Eindrücke und Diskussion über den Fernlichtassistenten (FLA)

Wenn jedes 5. Auto, das mir entgegenkommt aufblendet, fühlen die sich geblendet und damit ist der Abblendassistent (den die ganze restliche Branche Fernlichtassistent nennt) unbrauchbar, wissenschaftliche Untersuchung hin oder her.

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Nicht jeder weiß damit was gemeint, daher benutzen einige auch den FLA. Man kann sich natürlich über alles echauffieren, wenn’s einem Spaß macht.
Wie alt ist diese Untersuchung aus Darmstadt? Steht das sonst noch irgendwo näher beschrieben in der StVO. Wenn ich allein an BMWs Laserlicht oder allgemein an die neueren LED-Scheinwerfer denke, da würdest du bei 300m erblinden^^ aber auch diese Begründung ist natürlich nur vorgeschoben. Fakt ist, Leute fühlen sich geblendet, ob das jetzt 50-100m zu früh oder zu spät erfolgt, ist da eher zweitrangig, geht schließlich um die Sicherheit und ich dachte, da möchte Tesla eigentlich ein Vorreiter sein was das angeht.
Und wenn das Ganze jetzt zur Vorbereitung für LVL 3 gehört, wann soll das denn bitte kommen? Realistisch gesehen. 1 Jahr? Oder doch eher 3? Ich weiß, kannst du mir nicht sagen :wink:
Ich hätte allerdings, wenn man es mir schon mehr oder weniger aufzwingt, schon jetzt einen ABBLENDASSISTENTEN/IN, der einigermaßen funktioniert. Zu viel verlangt?

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Sei doch bitte so ehrlich und sag, dass es eine Kompensationstechnik für das rein Kamera-basierte System ist.

Das ist keine Hochtechnologie und kein Zeichen dafür, dass Level 3 vor der Tür steht.

Andere Hersteller haben ausgeklügelte Systeme wie adaptives Fernlicht oder blendfreies Fernlicht (Matrix) und das teilweise schon seit über einem Jahrzehnt. Der Stand der Technik bei Tesla ist, dass nichtmal eine simple binäre Regelung (in allen Situationen) brauchbar funktioniert.

Wenn Tesla könnte, könnten sie auch einfach Matrix LED umsetzen, oder einfach das binäre Abblenden ordentlich implementieren. Aber sie können offensichtlich nicht. So sieht für mich keine Technologieführerschaft aus.

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Auf der Autobahn klappt das mit den Rücklichtern nicht mal unter 100 m. Ich fahre aktuell meinen vierten M3 und habe nun ein MY bestellt. Aber wenn ich unzufrieden bin, brauche ich keinen Wagen aus dem letzten Jahrtausend kaufen. Tesla bekommt bald einige Konkurrenz aus China und falls diese besser mit Radar autonom fahren, dann hat sich Elon einfach mal geirrt. Soll zumindest bei allen Menschen ausser dem Papst vorkommen :grinning:

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es ist doch interessant, dass die Diskussion hier langsam aber sicher in die Richtung geht ob der FLA jetzt schlechter oder genauso gut funktioniert als die Konkurrenz.

War es nicht mal der Anspruch von Tesla weiter zu sein? Die Autopilot Technologie war mal revolutionär und ich habe das Gefühl, dass wir immer mehr unausgereifte Betaversionen bekommen.

Es ist schön und es freut mich sehr, dass hier einige Leute absolut keine Probleme mit dem FLA haben und ich hoffe, dass es auch weiterhin so gut läuft.
Aber ich glaube, dass bei so einem Assistenzsystem jede einzige Person mit (teils größeren) Problemen bereits eine zu viel ist.

Ein Beispiel aus der Konkurrenz von meinem Test letzt:

bei 0:12 sieht man das Auto, kurze Zeit später wird abgeblendet. Nicht perfekt aber schnell genug, dass ich es selbst auch nicht viel schneller könnte.
bei 0:17 sieht man schon sehr gut wie bereits präventiv der linke Teil des Fernlichts abgeblendet wird bevor das Auto überhaupt dort lang fährt.

Da reagiert Tesla leider eher Reaktiv als präventiv.

Ich selbst bin ein sehr defensiver Fahrer, bedeutet falls ich überhaupt mit Fernlicht unterwegs bin blende ich bereits ab wenn ich anhand der Umgebungsbeleuchtung sehe, dass gleich ein Auto um die Ecke kommt. Leider sind Assistenten generell noch nicht so weit aber Tesla hat mal den Anspruch gehabt großes zu vollbringen und mir scheint wir sind inzwischen so weit abgerutscht, dass wir uns darum streiten ob die aktuelle Technik schlechter oder On-par mit der Konkurrenz ist.

Da sollte doch mehr drin sein oder?

Edit: Momentan scheinen sich auch einige entschuldigen zu müssen und zu sagen, dass sie trotz der Kritik immer noch Teslafans sind. Ich glaube, dass sich das nicht gegenseitig ausschließt.

Wir lieben die Marke, das Auto. Genau deswegen wollen wir ja, dass es besser wird. Wir meckern weil wir wollen, dass die Autos aus den Vollen schöpfen können.

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Das “Große” was Tesla immer wieder versprochen hat war autonomes Fahren bis Ende des Jahres 201x aber weder Fernlichtaussistenr, Schildererkennung, TACC noch Wischerautomatik sind “Großes”. Das sind alles Kleinigkeiten die aus Tesla Sicht gut genug funktionieren.
Das Radar hat man raus genommen, damit man sich nur noch um einen Softwarestack kümmern muss.

Vision only Auto Park hab ich dann diese Woche zwei mal getestet: einmal im Parkhaus, da habe ich abgebrochen, weil er doch sehr schnell auf die Wand zu fuhr. Dank meines Eingreifens waren es dann noch 30cm. Von den Sensoren wurde während des Vorganges nichts angezeigt.
(Die Wand hatte die Bodenfarbe bis etwa 50cm Hôhe).
Und am Straßenrand hat er mir dann die Felge vorne leicht verkratzt. Made my day!

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FLA ist wie er jetzt arbeitet einfach nicht regelkonform, er blendet in Ortschaften wenn genug Licht da ist, nicht ab, auch bei Fussgänger in Ortschaften macht er das fast nie.

Deshalb verteidige den FLA nicht bis aufs letzte, das ist einfach nur lächerlich.

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Das sind zu geringe Ansprüche und Erwartungen für diese Preisklasse.
Eigentlich sollte der Titel des Threads heißen „Fernlicht vs. Radar“

https://youtube.com/playlist?list=PL2EmzPNd06G1eygRoTvCiAcHuBYabZ-C-

Ich finde nicht, dass er bei mir inkompetent arbeitet.

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Ich letzte Nacht zum allerletzten Mal mit der 2022.24.8 gefahren. Und ich kann wieder nichts negatives berichten. Der Abblendassistent funktionierte zumindest blendfrei für die anderen Verkehrsteilnehmer und komfortabel hell für mich. Und das ist für mich erstmal das wichtigste.

Durchaus möglich. Im Moment können wir aber nur urteilen auf Grundlage der aktuell verbauten Radar-Version. Tesla (und ich vermute, dass dies keine singuläre Entscheidung von Hr. Musk war, sondern vom zuständigen Team) ist zu der Überzeugung gekommen, dass es ohne diesen Radar zum jetzigen Zeitpunkt besser funktioniert. Möglicherweise gibt es schon bald bessere Radar (oder LIDAR) Systeme mit größerer Reichweite, mehr Erkennungsmöglichkeiten etc. und Tesla wird dann wieder ein solches System einbauen. Das kann nächstes Jahr sein, in fünf Jahren oder vielleicht auch nie. Vielleicht ist Vision Only nur ein Übergangssystem, ähnlich wie BEV. Verbrenner waren auch nur ein Übergang von der Pferdekutsche zum BEV. Irgendwann kommt immer was neues.

Das ist in der Tat unnötig, aber nicht gefährlich, wie es hier im Forum oft dargestellt wird. Ich verstehe da Tesla auch nicht, warum sie nicht z.B. eine einfache Begrenzung aufgrund der Geschwindigkeit verwenden. IIRC Ford aktiviert das Fernlicht erst bei Geschwindigkeit über 40 km/h. Das erfasst die meisten Strecken innerhalb geschlossener Ortschaften. Ist ja meist auf 30 km/h begrenzt. Einfach zu programmieren. Ein echter quick win.

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Brillant ein Video zum Fernlichtassistenten in dem nicht einmal Fernlicht angeht.

Wenn der Gegenverkehr dicht genug ist bleibt Fernlicht aus. Ansonsten wird der Gegenverkehr ständig geblendet, da der Assistent zu spät greift.

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Vision Only bezieht sich nur auf das Abschalten von dem Radar Sensor für die weiteren Entfernungen und nach vorne gerichtet.
Die Sensoren in den „Stoßstangen“ bleiben aktiviert und damit gibt es beim Parken keinen Unterschied. Insbesondere weil das Auto immer Rückerts einparkt.

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Vor einiger Zeit wurde das Autopark bereits auf Vision only umgestellt. Und auch da klappt es seit dem schon schlecht.

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danke dir für die mühen…
teile deine erfahrungen und kann sie nur bestätigen…

habe in 3,5 jahren noch keine lichthupe bekommen.

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Hallo Zusammen,

habe mal ganz unprofessionell ein paar Runden mit Tesla und VW gedreht. Im Dunkeln um einen Vergleich der FLA zu zeigen.

Ich hoffe es kommt einigermaßen rüber, wie gesagt, alles andere als professionell :sweat_smile:

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Danke dir! Also wie das der VW macht, echt cool zum anschauen und sehr beeindruckend. :+1:

Beim Tesla wäre ich happy, wenn er schneller abblenden würde und er das ständige Auf- und Abblenden sein lassen würde, gerade beim Hinterherfahren. Das ist mir immer unangenehm.

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Das hat mir bei VW schon immer gut gefallen, hatte 2017-2018 einen Arteon mit Dynamic Light assist und war damals schon fasziniert, wie gut das funktioniert. Jetzt kann das mittlerweile schon ein T-Roc echt sehr gut. Da vergisst man, dass der Assistent überhaupt an ist, weil er so gut funktioniert. Generell mag ich das partielle Ausblenden sehr, da ist es drumherum trotzdem wunderbar ausgeleuchtet.

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Super, danke. Bei uns im Norden sind die Straßen flach und geradeaus. Das sieht man auch schön bei Dir im Video. Wenn Autos aus weiter ferne auf einen zukommen, blendet der Tesla nicht oder viel zu spät ab.

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Du vergleichst hier aber Matrix mit FLA.
Der FLA aus dem VW-Konzern ist zwar auch besser, aber bei weitem nicht so Fehlerfrei und schnell wie Matrix.

Was die Lichtorgie im Tesla in der Ortschaft betrifft. Das kann ich bei uns nachstellen und liegt meiner Meinung nach an der Straßenbeleuchtung und dem Helligkeitsschwellwert.

Wenn du es genau beobachtest schaltet er Fernlicht unter der Laterne zu über 90% aus und zwischen den Laternen wieder an.
Die müssten nur den Schwellwert und die Dauer des unterschreitens etwas anpassen, dann würds passen.

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Mir ging es hauptsächlich darum 2 Systeme, wie sie gerade in unterschiedlichen Fahrzeugen, regulär verkauft und betrieben werden, zu vergleichen. Das sind eben die aktuellsten und „besten“ Stände, die die Hersteller gerade herausgeben und die sich mit dem Thema ab- und aufblenden des Fernlichts bei Gegenverkehr beschäftigen.

Es geht bei beiden Systemen ob nun FLA oder IQ Light um den selben Zweck und da die Fahrzeuge gleich alt sind entspricht das auch dem aktuellen Stand.

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