Ich habe für alle meine drei Teslas Fahrtenbücher geführt und es gab über Jahre keine Abweichungen zwischen irgendwas. Das stimmte immer alles genau. Doe Entfernungen passten stets, auch wenn man unbekannte Strecken vorher mal mit Google Maps verglichen hatte.
Die Frage hier ist doch nach unserer Erfahrung.
Was ist da Deine Erfahrung?
Ich tanke relativ häufig mit meinen Verbrennern an der Tankstelle in Irxleben, dort sind heute auch die Tesla Supercharger beheimatet. Von dort bis in meine Garage haben meine drei Verbrenner 69km, 74km und 76km angezeigt (ich benutze bei meinen Verbrennern den Tageskilometerzähler für die Bestimmung des Verbrauchs). Nach Google sind es 69km.
Mein Model 3 misst 70km, auch auf anderen Langstrecken weichen meine km-Stände für gleiche Strecken nicht nennenswert voneinander ab, mein Model 3 ermittelt da keine großen Abweichungen.
Diese Beobachtung ist eine private Wahrnehmung und nicht Basis für eine Klage gegen Tesla. Aber wenn es sich herausstellen sollte, dass Tesla hier zum eigenen Vorteil manipuliert, würde mich das nicht wundern. Es handelt sich schließlich um ein börsennotiertes Unternehmen unter Leitung einer speziellen Persönlichkeit.
Ich hab da noch nicht darauf geachtet, werde ich nun aber.
Fakt ist aber, SOLLTEN die Daten nicht stimmen wäre es beschiss. Da brauchen wir uns nicht über manipulierte Diesel aufregen, in diesem Fall würde es (uns Kunden) um einiges härter treffen.
Aber wie geschrieben, erstens mal abwarten was raus kommt und OB es wirklich stimmt. Pauschal das Thema abzulehnen nur weil es Tesla betrifft, ist wenig hilfreich.
Zumindest darüber sprechen kann man. Ansonsten ist es das selbe Rätselraten wie im Sommer-Update-Thread.
Mein MY hat abhängig vom aktuellen Kurswert der Tesla Aktie eine unterschiedlich starke Beschleunigung ![]()
Und wieder wird eine Sau durchs Dorf getrieben … selbst wenn sich in zig Monaten herausstellt, alles erfunden wird davon hängen bleiben „Tesla hat doch mal am Kilometerstand getrickt“.
Danke liebe Medien. Man könnte fast meine, da steckt von wem auch immer finanziert, eine Kampanie dahinter.
Können wir die Medienschelte bitte lassen? Jemand klagt. Sollen „die Medien“ etwa nicht darüber berichten?
In Deutschland werden täglich hunderte Klagen eingereicht. Erscheinen alle in den Medien? Es erscheinen die in den Medien, wo die Medien denken, dass sie damit Klicks generieren können.
Es geht hier den Medien nicht um die Nachrichtenverbreitung zur Information sondern um eigene wirtschaftliche Interessen. Und das darf/soll man kritisieren.
Also statt einer fruchtlosen gerüchtebasierten Diskussion über nicht auf eigenen Recherchen basierenden Presseberichten kann doch jeder „skeptische“ Benutzer eines Teslas mal ein paar Mühen auf sich nehmen und die eigenen Strecken per GPS tracken und ein paar Tage lang protokollieren. Mal sehen, was dann übrig bleibt.
Aber denkt daran, das heimlich zu tun. Wenn das Auto über Menünutzungsverläufe, Mikrofon oder Innenkamera merkt, dass ihr euch zu sehr für den Kilometerstand interessiert, manipuliert es bestimmt ein paar Tage nicht mehr. Steht bestimmt auch bald in der Presse. ![]()
Müssten aber Vielfahrer kurz vor Ende der Garantie sein.
Ich komme da z.b. kilometermäßig gar nicht hin.
Da ist nix geeicht. Alleine durch die Änderung des Abrollumfangs von neuen Reifen mit 8mm zu abgefahrenen Reifen mit 1,6mm führt schon zu einen Abweichung. Fährt man dann noch niedrigeren Luftdruck als empfohlen, sinkt der Abrollumfang weiter.
Dann gibt es durchaus mal 1-2km/h Abweichung zum Tacho und ein paar Kilometer Differenz auf 100km Wegstrecke.
Fährt man dann noch eine abweisende Reifengröße als Serie, gibt es nochmal extra Abweichungen obendrauf. Deshalb sind Änderungen beim Abrollumfang auch nur in engen Grenzen ohne Weiteres möglich.
Bei Umrüstung meines vorherigen Fahrzeugs musste ich deshalb auf einen geeichten Tachoprüfstand. Ging gerade so durch, da der Tacho zumindest immer die gleiche Geschwindigkeit anzeigte wie der Prüfstand. Muss man dann halt aufpassen beim Fahren, dass keine Toleranz mehr da ist. Der Kilometerzähler zählte natürlich dann auch abweichend.
Eine Messung via GPS ist übrigens recht ungenau, aber ein Anhaltspunkt. Von Gefühl würde ich sagen könnte das schon gut 30% Abweichung entstehen.
Genau mein Reden, deshalb muss der „Grundwert“-Wert schon mal stimmen, damit diese Abweichungen (Reifenabrieb, Luftdruck, andere Raddimension, usw) dann nicht mehr „zu“ stark ins Gewicht fällt.
Ich sehe es anders: Hier gab es die Berichte von falschen Kilometerständen schon länger. Jetzt kommt eine Klage, über die, zumindest im Spiegel, seriös und nicht tendenziös berichtet wird. Da sollte man den Ausgang abwarten, anstelle „die Medien“ pauschal abzuwatschen.
Ok, da Haus ich dich falsch verstanden.
Wäre interessant, wer von den Fahrern mit unplausiblen Kilometerstand eine abweichende Reifengröße fährt und ggf deutlich weniger Luftdruck als empfohlen.
Hm, jetzt wo ich das lese kommt mir unser Kilometerstand auch viel zu hoch vor.
Normal hatten wir immer so 18000Km pro Jahr als ich noch gependelt bin, da ich aber seit 10 Monaten nicht mehr pendle und so gut wie nie mit dem Auto fahre kommt es mir dann doch komisch vor das wir trotzdem angeblich 17000Km gefahren sein sollen.
Meine Frau pendelt 90Km in der Woche x 52 Wochen (was eh zu viel gerechnet ist) wären grob gerundet 5000Km. Da frag ich mich dann echt woher die anderen 12000Km kommen sollen.
Was für ein Blödsinn - hat eigentlich irgendjemand hier die verlinkte Sammelklage gelesen? Tesla bemisst den Kilometerstand eben nicht klassich am Abrollumfang etc. sondern mittels der Energieverbräuche und einem Algorithmus.
Die ganzen Diskussionen um Reifendimension und Luftdruck sind hier also fehl am Platz.
Ich fahr 20 Zoll, sind auch im Reifenmenü so korrekt eingetragen bei unveränderten 3,0 bar. Der Eindruck der zuviel „gefahrenen“ Kilometer kam bei mir ohne Wissen einer laufenden Klage. Nun trifft man hier auf andere, denen es auch so geht.
Ist doch klar, dass man sich da mal Gedanke macht. Einerseits denkt man, dass es Tesla im Ernstfall wirklich etwas bringen würde, wenn die Garantiezeiten schneller auslaufen, andererseits tauschen die ja nach einem selbst durchgeführten EOW Check Teile freiwillig aus. Da läge es ja eigentlich nahe, dass sie beim Check auch einfach viel „übersehen“ könnten um weniger Eigenkosten zu produzieren.
Hast du sie gelesen? Ich habe nur gefunden, dass der Kläger dies als Behauptung aufgestellt hat als Basis für seine Klage. Ich habe keine Bestätigung gefunden, dass jemand gesagt hat es ist so.
Und selbst wenn, dann würdest du abstreiten, dass Abrollumfang und Luftdruck keinen Einfluss auf den Verbrauch hätten und somit auch nicht den behaupteten Algorithmus zur Berechnung beeinflussen könnten.
Also von daher, egal wie Tesla die Wegstrecke ermittelt, der Abrollumfang wird schon eine Rolle spielen.
Wir sind dann eh zum Einkaufen unterwegs, da werd ich den Kilometerstand mal genauer beobachten
Durch die Aktivierung des Innenraumradar kann er jetzt die Gedanken lesen. ![]()