EnBW erhöht Preise, was jetzt?

Ja wie gesagt, war auch nur hinweisend gemeint. Blockiergebühren sollten dann anfallen wenn die Fahrzeuge voll sind und nicht zeitgebunden (natürlich nach meiner Meinung). Sofern die Infrastruktur ausreichend ist sollte dies auch kein Problem mehr sein.

ich stimme dir absolut zu - und mir geht auch regelmäßig der Puls, wenn ich an die Ladesäule in der Stadt ranfahre und dann sehe, dass da zwei BMW Plug-Ins dran stehen (und das dann den halben Tag) und ihre Batterien, die so klein sind, dass die meine Freundin problemlos in ihre Handtasche bekäme, aufzuladen meinen.

Zusätzlich gibts am Flughafen in Köln bspw. Ladesäulen, die nur einpasig mit 16A laden (wenn du lange stehst, brauchst du ja nicht mehr). Da hat man in 4 Stunden dann also nur einen müden Furz nachgeladen…

Ich würde mir daher wünschen, die Ladebetreiber würden es wie Tesla machen: Blockiergebühr, wenn an der Säule geparkt, aber nicht geladen wird. DAS käme der Elektromobilität und der Solidarität entgegen. Alles andere (und ja, auch das Modell von EnBW und Maingau) ist nichts anderes als Abzocke

3 „Gefällt mir“

Grundsätzlich bin ich da deiner Meinung. Aber wenn in einer kompletten Großstadt (z.B. in München) das Konzept vorsieht, dass man sein Fahrzeug um 20 Uhr abstellt und dann nicht um 0 Uhr wieder raus auf die Straße muss, dann sind solche Zusatzgebühren kompletter Schwachsinn und schaden der Sache mehr als sie nutzen. Und gerade in der Stadt hat man es als Laternenparker eh schon schwer genug.

3 „Gefällt mir“

also ergänzen wir: Neben der Tatsache, dass eben noch aufgeladen wird, sollten auch Zeitfenster für die Erhebung von Blockiergebühren hinzugefügt werden.

Sprich: Zwischen 22 Uhr und 8 Uhr keine Blockiergebühr, damit der Fahrer noch eine Chance hat, seinen Wagen im halbwegs fahrtüchtigen Zustand (wer schlaftrunken ist, ist nicht fahrtüchtig!) umzuparken.

Tut mir leid, sehe ich komplett anders. Solange die notwendige Infrastruktur fehlt sollte ein solidarischer Gedanke führend sein sprich durch simple Organisation seines Tagesablaufes sollte es wohl in der Regel möglich sein Säulen frei zu lassen denn es gibt durchaus Menschen die Nachts arbeiten und eben da laden oder auch Leute die nachts ihr Ziel erreichen und dringend laden müssen. Die 2-3h oder eben gar 4h am Tag zu finden an denen du laden kannst, das sollte ein jeder schaffen. Wie gesagt, solange die Struktur noch nicht vorhanden ist und ehrlich gesagt bei der aktuellen Politik befürchte ich wird es diese Struktur so schnell nicht geben.

1 „Gefällt mir“

Sehe ich auch so! Nur leider hat selbst der Gesetzgeber keine Solidarität im Sinn gehabt, als es um Wallboxen geht. Er hätte z.B. auch nur welche fördern sollen, welche eine Ladekapazität für zwei Fahrzeuge bieten.

Ich würde auch mit meinen Nachbarn teilen, weil meine Einfahrt und so weiter viel, viel Platz bietet. Aber da hat jeder bisher nur an sich gedacht.

Warte mal ab, sobald die Zulassungszahlen weiter so schön ansteigen. Dann wird der Krieg von der Straße auf die Ladeplätze erweitert - erlebe jetzt schon wie einige Schnorrer sich bei den kostenlosen Lademöglichkeiten wie Lidl täglich durchfuttern über Stunden ohne Einkäufe zu tätigen.

2 „Gefällt mir“

Exakt das erlebe ich eben auch…. Ganz klassische Fahrzeuge mittlerweile deren Kennzeichen man sogar schon kennt blockieren regelmäßig beim Lidl die Säule. Die Zulassungszahlen werden natürlich noch steigen jedoch nicht mehr so arg sofern die aktuelle Politik so weitergeführt wird. Am Ende steigt man dann doch wieder (zurück) um da allein der Zukunftsgedanke das Essen primär nicht auf den Tisch bringt. Noch ist es dank Bafa und Steuerfreiheit reizvoll, das wird aber nicht ewig so sein. Mich ärgert es durchaus, das muss ich schon zugeben. Ich war jahrelanger Dieselfahrer und bisher bereue ich den Umstieg keineswegs, sollte es aber sowohl mit der Politik als auch mit der Mentalität so weitergehen überlege ich mir ebenfalls was die Zukunft bringt denn eine Ladesäule im Dorf zugeparkt mit Hybriden oder regionalen Leihwagen und stetig steigenden Preisen nein danke! Dann ist E-Mobilität eben doch nichts mehr für „jedermann“ sondern eben doch nur für Menschen mit Eigenheim und Stromanschluss!

1 „Gefällt mir“

Ich hatte heute ein interessantes Gespräch mit einer älteren Dame (so 60+). Ich stand bei uns im Ruhrpark in Bochum an einer Tesla-SC-Säule und daneben gibt es noch einige weitere vom Center-Betreiber.

Sie wollte mal schauen „was die so kosten“, weil ihr Sohn hat seit 2 Monaten ein e-Auto und hat jetzt erst gestern 18 Euro bei den städtischen Stadtwerken für eine Kurzladung bezahlt und damit nur eine Reichweite von unter 25km erzielt.

Wie auch immer, sie meinte ganz eindeutig: jetzt wird erst einmal der Umstieg auf das e-Auto vorangetrieben und dann wird die Politik sehr bald auf Wasserstoff umsteigen. Und ja, da konnte ich ihr nur zustimmen. Die nächste Sau wartet nur darauf durch das Dorf getrieben zu werden.

Vollständig auf Diesel möchte ich aber nicht mehr zurück! Auch nicht auf V8 Benziner!

Alle erhoffen sich jetzt bei den steigenden Zulassungszahlen höhere Umsätze durch die dummen Käufer, welche die Umwelt retten wollten. Schamlos Fördergelder kassieren, aber beim Infrastrukturausbau vollständig versagen. Alles Ankündigungsweltmeister.

Alleine schon die ebenso schamlose Abkassierung durch Trennung Stromanbieter und Leitungsnetzbetreiber. Gestern noch die selben Buden, morgen einfach mal eine zweite GmbH gegründet.

Wer sich e-Mobilität nicht leisten kann, der soll halt darauf verzichten.

1 „Gefällt mir“

Du denkst doch nicht, dass die das freiwillig gemacht haben, oder? :joy:

Hier mal etwas Nachhilfe:
https://www.strom-magazin.de/info/unbundling/

2 „Gefällt mir“

Zitat:
„Fürs Unbundling gibt es die Ausnahmeregelung, dass alle Unternehmen mit unter 100.000 Kunden vom Unbundling nicht betroffen sind. Sie müssen ihren Stromnetzbetrieb nicht von der Stromvermarktung trennen. Und da die meisten Gas- und Stromnetze lokalen Energieunternehmen gehören, fallen etwa 90 Prozent der Stromlieferanten und sogar 95 Prozent der Gaslieferanten durch diese Regelung durch.“

Ich meinte nicht e.On, RWE, Uniper und so weiter. Das war schon klar. Die anderen lockalen Abzocker waren gemeint. Die haben zwar teilweise doch getrennt, aber verbleiben unter einem Dach verbunden. Die Abrechnung enthält dann aber stets Pöstchen und Erhöhungen hinsichtlicher der „getrennten Lieferanten“.

@tesla3, vielleicht sind die SWM für dich was wenn du in München wohnst.
Die Karte funktioniert auch außerhalb zu den preisen, habs noch nicht übertrieben aber schon getestet.

Öffentlich laden | SWM Ladestationen | Stadtwerke München.

1 „Gefällt mir“

Ich nutze die SWM-Karte überall wo möglich, alleine schon weil das Geld dann in München bleibt und der Preis pro kWh auch fair ist und keine zusätzlichen Tarifdschungel-Besonderheiten existieren. Aber leider steht bei mir uns Eck eine EZE-Säule, die damit nicht freischaltbar ist. Aktuell nutze ich dort Maingau als Notlösung, aber suche noch eine Alternative ohne die 4-Stunden-Abzocke.

Du formulierst es genau richtig, die 4 Stunden abzocke ist eine absolute Unverschämtheit.

Die ist nur da damit der Preis vorne rum gut aussieht.

So schade das man sich den TM3 nicht gegen auspreis mit 22kw lader holen kann (eigentlich kaum nötig, aber würde eben die ladesäulen auch schneller wieder freigeben.

4 „Gefällt mir“

EnviaM wirbt für AC im Innogy-Roaming mit 30ct/kWh - jedoch scheitert die Bestellung am Online-Shop und man weiß angeblich nicht woran es liegt. Bei der Servicehotline funktioniert es angeblich, aber Vertragsabschluss geht nur online… :roll_eyes:

Die Stadtwerke Reichenbach werben mit ~29ct/kWh + 1€ Aktivierungsgebühr, ebenfalls für AC im Innogy-Roaming. Die habe ich mal für den Sommerurlaub bestellt…

Das Angebot finde ich ebenfalls interessant, danke. Zum DC Laden außerhalb von Tesla nutze ich die kostenfreie App der MVV. Die nehmen aktuell 0,45€ und keine Grundgebühr

Seit 2015 bin ich u.a. bei BEW Autostrom und das zu immer dem gleichen Preis.

Geht aber nur für AC, ohne Karte, Freischaltung über die App, oder Serviceline.

4,99 € Grundgebühr pro Quartal, darin sind dann 15 kWh Flat enthalten.

Der kWh Preis staffelt sich dann:

16-50 kWh 0,2999 €
51-250 kWh 0,2799 €
bei mehr als 250kWh 0,2499 €

Hier ist der Link:Elektroauto - Ladestrom für unterwegs | BEW

2 „Gefällt mir“

Danke, gilt das deutschlandweit oder nur im Bergischen Land?

Wo kann ich prüfen, welche Ladesäulen in meiner Stadt unterstützt werden?

Dahinter steckt innogy. Gilt in ganz Deutschland, über die echarge App kannst du dir die verfügbaren Ladesäulen ansehen.

Nachtrag bezüglich nur AC: sorry sehe jetzt erst, dass auch DC Säulen mit 50 kW gelistet sind. Pauchal wohl 12,00 € pro Session

3 „Gefällt mir“

Also ich hab mal AGB und Vertrag durchgeschaut … tatsächlich ist hier die Nutzung via e-Roaming nicht wie sonst bei anderen eingeschränkt. Nicht schlecht!

1 „Gefällt mir“

Mh … ich habe auch mal geschaut, aber in der innogy App finde ich bspw. die EnBW Ladestationen hier in der Nähe alle nicht.