Empfehlung: Lasst den Wächter an

Es war ein mal ein Teslafahrer, der dachte, man könnte doch gut Energie sparen, wenn man den Wächter deaktiviere. Leider hatte er die Rechnung ohne einen bösen Mitmenschen gemacht, und das hat er nun davon:

Vor der eigenen Haustür auf einem Parkstreifen passiert.

Hat jemand eine Theorie, was das gewesen sein könnte? Finde, dass es ungewähnlich weit seitlich rum geht.

Stehst du parallel zu Fahrbahn und war hinter dir Platz für ein weiteres Fahrzeug?

Falls ja, dann hat jemand hinter dir eingeparkt und mit seiner vorderen Stoßstange beim Reinschwenken deinen Wagen „touchiert“.

Ist mir bereits auch schon zwei Mal passiert. Allerdings nicht so heftig. Seitdem läuft der Wächter nur noch, wenn ich nicht daheim parke.

PS: Bei mir waren die Kratzer ähnlich und nach einer Politur kaum noch sichtbar. Allerdings ist mein Wagen schwarz, somit fällt der fehlende Lack auf der schwarzen Stoßstange nicht auf :wink:

ja und ja. Bei Ankunft hatte da auch jemand geparkt. Aber man kann eigentlich nicht beim Ausparken den Schaden direkt hinter dem Radkasten (im Bild ganz links) verursacht haben. Das macht micht so stutzig.

Hab schon geguckt, aber in der Dashcam ist auch nix mehr vom Ende der Fahrt oder so.

Hm, okay, interessante Theorie. Dann muss man ja noch schlechter Abstände schätzen können als Vision Parking um das zu schaffen :joy:. Das ist 'ne Überlappung von gut 40 cm.

Danke für die Theorie. Da beim Einparken dort jemand stand, hab ich natürlich zunächst überlegt, dass es beim Ausparken gewesen sein könnte. Aber das Auto stand da über 24 h. Also kann natürlich da x Mal jemand ein- und ausgeparkt sein.

Sorry, aber ist der Lack ab, oder ist das eher Abrieb vom Gegner?
Wenns ab ist könnte das auch eine Kehrmaschine gewesen sein.

Gleiches Erlebnis hatte ich letzte Woche auch ( inkl. Fahrerflucht) Seitdem ist der Wächter immer an :wink:

Das ist recht außerhalb hier. Kehrmaschinen fahren hier nur mal im Herbst durch zum Blätter kehren. Es fühlt sich mehr nach aufgetragen an.

Der Wagen muss eh zum Bodyshop: Hatte jetzt 'ne Pechsträhne mit leichtem Auffahrunfall im Dezember, dann vor zwei Wochen 'ne Tür in den Kotflügel rechts geknallt und jetzt das. Die letzten zwei Male Fahrerflucht. Hätte nach der blöden Tür schon den Wächter aktivieren sollen. Aber dachte, das passiert einem doch nur einmal.

Ich hab ein bisschen die Hoffnung, dass wenn die ohnehin die Stoßstange lackieren vom Unfall, dass das vielleicht gleich mit erledigt ist oder nur wenig Aufpreis kostet.

Ziemlich weit unten für ein Auto. Bauer mit irgend einem Anbaugerät? Baumaschinen?

Fand ich auch, hab aber mal so bei den hellen Autos hier in der Nachbarschaft geschaut. Nicht, dass er’s gewesen wäre, weil keine Spuren auszumachen, aber ein normaler Passat geht mit der Stoßstange auch so weit runter.

Na klar machen die das. Ist dir einer draufgefahren? Dann wird doch eh komplett die Stoßstange lackiert. Das wird schon klappen. Von daher: eigentlich noch Glück im Unglück! :four_leaf_clover:

Update: war sicher nen Y ohne USS und mit dauerwischendem Scheibenwischer…

Die Kratzer vom Unfalls sind so minimal, das sie in Fotos kaum darstellbar sind. Fürchte fast, dass man die wegpolieren kann. Aber wir werden es sehen.

:joy::joy::joy::joy:

Hat das evtl. ein Gutachter angesehen (nach dem „Crash“ ) ? Bei sowas darf man nicht zu „leichtgläubig“ an die Sache gehen, auch wenn es scheinbar eine Bagatelle wäre. 750 Euro „Bagatellschaden“ ist heutzutag nichts mehr. Das sind immer ganz schnell über 2000 Euro Schäden.

Ach, das hatte ich übersehen. Na dann wird das schon gut gehen! Das poliert dir jemand runter… :sweat_smile:

Ne das ist alles noch in der Mache. Bin zu nix gekommen zwischen den Jahren. Der Wagen hat keine Beeinträchtigung.

Dem Bild nach könnte es aber auch eine Mauer gewesen sein, die man selbst touchiert hat; Darauf deuten die punktuellen und gradlinigen Kratzer. Bei Fahrzeugkollisionen sind es meist eher flächige Spuren.

Hm, hab ich auch schon überlegt. Ich finde auch, dass die einzelnen strichförmigen Kratzer eigentlich nicht nach PKW aussehen. Die sind zu dicht als dass sie von irgendwelchen fancy Stoßstangen stammen könnten.

Ehrlich gesagt war meine intuitive Vermutung - Tatort Münster - ein Fahrradfahrer ist seitlich hängen geblieben.

Ich hab mir mal die DSGVO-Daten bei Tesla angefragt. Das ist so frisch und so auffällig. Ich bin mir zu 99,9% sicher, dass das innerhalb der letzten 48 h war und eigentlich noch nicht, als ich das Fahrzeug Montag Abend abgestellt hab. Mal schauen, wo das Auto so war und gucken, ob da irgendwo 'ne Mauer steht.

Sieht mir auch stark nach einer Mauer aus :thinking:

Also wenn man die weißen Striche wegpolieren kann, wirds wohl keine Mauer sein? Vorhin hieß es mal " Farbauftrag" ?

Hat vor einigen Wochen einen ähnlich Vorfall. Bei mir blieb es aber Gott sei dank bei 2 Kratzern …

PS: Keine Sorge danach ging es gleich zur Waschanlage. Aber man kennt ja das Problem mit weißer Farbe :joy:

Ich lasse den Wächter deswegen immer an… Habe Angst das genau das passiert, lieber 100€ im Jahr für Strom ausgeben als wenn einem sowas passiert.

Traurigerweise muss ich sagen, hättest du den Wächter angehabt, hätte sicherlich keiner den Schaden verursacht

  1. Liegt Farbantrag vor?
    2.Sind die Schürfungen nur in der Lackschicht ( wie tief) oder auch in der Kunststoffhaut des Stoßfängers?
    3.Kann man erkennen (mit Lupe beleuchtet 30fach z.B.), ob der Lack in den Schadstellen nach vorne oder nach hinten geschält wurde?
  2. Liegen andere Antragungen von Fremdmaterial vor, z.B. Feldspat, Sand, Quarz (ebenfalls mit beleuchteter Lupe durch verschiedene Blickwinkel erkennbar)?
  3. Gibt es weitere Fotos als Nahaufnahmen?

Dem ersten Anschein nach scheint mir kein! Anstoß eines anderen „klassischen“ PKW-Stoßfängers vorzuliegen. Wahrscheinlicher ist eine Berührung mit einem harten externen Gegenstand, der aufgrund seiner Oberfläche eine sehr bizarre, raue Oberflächenstruktur haben musste. Klassisch werden solche Schäden durch Betonoberflächen oder Steine verursacht. Der Schaden ist in keinem Fall durch/bei eine(r) Rotationsbewegung des beteiligten Objekts entstanden, da es sich um einen linear horizontalen Beschädigungsverlauf handelt. Damit ist aufgrund der Lage der Beschädigungen unterhalb der weiter außen liegenden Karosseriefluchtkanten de Stoßfängers und des Radlaufs eher ein Kontaktpartner auszumachen, der sich der Höhe nach ausschließlich unterhalb dieser Karosseriekanten befand. Daher liegt möglicherweise eher ein Eigenverschulden nahe, wenn sich das Objekt bei Auffinden des Schadens nicht mehr direkt am/unter dem Fahrzeug befunden hatte. Auch ist aufgrund der Höhe und der Verteilung der Schürfungen eher davon auszugehen, dass in der Relativbewegung zwischen dem Objekt und dem Fahrzeug sozusagen gegenläufig eine Vorwärtsbewegung des anstoßenden Gegenstands bzw. eine Rückwärtsbewegung des Fahrzeugs ursächlich war.
In den mir bekannten meisten Fällen ist der Gegenstand, der sozusagen „unter das Fahrzeug kam“ nicht durch die Eigenbewegung des Gegenstands (also Fremdeinwirkung) ursächlich gewesen, sondern die eigene Fahrzeugbewegung. Demnach würde der allgemeine Erfahrungsschatz eher für eine Schadenentstehung durch Rückwärtsfahrt mit möglicherweise eingeschlagenen Vorderrädern sprechen… Zur Schadenhöhe ließe sich nur sagen, dass sich der Schaden in jedem Fall unter 1000 € brutto bewegen wird, egal, ob es sich nur um die Lackierung oder auch die leichte Beschädigung der Kunststoffoberfläche des Stoßfängers handeln würde. Eine Meldung und Regulierung des vorliegenden Schadens bei einer bestehenden Kaskoversicherung wäre aus diesem Grund wirtschaftlich (Verlust des SF) eher unklug.