Servus zusammen!
Ich bin ganz neu im Forum dabei und plane aktuell meinen Wechsel vom Verbrenner zum Tesla. Es wird wohl auf das Model Y im Leasing hinauslaufen. Da ich die letzten Jahre immer ein Auto-Abo (alles inklusive in einer Rate, bis aufs tanken) hatte, würde ich mich über Input von Euch freuen, welche Kosten, neben der Leasing–Rate; Laden und Vollkasko auf mich zukommen werden. Bei dem klassischen Verbrenner-Lessing kommt ja zB noch die KFZ-Steuer drauf, ich meine aber gelesen zu haben, dass sie beim E-Auto entfällt. Stimmt das?
herzlich Willkommen und Glückwunsch zur Entscheidung den Verbrenner hinter Dich zu lassen.
Grundsätzlich kommen keine weiteren Kosten auf Dich zu, da es bei Tesla keine „klassischen“ Serviceintervalle gibt.
Ich lasse das Service-Center beim Reifenwechsel über die Bremsen schauen.
Luftfilter kannst Du selbst wechseln und 4,8L Wischwasser (ca.) darfst Du auch selbst nachfüllen.
Versicherung ist sehr individuell
Einfach mal bei den einschlägigen Vergleichsportalen deine individuellen Daten eingeben und gucken
Strom, wenn du zuhause laden kannst, Platz für einen zweiten Stromzähler hast, könnte eventuell auch ein separater Strom Tarif interessant sein mit günstigeren Arbeitspreis.
Reifen, lieber ordentliche. Je nach Felgen Wahl schon etwas teurer.
TÜV nach 3 Jahren danach alle 2
Keine Steuern, fast null Wartungskosten die ersten Jahre. Ich denke es wird günstiger als dein Abo (bei vergleichbarer Karosserie).
Wow, vielen Dank für die schnellen und hilfreichen Antworten. Tolles Forum!
Versicherung dürfte bei mir etwas teuerer werden (lat. HUK24 bei ca 1k€ - im Vergleich zum verbrenner trotzdem günstig), da ich vorher nur Dienstwagen und die erwähnten Auto-Abos genutzt habe, die imo nicht zur SF zählen.
Winterreifen hätte ich bei der Tesla Bestellung einfach mitbestellt. Ist das Eurer Meinung nach ratsam, oder lieber privat welche kaufen?
Ich hatte quasi schon immer einen Firmenwagen und bin dann nach rd. 20 Jahren auch umgestiegen und stand vor dem Problem mit den SF Klassen. Du solltest auf alle Fälle beim Arbeitgeber nach einer Bescheinigung zu den unfallfreien Jahren fragen, womöglich kann die Versicherung das akzeptieren.
In meinem Fall habe ich dann die SF-Klasse meiner Frau übernommen und ihr Auto haben wir mit Sonderkonditionen als Zweitwagen (SF4?) im gleichen Haushalt aber auf ihren Namen versichert. War unterm Strich die günstigste Option für beide Autos in Summe.
Falls Du das noch nicht gemacht hast würde ich Dir auch anraten das Leasing nochmal durchzurechnen und z.b. einen Autokredit der IngDiba o.ä. dagegen zu rechnen. Leasing ist bei Tesla häufig recht unattraktiv da es eine besseren Konditionen für die Leasinggesellschaften gibt. Bisher gab es auch kaum Probleme mit Restwert beim Tesla (versuch’ mal einen gebrauchten zu bekommen…) und die DiBa und andere bieten Autokredite einschließlich anteiliger/vollständiger Sondertilgung ohne Extrakosten.
Würde ich nicht machen, die sind extrem überteuert und es sind nicht mal welche mit Tesla Kennung (habe ich zwar auch nicht, aber habe auch erheblich weniger bezahlt). 3k für Reifen die 1.200€ kosten und (sorry) einfache, hässliche Felgen ohne Kappen.
Ich fahre zwar noch keinen Tesla. Aber seit wir Zoe fahren, sparen wir etwa 780 Franken an Benzin (der Strom kostet ja doch auch noch ein bisschen was) und ca. 250 Franken im Jahr an Wartung. Versicherung und Steuern sind an unserem Wohnort gleich teuer wie beim Verbrenner, finde ich auch ok so. Es wird auf jeden Fall nur etwas - günstiger
Hat jemand eine Idee, wieviel der „Monster“-Hepa-Filter des Model Y kostet und wie häufig dieser gewechselt werden sollte. Sieht nicht nach 20.- € aus.
Ich habe im Sommer für mein Model 3 LR EZ 6-19 den Austausch der beiden Innenfilter (sind im Shop für je 19 € erhältlich) in der App beauftragt. Ein mobiler Servicemitarbeiter von Tesla hat mir zu Hause die beiden Filter für insgesamt 53 € inkl. Material getauscht und dabei auch noch die von Tesla vorgesehene Überprüfungen der Dichtigkeit des Daches und der Querlenker durchgeführt.
Ein toller günstiger Service, ich war echt begeistert.
Der Diesel von meiner Frau (BMW 2er) genehmigt sich auch 69€ für die Tankfüllung und kommt damit 1000km weit aber man bekommt beim Lidl kein Sprit geschenkt das könnte man auch mit kalkulieren. Zumindest wird es für einen gleich großen Diesel SUV schwierig die 6,9 Eur pro 100km zu topen und wenn man viel Stadt fährt dann liegen die Kosten beim Verbrenner höher und beim elektro niedriger.
Zubehör (manches sinnvoll, manches nicht, aber wie das so ist…)
Beschleunigungsboost
Dämmung + elektrischer Frunk
Premiumconnect nach Ablauf des 1. Jahres 10 € / Monat
Strom
Winterreifen / Felgen (@reifenreber.de - sehr empfehlenswert)
Alle halbe Jahr Reifen umstecken Sommer / Winter + Einlagern
Versicherung
Waschen
KEINE Steuer
KEINE Wartung
KEINE Reparaturen
KEINE Inspektion
KEINE unvorhergesehen Ausgaben
EDIT:
Beim zweiten Tesla würde ich mir die Dämmung/Frunk und das Zubehör sparen (gut, mobiles Ladeequipment hab ich nun auch schon), beim Boost bin ich gerade noch am hadern, ob das mein Weihnachtsgeschenk an mich selbst wird…
EDIT2:
Ich kann jedem Neuling empfehlen, sich irgendwann mal mit dem Thema Ladekarten auseinander zu setzen. Macht das nur nicht zu früh, denn vieles stellt sich als unnötig heraus. Aber grundsätzlich ist es nicht verkehrt, eine oder mehrere Ladekarten im Auto zu haben, wenn man mal außerhalb vom SuC zB an der Straße laden möchte. Tarife sind unterschiedlich, wenn es nur Backup ist, empfehle ich Tarife ohne Grundgebühr (EWE, ADAC, ESL, einfach mal die Suche benutzen…). NOTWENDIG ist das am Anfang nur, wenn man keine Lademöglichkeit zu Hause hat.
Kann dir mal einen kurzen Vergleich zu meinem vorherigen Verbrenner und jetzigem Tesla geben. Mein Verbrenner: 270PS; 18tkm/Jahr; Steuer+Versicherung ~ 1300€ (Führerschein habe ich seit 14 Jahren); Spritkosten: 250€/Monat (bei aktuellen Preisen wäre es schon etwas mehr); Wartungskosten: 800€/Jahr
Mein Tesla: M3-Performance, 18tkm/Jahr; keine Steuer; Versicherung ~ 900€; Stromkosten: 90€/Monat
Bedingungen der Versicherung sind identisch, wobei ich beim Tesla in den 900€ noch 36 Monate Neuwagen-Garantie habe. Bin bei der Allianz.
Verschleiß ist abhängig von der Fahrart und dementsprechend kann das in abartigen Preisen variieren. Permanentes Vollgasfahren kann natürlich auch mehrere Sätze Reifen pro Jahr an den Asphalt kleben. Aber diese Kosten musst du dir über dein Fahrprofil selbst ermitteln.
Wie du siehst sind zumindest die Unterhaltkosten ohne Werkstattaufenthalt deutlich niedriger, wobei der Tesla in einer deutlich höheren Liga spielt als es mein Verbrenner tat. Wie es mal ausschaut wenn Reperaturen fällig sind, welche nicht mehr über die Garantie abgerechnet werden können kann ich dir leider nicht beantworten.
Hast schon recht mit dem Gratis tanken ist das meisten ein Lotterie spiel. Bei Lidl haben sie jetzt 50kw Lader aber die sind meisten defekt oder auch mal von Verbrenner belegt
Sind die Ladeverluste im Winter höher oder kommt man da mit 10-15% hin ?