Hi zusammen,
ich fahre seit nun über fünf Monaten das Y und bin wirklich sehr zufrieden. Bei mir poltert und ruckelt nichts, kein Update hat gehakt, nichts. Ich hatte bisher einfach keine Probleme. Der Verbrauch über den Winter lag bei etwa 18,5kWh/100km bei normaler Fahrweise (kein rasen, aber auch kein schleichen, bin immer irgendwie „mitgefahren“). Das Y hat nun etwa 16000km auf der Uhr (ich fahre täglich rund 140km Pendelstrecke) und ich komme nun etwas ins Grübeln. Warum?
Nun, das Model Y ist mein erster Tesla und auch mein erstes Elektroauto. Ich bin davor einen Hyundai i40 cw (Kombi) mit einer ordentlichen Kofferraumgröße gefahren. Als Zweitwagen haben wir einen Hyundai i10. Aus Kostengründen bin ich meine Pendelstrecke immer mit dem i10 gefahren und lag damit bei 11-12€ pro Tag bei etwa 5l/100km Verbrauch. Mit dem Y sah das dann schon etwas besser aus. Hier komme ich ungefähr auf etwa 8-9€ pro Tag. Ich kann zu Hause an einer Wallbox laden.
Ich habe also meinen i40 gegen das Y getauscht, auch mit dem Gedanken wieder ein großes Familienauto zu fahren. Nun sieht es aber so aus, dass ich zu 90% allein in dem Auto sitze. 2-3x pro Woche hole ich die Kinder aus der Kita, größere Ausflüge haben bisher nicht stattgefunden und werden sich in Zukunft auch nur auf Ostsee oder Alpen beschränken. Da scheint mir ein Y doch recht überdimensioniert zu sein, oder?
Nun meine Überlegung: Reicht für all das Beschriebene nicht auch ein Model 3 (SR)? Ich hänge mich eigentlich nur an einer Sache auf: der Kofferraum und der Kofferraumzugang.
Um mir meine ersten Bedenken zu nehmen, habe ich mich gestern spontan mit @gammac getroffen, der mir freundlicherweise sein Model 3 LR vorgestellt hat. So standen nun Y neben 3 und ich konnte direkt vergleichen. Äußerlich ist das Y schon merklich wuchtiger und größer. Im Innenraum ist der Unterschied aber nicht mehr so deutlich. Klar, im Fond fehlen etwa 10cm zu den Vordersitzen (meine Kids sind noch im Vorschulalter und sollten daher noch eine Weile bequem im Model 3 sitzen können), aber vorn merkt man eigentlich keinen großen Unterschied. Alles scheint nur etwa 10% in der vertikalen gedrungen zu sein. Die Kofferraumabmesungen sind in Länge und Breite nahezu identisch. Der „Subtrunk“ ist etwa 10cm flacher und auch das zweite Fach rechts im Radkasten fehlt. Das eigentliche „Problem“, wie schon erwähnt, ist die Höhe des Kofferraums bzw. der Zugang. Ist das alltagstauglich? Ich fahre z.B. sehr gern von März bis September in diverse Pflanzen- und Blumenläden, wo dann auch mal Sträucher oder Stauden dabei sind, die wesentlich höher als der Model 3 Kofferraum sind. Oder wie macht ihr das mit kleinen Möbelstücken? Ich scheine wohl nicht um eine AHK herumzukommen, oder? Bisher bin ich immer ohne AHK ausgekommen. Wie sieht das mit einer Dachbox auf dem Glasdach aus? Stelle mir das sehr heikel vor.
Auch beim Verbrauch sollte nochmal der ein oder andere Euro pro Pendelstrecke drin sein, den ich einsparen könnte.
Wie ihr seht, würde ich gern noch etwas effizienter fahren, mich dabei aber ungern zu sehr beim Ladevolumen einschränken.
Puh, viel Geplänkel bei einer eigentlich einfachen Frage: Gibt es eventuell noch jemanden, der ein ähnliches Gedankenspiel durchhat und mich in meiner schon fast getroffenen Entscheidung unterstützt oder auch nicht? 
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weil das m3 is schon sehr tief finde ich persönlich
