Nun bitte wieder zurück zum Ford Mustang Mach-E.
scheint sich gut zu verkaufen. Sehe ständig welche …
Bernhard
Sehe die bei uns auch oft. Ungefähr im gleichen Verhältnis wie Model 3
Dann habt ihr wirklich Glück denn laut KBA sind in D kaum mehr als 1100 Mach-E zugelassen.
Abschließend zum WLTP, das ist ein standardisierter Test, der dazu gedacht ist, eine Vergleichbarkeit zwischen den unterschiedlichen Fahrzeugen herzustellen. Der wird deswegen auf einem Prüfstand gefahren und hat keinen Anspruch auf Reproduzierbarkeit auf der Straße.
Was aber, um es abschließend richtig zu stellen, auch möglich ist. 
Und sogar die NEFZ Werte lassen sich im Straßenverkehr erzielen. Ist mir aus 2013 in Erinnerung als sich Käufer des damals neuen Mazda CX-5 über die hohen Verbräuche beschwerten. Mazda schickte daraufhin geschulte Fahrer aus um den Käufern in deren eigenen Autos bei Testfahrten die Richtigkeit der Werksangaben zu demonstrieren.
Das ist zwar richtig mit dem Prüfstand, aber es stimmt nicht, dass er keinen Anspruch auf Reproduzierbarkeit auf der Straße hat. Prüfstand ja nur, damit exakt alle Bedingungen immer gleich sind, die Alternative, wäre eine riesige Halle mit genormten Belag… ich habe bei allen Verbrennern die versprochenen Verbräuche sehr oft unterschritten…
Zum MachE dazu: Wie sind denn da die Verbräuche? Kann man die WLTP-Reichweite erreichen?!
Das sind die GTs für 72.000 €. Bis auf das Panoramadach voll ausgestattet.
Bei der gebotenen Qualität und dem horrenden Preis muß man schon wirklich verrückt nach dem Wagen sein um sich den zu kaufen. Muß ich als Käufer eines normalen Mach-E ganz klar sagen…
Sehr wahrscheinlich wird die Ladegeschwindigkeit über 80% deutlich erhöht. Eventuell die gesamte Ladekurve erhöht.
Kann der wirklich nicht mehr als 150 kW?
Haben die beim AC Laden auch etwas geändert, oder hört er sich noch immer an, wie ein Starfighter im Tiefflug?
Hi,
das sehe ich als Käufer des GT völlig anders.
Für ca. 5t€ mehr habe ich ne wesentlich schönere Optik, endlich schike Felgen, ein Top Fahrwerk sowie Sitze mit Seitenhalt - und zu guter letzt eine wesentlich bessere Beschleunigung auf Tesla Niveau.
Bei Tesla sind die Änderungen zwischen LR und P weniger optisch auffällig, die Preisdifferenz aber ebenfalls 5t€
Daher ist der GT ein guter Deal
Nachdem ich meinen 3P schon seit über 2 Jahren fahre, hat die stetige Überzeugungsarbeit gefruchtet, und meine Mutter hat ihren alten Opel verkauft und sich einen Mach-E ER RWD gegönnt
Diese Woche abgeholt, in der Zwischenzeit durfte ich auch ein paar Kilometer damit fahren, und habe mir ein paar Gedanken dazu verfasst. Hier mit etwas Fokus auf Vergleich mit meinem 3er, in keiner bestimmten Reihenfolge:
(+) Fährt sich echt gut. 216 kW sind natürlich keine ~380 und die Karre ist deutlich schwerer, aber es ist trotzdem reichlich um komfortabel zügig voranzukommen. Fahrmodus-Einstellung bewirkt ein wenig was, aber im Endeffekt sind alle 3 Modi vom Pedalgefühl vergleichbar mit dem Tesla Chill Mode. Der Punch in den Nacken beim aufs Gas treten fehlt, ist aber für das Auto ok 
(+) Lenkung und Fahrwerk ziemlich gut. Gefühl in der Lenkung hervorragend, besser als im 3er. Fahrwerk recht straff, aber komfortabel. Zusammen mit 18" Rädern mit fetten Reifen deutlich komfortabler als mein 3P.
(+) Leiser ist er auch. Mit einer Ausnahme: AVAS Geräusche sind bei offenen Fenstern doch recht laut, und insbesondere das Bimmeln im Rückwärtsgang ist… gewöhnungsbedürftig. Bin sehr froh dass mein 3er still und leise vor sich hin rollt.
(+) Touchscreen und Infotainment generell sind sehr brauchbar. Ein wenig anders vom Konzept und komplexer von der Bedienung her als im Tesla, aber nach minimalem Zurechtfinden gut nutzbar. Touchscreen reagiert schnell, außer wenn das Auto gerade noch im Starten ist - da kann’s den einen oder anderen Aufhänger geben die etwas nerven.
(++) Fahrassistenzen sind viel besser als ich erwartet habe. Vielleicht bin ich außer Tesla in letzten Jahren kaum moderne Autos mit guter Ausstattung gefahren… Parkassistent ist ein wenig fiddlig in der Bedienung, aber deutlich schneller und präziser als manch anderer den ich probiert habe. ACC ist gut und einfach zu nutzen (eine Taste zum ein- und ausschalten, nicht mehrere Tasten + Hebel mit drölf Bedienelementen drauf wie so oft vorzufinden). Und Lane Assist ist deutlich näher am Autopilot als ich dachte - hält sauber die Spur auf Landstraße und Autobahn, und erlaubt die Hände sogar für länger vom Lenkrad wegzunehmen als der Tesla.
(- -) Das Ein- und Ausschalten. Hier bin ich den Luxus vom Tesla gewöhnt - Einsteigen, Bremse, D, fahren. Ankommen, P, Tür auf, weglaufen. Im Mustang muss man zu Beginn die „An“ Taste drücken damit er „angeht“, und wenn man wegläuft ohne ihn „auszumachen“, hupt er einen an! Ja, mit der großen Hupe, während man direkt daneben steht. Trainiert einen sehr effektiv das Ausschalten nicht zu vergessen… trotzdem hätte ich hier lieber dass er das von alleine macht wenn ich ihn stehen lasse und die Türen abschließen.
(-) Ähnliche Kleinigkeit mit der Ladetür: man muss nach dem Abstöpseln erst die CCS Abdeckung wieder reinfriemeln, und dann die Tür zumachen (meistens 2-3 Mal bis die Verriegelung richtig greift), bevor man wieder einsteigt und losfährt. Bin zu sehr gewohnt das Kabel abzuziehen, wegzumachen und direkt einzusteigen - die Ladeklappe geht schon von alleine zu, spätestens wenn ich in D schalte.
(+) Frunk ist recht groß, und die eingebaute Aufteilung sieht seltsam aus, passt aber perfekt um dort eine Flasche Wischwasser, das Ladekabel, Putzzeug und anderen Kram optimal zu verstauen.
(-) Frunk geht nur mit dem „Motorhauben“-Hebel im Innenraum auf. Aufm Schlüssel ist zwar ein Button dafür, der ist aber ohne Funktion, und überall anders sucht man auch vergeblich. Den Hebel findet man zwar easy, aber fürs tägliche Bedienen ist er nicht wirklich optimal gelegen.
(-) Aktuelle Ladeleistung wird nirgendwo angezeigt, nur die Zeit bis 80%/100% kann eingesehen werden. Die UI für den Ladevorgang ist auch etwas buggy, wenn man zB CCS einstöpselt, dann einsteigt und das Auto „anmacht“ solange der Lader noch am Kommunizieren ist, beginnt der Ladevorgang zwar normal, wird aber gar nicht in der UI angezeigt - erst wenn man wieder „ausmacht“ und erneut „anmacht“.
(-) Man kann keinen globalen Ladelimit festlegen, geht nur pro Ladestation die man schon mal benutzt hat, und gut versteckt in den Settings.
(-) Lüfter vorne geht drecks laut bei 11kW AC laden. Soll ein bekannter Bug mit der Lüfterkurve sein, der entweder per OTA oder Update beim Händler behoben werden soll… irgendwann? Keine Ahnung, muss noch recherchieren, weil nervt.
(+) Ladezustand wird mit einem LED-Ring direkt am Stecker angezeigt, und mit einem Knopf direkt dort kann angehalten und entriegelt werden. Sehr praktisch.
Alles in allem bisher sehr zufrieden mit der Karre. Mal schauen was die Zukunft bringt, bin gespannt!
Fun fact:
Die Aufteilung ist drin, da die Software die notentrieglung zum Anfang nicht beherscht hat und man durfte die nicht entfernen und (unartige) Kinder reinstecken!
Gut zusammengefasst. Aber nachdem ich die Videos von Munroe gesehen habe, empfinde ich das Engineering als erstlingswerk. Ich würde zum Facelift oder Nachfolger greifen
Als Ingenieur sind mir da auch einige Stellen aufgefallen an denen Interativ in der Produktion angepasst wurde.
Aber an sich ist das Auto wirklich gut gelungen.
Ich bin kein Ingenieur, aber auch für mich als Laie waren bei den Videos und der Probefahrt einige Punkte irritierend.
Auch dass es wie beim Verbrenner eine Sperrklinke für P im Getriebe gibt. Sowas hat doch keinen Benefit und kann früher oder später nur kaputt gehen.
Man muss bei dem allen auch die Einpreisung bedenken. Ist ja nicht so, als wäre der Mach-E deutlich billiger als die Teslas.
Preislich ist er tatsächlich mit dem Model Y durchaus vergleichbar. Aber man kriegt mehr Akku für ähnliches/selbes Geld, und einige Features die im Mach-E enthalten sind misse ich doch schon etwas im Tesla:
- 360° Kamera
- Warnung bei Querverkehr beim rückwärts Ausparken
- Totwinkelassistent-Leuchten in Spiegeln (ja, gibt auf dem Bildschirm, aber da gucke ich beim Spurwechsel nicht hin…)
Und generell finde ich den Mach-E doch ziemlich gelungen. Für mich selbst ist der Tesla immer noch vorzuziehen, und der nächste wenn das Leasing ausläuft wird vmtl auch wieder ein Model 3
aber nach gemeinsamer Überlegung war der Mustang für meine Mutter unserer beiden Meinung nach die bessere Wahl.
Es gibt bereits ein Update das die Ford Werkstätten mittlerweile auch installieren können: TSB 21-2278 (EU ?) bzw. TSB 21-2288 (USA/CAN ?).
Problem ist nur dass viele Werkstätten das noch nicht kennen bzw. es auch bei Eingabe der FIN nicht erscheint obwohl es auf den Servern von Ford liegt und heruntergeladen und installiert werden kann. Einfach die Werkstatt über das Vorhandensein des Updates informieren.
Alternativ muß man lt. Ford in der EU bis Ende Oktober warten um das Update OTA zu bekommen, in den USA/CAN hingegen soll es erst in Q1/22 (kein Schreibfehler !) ausgerollt werden.
Na klar, Du bist ja auch vernarrt in den GT! ![]()
Ich habe für meinen Mach-E 25.000 € weniger bezahlt (RWD/SR/TP2) und kann den Mehrwert eines GT einfach nicht erkennen da man abgesehen von den von dir aufgezählten Features nahezu die identische Kiste erhält. So hätte man bei Ford ja z.B. mal auf den Gedanken kommen können wenigstens beim GT die Plastikdrehknöpfe durch chromatisierte Metallregler zu ersetzen oder die spottbillige und bei geöffnetem Fenster rumflatternde Kofferraumabdeckung durch was hochwertigeres zu ersetzen. Stattdessen gibt´s halt „GT“ Logos überall…
Mir ist das zuwenig für so viel mehr.
Ich schließe aber ohnehin nicht aus den Mach-E in den nächsten Monaten gegen ein MY zu tauschen.

