Auf 6km Strecke Verbräuche auf 100km hochzurechnen und zu erklären macht absolut wenig Sinn!
Fakt scheint zu sein, dass Audi keinen großen Spardrang hat sondern den PHEV halt preisoptimiert „erledigt“ hat da es ja immer den Verbrenner als Backup gibt.
Das zeigt ja insbesondere, dass der Q7 im kurzen Stadtverkehr zumindest bei Kälte ein absoluter Energiefresser ist. In Sachen Diesel leider mit entsprechendem Schadstoffausstoß, denn bei den aktuellen Temperaturen wird da sicher nichts gefiltert.
Wird bei der Standheizung auch der Motor vorgeheizt?
Angesichts solcher Werte – und unter Vorbehalt der beschränkten Aussagekraft wegen der kurzen Strecke – kann man nur hoffen, dass PHEV-Besitzer die Vorteile des Elektroantriebs gerade in der Stadt erkannt haben, und ihre Fahrzeuge möglichst häufig an die Steckdose lassen!
Bei mir kommen da ernsthafte Zweifel auf. Vielleicht etwas an Chris oder besser gesagt seinem Arbeitgeber für die naive Markentreue, vielmehr aber an den Ingenieuren bei Audi: Der Verbrauch des Q7 enspricht also einem Tesla im Stadtverkehr (Luxuskarosse, 5-7 Sitzplätze) und zwei zusätzlichen, nebenherfahrenden, Golf Diesel
Das geht bestimmt besser! Dann halt den Diesel bei optimaler Drehzahl auf den ersten 10min den Akku laden lassen um anschliessend mit dem erzeugten Strom aus der Batterie fahren zu können. Aber halt, das geht ja bei diesem bescheidenen Antriebskonzept gar nicht
Chris, deine Vermutung, der Verbrauch sei auf Stadtverkehr & Gewicht zurückzuführen, kann ja nur dann gestützt werden, wenn der Wagen nicht ordentlich rekuperiert, sprich bei jedem Stopp Energie vernichtet wird. Falls die Rekuperation vorhanden ist, ist mir nach wie vor schleierhaft, wohin die ganze verbrauchte Energie beim Audi geht… Ok, Winter, eine gar tiefe Durchschnittsgeschwindigkeit, usw. aber die Werte liegen massiv daneben.
In Berlin hatte ich schon zwei PHEV aus dem VAG-Konzernverbund, die zwar ihr Ladekabel in die Säule steckten, aber keine Ladung aktivierten (Erkennbar daran, dass man das Kabel aus der Säule ziehen oder selbst die Ladung am vom PHEV verwendeten Ladeanschluss starten kann). Beide Fahrzeuge kamen aus Braunschweig, waren also vermutlich Werkswagen. Sie kramen also ihr Ladekabel raus, um Parkentgelte zu sparen, laden aber nicht. Dabei dürfte Volkswagen auch einen konzerneigenen Charge & Fuel Vertrag für die Werkswagen haben, so dass die Fahrer die Innogy Säulen aktivieren könnten.
Deshalb gehört unter die Parkverbotsschilder ja auch der Hinweis „für ladende Elektrofahrzeuge“. Wer nicht lädt, wird gebüsst oder abgeschleppt. So einfach ist das.
„Ich dachte ich hätte / hat nicht funktioniert, hab’s aber nicht gemeldet / mimimi“ zählt dann halt nicht als Ausrede
Wer das Fahrzeug gefahren hat ist zum ersten eine Vermutung. Zweitens musst Du das den Fahrern anlasten. Es gibt sicher keine Anweisung von oben nicht zu laden. Vielleicht wussten die Fahrer einfach nicht, wie sie die Säule aktivieren müssen. Es ist nicht jeder Mitarbeiter eines Konzerns umfangreich informiert. Zudem braucht man für Innogy-Ladesäulen die Charge&Fuel App, für die man zum einen die Nummer der Charge&Fuel Karte braucht, und zweitens einen per Post zugeschicktes endlos langes alphanumerisches Passwort, das man nicht ändern kann (ja, sehr clever das). Die App ist zudem auch nicht so ganz 100%ig selbst-erklärend. Da kann man schon denken, man lade, wenn es noch nicht der Fall ist.
Ich sehe da schon eine Reihe von Möglichkeiten, warum da unerfahrene Fahrer selbst vom VAG Konzern nicht geladen haben. Das sie die Ladesäulen blockiert haben ist ein anderes Thema. Aber nicht einmal das muss Vorsatz sein.
Ich muss meine Aussage bzgl des Speichers der App revidieren. Man kann nur den Verbrauchsspeicher 30 Tage in die Vergangenheit ansehen und nicht dauerhaft.
Ich habe es gerade mal ausgerechnet. Audi hätte den Akku um 20% kleiner auslegen können: anstatt für 56km für nur 45km. „Knapp vorbei“ würde ich das jetzt gerade nicht nennen…