FSD Beta (USA) und zukünftige FSD-Versionen von Tesla (Teil 1)

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Interessanter Beitrag aber auch mit viel Unfug dabei.

In action sieht das US-FSD dann so aus:

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Ja. Ist schon beeindruckend, was das Auto da auf den breiten Straßen mit wenig Verkehr hinzaubert.

Na so breit sind die Straßen bzw. Spuren da im Video meist auch nicht. Und solche (aus meiner Sicht) völlig irren Dinge wie „unprotected left turns“ ohne Ampeln über teils 3-spurige Straßen gibt’s bei uns schon mal nicht…und 6-spurige Kreuzungen sind auch eher selten. So hat jede Region eben ihre Herausforderungen. :wink:

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Ach… er hat doch immer was zu meckern

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Cool, Kyle von Out of Spec hat sich nun auch FSD zugelegt und ne Testfahrt gemacht.

Ersten paar Minuten Fahrt waren jetzt allerdings nicht ganz so gut würd ich sagen.

Nachtrag: Ziemlich am Ende kommt von Alyssa eine ähnliche Aussage, die ich hier schon häufiger lesen konnte, letztes Mal glaube ich bei dem Video wo die Dame hart abbremsen musste und ihr Hund dann durchs Auto geflogen ist.

Die Aussage war: Vielleicht sollte man das Auto einfach machen lassen?
Und Kyle sagt: Du meinst es einen Unfall bauen lassen?
Alyssa erwidert: Aber würde es einen Unfall bauen? Man weiß es ja nicht, außer man lässt es fahren…
Kyle war von dieser Ansichtsweise auch nicht wirklich überzeugt und ich bin da ähnlicher Meinung. Man MUSS früh genug unterbrechen und nicht erst wenn es zu spät ist, ganz besonders bei entgegenkommenden Verkehr.

Schon zu Beginn des Videos fragt sie Kyle, ob er FSD auch für ihren Großvater empfehlen würde. Klares Nein.

Bin mal gespannt wie groß der Sprung mit dem Single Stack wird und ob Kyle da als Gelegenheitsuser Verbesserungen feststellen kann.

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Mal ne Frage an die Experten hier, die sich auch gut mit den Richtlinien und Gremien etc. auskennen. Wenn ich mir das oben verlinkte Video und auch einige andere Videos zum Thema FSD USA ansehe, dann fällt mir dabei auf, dass man hier, genau wie beim „manuellen AP/TACC“ die Geschwindigkeit über das Limit setzen kann.
Plant oder muss Tesla eigentlich für eine „finale“ FSD-Version planen das Ganze dann zu sperren?
Mir erscheint es irgendwie unlogisch, dass selbst die Betatester den FSD AP schneller fahren lassen dürfen als erlaubt.
Ich bin zwar hier relativ glücklich darüber dass wir +xx%/km/h einstellen können, für das autonome Fahren allerdings überrascht mich diese Entscheidung doch etwas, auch wenn der Fahrer natürlich letztendlich verantwortlich ist.

Ich glaube, dass sich die Frage für die Zukunft erübrigt, da ab Juli ISA vorgeschrieben ist. Da ist ein „Zuschlag“ wie bei tesla nicht vorgesehen.

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Stimm, da war ja was. Ob Tesla das dann auch für die USA einführen wird oder das sowieso geplant ist? Ich kann mir wie gesagt einfach keinen Reim drauf machen, warum man FSD übersteuern dürfen sollte, außer Tesla ist sich im Klaren darüber, dass halt auch die VZE noch nicht zu 100% funktioniert und Leute sonst genervt sein könnten, wenn man wie hier kilometerlang mit 30 auf der Landstraße fahren müsste?
Einen anderen Grund würde ich sonst irgendwie nicht nachvollziehen können, aber vielleicht weiß es ja jemand tatsächlich oder hat noch ne bessere Erklärung.

Meine Meinung:
Wenn msn es übersteuert ist es kein autonomes Fahren mehr und die Haftung müsste wieder beim Fahrer liegen.
Ansonsten wäre Tesla ja für die Überschreitung ja verantwortlich.

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Das ISA darf man doch explizit überstimmen - demnach wäre zwar kein „Zuschlag“ erlaubt, aber eine grundsätzliche Möglichkeit der Überstimmung (auf eigene Verantwortung) sollte doch drin sein, insbesondere für fehlerhafter Schildererkennung, vergessene Aufhebungsschilder oder andere Gründe wo da angezeigt Limit nicht korrekt ist.

Im Grunde genommen ist es doch auch vollkommen Wurst, ob man
a) selber schneller fährt
b) selber mit TACC aber Fuß auf dem Strompedal schneller fährt
c) selber aktiv bestätigt hat, das man schneller fahren möchte (weil man sicher ist, das das angezeigte Limit inkorrekt ist)

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Bei autonomem Fahren wäre es in meinen Augen nicht egal, da die Haftung beim Auto (Hersteller) liegt und beim Eingriff wieder beim Fahrer.

Für ISA mag das ok sein, ich versuche aber grad eher in den USA und beim FSD System zu bleiben, was man mMn gar nicht verstellen können dürfte, das würde ja irgendwo den Sinn der Autonomie entzwecken.
Mich überrascht es einfach das es überhaupt möglich ist und ich frage mich nur warum es so ist wie es ist. Wie die Leute bei dem Video mit der Frau schon richtig angemerkt haben, war das Fahrzeug zu schnell. Die Frau musste selbst eingreifen sonst hätte es sehr wahrscheinlich gerummst. Eine angemessene Geschwindigkeit hätte hier vielleicht auch das FSD besser reagieren lassen.

Ja, bei L5.

Für das was wir hier haben, genügt im Grunde genommen die Aufzeichnung des Fahrer-Overrides des Limits um die Verantwortung ggf. korrekt zuordnen zu können.

BTW - ein Rechtsexperte des ARD hat mal bezüglich Herstellerhaftung gesagt, das dies juristisch überhaupt nicht vorgesehen ist - man wird auch als Halter weiterhin eine Haftpflichtversicherung für das Fahrzeug abschließen müssen.

Das evtl. im Schadensfall dann auf den Hersteller zurückgegriffen werden kann, wäre sicher denkbar, müsste jedoch in gesondertem Vertragswerk erst mal gefasst werden…

Sollte der Hersteller in Personalunion der Versicherungsgeber sein, sollte man das Kleingedruckte dann aber auch gut lesen :wink:

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Schon bei Level 3 ist bei Daimler vom Haftungsübergang die Rede. Kann aber Spezialfall sein.

Die ganze Frage Haftung und Versicherung sind in meinen Augen noch nicht klar (Wer haftet für was). Hat ja auch bzgl. Tesla in Europa noch laaaaaaaaaange Zeit, befürchte ich. :woozy_face:

Bzgl. der Frage wie es in USA mit der Haftung ist, wenn das Auto von sich aus zu schnell fährt: Keine Ahnung.
Noch ist es ohnehin Level 2, so dass sich die Frage noch nicht ergibt.

ist die Frage ob Autohersteller ihre Fahrzeuge überhaupt noch verkaufen, sobald sie voll autonom fahren können.
Bei Level 5 übernimmt so oder so der Hersteller die Haftung. Da würde man dann dennoch eine eigene Versicherung benötigen, zumindest solange man das Fahrzeug auch noch selbständig steuern kann.

Ja, Haftungsübergang für Schäden wenn innerhalb der 10s oder weniger ein Unfall passiert.

Heißt aber nicht, das Daimler auch Deine Strafzettel bezahlt oder die Punkte in Flensburg übernimmt wenn das Ding zu schnell fährt oder sonst einen Verkehrsverstoß begeht - im schlimmsten Falle - wer geht in Haft, wenn das Ding mal jemand überfährt?

Derlei ist überhaupt noch nicht geregelt.

Ich denke hierzulande wird es dafür dann variable/dynamische Tarife geben. Wahrscheinlich gibt es dann jährliche Logs, die aufzeigen zu welcher Zeit das Auto autonom und zu welcher Zeit man selber gefahren ist^^ So könnte ich es mir zumindest vorstellen oder es bleibt alles beim Alten :smiley:

Das stimmt zwar, aber die Frage muss sich ja schon mal gestellt worden sein, zumal FSD ja schon seit Jahren fertig sein sollte. Wie gesagt, mich interessiert die Entscheidung rein aus Interesse/Neugier, vielleicht gibt es ja tatsächlich einen Grund dafür?
Aber ein autonom fahrendes Fahrzeug sollte mMn per se nicht schneller fahren dürfen als erlaubt, Haftung mal außen vor gelassen.

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