Für zu Hause: DSK oder Typ 2?

Ich würde erst einmal eine 16A-CEE-Dose installieren und schauen, ob es ausreicht. Wenn du ohnehin ein neues Kabel verlegen musst, wähle ein möglichst dickes oder installiere gleich eine 32A-Cee oder DSK. 32A-Typ2 brauchst du eigentlich nur, wenn du schnell mal zwischendurch aufladen musst oder Besuch empfängst.
Es ist halt auch eine Frage, was dir die reine Möglichkeit schnell laden zu können wert ist.

Hallöchen!

Meine Antwort ist da eindeutig Typ2 !!!
Ich habe beides bei mir und habe nur ein einziges mal den UMC benutzt, und das auch nur weil ich wissen wollte, ob der heile ist :slight_smile:
Typ2 ist zwar teurer aber die Handhabung ist nochmals besser als mit CEE…

Demnächst wird unser IOn auch noch ein Typ2 Kabel bekommen…

Grüße

Mario

Ich bin ja ganz froh, dass Ihr Euch alle hier pro Typ 2 äußert, dann bleiben die CEE 32 A schön frei für mich, meine crOhm Box und mein Model S und die Eco Dolomites wird nicht so überlaufen sein, und bitte kein Jammern mehr über Ladekarten, stecken bleibende Stecker usw. :slight_smile: :mrgreen:

Hallo ich bin ganz neu hier. Ich bin ein echter Elektro Dummie. Mir muss man das erklären, als ware ich 6 Jahre alt.

Ich bin mir nicht sicher , ob ich 400V 32A oder 400V 16A in meinen Carport legen lassen soll. Mein Versorger sagte mir dass in unserem Haus beides geht. Ein Drehstromzähler ist vorhanden. Das Kabel vom Zähler bis ins Carport müsste etwa 20-25 m lang sein.

Die Wallbox von Tesla mochte ich vorerst nicht , da es mir beim aufladen zuhause nicht darauf ankommt ob der Aufladevorgang um 1:00 oder um 5:00 beendet ist.
Allerdings möchte ich mir keine Optionen für die Zukunft verbauen. (Stichwort: mein Model S ist mein erster Tesla,aber nicht mein letzter;-))

Meine Fragen:
-Kann man den Tesla UMC an eine 32A Steckdose anschliessen (ich habe verstanden dass der UMC max 16A verwurschteln kann, mir gehts nur darum, OB das geht)?
-Falls ja: Gibt es einen 32A Stecker von Tesla für den UMC, oder muss man den im Zubehör Handel kaufen ?
-Welche Kosten muss man für einen 400 V 16A Anschluss (s.o.) bzw für 400V 32A rechnen ?

Hallo und willkommen im Forum!

Ja, das geht, aber nur über einen Adapter mit integrierter Sicherung. Den gibt es für zwischen 60 und 100 Euro im Fachhandel. Von Tesla gibt es keinen Adapter für den UMC des Model S auf CEE 32A.

Das hängt im wesentlichen von der Arbeitszeit ab, siehe auch viewtopic.php?f=55&t=4227.
Die Mehrkosten für den höheren Kabelquerschnitt fallen nicht ins Gewicht und amortisieren sich durch den reduzierten Energieverlust auf der Leitung. Dein Elektriker kann dich beraten, es sollten aber mindestens 5x10mm² für 32A werden. Bei der Leitungslänge eher 5x16mm².

Ich empfehle für die 25m Strecke ein 50mm Leerrohr zu legen, Kurven möglichst keine oder wenn dann größtmöglicher Radius. Solche Kabel einzuziehen ist kein Spaß. Später willst du eventuell eine intelligente Ladebox anschließen, daher gehört ein Datenkabel gleich mit eingezogen. Ich denke du hast hier mindestens 2000 Euro vor dir.

Nur nochmal zur Sicherheit (wegen der 6 Jahre :wink: )
Es gibt keinen Anschluss des UMC an eine 32A Steckdose. Deswegen wird der Adapter von der 32A Dose auf eine 16A Dose gebraucht und der muss drei 16A Sicherungen enthalten. (nur als Beispiel dieser conrad.de/ce/de/product/5529 … archDetail)
Geladen wird dann natürlich nur mit 3*16A, also 11 kW

Ich werde zuerst mal nur eine CEE16 installieren, aber mit Leitungen für 32A (22kW). Mein Elektriker meint allerdings, dass 5*6qmm ausreichend sind

Der erforderliche Querschnitt hängt unter anderem von der Art des Kabels, von der Verlegeart und von der Länge ab. 6mm² ist das allerkleinste mehradrige Kabel, über das man 32A schicken darf. Ich halte 5x6mm² nicht für ausreichend. Kann sein, dass man damit 22kW Durchlauferhitzer anschließen kann, die sind selten über 15 Minuten ununterbrochen aktiv, und die neueren ziehen dank Leistungsregelung oft weit unter 22kW. Aber beim E-Auto-Laden geht es um Stunden und Nächte mit Dauer-Volllast. Die Vorteile sind

  • reduzierte Leitungsverluste. Da kommen ein paar hundert Euro über die Lebensdauer von Model S zusammen.
  • bessere Ableitung der Wärme, die an Übergängen entsteht. Wenn dadurch ein Defekt oder sogar ein „thermisches Ereignis“ vermieden wird, hast du noch mehr Geld gespart

Die Nachteile sind

  • höhere Materialkosten
  • Beschaffung
  • das sperrige Kabel geht erheblich schwerer in Kanäle und Rohre ein zu ziehen
  • die Klemmen müssen die Adern aufnehmen können, da ist oft bei 16mm² Schluss.

Trotzdem sollte der größtmögliche Querschnitt verwendet werden.

Da hast du dir die Antwort eigentlich schon selber gegeben. :smiley:
Ich würde alles auf 3x32 A mit möglichts hohem Querschinn + Datenkabel auslegen, wenn Du schjo dran bist kannst du auch eine Unterverteilung mit separat abgesicherter 3x16ACEE and die Wand schrauben und einfach den UMC nutzen (damit spartst du dir das gefummel mit Adapter- wenn man schon mal am bauen ist-ausserdem ist das WEIT günstiger als so’n Adapter).

Elektriker sind doof. Die hatten in 99,99% der Fälle noch nie was mit Elektroautos zu tun und kennen keine Maschinen, die länger als ein paar Minuten Volllast laufen. Darum empfehlen sie nach meiner Beobachtung immer zu geringe Querschnitte. Das geht soweit, dass sie bei einem Ferienwohnungsvermieter, der die schnellstmögliche an seinem Haus denkbare Lademöglichkeit für Elektroautos schaffen wollte (63A Zoe), über 25-30m nur 10qmm verlegten und mit 35A absicherten. Das erfuhr er aber erst, als ich mit meinem Zoe vorbeikam und die von ihm beworbenen 63A auch wirklich nutzen wollte.

Da größere Kabelquerschnitte den Gesamtpreis der ganzen Anlage nur unwesentlich erhöhen, würd ich immer das Maximum verbauen. Also min. 16qmm. So kann man später auch noch 2x22kW oder 1x43kW montieren, sollte der Fuhrpark vergrößert oder eine öffentliche Lademöglichkeit geschaffen werden.

Der Adapter CEE32-auf-CEE16 von AS Schwabe ist ein schwerer Klotz. Aus mechanischen Gründen ist eine Benutzung nur mit zusätzlichem 32A-Verlängerungskabel erlaubt. Darüberhinaus wird dieser Klotz in engen Einbausituationen (z.B. Drehstromkiste) gar nicht direkt steckbar sein.
Also: Die kleinere CEE16 reicht imho für zuhause aus. Wenn Du eine CEE32-Dose setzen möchtest ist das ok, Du brauchst aber einen Adapter von der dickeren CEE32 auf die kleinere CEE16. Dieser Adapter erfordert ein zusätzliches Verlängerungskabel, oder hat idealerweise eine fest angeschlossene Zuleitung.
Kennst Du den connection guide?
viewtopic.php?f=55&t=2906

Ich halte eine Typ2-Wallbox in jedem Falle für praktischer…

Korrekt. Du kannst natürlich auch eine kleine Unterverteilung mit Sichrungsautomaten und sowohl eine 16A als auch eine 32A Dose installieren lassen. Das bietet dir die Möglichkeit später z.B. eine 32A/22kW Wallbox anzuschließen.

Rein technisch hat er recht, 56mm² reicht - allerdings sind die Verluste größer und du hast kein ‚Aufrüstpotential‘ mehr. Und jeder Elektriker verlegt lieber 56mm² als 510mm², das kann ich dir aus eigener Erfahrung sagen :wink:
Ich würde auf 5
16mm² gehen, damit bist du auf absehbare Zeit im grünen Bereich.

Bei 5*16mm² fing das „große Heulen“ beim Elektriker an, da die Verarbeitung schon echt anstregend ist. :mrgreen:
Beim Anschluß der Unterverteilung für den Wechselrichter, welche nur 8KW liefern kann, war die Freud nicht so groß und sprüche wie 5x6 hätte locker gereicht mußte ich mir anhören. Da ich die kabel selbst verlegt hatte, gab es da aber auch nix mehr dran zu rütteln. :smiling_imp:
Vorteil ist nur, das ich mit 5x16 direkt dort die Ladeinfrastruktur anbinden kann und ggf. bei herrlicher Sonne auch die vollen 63A verwenden kann ohne die Hausanschluß aufzustocken.

Elektriker: nicht jammern- Machen! Und die neuen Anforderungen „dankend“ annehmen!

das kann ich dann bei meinen Kollegen auch nicht mehr verstehen !! :unamused:

Größerer Querschnit = teurer = mehr Umsatz ! :wink:

@ Boehm E-Mobility: Ist ja nicht immer der Cheffe, der das mit dem Kunden bespricht :wink:

@eDevil: am 510mm² ist schlechter zu verlegen als 516mm², da ersteres eindrätig ist, letzteres aber mehrdrätig.

Das dicke 16mm² Kabel meiner Crohm-Box ist in der Tat viel flexibler als das dünne 10mm² Typ2 Kabel von Crohm.

die kann man aber jetzt nicht mit den o.g. Installationsleitungen oder Erdkabel vergleichen.

An Deiner CrOhm Box ist bestimmt Gummikabel ( fein- oder feinstdrähtig) als Zuleitung und die Typ 2 Leitung als PUR Leitung dran.
Und diese ist durch den aufwändigeren Aufbau mit 1-2 Steuerdrähten für PP/ CP und Füllung halt steifer/starrer.

Diese Fragen tauchen alle Nase lang auf. Vielleicht sollte mal jemand einen Thread mit Sticky schreiben, in dem vom Schaltplan aus dem goingelectric Forum, Anschluss an die Hausverteilung, über Sicherheitspaket mit FI B und LSS, sinnvolle Kabelquerschnitte, Bezugsquellen, Installation in der Garage mit den Alternativen UMC oder Typ 2 Box mit festem Kabel, Unterverteilung usw. alles drin steht, was man braucht, was der Elektriker machen sollte und nicht was er machen will und was der Spaß in etwa kostet. Dann könnte man dorthin verweisen.

Es sind zwar alle Einzelaspekte schon in Threads vorhanden, aber ein Thread, der die Gesamtschau enthält, der fehlt.

Danke für die Anregung, ich habe so etwas hier begonnen:
viewtopic.php?f=33&t=1648
kannst du die Informationen aus dem goingelectric verlinken? Dann ergänze ich das.

Volker, hab die Dinge aus meinen alten Beiträgen rausgesucht, die aus meiner Sicht sinnvoll mit dazu müssten:

Dann fehlen noch Links zu Ladeboxen. Für die Kebabox hatte ich kürzlich was zusammengeschrieben. Noch mal suchen …

Die Eon Box wäre hier:
eon.de/de/eonde/pk/produkte … /index.htm

Dann könnte Martin noch die Amron vorstellen. Gibt es sonst noch sinnvolle Boxen, die auch draußen stehen können?

Volker feel free das nach Deinem Gutdünken zu benutzen, zu ändern usw.