Hallo zusammen
als Fahrer eines Leasing MYP Juniper, den ich leider aufgrund von Arbeitsstellenwechsel Ende Dezember abgeben muss, hatte ich mir vor einigen Wochen privat eine Ersatzdroge in Form eines M3P bestellt mit voraussichtlichem LT im Nov 2026. Ich bekomme zwar wieder einen Dienstwagen, aber wir hatten sowieso Bedarf für ein zweites Fahrzeug, da der alte Wagen meiner Partnerin auch gegen ein BEV getauscht werden sollte. Zusätzlich soll das Auto dann auch den „Spaßfaktor“ abdecken, das beinhaltet Ausfahrten in der Region, aber auch mal ein Wochenende Pässe, und so ca. 10 bis 15 Runden Nordschleife pro Jahr.
Und da begannen die Probleme. Am M3P hätten neben der obligatorischen Scheibentönung hinten noch zumindest die Bremse und wahrscheinlich auch das Fahrwerk angepasst werden müssen. Die Probefahrt mit dem M3P war zwar sehr gut, aber im direkten Vergleich mit einem Ioniq 5N ist es fahrdynamisch halt leider nur der zweite Sieger.
Ich dachte, ich kann darüber hinwegsehen und mich am M3P einfach erfreuen so wie es ist - aber dem war leider nicht so.
Als Konsequenz habe ich heute nach wochenlanger Grübelei letztendlich einen 18 Monate alten Ioniq 5N gekauft, das M3P storniert und werde somit ab Januar erstmal keinen Tesla mehr fahren können. Ich denke aber, dass ich als Dienstwagen wieder einen Tesla bestellen werde.
Betrachtet man die TOC beider Fahrzeuge in meinem Szenario über 5 Jahre, dann wird der 5N im Normalfall sogar günstiger sein, was aber in erster Linie am höheren Wertverlust des M3P wegen Neuwagen liegt.
Ich bin gespannt, wie ich mit der wirklich schlechten Software des Hyundai und dem Ladechaos in der Welt da draußen klarkomme, aber da das Auto 80% zuhause lädt und ansonsten im Freizeitmodus genutzt wird werde ich das wohl überleben. Der Verbrauch von dem Teil ist auch massiv, aber da die Jahres-km überschaubar bleiben ist das nicht so relevant.
Ich werde hier meine Erfahrungen mit dem 5N teilen, gibt ja vielleicht den Ein- oder Anderen, den es interessiert.
Grüße aus der Ecke Frankfurt/Main!


