Elektromobilität in den Medien (nicht Tesla) (Teil 6)

Der beschreibt doch - bis dort, wo es um das Buch geht - genau das, was ich sage:
Von Tesla gibt es all diese Goodies nicht. Das ist aber heute üblich. Das nennen die Firmen PR. Und weil das nur menschlich ist, wird Tesla dann später nicht ganz so positiv dargestellt wie Autos von etablieren Herstellern.

Übrigens bin ich kein Auto-Journalist, sondern Lokalredakteur. Im Lokalen ist sowas nicht üblich. Das wäre mir sehr unangenehm. Und die Zeit der üppigen Weihnachtskörbe von lokalen Firmen ist lange vorbei. Aber auch das gab es. Und dann schreibt man vielleicht das nächste Mal positiver über die Stadtwerke, weil man noch den Rotwein von denen im Keller stehen hat. Will ich gar nicht ausschließen.

ich weiß auch von 15 Prozent Neuwagen-Rabatt für Journalisten bei VW. Der galt allerdings nicht für e-Autos, weshalb ich ihn nie in Anspruch genommen habe. Ich habe allerdings mal einen eplus-Vertrag zu Journalistenkonditionen (also günstiger) bekommen.

Für Beamte - meine Frau - gibt es übrigens 20 Prozent Rabatt bei vielen Versicherungen. Wofür?Fahren die besser Auto? Haben die weniger Schäden?

Was ich ganz sagen will: Das gibt es in allen Bereichen unseres Lebens. Nicht nur bei Journalisten. Welcher Geschäftsmann hat bei einem Autokauf denn noch nicht versucht zu verhandeln? Man kann es Werbung nennen, auch Korruption oder Subvention.

Tesla macht da nicht mit, was ich gut finde.
Aber wundern sollten sie sich über die Auswirkungen nicht.

11 „Gefällt mir“