Fortsetzung der Diskussion von Erneuerbare Energien allgemein (Teil 2) - #5041 von harlem24.
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Das glaube ich auch, nur stellt sich die Frage, warum die überlastet sind und da nehme ich an, dass vieles daran liegt, weil wir noch in weiten Teilen wie 1980 handeln.
Wenn ich mir überlege, was das für ein Theater war bis das elektronische Postfach für Anwälte durch war oder die elektronische Gesundheitskarte.
Wir müssten mal @Giacomo fragen, wenn der wieder aus dem Urlaub da ist. Dessen Frau hat m.W. chinesische Wurzeln und was die alles digitalisiert haben, da sind wir aber sowas von weit weg.
Bin mir nicht sicher, ob ich irgendwo in Deutschland chinesische Verhältnisse haben möchte.
Datenschutz interessiert da irgendwie niemanden.
Naja, ob das Thema Datenschutz überall so überreguliert sein muss wie in der EU lasse ich mal so im Raum stehen.
Wir neigen schon dazu wirklich ALLES in Europa kaputt zu regulieren …. Aber darum läuft es ja auch so gut in Europa .
Fakt ist doch man steht sich gerne selbst auf den Füßen und wundert sich warum es anderswo besser voran geht .
Licht und Schatten gibt es eben überall. Wir sollten uns langsam von dem Gedanken lösen, dass der Westen oder Europa der oder die Taktgeber sind denn die Dinge verschieben sich rasant und wer nicht im Zug sitzt der bleibt am Gleis zurück.
Bestes Beispiel ist Japan wo ich gerade verweile, Energiewende , Solar- oder Windenergie, E-Mobilität…. Fehlanzeige.
Hier wird alles aber wirklich alles in Plastik verpackt , krass.
Wenn ich dann mal nach China schaue , wo sicher viel Schatten ist, ist es dennoch beeindruckend was dort in den letzten Jahren passiert ist.
Das habe ich hier auch schon mal angeführt. Wir werden immer unbeweglicher weil die Ausgabenlast für Verbindlichkeiten jeglicher Art steigt und steigt und wir in so vielen Bereichen nicht bereit sind uns ehrlich zu machen und die wahren Kosten zu diskutieren.
Das ist auch so ein Thema, das man offen besprechen muss wie das in Zukunft gelöst werden soll. Es sind nicht die einzelnen Punkte ein Problem sondern die Summe.
Und die muss man auch in Summe lösen und nicht nur Teilaspekte wie den verminderten CO2 Ausstoß betrachten.
Man sieht das bspw. an den ganzen neuen WKAs und PVs, die heuer in Betrieb gegangen sind. Wir haben jetzt ca. 20 GW mehr als letztes Jahr, dennoch ist der Anteil der EE an der produzierten Strommenge nicht gestiegen und der Strompreis nicht wesentlich gesunken.
Es kann nicht sein, dass wir partiell Strom verschenken müssen, dennoch aber teuer zu kaufen müssen, wenn nicht genug EE da sind.
Das verträgt keine Volkswirtschaft.
Einen Rückgang an fossiler Erzeugung von gut 10% finde ich jetzt nicht so wenig, zwischen 24 und 25 bisher.
Und wie gesagt, es wurden in diesem Jahr netto 5% des Verbrauchs importiert. Was imho vernachlässigbar ist.
Mehr Gesetze braucht halt auch mehr Justizangestellte etc. mit allem drum und dran, ab einem gewissen Punkt kann man sich dann schlicht und einfach nicht noch mehr Gesetze leisten.
Über die Priorisierungen mag man schon gar nicht nachdenken.
Da fällt mir mal wieder das Müller Video von VW ein. War zwar ein anderes Thema aber die Mentalität ist überwiegend noch dieselbe.
ist leider hinter einer Paywall. Kannst du etwas dazu schreiben, worum es genau geht?
War erst noch ohne Paywall.
Österreicher haben das Produkt aus Langenhagen bei Hannover getestet und durchfallen lassen. Der Test war aber ein Fake und mit Fossilverband abgekaspert, halt üble Korruption.
Die Firma wäre fast pleite gegangen und klagt jetzt in Österreich auf Schadenersatz.
Schön, dass so eine Korruption/Schweinerei mal öffentlich geworden ist. Sieht nach üblen Muster aus.
Wobei man sich schon fragen muss, was man mit einer Kleinstwindanlage machen soll.
Das lohnt sich, besonders im Vergleich zu PV, mal so gar nicht.
Ist ja auch so beschrieben, in der Hausanlage ist das nur eine Ergänzung. Die wird aber so stark nachgefragt, dass die kleine Firma aus Langenargen genug Absatz hat, wenn sie nicht durch Korruption sabotiert wird.
Ich kenne diese kleinen Dinger von Segelyachten. Wenn so ein Teil am Ankerplatz zu sehen ist heisst es Abstand halten. Die sind nervig laut.
Baut heute aber fast keiner mehr an, weil sich die mickrige Energieausbeute rumgesprochen hat. PV in Verbindung mit LFP hat die weitgehend abgelöst.
Im Wohngebiet hast Du damit garantiert Ärger am Hals.
Es gibt viele Berichte dass diese Mini-Windmühlen aufgrund der niedrigen Energieausbeute noch nicht einmal den Stromverbrauch des dazugehörigen Wechselrichters decken.
Wirtschaftlich und ökologisch gesehen also ein Rohrkrepierer.
Wie Teasy schon erwähnte, in der Bootsbranche sind die Dinger mittlerweile eher verrufen, laut, keine Leistung und vergleichbar teuer.
Der Preisrutsch bei PV hat denen den Markt komplett kaputt gemacht, dafür brauchte es keinen Eingriff der Fossillobby.
Das Grundproblem mit den „Erneuerbaren“ ist doch, dass sie in unseren Breitengraden für eine Industrienation ohne eine Armada an konventionellen Backupkraftwerken, denen Bereithaltung Unsummen kostet, nicht funktionieren.
Ein exzessiver Ausbau von Wind/Solar ändert daran genau gar nichts, wie man an dieser Grafik schön sehen kann.
Wo keine Fische sind, nützen auch größere Netze nichts.