GF 4 - Giga Berlin bis 12.02.2021

Neues Video von Tobias Lindh. Er zeigt hier meines Wissens zum ersten Mal die Perspektive von Westen, d.h. von der A10 - ist sicher dem Umstand der neuerlichen Einzäunung geschuldet.

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Stimmt. Leider schränkt das ein. Aber gibt auch zwangsweise eine andere Perspektive. Seine Drohne hat Zoom, was vorteilhaft ist.

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Unpackbar, diese Dimensionen :shushing_face:
Bin echt fasziniert …

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Ahoi,

kleines Update.

  • Das vierte Zelt steht inzwischen da, als wäre es schon immer so. Foto habe ich davon nicht gemacht, da es so aussieht, wie wir es schon kennen.

  • Es ist eine weitere Kühlanlage auf der Lagerfläche. Man sieht an den 3 Teilen den späteren Aufbau. Links ist das Unterteil, dann kommt die Mitte und als Oberteil der Lüfter. Es handelt sich um dieses Gerät

  • Ich konnte beobachten, wie ein LKW sich ein Betonteil schnappte.

  • Auf der Lagerfläche standen zwei verhüllte Gerätschaften. Der Kennzeichnung nach Kühlaggregate.

  • In der Nähe lagern einige Stahltraversen.

  • Noch was: auf der planierten Fläche gegenüber vom Osteingang wird jetzt Schotter aufgebracht. Mal sehen, wofür…

Ein paar versteckte Fotos

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Und noch ein Bonus: winterliche Impressionen in Grünheide

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Was Bürgermeister Christiani und und Landrat Lindemann zur jüngsten Musk-Ankündigung sagen …

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Was ist nur aus der ÖDP geworden…

Von politischen Entscheidungsträgern wird Elon Musk, für jedes Großprojekt die Tür weit geöffnet und der rote Teppich ausgerollt. Die rotgrüne Regierung erhofft sich, meines Erachtens zurecht, einen Leuchtturm Betrieb für die kommende öko-soziale Marktwirtschaft, viele zukunftssichere Arbeitsplätze, Aufschwung der Region usw.

Doch bei aller Liebe, das Auftreten in Hinblick auf Umweltschutz ist teilweise etwas dürftig und seiner Visionen hier nicht würdig. Und ich meine: Die ÖDP soll hier gerne als lautes Korrektiv auftreten und die hohen Ansprüche unserer Wertegemeinschaft an eine saubere intakte Natur verteidigen! Erstrecht im Hinterhof unserer schönen Hauptstadt Berlin! Wenn in Texas ein regelrechter Natur-Freizeit Park entstehen kann, warum nicht erstrecht auch in Grünheide. Eine größtmöglich nachhaltige Einbindung würde auch dem Image Teslas und der Akzeptanz der gewaltige Industrieanlagen hierzulande helfen. Sie kann und soll doch Vorbild und Maßstab für kommende Projekte sein.

Man sollte sich daher eben nicht mit der Aufforstung dreifacher Fläche naturnahen Waldes zufrieden geben. Es kann nicht angehen, das dem, ich nenne ihn mal überspitzt "Invasiven super Neo-musk-en“ , gegen die deutsche Autoindustrie, hier so ungehemmt Platz geschaffen wird. Dafür muss ein mindestens ein grosser Nationalpark her, eine ganze Seenplatte und 1000 öffentliche Gratis Teslas.

BRAVO ÖDP! :recycle::fist:t3:

Was meinst Du da konkret? Die Nutzholzplantage wird durch ein Vielfaches an Mischwaldaufforstung in Brandenburg kompensiert. Transport sowohl während des Baus als auch später im Betrieb erfolgt zu einem nennenswerten Teil mit der Bahn, für Pendler aus Berlin steht ebenfalls ein Bahnanschluss zur Verfügung.

Was konkret findest Du aus Umweltgesichtspunkten an der Gigafactory in Grünheide dürftig oder gar unwürdig?

Gruß Mathie

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Hmmmmm… was müssten dann deiner Ansicht nach die anderen Herstellern alle so zur Kompensation treiben? Oder haben die Narrenfreiheit, weil es deutsche Hersteller sind?

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Ist das Satire? Der letzte Absatz liest sich so.

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Natürlich, weil in der Politik immer "heisser gekocht wird, als gegessen“ - Beim Wasser und der belebten Natur handelt es sich schließlich um Allgemeingut. Umweltschutz ist Menschenschutz, verteidigt von der ÖDP. Man kann also sagen Widerstand im Sinne der Gesellschaft, aller betroffener Bürger, gegenüber den Tesla Jüngern die grosse Mehrheit.

Warum sollten die nicht kämpfen dürfen um das möglichste für die Natur und Bürger rauszuholen? Warum wurde z.B. keine Regenwasserzisterne angelegt? Die grösste Batteriefabrik der Welt als gesetzt ankündigen ohne Anträge ect. finde ich schon etwas frech. Da muss ich der ÖDP einfach rechtgeben. Ausserdem halte ich Ihnen zugute das in Bayern mit dem Volksbegehren viel erreicht wurde. :+1:t3:

Sachlich bleiben! Halten wir mal fest: ein Unternehmer kündigt xxx Arbeitsplätze an, in neuester Technologie - also nahezu ohne zusätzliche Umweltbelastungen. Und er wird analog zu Giga4 das Bauvorhaben von den gleichen Profis abwickeln lassen, wie bisher ordnungsgemäß unter Ausschöpfung aller legalen Möglichkeiten und vorhandenen Förderungen. Für die Arbeitsplätze, Sozialabgaben, Steuern ist dem Mann DANK geschuldet. Und jedem der es wagt den ersten Stein zu heben, rate ich dringend, sich selbst zu prüfen, mit welchem Unvermögen und Schuld er/sie unser Sozialsystem belastet, geschweige denn für das Wohlergehen tausender Arbeitnehmer sorgt. Die Ökologischen Aspekte innovativer Produkte mal außen vor lassend.

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Volkswagen hat auch zuerst die Zellenfertigung in Salzgitter angekündigt, eine Weile bevor der Antrag dafür eingereicht worden.
So war ÖDE etc da?
Messen mit zweierlei Maß?!

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Fragst Du das ernsthaft? dann würde ich Dich bitten, Dich erstmal in das Thema zu vertiefen.

Als „gesetzt“ inwiefern? Was ist daran frech? Also am Besten still und leise beantragen und dann bauen und dann ankündigen? Komische Reihenfolge.
Natürlich werden Vorhaben angekündigt, dann beantragt und dann durchgeführt.

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Ok, jeder hat so seine Meinung, also um es auf meine Kernaussagen zu bringen.

1.) Ja, das Tesla dort in Grünheide investiert halte ich persönlich in vollem Umfang für richtig und förderlich.
2.) Bei solchen Gigaprojekte dürfen Stimmen wie die ÖDP oder andere Kritik anbringen. Sie versuchen, den Umweltschutz noch zu verbessern. Das ist wichtig, gerade weil es sich um ein modernes Vorzeigeprojekt handelt.
3.) Mir wäre es z.B. nicht egal, wenn in meiner Nachbarschaft, die grösste Akkufabrik der Welt gebaut werden soll. Das alles ungefährlich ist, heisst es ja quasi immer. (Zisterne lass ich mal aussen vor)

  • Meine Meinung, nen MY habe ich übrigens auch schon bestellt. :grimacing:

Ich finde, einmal die Fläche mit wertvollerem Mischwald aufzuforsten war wohl Pflicht.

Die doppelte Menge wäre so etwas wie eine Kür.

Die dreifache Menge an echtem Wald (im Gegennsatz zu einer Monokultur) ist schon gewaltig. Ich hätte das definitiv nicht gemacht, denn ich hätte immer damit gerechnet, dass es Leute gibt die mit dem was andere freiwillig machen niemals zufrieden sind.

Ich frage dann gerne immer, was sie denn schon Vergleichbares in ihrem Leben gemacht haben, incl. Geldspenden? Meist kommt dann absolut gar nichts, selten kommt wenig.

Und wenn hier schon eine Partei wie die ÖDP herausgekehrt wird muss man dazu sagen, dass sie durch ihr handeln alle Sympathien bei mir vergeigt hat. Denn durch diesen Blödsinn unterstützt sie zwangsläufig, dass bei Erfolg, noch länger und mehr Auspuffautos herumfahren. Zitat azs der HeuteShow: „Danke an alle Vollpfosten“. Mit allen nachteiligen Folgen für alle.

Ich hoffe nur, kein ÖDP Wähler fährt überhaupt Auto, egal ob als Fahrer oder als Beifahrer. Ansonsten sind das für mich nur scheinheilige Gesellen.

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Du hast damit vollkommen Recht und da stimme ich dir zu. Vielleicht kommt es mir als außenstehendem auch Befremdlich vor aber wenn man die Polemik, Hinhalte- und Strohmanntaktiken verfolgt, die da teils aufgefahren werden, hat das leider nichts mehr mit Umweltschutz verbessern zu tun. Vielmehr ist es ein Versuch „alles beim alten“ zu lassen ohne Vorschläge es in Einklang zu bringen.

Wie es @alupo nennt ist das Minimum einigen Unternehmen gerade genug. Das doppelte, was viele dann zur Beruhigung der Gemüter gemacht wird und das dreifache, was eine Umweltschutzorganisation fordert…

Für mich ist die Kunst das komplette Projekt ganzheitlich zu betrachten. Natürlich lässt es sich leicht an Bäumen, Zisternen oder anderen Einzelpunkten herumkritisieren (und es sei auch jedem gestattet). Aber am Ende sollte man doch die komplette Liste der Vor- und Nachteile betrachten und dann entscheiden ob diese Ansiedlung Sinn macht. Das sehe ich als Aufgabe der „Politik“ und von allem was man so lesen und hören kann, funktioniert das ordentlich.

Die ÖDP springt da für mich auf den „Empörungszug“ auf und versucht Marketing für sich selbst zu machen. Falls es einen konstruktiven Verbesserungsvorschlag gibt, dann immer her damit :slight_smile:

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Genau. So, wie man gern mehr Bushaltestellen hätte. Aber keinesfalls vor dem eigenen Grundstück. Zwei weiter wäre gut. :wink:
Wie soll da gehen? Soll die Batteriefabrik auf dem Mond gebaut werden? Es gibt keine direkten Nachbarn. Und natürlich erwarte ich vernünftige Planungen, Anträge, Genehmigungsverfahren, Ausführungen usw. Ich hätte mehr Sorge, würde so eine Fabrik in Polen gebaut werden. Nicht dass ich was gegen Polen habe. Mir macht nur Sorge, wie dort z.B. mit fossilen Brennstoffen verfahren wird. Ich habe so ein Projekt lieber unter der Aufsicht der deutschen Behörden. Und wie ich selbst schon geschrieben habe, kann man nichts dagegen haben, dass Leute kritisch gucken. Ich habe allerdings etwas gegen Verdrehen von Tatsachen, Verschweigen und auch falschen Behauptungen. Leider kommt sowas auch vor, im Eifer des Gefechts…

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Wie aberwitzig ist doch die Diskussion um den Wasserverbrauch.

Ich wusste es vor diesem Bericht noch nicht: Täglich werden für die Absenkung des Grundwasserspiegels für den Braunkohletagebau (!!) ca. 1 Mio. m3 Wasser abgepumpt und die Spree geleitet.

Der Tesla-Wasserverbrauch ist mit 1,5 Mio. m3 im Jahr dann DAS Problem? Oder habe ich das falsch verstanden? Hier der Bericht von ZDF planet e:
(bei ca. 15:00)
Link

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