Stellantis scheint echt zu kaempfen. Mein unschuldiges Foto vom Fiat Haendler, der lieber gebrauchte Tesla (und VW) verkauft, weil er mit Fiats nicht genug verdient, scheint einen ernsten Hintergrund zu haben:
Ich glaube ja, dass wir diese Art von politischer Erpressung „lasst uns weiterhin verschmutzen, sonst bekommt ihr tausende Arbeitslose“ in den naechsten Jahren dramatisch zunehmen wird.
Ich teile deine Befürchtung. Ich habe mir im Juli 2021 das Video des Stellantis EV Day angesehen (vgl. Zusammenfassung von InsideEVs) und bin zu dem Schluss gekommen: Wie wollen die das mit dem großen Rückstand und den vielen Marken schaffen?
Also da stimme ich dir zu. Viele Umsteiger die ich kenne fahren einen eher kleinen BEV, also E Up o.ä. (wenn überhaupt verfügbar). Ein MX sehe ich ganz selten, MS einige gebrauchte aber sehr viele M3. Aber viele brauchen kein M3 in der Stadt (auch wenn es immer von viele heißt wo soll ich denn dann laden. Alle die zuhause eine Streckdose haben kommen mit den kleinen BEVs sehr gut klar.
Ich z.B. wenn ich ein zweites Auto überlegen würde wäre sofort bei alten E Up. 100km pro Tag Reichweite passen optimal und über Nacht kann der dann laden. Also das perfekte Stadt und Daily Auto „Zweit“ für uns und 85% der User in meiner Nachbarschaft. Das Problem ist, dass viele sich einen PKW leisten für das was sie vielleicht mal 1-2x pro Jahr machen. Deshalb stehen so viele große Kisten rum. Aber mieten ist so ne Sache und passt nicht in das Denkschema der Deutschen. Man will vorbereitet sein für den Notfall 2000km zur Oma zu fahren (obwohl es eigentlich nur 200km sind und die auch ne Steckdose hat). Das ist eigentlich das Kernproblem der Mobilität in DE da ja PKWs einfach zu billig sind und jeder der normal verdient sich auch gerne mal zwei leisten kann…
Klar wird das kommen. Diess hat vor langer Zeit, aber nur einmal, geäußert, daß die Laufzeit der BEV höher sein muß, als bei Verbrennern. Hab die Quelle leider nicht parat.
Das ist so, geht ja kein Verbrennergelump kaputt und Bremsen/Fahrwerk kann man in Schuß halten, OTA sichert Rest ab. Also Leasing 6 Jahre statt 3 Jahre zB. Wenn die Kunden sich so verantwortungsvoll zum Ressourcenschutz verhalten, drückt das natürlich den Absatz.
Das Mittel dagegen könnte der Verkauf von mehr Verbrennern (PHEV) sein. Die leben ja von der steuerlichen Privilegierung (noch).
Ist halt wieder das alte Problem: Jemand, der keine Ahnung hat, wird in ein E-Auto gesetzt und soll sofort eine Langstrecke fahren. Die Probleme, die er hat, gibt es nur, wenn man die Verbrennerlogik gewohnt ist und noch keine Erfahrung mit BEV hat. Auch der Ruf nach Kreditkartenzahulng usw. spielt doch nur für Gelegenheitsnutzer eine Rolle…
Hätte er sich mal vorher informiert, wäre das ganz anders ausgegangen.
Und dass der ID.3 mit der mittleren Batterie nicht gerade als Langstreckenauto gedacht ist, ist auch klar…
gibt es doch bei Tesla ohne die Karte berühren zu müssen. Eigentlich wirft der Licht ein schlechtes Licht auf die deutschen BEVs was ich nicht gut finde, denn all das gibt es ja beim M3 nicht…da kommt der ID 3 nicht gut weg…
Ich denke, die E-Mobilität insgesamt kommt nicht gut weg, und dass sehe ich als das eigentliche Problem. Es wird ja nicht einmal erwähnt, dass es auch anders geht, z.B. eben, wenn man einen Tesla hat, oder auch ein deutsches BEV mit größerem Akku oder ein paar einleitenden Worten, wie man eine Ladekarte benutzt.
Man merkt, dass solche Beiträge immer bewusst darauf ausgelegt sind, die E-Mobilität schlecht zu machen, denn es werden meist Situationen dargestellt, die negativ sind, aber für jeden, der die Materie kennt, vollkommen vermeidbar gewesen wären.
Die eigentliche Frage ist dann doch - warum werden in derartigen tests wohl immer alle möglichen, mehr oder weniger (technisch) geeigneten Fahrzeuge verwendet, nur nie ein Tesla (den sich die Redaktion selbst ausleihen oder anderweitig besorgen müsste. Privatvermietung gibts ja sicher inzwischen nicht nur in Österreich)?
Vielleicht könnte das Ergebnis den Otto Normalverbraucher, der einem deutschen Hersteller hörig ist, und das so wie in diesen Beiträgen am Stammtisch schon mehrfach gehört hat, verunsichern?
Ja, das ist schon lange so, dass Tesla bei solchen Vergleichen immer ausgeblendet wird. Liegt aber auch ein bisschen daran, dass Tesla selbst sich nicht gerade aufdrängt, wenn so etwas ansteht. Die anderen Hersteller sind da werbetechnisch einfach viel präsenter, sie versorgen ja auch Influencer und Medien gerne mal kostenlos mit Pressefahrzeugen, was Tesla in dieser Form nicht tut. Dadurch hat Tesla schonmal grundsätzlich einen schlechteren Ruf bei Autojournalisten („Die stellen sich quer, die wollen ja gar nicht, dass man über die Autos berichtet…“). Bei anderen Herstellern bekommen die Influencer erstmal Einführungsveranstaltungen und werden mit einem Mindset ins Auto gesetzt, dass sie dem Hersteller erstmal dankbar sein müssen, dass sie so ein Auto überhaupt ausprobieren dürfen. Natürlich wird dann auch selten mal etwas kritisches geäußert.
Auch in dem Video von SAT.1 ist es ja so, dass das VW-Logo akribisch abgeklebt wurde, da man bei so einer negativen Berichterstattung sonst befürchten muss, demnächst von VW benachteiligt zu werden.
Warum auch?
Solange ihnen jedes Auto, das sie produzieren können, aus den Händen gerissen wird, brauchen sie keine Presse. Obendrein ist die Presse ja selten objektiv. Wäre sie es, müsste Tesla die Preise erhöhen, weil die Nachfrage dann noch höher wäre. Höhere Preise sind aber nicht in meinem Interesse, also ist doch alles gut so.
…eben und deshalb laufen die tests so ab. Ich würde mir als Vielfahrer auch keinen ID 3 oder 4 kaufen. Aktuell kein Auto außer eben einen Tesla. Für die Stadt ja aber für Langstrecke ne das würde ich mir nicht antun. Und da stimmt eben dann doch der Beitrag…
Das war auch Quarks & Co. Ralph Caspers moderiert das ja schließlich. Meiner Meinung nach haben die einen eigenen alten Beitrag aktualisiert und noch einmal ausgestrahlt.
Also wir haben den kleinen Zweitwagen abgeschafft und gesagt, es gibt ja so viele Carsharing-Angebote. Bilanz nach einem Jahr: kein Carsharing genutzt, Absprache, wer das Auto wann benutzt und das Fahrrad haben ausgereicht. Ich bin glaube ich nicht einmal mit dem ÖPNV gefahren.
70-100km Reserve ist bei den meisten Menschen die Grundvoraussetzung an Fahrten unter 10% gewöhnt man sich in der breiten Masse nicht. Aber absolut, es wird immer weniger Anstrengend und immer einfacher, sicher braucht nicht jeder und immer überall alles, daher läuft der eUp ja auch so gut.
Es wird, es wird besser… die Zukunft sieht gut aus Dank dem Model 3 von Tesla…