GF 4 - Giga Berlin bis 12.02.2021

Natürlich gibt es Crimpzangen für diese Querschnittgrößen, auch größer aber dann meist Sonderanfertigungen

Ähh… Natürlich gibt es Pressen für solche Querschnitte, aber es mangelt an den crimpfähigen Endverschlüssen. Bei den Kabeln sind eher die Schirmung und Isolierung das Problem. Bei Freileitungen braucht man keine Zelte und kann solche Verbindungen ruckzuck herstellen oder lösen. Hier mal die rustikale Art wie so etwas bei Freileitungen gemacht werden kann: KLICK zum Austrian Lineman

Grundsätzlich sind die Endverschlüsse bei Kabeln sehr sensibel und werden daher in Zelten montiert.

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Ahoi,

kommen solche Endverschlüsse auch an die andere Seite? Also an die Freileitung? Als ich auf der A10 Höhe Spree lang fuhr, sah ich ein beleuchtetes „Zelt“ im Mast der Freileitung dort.

Jupp,
die Babel bekommen direkt vor Ort die Endverschlüsse montiert. Mit den empfindlichen Dingern will man die Enden möglichst nicht mehr bewegen.

Es gibt sonst noch die Baueinsatzkabel (auf den Stahltrommeln) bei denen etwas bewegliche Enden verwendet werden. Wenn bei der Montage oder der Befestigung gibt es einen Knall und man darf 2m abschneiden.

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Heute morgen nichts Aufregendes zu sehen.
Mir fällt auf, dass weniger Züge zum Entladen zu sehen sind. Scheint wohl nicht mehr so viel gebraucht zu werden.
Stattdessen baut SiteLog ein viertes Zelt am westlichen Eingang auf. Also mehr Lagerfläche für den Ausbau der Rohbauten.

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GF4 ist immer aufregend :innocent:

"Elon Musk hat große Pläne für die Tesla-Fabrik in Brandenburg. Der amerikanische Elektroautobauer werde in Grünheide neben der Autoproduktion auch die größte Batteriefabrik der Welt bauen, kündigte Musk bei der Europäischen Batterie-Konferenz an, die das Bundeswirtschaftsministerium veranstaltet.

Tesla plane, in Brandenburg eine Batteriefabrik mit rund 100 Gigawattstunden Kapazität aufzubauen. Später könnte die Produktion sogar auf 200 oder 250 Gigawattstunden ausgebaut werden.

Musk plant auch, ein neues Modell für den europäischen Markt in Deutschland entwickeln zu lassen. Er denke an ein Auto der Kompaktklasse, die in Europa besonders beliebt sei."

Quelle: https://www.welt.de/wirtschaft/article220910366/Tesla-Elon-Musk-verkuendet-neues-Modell-speziell-fuer-Europa-und-Batteriefabrik.html

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Na mal gucken, wie lange :smiley:

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Hier noch ein Bericht zum Thema aus dem Tagesspiegel:

Zum Ausbau der Batterieproduktion in Grünheide sagte er laut des Branchendienstes „electrive.net“ in dem Videostream: Eine Kapazität von 100 GWh pro Jahr sei möglich. Er könne sich sogar den Ausbau auf 200 bis 250 GWh vorstellen. Und weiter: „Ich bin mir ziemlich sicher, dass das dann die größte Batteriefabrik der Welt wäre.“

Musk stellte bei dem Auftritt auch neue Kompakt-Modelle speziell für den europäischen Markt und längere Reichweiten als bisher in Aussicht. Er machte keine Angaben zu Zeiträumen.

Die „European Conference on Batteries“ wurde im Zuge der deutschen EU-Ratspräsidentschaft von Bundeswirtschaftsminister Altmaier veranstaltet. Tesla kann zufolge mit einer „beträchtlichen Förderung“ rechnen. Details könne er nennen, sobald das Projekt zur Batteriezellenfertigung von der EU-Kommission genehmigt worden sei, was noch in diesem Jahre passieren sollte, sagte Altmaier. „Musk steht zu seinem Investment in Brandenburg“, sagte der Wirtschaftsminister weiter. Die dort geplante „Gigafabrik“ werde eine der größten von Tesla werden, womöglich sogar die größte.

Gruß Mathie

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Wird mit Eimern von Hand in Bohrlöcher gefüllt, wie ich heute Mittag beobachten konnte. Abdichtung gegen Grundwasser / Sickerwasser. Standort ziemlich dicht an der Rampe zur Eisenbahnbrücke:

@TommyP:
Danke für den Tip zur Betrachtung der Baustelle. Sehr beeindruckend, das Ganze!

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Anscheinend will Musk dort „der Welt größte Batteriefabrik“ bauen und der Bund, also Altmeier, hat substanzielle Förderungen angekündigt.

Oh, das gibt sicher wieder Mecker vom Mob :wink:

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Vielleicht.
Was die „Umweltschützer“ in Grünheide vorsätzlich übersehen, ist, dass der „Wald“ kein Wald sondern eine reine Nutzholzfabrik ist, der so weit ich weiß nach der geplatzten BMW Ansiedlung dort gepflanzt wurde.

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So schnell wächst der Wald nicht, das wären ja nur knapp 20 Jahre.

Gruß Mathie

Gab es dort nicht schon zu DDR Zeiten große Industriegebäude?

Vermutlich ja. Das Gewerbegebiet nebenan sieht jedenfalls nicht so aus, als wäre es erst 20 oder 30 Jahre alt… (bin gestern durchgefahren…)

Nein. Es war Nutzwald, wie in der gesamten Umgebung. Nur südlich war ein Lager der Stasi. Für BMW wurde die Fläche lediglich im Bebauungsplan für Industrie ausgewiesen.

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Noch eine Ergänzung aus den Potsdamer Neuesten Nachrichten

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Willkommen im Forum und danke, für Deinen ersten Beitrag. In dem Artikel liest man leider auch von der BI, die natürlich wieder alles sehr negativ sieht.

Hier mal noch ein Text aus einem

Artikel der Welt:

Man sieht dem zweitreichsten Menschen der Erde an, dass es spät ist. Etwas zerknautscht schaut Elon Musk in die Kamera seines Bildschirms, als er sich um 2:15 Uhr Ortszeit aus Kalifornien in die Konferenz des deutschen Bundeswirtschaftsministeriums einwählt. Um so eine Uhrzeit macht auch Musk Fehler wie sie derzeit fast jeder kennt: „Sie sind noch stummgeschaltet“, sagt die Moderatorin, als Musk zwar sichtbar spricht, aber kein Ton bei den übrigen Teilnehmern der Europäischen Batteriekonferenz ankommt. Auch ansonsten gibt es im Hause Musk die inzwischen gewohnten Probleme des Homeoffice: gelegentlich unterbricht das Bellen eines Hundes, der offenbar unter dem Tisch sitzt den Vortrag des Tesla-Chefs.

Dass Musk sich die Nacht um die Ohren schlägt, um an einer europäischen Konferenz teilzunehmen, ist keineswegs selbstverständlich. Eigentlich wollte der Tesla-Chef nur eine Videobotschaft aufzeichnen und abspielen lassen, verrät Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU). Doch das, was Musk zu erzählen hat, ist dann doch so wichtig, dass er wach bleibt. Der amerikanische Elektroautobauer hat nämlich große Pläne für das künftige Werk im brandenburgischen Grünheide.

Vor ziemlich genau einem Jahr hatte Musk in Berlin bei der Verleihung des Goldenen Lenkrads im Axel-Springer-Gebäude angekündigt, dass er Autos in Brandenburg bauen wolle. Seitdem wurde gemutmaßt, dass auf dem Gelände der geplanten Gigafactory auch Batteriezellen hergestellt werden sollen. Das bestätigt Musk nun und nennt auch erstmals Zahlen: Geplant sei die zu diesem Zeitpunkt wohl größte Batteriefabrik der Welt in Brandenburg. Jedes Jahr sollen dort Batteriezellen mit rund 100 Gigawattstunden Kapazität gebaut werden. Später könnte die Produktion sogar auf 200 oder 250 Gigawattstunden ausgebaut werden.

Schon das sind für die anwesenden europäischen Politiker ziemlich gute Nachrichten. Doch Musk hat noch eine weitere Neuigkeit, die vor allem bei den Tesla-Fans für Begeisterung sorgen dürfte. Tesla werde in Grünheide nicht nur die bekannten Modelle 3 und Y bauen, sondern auch ein ganz neues Auto für den europäischen Markt entwickeln lassen, kündigt Musk an. Er denke an ein Auto der Kompaktklasse, die in Europa besonders beliebt seien.

„Es gibt talentierte Designer und Ingenieure in Europa und die besten Leute wollen da arbeiten und eigene Ideen umsetzen können, sie wollen nicht nur etwas kopieren, was in Kalifornien designt wurde“, sagte Musk.

Außerdem brauche man ein Modell, das an die Bedingungen in Europa angepasst sei. „Ich war neulich mit einem Model X in Berlin unterwegs und wir hatten ganz schön Probleme einen Parkplatz zu finden, in den das Auto reinpasst“, sagte Musk. Auch deshalb denke er an ein kleineres Kompaktmodell von Tesla. Er freue sich auf die Möglichkeiten, die sich für Tesla in Europa bieten werden, sagte Musk. Vor allem bei der Übertragung neuer Batterie-Technologien auf die Produktion in großen Mengen soll die europäische Gigafactory in Brandenburg eine Rolle spielen.

Musk hat bereits zwei deutsche Maschinenbauer übernommen, die insbesondere Produktionsanlagen für Batteriezellen entwickeln. „Viele der fortschrittlichen Produktionsanlagen stammen aus Deutschland und Europa“, sagte Musk. Es gehe darum, den Preis pro Kilowattstunde deutlich zu senken, so dass sich jeder ein Elektroauto leisten könne. Dafür müsse man die „Maschine, die die Maschine baut“ verbessern, indem die Produktion effizienter wird.

Musk betont, dass sich die Menschen in Brandenburg keine Sorgen wegen der Batteriefabrik machen müssten. Man entwickle neue Methoden, die dazu führen, dass umweltschädliche Produktionsschritte entfallen werden. „Man kann direkt neben der Batteriefabrik leben und muss sich keine Sorgen über giftige Stoffe machen“, sagte Musk. Die Pilot-Anlage für die neue Technologie werde in der Region um San Francisco betrieben, dort gebe es die strengsten Umweltauflagen in den USA.

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Der Spaß wurde korrigiert. Auch wenn es eigentlich lustig war, sah das komisch aus.

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