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Für zu Hause: DSK oder Typ 2?

Moderator Note: Diese Diskussion wurde aus einem anderen Thema heraus gelöst.

Verstehe ich das richtig? Ein 32A-Ausführung der „Drehstromkiste“ ist nicht nutzbar?

Siehe: http://www.drehstromnetz.de/drehstromkiste.html

Ansonsten empfehle ich: http://de.wikipedia.org/wiki/Stromschlag
Bereits 50 Milliampere sind eine tödliche Gefahr!

Sie ist nutzbar, aber mit dem Tesla UMC kannst Du nur mit maximal 16 A laden. Eventuell brauchst Du noch einen Adapter vom 32 A-Stecker auf den 16 A-Stecker (mit drei Sicherungen, für jede Phase eine). So ein Adapter kostet zwischen 60 und 100 Euro.

Der Tesla UMC ist eine sog. „mobile Wallbox“ für bis zu 3 x 16 A. Um an CEE32 (rot) mit 3 x 32 A zu laden, brauchst Du eine mobile Wallbox, die auch 32 A unterstützt. Solche Geräte gibt es von diversen Drittanbietern und sie kosten in der Größenordnung von 1000 Euro. Preisunterschiede sind unter anderem auf das (Nicht-)Vorhandensein verschiedener Sicherheitseinrichtungen zurückzuführen. Der Streit, welche Sicherheitsvorrichtungen in die Box gehören, und welche in die Infrastruktur, wird erbittert geführt.

Eigentlich ist es doch ganz einfach,
der Gesetzgeber verlangt gewisse Sicherheitseinrichtungen,
bei einer (festinstallierten) Wallbox ist das klar wo die sitzen müssen, nämlich irgendwo vor dem Stecker der Ladebox,
bei Inkabelkontrollboxen (ICCB, sogenannte „mobile“ Wallboxen) könnten sie außer in dem ICCB auch in der Infrastruktur vor der CE Steckdose liegen,
das ist aber eigentlich nur eine theoretische Option,
denn der Sinn eines ICCB liegt ja gerade in der mobilen Nutzung an unbekannter, ungeprüfter elektrischer Infrastruktur und die Vorschriften für CE-Steckdosen fordern eben gerade einen Teil der Sicherheitsvorrichtungen einer Ladeinfrastruktur [b]nicht/b.

Hola wir sind wieder dabei. Darf ich auch wieder mitspielen? Ich hätte neue, teilweise an den Haaren herbeigezogene und diskriminierende Thesen.

Bitte nicht wieder die Diskussion um die Sicherheit von mobilen Ladeboxen (wieso "Wall"boxen?) anfangen!

Die Frage war: warum kein 32A-UMC von Tesla?

Und eine mobile Ladebox mit 32A muss, meines Wissens nach, keine anderen Sicherheitsvorschriften als eine 16A-Version einhalten, oder? Bis natürlich auf den Kabelquerschnitt.

Mein Anwendungsfall wäre eine flexible, universelle, standardisierte Lademöglichkeit im Carport (fest installiert). Ich dachte da an die Drehstromkiste, weil mir einerseits das Nutzungsmodell gefällt und andererseits CEE eine weit verbreitete Norm für höhere Leistung ist.

Für die 32A-Version müssten allerdings auch neue Kabel (Querschnitt) gelegt werden. Das kann ich mir nun sparen, wenn es für „die letzten Meter“ zum Model S keine Kabel/Adapter-Option gibt. Eine zusätzliche 32A mobile Wallbox erscheint mir unsinnig. Dann kann ich besser eine entsprechende, stationäre Wallbox einrichten („Typ 2“).

BTW: Vielen Dank für die Informationen! Tolles Forum! :slight_smile:

Was jetzt? Flexibel oder fest installiert? :wink:

Du kannst Dir auch einfach eine 16A-Drehstromdose installieren lassen und damit schon Mitglied im Drehstromnetz werden! Das wäre die absolut günstigste Variante.

Dann schau Dir mal die Angebote von TheNewMotion an: Dort bekommst Du zusammen mit einer fest installierten Typ 2-Wallbox auch ein Abrechnungssystem. Auf diese Weise kann – wenn Du das möchtest und die Box entsprechend publik machst – jeder E-Fahrer ganz unkompliziert Deine Wallbox nutzen, ähnlich wie bei der Drehstromkiste. Die Stromkosten werden abgerechnet und Sicherheitsbedenken gibt es nicht.
thenewmotion.de/ (im Moment gerade nicht erreichbar, geht bestimmt gleich wieder)

Die Technik von TheNewMotion kann auch für Dich persönlich Vorteile bieten, nämlich dann, wenn Du zum Beispiel einen Dienstwagen hast und Dein Arbeitgeber den Strom bezahlen soll. In dem Fall hättest Du einfach eine „Dienstkarte“ und eine „Privatkarte“ zum Aufladen, und würdest den jeweiligen Stromverbrauch fein säuberlich aufgeschlüsselt abgerechnet kriegen.

Nachtrag: Mit „flexibel“ meine ich, dass auch andere Fahrzeuge laden können.

Nein es ist kein Streit um welche Sicherheitsvorrichtungen in die Box gehören. Die sind im Regelwerk festgelegt.
Hier ist doch nur die Frage, auf welche man zu verzichten glauben zu können um die Kosten niedrig halten zu können.

lg

Eberhard

Wie man es auch dreht und wendet: Eine fachgerecht installierte (nicht mobile) Typ 2-Wallbox schafft diese Probleme aus der Welt.

Weil mir der inhärente Widerspruch dieser durchaus geläufigen Bezeichnung gefällt. Er zeigt in einem einzigen Wort die ganze Tragweite des Problems… :wink:

TheNewMotion ist mir bekannt und sicher eine interessante Alternative aber ich würde schon gerne bei der/dem „Drehstromkiste/Drehstromnetz“ mitmachen. Ausgehend von der Frage, ob es für Model S überhaupt sinnvoll ist, die 32A-Version der DSK zu nehmen (eher Nein, mangels Adapter) bewegt sich nun die Überlegung hin zur Systemfrage: Typ 2 oder CEE? Letztlich fällt damit auch eine Kaufentscheidung für oder gegen den Doppellader.

Keineswegs. Bevor wir hier noch weiter off topic kommen, möchte ich gern auf folgende Diskussionen verweisen:

Da hast Du in der Tat Recht :laughing:

Und ja es wird hier wieder ziemlich offtopic und der Threadersteller scheint sich nicht wirklich für die Beantwortung seiner Frage zu interessieren, weil er nach der Eingangsfrage nicht mehr aufgetaucht ist :frowning:

Ist wieder online.

Doch ich lese mit, aber ich habe ja gefragt und warte auf nachvollziehbare Antworten. Nach dem was ich hier lese könnten die Gründe gegen eine UMC mit 32A sein:

  • Ladezeit beim UMC nachrangig, deshalb reicht 16A
  • Kabelquerschnitt/Grösse/Gewicht macht ein 32A unpraktischer
  • Tesla hat erstmal nur an Single-Charger gedacht

Unterschiedliche technische Vorschriften/Hindernisse für 16A/32A scheint es wohl nicht zu geben, jedenfalls keine die für 32A gelten, nicht aber für 16A.

Korrekte Zusammenfassung :wink:

Das wird es bei mir wohl auch werden, da Fahrzeug geschäftlich/privat genutzt. Unser Finanzamt ist pingelig, die arbeiten noch mit Bleistift und Schweinslederner Aktentasche sowie Thermoskanne im Pollunder , Diskussionen will ich mit denen keine führen. Mit The New Motion muß ich das auch nicht, habe mich bei den freundlichen Herren vom Amt erkundigt.

Einzel-/Doppellader: Der freundliche TESLA-Mitarbeiter, der meine Kaufabsichten/Bestellung (erst mit Lieferdatum nächstes Jahr April :cry: , daher hier noch nicht groß breitgetreten ) betreut, sagte dazu nur: „Nein, sie WOLLEN einen Doppellader. Ende der Diskussion.“ Der Wunsch nach Nachrüstung sei mit Abstand der am häufigsten geäußerte und technisch nur wenn überhaupt nur teuer und aufwändig zu realisierende Wunsch, den er zu hören bekomme.

Ich denke, daß hängt viel vom Nutzungsverhalten ab. Bei mir wäre das so, daß ich whs. auch fast immer mit Single-Lader auskäme. Ab und an aber muß ich nach dem Heimkommen rel. schnell wieder weg. Mehr Speed beim Laden ist daher für meine Profession unerlässlich.

Wenn Du zu hause schnell laden musst, dann sind die Alternativen nicht DSK oder Typ2, sondern nur feste wallbox oder mobile wallbox, denn 22kW willst Du ja auf jeden Fall.
Dann stellt sich nur noch die Frage, ob Du auch woanders schnell laden musst.
Da Du den Doppellader hast, kannst Du das mit einem Typ2-Kabel (extra kaufen) überall da, wo 22 kW mit Typ 2 angeboten werden. Mit einer mobilen wallbox kannst Du das zusätzlich auch an CEE-32Amp Steckdosen, wie sie z.B. das Drehstromnetzwerk bietet. Ob sich das aber bei wachsendem SuC Netzwerk lohnt ist fraglich.
Also feste wallbox, z.B. thenewmotion, aber auch viel andere.

Wenn Du aber einfach auch für andere Fahrer eine Lademöglichkeit bieten willst, sozusagen aus „humanitären“ Gründen, dann wäre die Drehstromkiste doch das richtige.

Ich hoffe dass ich mit meinem Verständnis der Situation richtig liege.

Im Wesentlichen ja. Allerdings hat eine fest installierte Typ 2-Wallbox mit Zugangsmöglichkeit für andere (besonders bequem: TheNewMotion) denselben humanitären Effekt wie eine DSK. Die Typ 2-Lösung ist

  • sicherer (genauer: die Sicherheit hängt dann nicht von der mobilen Ladebox ab, die die Benutzer einer DSK selbst mitbringen)
  • bequemer (heute habe ich das Auto nur abgestellt, meine 13-jährige Tochter hat das Auto dann später alleine angeschlossen, hätte ich mit CEE nicht erlaubt)
  • teurer (Du musst die Ladebox bezahlen, anstatt dass diejenigen, die laden wollen, ihre eigene mitbringen)

Eine DSK ist keine Ladebox, sondern lediglich ein „nackter“ Stromanschluss in einem abschließbaren Kasten.