Fußgängerschutz: Quiet Car Safety Standard ab 1.9.2019

Wegen eines konstruierten Risikos für eine kleine Minderheit die Mehrheit kontinuierlich mit Lärm real schädigen ist typisch für den Unsinn den so angerichtet wird durch Lobbyisten Tag für Tag, nicht nur Verbrenner haben solche…

:imp: :imp:

Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen, außer, das das „Problem“ mit irregulären Fußgängern, egal ob Pokemon-Zombie, blind, taub oder schlicht grenzdebil, ohnehin von der fortschreitenden technischen Entwicklung gelöst wird - Stichwort Kollisionsschutzassistenten usw, siehe zB AP 2.0 …
Ich werde in Zukunft diese Personen gar nicht mehr versehentlich überfahren KÖNNEN, maximal vielleicht noch mit purem Vorsatz …
Also was soll dieses Affentheater mit der akustischen „Homo Sapiens Scheuche“ !? :unamused:

MfG Rudolf

Jetzt wollen wir mal nicht gleich übertreiben :slight_smile: Der ZOE macht keinen Lärm sondern ein Geräusch. Und das finde ich für den Parkplatz nicht verkehrt.

Leto akzeptiert das erst wenn er sein individuelles Geräusch in Mehrkanalstereo von seinem USB Stick abspielen kann. :mrgreen:

Im Ernst ich finde das mit dem Geräusch auch blöde. Man stelle sich vor es gibt mehr Elektroautos gleichzeitig. Es gibt dann einen hässlichen und nervigen Geräuschbrei.

Absolut… während dem Fahren auf der Straße wäre das nervig. Man müsste mal mehrere ZOEs auf einer Straße ausschließlich testen um zu sehen wie sich das anhört.

Als ich im letzten Jahr 6 Monate mit einer Zoe unterwegs war, hatte sich bei mir der Startvorgang ziemlich schnell so automatisiert: Rechte Hand drückt Startknopf, linke Hand betätigt Taster unten am Armaturenbrett, welcher das künstliche Fahrgeräusch deaktiviert. Leider war es legal nicht dauerhaft zu deaktivieren, außerdem war es ein Leihwagen.

Eines der vielen wichtigen Argumente für E-Autos, die Lärmvermeidung, durch ein solches neues Gesetz aufzuweichen, finde ich unnötig. Wir erleben gerade erst den Beginn eines Anpassungsvorganges von ICEs zu E-Autos. Die Menschen sind über Jahrzehnte auf die Geräusche von Verbrennungsmotoren konditioniert worden, deshalb wird die Umstellung auf die neue Situation langsam fortschreiten und zu neuen Wahrnehmungsgewohnheiten führen (müssen). Das als Evolution zu bezeichnen, ist vielleicht etwas hochtrabend, aber in gewisser Weise zutreffend.
Eventuell sind neue Verkehrsleiteinrichtungen für Fußgänger und Radfahrer sinvoll, nicht aber die Generierung massenhaft künstlichen Lärms.

Gruß, dixi

Ich habe es ehrlich gesagt noch nicht so richtig durchdrungen. Zunächst einmal sind langsam rollende Autos nicht geräuschfrei. Zumindest ich höre auch langsam rollende Fahrzeuge (Kies und sonstiger Dreck). Insbesondere Personen mit schweren Augenschäden haben ein ausgezeichnetes, sehr differenzierendes Gehör (keine Ahnung was die Vertreter der Blindenverbände da faseln - wahrscheinlich sind das Sehende). Aus meiner Sicht ergeben sich so nur zwei Problemzonen:

  • Schwerhörige/Gehörlose
  • Fahrzeuge die aus dem Stand losfahren

Bei Ersteren ist keine Lösung möglich, die eine Veränderung zum Status Quo bedeutet. Sprich: Diese Gruppe hat bereits jetzt massive Schwierigkeiten.
Auch der zweite Punkt erschließt sich mir nicht so ganz. Sitzt in dem Auto denn kein Fahrer? Kann dieser denn nicht ggf. Hupen oder einen sonstigen „Geräuschgenerator“ starten? Man kann natürlich auch davon ausgehen, das alle E-PKW-Fahrer zwanghaft die Mitbürger durch plötzliches Anfahren erschrecken wollen …

Bye Thomas


Siehe das Bild. Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen.

Noch darf/muss man Lärmschutzwände bauen, die Industrie wäre ja zum Untergang geweiht.

Über 50kmh sind die Wind- und Abrollgeräusche dominierend, da wirds auch in Zukunft Lärmschutzwände und andere Maßnahmen brauchen, gleich ob elektrisch ober nicht. Einzig im normalen Stadtverkehr haben wir den großen Vorteil kein Geknatter und Gerumple mehr hören zu müssen.

Alles Gute!

Hallo,
mein Senf zu der „Fußgängerhupe“ ist auch daß es purer Schwachsinn ist.
Wenn die lieben jungen Zeitgenossen nicht mal Martinshörner vernehmen weil sie ihre Ohren verkabelt haben
oder in Straßenbahnen hinein rennen weil sie keine Warnrufe vernehmen dann liegt das Problem woanders,
jedenfalls nicht am unhörbaren E-Auto.
Wenn wir im Wald am Wandern sind und Fahrrädler mit einem Affentempo von hinten herankommen, unhörbar,
so daß man wirklich erschrickt, müssen die dann auch einen Lärmteppich erzeugen nach dieser Logik?

Meine Meinung in beiden Fällen ist NEIN, früher gab es mal einen altmodischen Begriff und der hieß
gegenseitige Rücksichtnahme. Das habe ich noch so von meinen Eltern gelernt. Vor einem halben Jahrhundert.
Ist leider aus der Mode gekommen.

Zudem, nicht nur der künstliche Lärm nach außen stört, auch innen im Auto genieße ich die Ruhe davor.

Wie man in meiner Signatur sieht, haben wir als Zweitauto auch eine Zoe mit Fußgängerhupe.
Weiter oben beschreibt jemand das lästige Ausschalten derselben nach jedem Einsteigen.
Insider wissen, Sicherung 16 entfernen und das Problem ist dauerhaft gelöst.
Zudem (auch Si 16) ist das lästige Tüt-tüt nach Verriegeln weg, fast noch schlimmere weil noch lautere akustische Umweltverschmutzung.
Bin seit einigen Jahren Rentner und daher seitdem nicht mehr nach Asien oder USA gekommen.
Schon damals hat mich das dauernde Gehupe auf öffentlichen Parkplätzen genervt beim Zu-/ oder Aufschließen der Kärren.
Hoffentlich geht dieser Kelch noch lange an uns vorbei, das Geblinke der Lichter läßt sich ja noch ertragen.

Fazit, ich genieße auch innen im Auto diese elektrische Ruhe und Entschleunigung. Und nehme mir gerne die Zeit,
es sind ja nur Sekunden, in gebührendem Abstand hinter einem Fußgänger herzuschleichen,
bis er mich wahrnimmt und auf die Seite geht.

Hatte vor einigen Tagen ein Erlebnis in diese Richtung. Zwei Buben sind mit ihrer Radelrutsch mitten auf der Straße vor mir her gefahren.
Kein Problem, leben und leben lassen. Bis wir gemeinsam zwei Damen überholt haben die unsere Formation dann beobachtet haben.
Was die denen zugerufen haben weiß ich nicht, aber beide Buben haben sich in Panik umgedreht und einen Satz auf den Gehweg gemacht.
Am Vorbeifahren habe ich den Jungs Handzeichen gegeben, EASY, kein Problem.
Bitte sowas als Verhaltensnorm etablieren anstatt immer weiterer bürokratischer Schnapsideen.

Vielleicht bin ich auch einfach ein Ewiggestriger, nicht falsch verstehen, nix AfD, sondern durch und durch grün und DUH Förderer,
mal sehen was jetzt nach dem Urteil passiert, ich glaube die Verbrennerlobby holt schon Plan B aus der Schublade, sorry für OT.
Nix für ungut.

Ich denke auf Parkplätzen, wenn Menschen wirklich gedanklich abgelenkt sind und die Geschwindigkeiten extrem niedrig sind halte ich es für keinen Fehler ein Geräusch einzubauen. Erst am Sonntag wieder ist jemand extrem erschrocken nachdem ich hinter hier aufgetaucht bin und sie damit beschäftigt war Dinge aus dem Kofferraum zu holen.

Der Zoe macht das ja ganz ordentlich und als Lärm würde ich das nicht bezeichnen.

@rulaman Danke für dein ausführliches Statement. Genau der gleichen Meinung bin ich auch. Die vermeintlich stärkeren Verkehrsteilnehmer müssen wieder sensibilisiert werden, auf die schwächeren Rücksicht zu nehmen, anstatt sie in der heutigen Manier einfach „wegzuhupen“. Die Wahrnehmung der heutzutage vermeintlich lautlosen Fahrzeuge kommt mit der Zeit von ganz allein, wenn sie dann mal alltäglich geworden sind.

Als Kinder haben wir einen Karton mit Wäscheklammern an den Rahmen beim Radl geklemmt! Motorfeeling! :mrgreen: Das mach ich dann beim Tesla auch! Gruss rundum :wink:

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Wie wäre es, wenn die vermeintlich schwächeren Verkehrsteilnehmer anfangen würden, Grundsätze die man schon im Kindergarten lernt, umzusetzen? Am Fussgängerstreifen anhalten, hören, schauen und dann erst laufen? Nicht als Handy Zombie durch die Gegend irren. Oder bei Rot stehen und bei grün gehen/fahren? Nicht Nachts mit dem Fahrrad entgegen der Fahrrichtung ohne Beleuchtung zu fahren? usw. usw. :wink:

Wenn die Menschen ihr Gehirn einschalten und aufpassen, dann braucht es keine hanebüchenen Zwangslärm-Richtlinien.
Als Radlfahrer könnte ich auch täglich in Fußgänger reinfahren, die mich nicht hören und dann blind auf die Straße laufen, aber das lässt sich mit etwas Weit- und Vorsicht leicht vermeiden. Aber in der Stadt fährt man in Nebenstraßen normalerweise ein Tempo, wo man entweder deutlich gehört wird oder keine so große Gefahr für den Fußgänger darstellt.
Jedenfalls bin ich überzeugt, dass es in meinem Model 3 ohne Zwangslärm zu weniger gefährlichen Situationen im Stadtzentrum kommt als mit dem Pedelec. Das liegt alleine schon daran, dass es in deutschen Großstädten i.d.R. eine Verkehrsinfrastruktur für Autos gibt, während diese für Radlfahrer praktisch nicht existent ist.

Mein Lieblingserlebnis dazu. Mitten auf dem Parkplatz eines Supermarktes unterhalten sich 2 Frauen. Ich komme mit meinem Lieferwagen daher, erst als ich 1 m vor Ihnen stehen geblieben bin, merkten Sie nach ein paar Sekunden, dass da wer vorbei wollte. Der kalte Motor eines Ducato sollte in solchen Fällen wohl laut genug sein. Meine Meinung dazu, Geräusche jeder Art bringen letzlich wenig und sind nur unnötiger Lärm.

Das einzige was hilft ist Rücksichtnahme.

LGH

Dafür würde ich mir einen Knopf (auf dem Screen oder Lenkrad) wünschen der den Ton einer Fahrrad Klingel [emoji931] von sich gibt [emoji4][emoji1237]

Aber mit etwas Eigenverantwortung und Rücksichtnahme meinerseits bin ich bisher sehr gut durch alle Parkhäuser und Tempo 20 Zonen gekommen [emoji6][emoji1303]

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Fahre nun seit über 4 Jahren und über 120’km elektrisch und mir ist noch nie jemand ins Auto gelaufen nur weil es lautlos daher gleitet. Und ganz ehrlich, ganz lautlos ist auch das EV nicht…
Ist aus meiner Sicht mehr Propaganda der Autoindustrie sowie der Behinderten-Verbände.

Same here. Ich hatte dieses Problem ebenfalls noch nie in drei Jahren. Das einzige, was praktisch wäre, das wäre eine Art „angenehme Hupe“ um Fußgänger auf der Straße freundlich auf sich aufmerksam zu machen, wenn man in „Schleichfahrt“ ist.