Unser Leaf hat schon jetzt so einen ( abschaltbaren) Warnton.
Das ist einfach peinlich und das erste was abgeschaltet wird.
Sobald alle Autos elektrisch fahren wird auch die Grundlautstärke in der Stadt sinken und wir bekommen dann wieder etwas mehr von der Umgebung mit.
Die Reifengeräusche jenseits von 20kmh sind nicht ohne und ein z.b.Blinder hört das auch, vor allem wenn keine Störgeräusche durch knatternde Verbrenner da sind.
Und vor allem…
Was machen Pedelecfahrer mit ca. 25kmh auf dem Radweg !!??
Die müssten dann auch einen Warnton abgeben, ebenso Rennradfahrer mit 35 bis 40 auf der Strasse…
was ein Irrsinn. Ich stelle mir gerade den Lärm in der Stadt vor wenn alle EVs fahren. Lärm macht krank und schützt nicht. Eigentlich unfassbar die Behinderten als Argument vorzuschieben. Immer wenn man denkt es geht positiv weiter kommt eine Meldung die einen fassungslos macht
Und was ist mit den ganzen Fahrrädern, e-Mofas etc. Es wäre im Gegenteil fatal Behinderte mit den Geräuschen in Sicherheit zu wiegen. Das was Behinderte schützt sind sichere Verkehrswege. Also Ampeln und Übergänge und Wege die sie sicher nutzen können.
Lärm macht Krank, und schützt niemanden
edit: ups ich seh war doppelt gemoppelt. ich fand halt nur das Behindertenargument so was von Banane…
De gute Wissenschaft - das einzig sinnvolle Mittel gegen Lügenpressescheihälse, Verschwörungsvermuter und rechte Ideologen.
Wenn die Vebrenner doch bald am Ende sind, dann machen doch bald viele Autos - weil der E-Anteil steigt - so ein Geräsuch - wass soll einem daran dann peinlich sein, wenn sich das eigene Auto von aussen dann so anhört wie immer mehr andere auch?
Es geht doch nicht um eine Hupe es wird um ein Geräusch gehen, das man vielleicht max. 20-25 Meter gerade noch hören kann bzw angepasst an die Geschwindigkeit - im Rangiermodus reichen auch 4 Meter.
Sicher nicht so viel lauter als ein normales Gespräch (evtl teilw oder ganz addiert zum Hintergrundgeräuschpegel) in der Entfernung, das wird doch locker reichen.
Ok und was bringt Dir das, außer dass Du mit einem Auto mit erloschener ABE fährst und im Falle eines Unfalls mit einem Fussgänger dann noch auf sämtlichen Kosten für Reha, Pflege, Hinterbliebenenrente etc. hängen bleibst, weil ein Gutachter Vorsetzlichkeit nachgewiesen hat?
Dass das sowas wie der Mann mit der roten Fahne ist, der den Benzinkutschen in England vorrangehen musste, da stimme ich mit Dir überein. Bei der Art wie man sich dagegen wehrt aber nicht mehr.
Ach ja: Bitte im Hinterkopf behalten: Das war nicht Trump!
Individuell gesehen ist es „ein“ Geräusch. Wenn aber mehrere EV an einer Ampel anfahren, erhöht sich der Lärmpegel mit jedem weiteren EV. Und das ist vermeidbarer Lärm.
In was für einer Zeit leben wir denn, dass man sich mit Lärm zu erkennen geben muss?!? Da gibt es heutzutage doch sicherlich bessere Möglichkeiten. Nur müsste man sich dazu einmal von erlernten Angewohnheiten lösen und sich neue Gedanken zu moderneren Lösungen machen.
Ich jedenfalls habe seit Jahren bei Bedarf eine freundliche Fußgängerhupe. Diese Lösung finde ich wesentlich vorteilhafter als permanenten Lärm.
Die Realität zeigt aber am besten funktioniert immer noch „keep it simple, stupid“ vor allem bei Sicherheitssystemen - jedes Auto macht für sich einen vertretbaren Geräuschpegel um Behinderte zu informieren. Die Bindenverbände haben gesagt für sie ist eben das Geräusch wichtig und das ist dann auch das was zählt.
Und während das in der Praxis funktioniert können sich Leute gerne die nächsten 50 Jahre in irgendwelchen Elfenbeinturmhinterzimmern darüber unterhalten wie das in der Theorie besser zu lösen wäre, wenn das und jenes gegeben wäre…dadurch wird dann keiner gefährdert.
Die von Bananenbrot verlinkte statistische Untersuchung aus den USA hab ich mal überflogen.
Sie sagt, dass die Datenbasis für diese Auswertung gerade so über dem Vertrauenswürdigkeitslimit liegt.
Bei insgesamt ausgewerteten 186 Low-Speed-Pedestrian-Crashes über mehrere Bundesstaaten, die auch noch unterschiedliche Datenbasen führen (manche Staaten erfassen gar nicht, ob der Unfall auf einem Parkplatz erfolgte oder nicht) ist der Aussagewert dieser Studie gering, wenn auch nicht gleich null.
Insbesondere sagt die Studie selbst, dass im Vergleich zu der vorherigen Studie mit noch geringerer Datenbasis die OR (odd ratio) des Vergleichs HEV/Verbrenner stark zurückgegangen ist. In der vorherigen Studie war das Risiko eines HEV mit einem Füßgänger zu kollidieren noch doppelt so hoch wie das Risiko eines ICE, und in der neuen Studie lag der Wert nur noch 35% höher.
Das ist nicht mehr sehr viel.
Ich vermute, dass mit einer noch größeren Datenbasis die OR noch weiter unter die 35% sinken wird.
Allein die Typklasseneinstufung der Kfz-Haftpflicht zeigt, dass ein Porsche Cayenne Turbo 4.8 über alle Unfallarten eine OR von ca. +85% im Vergleich zu einem Twingo 1.2 mit 75 PS hat, also 85% mehr Schäden (und somit wohl auch Personenschäden) verursacht. Das ist wesentlich dramatischer als die +35% der leisen Elektroautos nur bei bei Low-Speed-Crashes. Wird deshalb per Gesetz der Cayenne Turbo 4.8 auf 75 PS limitiert, um die anderen Verkehrsteilnehmer zu schützen? Nein. Obwohl ich sehr dafür wäre.
Hinzu kommt, dass mit zunehmender Verbreitung der leiseren BEV und HEV auch die Fußgänger und Radfahrer daran gewöhnt werden und sich nicht mehr so häufig „plötzlich vor die Elektroautos werfen“, weil sie sie nicht gehört haben. Die OR dürfte also auch aus diesem Grund bei solchen Untersuchungen stetig weiter zurückgehen.
Hinzu kommt der Effekt, dass mit leiserem Gesamtverkehr auch leise Elektroautos bei langsamen Rollgeschwindigkeiten besser wahrgenommen werden können.
Die Vorstellung, dass durch leise Elektroautos in den Städten in Zukunft reihenweise Fußgänger überrollt werden ist also durch diese Studie sogar eher widerlegt worden!
Ob speziell Blinde durch leise Elektroautos wirlich mehr gefährdet werden, ist auch noch gar nicht belegt worden. Es gibt dazu gar keine Statistiken. Auch Blindenverbände können m.W. bisher keine konkreten Beispiele für Unfälle aufgrund der Geräuscharmut von Elektroautos nennen, sie haben lediglich Angst davor. Das ist verständlich, ist aber als Grundlage für die Geräuschpflicht etwas zu mager, finde ich.
Allerdings kann ich mir vorstellen, dass ein Elektroauto beim Rückwärtsfahren einen leisen Summton (oder ein leises Ticken) abgibt, sofern die Frequenzumrichter der Elektromotoren nicht sowieso schon ein wahrnehmbares Pfeifen absondern, um Leute (insbesondere auch Blinde) in der Umgebung des Fahrzeugs zu warnen, weil ja viele Fahrer in ihren mit Bunkerschlitzen versehenen Autos nach hinten gar nichts mehr sehen. Beim sehr langsamen Vorwärtsfahren sieht der Fahrer ja, wenn ein Blinder auf die Straße läuft und kann so auch rechtzeitig bremsen.
„Weit verbreitet ist der Glaube, dass durch den Einsatz nicht zugelassener Teile am Fahrzeug die Betriebserlaubnis für das gesamte Fahrzeug und damit auch der Versicherungsschutz erlischt. Das ist so nicht der Fall. Es erlischt nicht der Versicherungsschutz für das gesamte Auto, sondern bedingt durch die mangelnde Zulassung die Betriebserlaubnis für das betroffene Bauteil. Kommt es zum Unfall (dabei spielt es zunächst keine Rolle, wer ihn verursacht hat),muss ein sog. Kausalitätsnachweis vorliegen, bevor die Versicherung sich dem Einwand der groben Fahrlässigkeit annehmen und die Leistung verweigern kann. Das bedeutet, dass die (nicht erlaubte, weil nicht zugelassene) bauliche Veränderung am Fahrzeug maßgeblich dazu beigetragen haben muss, dass sich der Unfall so ereignen konnte. In der Praxis ist dies nur durch spezielle Gutachten feststellbar, welche alles andere als leicht zu erbringen sind. Im Falle einer Niederlage vor Gericht kämen für den Fahrzeugführer jedoch zusätzlich zu Gerichtskosten noch die Kosten für den Gutachter hinzu (ja, die Versicherung darf die Kosten im Falle einer Niederlage auf den Verursacher umlegen). Von Sach-und Personenschäden, welche die Versicherung in diesem Fall ebenfalls nicht deckt, einmal ganz zu schweigen. Unabhängig davon hagelt es natürlich eine OWI (Bußgeld), wenn die blauen Kollegen bei der Unfallaufnahme feststellen, dass nicht zugelassene Bauteile am Fahrzeug verwendet wurden. Ferner darf man sich auf eine kostenpflichtige Fahrzeugvorführung einstellen, in welcher das Fahrzeug bei der entsprechenden Stelle vorgeführt werden muss und nachgewiesen werden muss, dass nun wieder erlaubnisfreie oder eingetragene Bauteile an der betroffenen Stelle verwendet werden.“
Und auch wenn, mann muss ja nicht gleich mit dem Schraubenzieher durchstechen.
Solche Lautsprecher können aus allerlei Gründen den Dienst quittieren. Da das Geräusch ja nur ausserhalb der Fahrgastzelle hörbar sein soll, hat der Fahrzeughalter das halt nie gemerkt. Tja, solche Dinge kommen vor. Dass Fahrzeuge ein Vielfaches des erlaubten Grenzwertes an Stickoxiden ausstossen, hat der Fahrzeughalter auch nie bemerkt.
Solcher Geräuschquatsch gehört einfach nicht an Fahrzeuge, davon wird mich keiner überzeugen können. Als Automobilist muss ich sowieso bei jedem anderen Verkehrsteilnehmer (auch bei Fussgängern und Co.) davon ausgehen, dass ich überhört oder übersehen werde. Ich kann mich nicht darauf verlassen, dass man mich hört. Wenn ich sowieso aufpassen muss, braucht mich auch keiner hören. Vorher sollten Rückfahrkameras obligatorisch werden, denn dann bleiben nicht nur Personen- sondern auch Sachschäden aus.
@jaundna: Besser hättest Du nicht erklären können was ich meine. Keine Ahnung was Du so an Hobbys hast, meines ist es aber definitiv nicht mich wegen eines Geräusches, welches ich als Fahrer selber nicht höre durch mehrere Instanzen zu klagen.
Die Studien gingen an den Kongress und selbst Politiker konnten die korrekt verstehen - siehe Beschluss.
Selbst ein Politiker weiss, man kann aus Messreihen die lediglich quantitativ aber keinen qualitativen Umterschied zeigen keine Daten Richtung 0 oder unendlich extrapolieren und die kommen seltenst aus einer naturwissenschaftlichen Ecke.
Evtl kombiniert man den Fussgängerwarner einfach mit der Hupe? man braucht da doch keine Extralautsprecher (zumindest nach vorne) man muss nur den bereits sowieso vorgeschriebenen modifizieren.
Ich würde die Systeme kombinieren, damit hat man dann 90% der Modifizierer bereits abgefrühstückt und das ist auch sinnvoller 1 System statt 2. Durch die Ansteuerung und Messung im Soundchip kann man doch sicher recht einfach indirekt die Funktion überwachen und einen Ausfall dem Fahrer und den anderen Steuergeräten melden?
Denke schon dass - da ein Sicherheitssystem - dessen Funktion auch überwacht wird, heute wird doch auch jedes Leuchtmittel sinvollerwese überwacht. Und wird dann im Soundgenerator eine Fehlfunktion festgetsellt , werden halt die Fenster - egal welches Wetter - runtergelassen Spotify angeworfen und die Wildecker Herzbuben spielen mit Maximallautstärke
Wartend, stehend auf’n Baumarktparkplatz weil man an oder abfahren will, kommen einem so viele Menschen meine Wägelchen nahe, dass Wägelchen gar nicht mehr weiß wenn er denn nun anhupen soll.
Links bekommt einen anderen Ton als rechts . Und vorne? Goldig.
Und dann steh ich als erster an der Fussgängerampel und die Smartphone-Zoobies werden vorsichtshalber aus der Bahn gehupt oder wie . Sorry, musste so lachen. Und wenn ein E-Mobile von einem anderen
Hersteller gesichtet wird, wird geknurrt?
Und von der „damals“ so beliebten Motorhaubenannäherungsgeschichte will ich erst gar nicht schreiben.
Nein, wie schon einige geschrieben haben, sind diese Geräusche nicht zielführen (meine Meinung), genauso wie das Biepsen beim Rückwärtsfahren. Immer wieder erweckend samstagmorgens vor 0700 Uhr von einem rückwärtsfahrenden Müllwagen unsanft aus den Träumen geholt zu werden.
Aber, wenn Gesetzgeber sagt „Ist ne gute Idee“, dann wird es so kommen.
Nun da muss man es halten wie immer, will ich was über Brot wissen frage ich einen Bäcker, will ich was über Krankheiten wissen einen Mediziner und wenn ich wissen will wie sich Blinde im Strassenverkehr orientieren frage ich die - und das wurde gemacht, der Wunsch nach Soundgeneratoren kommt von dort und zwar in Japan, USA und Europa.
Ich denke da ist doch klar dass auch die Politik bei Vorhandensein von Fachmeinung da dann nicht mehr auf die hört die sagen ich hab zwar im Gegensatz zu den Betroffenen keine Ahnung aber ganz viel gegenteilige Meinung zu dem Thema.
Was mir bei unserem ZOE gefällt ist ein Geräusch beim langsamen Fahren. Das ist vor allem auf Parklätzen hilfreich. Ich denke ein startender Motor ist schon ein gutes Zeichen dass man nun vorsichtig sein muss und nicht plötzlich ein Auto aus der Lücke rollt.
Auf der Straße sehe ich wenig Nutzen für das Geräusch.