest bis zum Verbot (siehe GefStoffV) des Materials zu gelangen, schreibt die Sachbuchautorin Maria Roselli offensiver Lobbyarbeit zu.“
Das Problem ist eher die Bequemlichkeit. Ich habe gestern jemand gefragt: Was denken Sie wenn vor Ihnen ein Audi fährt und dann fliegt plötzlich ein Taschentuch aus dem Fenster…
Antwort „ha so eine Drecksau…“
Ich habe ihn gefragt warum? er meinte sei doch klar wegen dem Taschentuch…
Ich sagte… Die Natur wird mit dem Taschentuch leichter fertig als mit den Abgasen die aus dem Auspuff kommen.
Aber wenn es nur die Bequemlichkeit wäre, dann könnte man auch einen Toyota-Hybrid fahren, der nicht ansatzweise so viel Abgase raushaut!
Sind hässlich… ebenso wie viele der EVs…
Ich habe an dem Vorgehen der Frontal21 Journalisten 2 Dinge zu bemängeln:
-
Warum haben sie nicht einfach ALLE Messungen mit der mobilen Einheit gemacht?
Da wäre sicher ein OK auf dem Rollenprüfstand herausgekommen und man hätte
eine Variable weniger. -
Der CCC hat längst herausgefunden, wie der on board Computer den NEFZ erkennt.
Bestimmt haben einige von Euch den sehr sehenswerten Vortrag gesehen:
youtube.com/watch?v=xZSU1FPDiao
Wenn wir mal diese Erkenntnisse als korrekt voraussetzen, ist der Grund,
warum in dem Test außerhalb des Rollenprüfstands schlechtere Ergebnisse
herausgekommen sind, ein kurzes Verlassen des NEFZ Tunnels.
Das lässt sich ja vermutlich auch zumindest beim Autobahnteil gar nicht
vermeiden.
Ich behaupte also, dass es eine viel billigere und einfachere Möglichkeit gibt,
defeat devices, die mit dem VW-Verfahren arbeiten, zu erkennen:
Einfach ganz am Anfang der Testfahrt ganz kurz den NEFZ Tunnel verlassen.
Am besten so, dass diese Verletzung normalerweise zu BESSEREN Werten
führen müsste.
Die Hinterräder drehen nicht - das Seitenfenster ist unten - der Fahrtwind fehlt. Diese Parameter werden auch herangezogen - habe ich mal gehört. Man fragt also auch noch periphere Sachen ab…
Aber ja - der Testaufbau war gut, aber ich hätte dennoch auch einiges noch anders gemacht ! Z.B. einen Euro 6 Passat bei 0 Grad !!! Das wäre ganz sicher auch bitter !
Warum bist du dir sicher, dass Toyota Hybride wesentlich sauberer sind?
Ich bin es nicht, denn bei Benzinern ist es sehr nahe liegend zugunsten niedrigen Verbrauch das Lambdafenster anstatt sehr streng bei 1,0 zu halten es außerhalb des Prüfzykluses für Abgase weit in den mageren Bereich zu gehen. Das führt dann natürlich zu hohen Stickoxidwerten.
Außerdem könnte vielleicht der elektrische Antrieb des Hybrid genutzt werden, den Kat besonders klein und billig zu halten was dann auch zu einer insgesamt niedrigen Konvertierungsrate führt auch wenn man nicht mogelt mittels Motorsteuerung.
Nabend !
Also das Video ist sehr gut. Endlich mal eine SCR ECU !
Das ist ne wirklich sehr gute Analyse, die da hingelegt wurde.
Interessant ist ja das Manual - spricht von 2,5l adBlue auf 1000km - aktueller Verbrauch bei 0,6l.
Vom Prinzip her könnte man wahrscheinlich schon den Vorsatz an der Größe des adBlue Tanks beweisen. Es ist ja klar dargelegt worden, dann man schon in der Lage wäre, die korrekte Menge an adBlue für jeden Fahrzustand zu ermitteln und auch einzuspritzen, damit eben N2 und H2O entstehen und nicht NOx (zu wenig) oder Ammoniak (zu viel) !
Das ist so abgedreht !
Bringt mich aber wieder auf meine These, dass selbst das SCR System nur für den Prüfstand mit herumgeschleppt wird und ggf. kaum eine Auswirkung im realen Betrieb hat. Die CCC Tests müßte man mal mit ner NOx Messung flankieren - ich glaube, da kommt nichts Gutes dabei heraus…
Eigentlich kann man doch ausrechnen, wieviel NOx bei der Verbrennung von 1l Diesel entstehen, oder ? Dann wüßte man, wieviel adBlue zur Einhaltung der Grenzwerte oder zur totalen Eliminierung von NOx nötig wäre. Daraus müßte man min. beim Normverbrauch mal den adBlue Tankinhalt ausrechnen und das mit der Herstellerangabe über den adBlue Verbrauch vergleichen.
Naja - und es funktioniert nur gut bei 20 Grad !!! Im Falle von VW - jetzt wird suchklar, warum immer alle so auf den Temperaturen rumhacken ! Meine 0 Grad Forderung ist immer berechtigter. Im Winter werden diese Fahrzeuge zu rollenden Umweltkatastrophen. Das erklärt auch, warum ich empirisch im Winter die Abgase besser und öfter wahrnehme. Diese Systeme funktionieren da kaum…
Das ist abartig krank alles…

Weil das in Japan ein Grund für unvermeidbaren Suizid wäre, wenn rauskommt dass Manager zur Optimierung der Marge die Abgaswerte manipulieren und für tausende Tote in Tokio und anderen japanischen Städten verantwortlich sind.
Die Mentalität der Japaner ist so radikal verschieden von der europäischen, dass ich das einfach für ausgeschlossen halte oder mir zumindest sehr sicher bin ![]()
Die sehr aufwendigen Test um die Autohersteller des Betruges zu überführen sind ja schön und gut.
Angesichts der nun ausreichend bewiesenen voll verbreiteten Betrugskultur in der Automobilindustrie ist es aber nahe liegend auch mal Benziner im Alltag zu testen insbesondere bei denen die aufgrund der Technik geradezu schreien per Betrug sich Vorteile zu erschleichen. Das sind insbesondere aufgeladene Motoren, Motoren bei der Entwicklungshistorie Magermix, Schichtladung stattfand/stattfindet, alle Arten von Hybriden besonders Plug ins und Range Extender.
Besonderes Augenmerk ist dabei auf Kohlenwasserstoffe und CO bei hoher Last und NOx bei niedriger Last zu legen.
Und natürlich Partikel bei Direkteinspritzern.