Nun ja, wenn man den Wasserstoff nicht für den Blödsinn Synfuel und FCEV (PKW) nutzt, sondern zum Beispiel zur Reduktion in der Industrie und als Saisonspeicher, meinetwegen.
Aber abwarten, wie weit die Grünen mit der Industrie ins Bett steigen.
aber auch nur, wenn der Wasserstoff mit Überschuss-Strom aus erneuerbaren Quellen hergestellt wird.
Derzeit verschenken (bzw. wir bezahlen, damit andere ihn nehmen) wir unseren Strom ja an unsere Nachbarn. Österreich nimmt den dankend und nutzt ihn, um die Stauseen vollzupumpen. Ist unsere Stromüberproduktion dann wieder bei nahe 0, lassen die das Wasser wieder runterfließen, produzieren selbst Überschuss und kassieren nochmal von uns, um uns den Strom, den wir ihnen vorher geschenkt bzw. sie für die Abnahme bezahlt haben, wieder zu verkaufen.
In der Theorie könnte man unsere Erdgasnetze ja sogar für den aus Überschuss-Ökostrom produzierten Wasserstoff nutzen und ihn, wenns hart auf hart kommt, so in Gaskraftwerken rückverstromen. Technisch absolut machbar…nur ob wer den Willen hat, das zu machen, ohne uns Deutsche (mal wieder) abzuzocken, wage ich zu bezweifeln.
Das geht ohne massive Umbaumaßnahmen nur in geringem Maß. Aber ja, selbst dieser relativ betrachtet geringe Teil wäre absolut betrachtet eine ganz ordentliche Menge an H2, den man da reindrücken könnte.
Regional ist das Gasnetz dann auch Koch recht unterschiedlich tauglich, um höhere Prozente an H2 durchzuleiten.
Stimmt technisch soweit - nur kaufmännisch nicht ganz.
Soweit mir bekannt, verkauft die TiWag und STEG (oder Energie Salzburg / Tirol, oder eine deren Töchter) die Option, einen Großteil (bis zu 80/90%) der Pumpspeicherkapazität nutzen zu dürfen, an die RWE / EnBW - unabhängig davon, ob nun tatsächlich Energie reingesteckt, und später zu Spitzenzeiten wieder rausgeholt wird.
Genauso wie zB WIener Netze die Option, das hiesige Gas-Peaker-Kraftwerk zur Netzstabilisierung für DE bereitzustellen - was vor einigen Monaten einen Brown/Blackout im AT/DE Netz verhinderte als der Spotpreis für die RWE Einkäufer zu teuer wurde, und lieber auf Notfallkapazitäten gehofft wurde…
Kurz - gegen ein geringeres, konstantes Entgelt - d.h. kontinuierlicher, leicht berechenbarer Einkommensstrom in die Kasse des technischen Betreibers - das Risiko, ob und wie umfangreich Energie dann tatsächlich zwischengespeichert wird, verbleibt bei den regionalen Energieanbietern/Herstellern in DE. Je nachdem wie gut die Prognosemodelle dann mit der Realität übereinstimmen, bleibt der Großteil der Preisdifferenz zw. Schwachlast/Starkwind, und Spitzenbedarf durchauch in DE - hier wird konstant ein mehr oder weniger kleiner Prozentsatz mitgeschnitten
MIt anderen Worten: Die Bank gewinnt immer - beim Roulett begnügt sich die Bank auch mit 1/37 und kann damit Energieschleudernde Casions betreiben
Unlogischer Artikel: Wenn doch die Preise für gebrauchte BEV so stark gefallen sind, warum kann man sich dann den Weg zum Gebrauchtwagenhändler sparen? Es ist doch genau andersherum: Gemessen an den Preisen für neue BEV nach Förderung sind Gebrauchtwagen relativ teuer und somit oft uninteressant.
Es gibt einen riesigen Bedarf an preiswerten gebrauchten BEV, weil sich eben nicht jeder einen Neuwagen leisten kann.
Im DLF hieß es heute morgen, dass wegen (unbekannt vielen oder wenigen) in den Rhein bei Köln versenkten E-Scooter keine Gewässerbelastungen gemessen worden seien. Das Problem würde sich evtl. dann stellen, wenn die Roller mehrere Jahre ungeborgen im Gewässer herumliegen würden.
Positiveres zu E-Mobilität schafft es leider regelmäßig nicht in die Presse, nur aus Düsseldorf habe ich etwas gefunden:
Zur Befürchtung, dass die Akkus der E-Roller Gewässer belasten könnten, teilte die Düsseldorfer Stadtverwaltung mit: „Konkrete Gewässerverunreinigungen“ seien bisher weder vom zuständigen Landesamt LANUV weder für den Rhein noch von der Stadt Düsseldorf als zuständige Behörde für kleinere Gewässer festgestellt worden. (dpa/lnw)
Das Wasser im Rhein fliesst mit 5km/h, da sind Verunreinigungen schneller in der Nordsee, als man messen kann, wie sollen die Roller da was ausmachen ?
In Düsseldorf wurde die meisten E-Scoutter in Teichen gefunden, was oben als „kleinere Gewässer“ bezeichnet wird - wieviele oder wie wenige im Rhein versenkt sind weiß noch niemand. Vermisst werden wohl nur wenige E-Scooter.
Vielleicht haben ganz kluge Leute einfach mal die Behauptung des WDR
Chemikalien laufen aus Akkus aus
Taucher Hambüchen und sein Team stört nicht nur der Schrott: „Wir stellen fest, dass einige dieser Roller eine klebrige Masse absondern. Offenbar werden bei den Fahrzeugen im Rhein die Akku-Ummantelungen undicht und dann treten Chemikalien aus den Akkus aus.“
mittels chemischer Analyse der „klebrigen Masse“ überprüft?
ich finds ja interessant, dass diese Taucher sich die Mühe machen, runterzutauchen und festzustellen, dass da Dreck aus den Rollern ausläuft, aber NICHT auf die Idee kommen, so einen Roller zu BERGEN, damit UNTERSUCHT werden kann, WAS DAS IST…
Das ist dann Sondermüll… Das machen die Kollegen. Oder die Roller sind größer als 1,50m dann muss ein Zweimann-Handling beauftragt werden… So ist das in Deutschland.