Elektromobilität in den Medien (nicht Tesla) (Teil 5)

Hier mal wirklich ein sehr guter Bericht!

„Den Preisaufschlag für die Elektro-Version kann ich nur mit Strom aus öffentlichen Ladepunkten kaum rausfahren“, sagt Helena Wisbert. Auch wenn die Differenz zum Verbrenner durch den steigenden CO2-Preis perspektivisch sinken werde: „Stand heute ist sie ein Fakt.“

„Bei der E-Mobilität gehe viel Wertschöpfung verloren, sagt Herrmann. „Batterien müssen bislang eingekauft werden aus Fernost, der E-Motor ist im Vergleich wenig faszinierend.“ Otto- und Diesel-Motoren „Made in Germany“ seien nun einmal Weltspitze, der Stolz deutscher Ingenieurskunst. „Das spielt im Hintergrund mit“, sagt Herrmann, es lade den Verbrenner emotional auf und degradiere das E-Mobilität zum „Vernunftauto“.“

„Sowohl Andreas Herrmann als auch Helena Wisbert sehen in der Politik einen der größten Unsicherheitsfaktoren für die E-Mobilität. „Entscheidend für die E-Mobilität ist die Notwendigkeit, aus Klimaschutzgründen umzusteigen“, sagt Wisbert. „Das Gefühl für diese Notwendigkeit schwindet aber, weil in der politischen Diskussion immer wieder andere Alternativen ins Spiel gebracht werden.“

Kosten, Märchen und Mythen, die Wertschöpfung und eine Politik die mal links mal rechts Lösungen anbietet werden hier als Hemmnisse genannt.

Das sehe ich sehr ähnlich.

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