Na ja, dann schau Dir mal das Vorgehen bei den großen amerikanischen Zeitschriften vor der Wahl an. Da hat eigentlich jeder Verleger in den redaktionellen Alltag eingegriffen.
In Deutschland gibt es die Beispiele Berliner Zeitung und die Springer Medien.
Und bei so manchem Branchenblatt bin ich mir da auch nicht sicher, wie unabhängig die Berichterstattung ist…
Ganz schlimm ist es bei den öffentlich rechtlichen. Die sind gar nicht mehr unabhängig. Und das gilt für ganz DACH
Von dort ist in den Letzten Jahren auch viel falsches FUD und gelogenes gekommen.
Aber ja, das will keiner hören, ich weiss.
Egal, nicht mein Problem.
Die amerikanische Presselandschaft ist da anders. Dort gibt es tatsächlich Wahlempfehlungen. Das wäre bei uns ein Unding.
Dort wird auch nicht so klar wie in Deutschland zwischen Kommentar (Meinung) und Bericht (sachliche Information) unterschieden - was in den sozialen Medien im übrigen auch fast niemand tut, was wiederum zum Gesamtproblem einer immer unsachlicher werdenen Debattenkultur beiträgt.
Ihr braucht mir das natürlich nicht zu glauben, aber das ganz große Verschwörungsrad, was hier oft gedreht wird, gibt es so nicht. Ist eher ein bisschen von vielem. Bequemlichkeit, Personalkürzungen, geforderte Schnelligkeit… Und natürlich machen alle Firmen eine immer bessere Pressearbeit - bis auf Tesla. Da überlässt man das Elon auf X. Und dass das ein Fehler ist, kann er natürlich gar nicht bemerken.
Bezog sich auf das was der Jounalist @Jodox über seine Kollegen geschrieben hat.
Er nannte sie allerdings „Bequem“ und nicht „Faul“
Am 29.11. soll im Hafen von Miami ein Container mit BEVs „explodiert“ sein:
2014 Ford Fusion Hybrid - mit Salvage Titel (also Totalschaden)
2017 Chevy Volt - mit Certificate of Destruction (wurde also schon „zerstört“)
2018 Tesla Model X - mit Salvage Titel
2021 Tesla Model S - auch mit Salvage Titel - Wasserschaden
Ich fand diesen Artikel sehr erhellend
Ich glaube eher, dass der Einfluss vom Heartland-Institut und anderen nicht ernst genug genommen wird:
Der beschreibt doch - bis dort, wo es um das Buch geht - genau das, was ich sage:
Von Tesla gibt es all diese Goodies nicht. Das ist aber heute üblich. Das nennen die Firmen PR. Und weil das nur menschlich ist, wird Tesla dann später nicht ganz so positiv dargestellt wie Autos von etablieren Herstellern.
Übrigens bin ich kein Auto-Journalist, sondern Lokalredakteur. Im Lokalen ist sowas nicht üblich. Das wäre mir sehr unangenehm. Und die Zeit der üppigen Weihnachtskörbe von lokalen Firmen ist lange vorbei. Aber auch das gab es. Und dann schreibt man vielleicht das nächste Mal positiver über die Stadtwerke, weil man noch den Rotwein von denen im Keller stehen hat. Will ich gar nicht ausschließen.
ich weiß auch von 15 Prozent Neuwagen-Rabatt für Journalisten bei VW. Der galt allerdings nicht für e-Autos, weshalb ich ihn nie in Anspruch genommen habe. Ich habe allerdings mal einen eplus-Vertrag zu Journalistenkonditionen (also günstiger) bekommen.
Für Beamte - meine Frau - gibt es übrigens 20 Prozent Rabatt bei vielen Versicherungen. Wofür?Fahren die besser Auto? Haben die weniger Schäden?
Was ich ganz sagen will: Das gibt es in allen Bereichen unseres Lebens. Nicht nur bei Journalisten. Welcher Geschäftsmann hat bei einem Autokauf denn noch nicht versucht zu verhandeln? Man kann es Werbung nennen, auch Korruption oder Subvention.
Tesla macht da nicht mit, was ich gut finde.
Aber wundern sollten sie sich über die Auswirkungen nicht.
das nennt sich dann übrigens Korruption im kleinen… Wir haben dazu bei uns im Unternehmen Richtlinien.
Davon Profitiere ich auch da ich im halb öffentlichen Bereich arbeite und ich frage mich auch warum.
Der zweite Teil - wo es um die Buchveröffentlichung geht - ist das, was passiert, wenn Verlage oder Zeitungen wirtschaftlich abhängig von großen Anzeigenkunden sind. Aber auch das ist keine große gesteuerte Verschwörung, sondern eher vorrauseilender Gehorsam, weil man den Anzeigenkunden nicht verärgern will.
Anzeigenberater ticken da auch anders als Redakteure. „Die meckern schon mal: Das könnt ihr doch nicht schreiben! Firma XY ist unser bester Kunde.“ Unsere Redaktion hat es dann aber meines Wissens immer trotzdem geschrieben. Das muss eine Zeitung aushalten können.
Das einzige, was dagegen helfen würde, wären öffentlich-rechtlich finanzierte Zeitungen, mit einer Bürgerabgabe wie bei ARD und ZDF. Aber das will wieder niemand hören.
Deswegen gibt es solche Geschenke auch nicht mehr.
Bei uns muss man sich alles über 50€ genehmigen lassen, das möchte niemand…
Es ist ja nicht nur das, sondern auch die Tatsache, dass Tesla ein amerikanisches Unternehmen ist. Bei vielen Firmen kommt ein Tesla deshalb schon als Dienstwagen nicht in Frage. Schließlich ist man eine deutsche Firma. Da kommt nur ein deutsches Auto in Frage. Komischerweise ist Volvo meist kein Problem…
Die seit 15 Jahren nem chinesischen Unternehmen gehören…*gg
Danke für den Link, gab ein „gefällt mir“.
Auch da ändert sich die Welt. Ein Mandant hat 2 Firmen-Id3 im Leasing, was ausläuft. Nun hat der Mehrmarkenhändler gegenüber von VW MG aufgenommen und Toyota rausgeworfen. Der hat 100 MG4 zu stehen, die nun in den Markt gedrückt werden. Da ist VW allein von den Konditionen her raus. Wird wohl der britisierte Chinese.
Dann können sich die MA über die noch mal schlechtere Software aufregen. ![]()
Es geht doch darum was für ein Gefühl rüber kommt egal ob 20€ oder was weiß ich.
Eine geile Präsentation mit dem richtigen Publikum hat halt mehr Anziehungskraft.
Diesel wird seit Jahrzehnten subventioniert…
Landwirtschaft wird seit Jahrzehnten subventioniert
Energie (auch die hier geförderte) wird seit Jahrzehnten subventioniert.
Und dann soll es problematisch oder falsch sein Emobile die hier gebaut werden zu fördern??
