Firmware 8.1

Das ist ein Gimmick das als letztes kommen sollte, es gibt deutlich mehr Baustellen in der Firmware, lieber erst alles mal fixen und dann weiter entwickeln.

Erster :smiley:

@jekruege Hättest als „Erster“ ja wenigstens den Bildschirm putzen können :laughing: Hoffe, dass die 2018.4 mich auch die nächsten Tage erreicht. Das speichern der Lenkradheizung ist nämlich ne feine Sache und vermisse ich sehr :sunglasses:

Zuvor Display putzen wäre nicht schlecht [emoji83]

Sorry, müsste sein bei All der negativen Stimmung hier und der 1st Welt Probleme…

Freut euch doch wenn auch Mal Gimmicks kommen. Tesla arbeitet sicher im Hintergrund an größeren Updates, aber dafür braucht es halt etwas Geduld…

Aber das heißt, die Heizung geht nur an, wenn sie vorher an war. Das macht ja keinen Sinn. Wer fährt 200 km dauerhaft mit Heizung?

Sitz- und Lenkradheizung sind bei mir den ganzen Winter dauerhaft an. Von daher: ich :mrgreen:

:stuck_out_tongue: zu den Fingerabdrücken - die Scheibe sah an sich sauber aus … aber der Blitz scheint es irgendwie hervorzuheben.

Ich habe auch den ganzen Winter Sitz- und Lenkradheizung an - dafür die normale Heizung oft nicht. Hatte gerade eine E-Klasse - da ist die Sitzheizung nach ein paar Minuten automatisch ausgegangen. Das wäre für mich KO-Kriterium, wenn ich es nicht auf Dauer an stellen könnte.

In Hinblick auf die Diakussion um den Unfall mit dem Firetruck habe ich mir mal die deutsche Anleitung genommen. Stand November 2017 (2017.46)

Abstandsregler [Beta]

Lenkassistent

Notbremsung

Mal davon ab, dass der Fahrer hier wohl nicht richtig aufgepasst hat, zeigt das hier aber auch die klaren Grenzen der aktuellen Technik auf. Egal ob Tesla oder Beta oder hochtechnisiert hin oder her.

Das Problem ist dass das Radarsignal so gefiltert werden muss dass alle stillstehenden Objekte heraus gefiltert werden müssen, sonst gäbe es eine Unzahl von Objekten im Field-of-View die False-Positives verursachen würden.

Hätte sich das Hinderniss nur mit geringer Geschwindigkeit bewegt hätte der AP die Geschwindigkeit reduziert und/oder die Notbremsung noch früher eingeleitet.

Ok. Dann passt es bei dir. [emoji16]

Dem kann ich widersprechen.
Es werden auch stehende Gegenstände erfasst, welche sich in dem erkannten Fahrstreifen befinden, z. B. schlecht geparkte Fahrzeuge am Straßenrand, die teilweise auf die Fahrbahn ragen.
Ich kenne mittlerweile die Stellen, an denen ich den TACC vorher ausschalten muss, weil er sonst aufgrund von „in den Fahrstreifen ragende, geparkten Fahrzeugen“ bis zum Stillstand bremsen würde.
Und wenn die Fahrzeuge richtig blöd geparkt sind (sehe ich ja schon aus der Ferne), dann gibt es sogar einen Alarm vom Notbremsassistenten.
Er kann ja nicht wissen, dass ich kurz vorher in den Gegenverkehr wechsel, um an dem Hindernis vorbeizufahren.

Fazit: Stehende Gegenstände werden sehrwohl erkannt und auch berücksichtigt.

Sie werden jedoch ignoriert, wenn sie sich eindeutig ausserhalb des Fahrstreifens befinden, oder der aktuelle Lenkwinkel ein Umfahren des Hindernisses sicherstellt.
Fahre ich z. B. auf einer schlecht oder gar nicht markierten Ortsdurchfahrt auf eine Verkehrsinsel zu, die ich mit einem kleinen Schlenker rechts umfahren muss, dann kommt es auf die Geschwindigkeit an, ob der Notbremsassistent eine Kollision vorhersagt.
Ich habe auf meinem Arbeitsweg eine Stelle, da ertönt immer(!) ein Alarm, wenn ich mit 50 km/h auf die Verkehrsinsel zufahre.
Fahre ich jedoch nur mit <=45 km/h darauf zu, dann komme ich ohne Alarm um die Insel.
Möchte ich mit 50 km/h und ohne Alarm daran vorbeifahren, muss ich den Parkstreifen, der kurz vor der Verkehrsinsel endet, für eine Autolänge mitbenutzen. (Ich schneide also ein wenig über den Parkstreifen, so dass der Notbremsassistent anhand des Lenkwinkels erkennt, dass ich nicht auf Kollisionskurs bin.)

Dass das Radar stehende Hindernisse erkennt wurde ja nicht in Abrede gestellt.
Die Frage war doch ab wann es wie reagieren soll.

Es reagiert ja schon jetzt, wie von Dir beschrieben als Notbremsassistent. Aber nur innerhalb enger Grenzen und nur mit Warnung und folgender Bremsung. Ausweichen kann oder darf es nicht.
Ich denke dass die auch bei den Unfällen hinter ausweichenden Autos so funktioniert hat (zuletzt mit dem Feuerwehrauto). Aber es kann dann nicht mehr den Unfall verhindern (und soll es auch nicht).

Dass der Notbremsassistent einen Unfall nicht verhindert, sondern nur die Folgen abmildert, dürfte wohl mittlerweile jeder wissen.
Die „Sicherheits-Assistenten“ im Tesla können auch in begrenztem Umfang selbständig ausweichen, jedoch nur innerhalb ihres Fahrstreifens.
Wenn mich ein Auto schneidet, dann zieht der Tesla eigenständig bis an die Grenze des Fahrstreifens, um eine Kollision zu vermeiden.
Ich gehe fest davon aus, dass er nicht über die Fahrstreifenbegrenzung hinaus ausweichen würde, denn ich hatte es auch mal erlebt, dass meiner zuerst soweit wie möglich ausgewichen ist, und ganz kurze Zeit später eine Vollbremsung hingelegt hatte, um die Kollision mit so einem Idioten zu vermeiden, der mich übelst geschnitten hatte.

Update ohne Update?
Ich pendle jede Woche die gleiche Strecke und musste heute feststellen, dass der AP 2.0 ohne Update ein gänzlich anderes Verhalten zeigte - grundsätzlich fährt er besser! Bessere Spurhaltung (z.T. Auch in Senken/Kuppen), längere Intervalle bis zum Griff ans Lenkrad, engere Radien und gefühlt auch Reaktionen auf Gegenverkehr! Andererseits auch kritische Situationen bei denen er vorher schon Probleme hatte, nur wurden diese noch deutlicher. Er fährt jetzt nicht mehr ganz so smooth as silk, eher etwas menschlicher.
Kann jemand die Probleme bei Senken (zwei zieht nach links) und Kuppen (zieht nach rechts) und ein komplett anderes Verhalten ohne Update nachvollziehen?

Das „Problem“ ist doch, dass Notbremsassistent und AP auf den Radar zurückgreifen. Wenn der Radar nur rund 150m nach vorne blicken kann und man in Deutschland mit 120-140 Sachen unterwegs ist so legt man eben fast 40m in einer Sekunde zurück, der Bremsweg bei einer Vollbremsung sind schon rund 115m. Da bleibt nicht viel Zeit um festzustellen ob es eine Vollbremsung werden muss oder ob man weiter fahren kann. Das menschliche Auge kann (wenn es denn ohne Alkohol und Handy abgelenkt wird) in der Regel solche einfachen Aufgaben entspannt lösen.
Ein Tesla ist mit der aktuellen Hard und Software für dt. Autobahnen nicht wirklich in der Lage besser zu fahren als ein 17 Jähriger der zum ersten Mal auf die BAB fährt.

Die Kameras können deutlich weiter sehen als das Radar, zumindest in Situationen in denen man die genannten Geschwindigkeiten fährt.
Insofern ist der Vergleich zwischen Auge und Radar unzutreffend.
Mit der aktuellen Software trifft das wohl zu, aber die Hardware würde ich da nicht einschließen.

Ich habe auch schon starke Variationen ohne Updates erlebt. Einerseits fuhr er eine Strecke bei Nacht nahezu fehlerfrei, am nächsten Tag bei Tageslicht ganz grottig, dann in einer anderen Nacht irgendwo dazwischen. Da alle anderen Faktoren (trocken, gleiche Mobilfunk Leistung) gleich waren kann ich nicht mutmaßen woran es gelegen haben könnte.

Der AP, egal welcher, braucht eine Mobilfunkverbindung, wurde mal getestet in einem amerikanischen Teslaforum. Ohne Mobilfunk eiert er etwas mehr herum. Ich merk das auf meiner Stammstrecke in einem Tunnel da wird er etwas unruhiger. So etwas wie Tagesform kenn ich auch, aber das sind Nuancen, keine großen Unterschiede.
Meistens liegt es an Sonne die direkt von vorn kommt, manchmal ist auch der Teil der Scheibe vor den Kameras angelaufen, das sieht man im Auto nicht und wundert sich. Irgendwann kann er hoffentlich dann die Scheibenheizung in dem Bereich automatisch anmachen, aktuell muss mann das ja manuell machen(zusammen mit den Rückspiegel/Heckheizung). Schmutz auf der Scheibe vor den Kameras ist auch manchmal so eine Sache. Im oberen Bereich wischen die Wischer nicht so optimal.

Gerade neue Version erhalten. V8.1 2018.4.1 ec044c8.

Grüße SuCseeker

Edith sagt mir gerade: Das wurde schon ein paar Seiten vorher gemeldet… :blush: