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DIY - Powerwall von "alfman"

[color=#0000FF]Auf Bitte von Sucseeker habe ich einen Teil hierher ausgelagert und einen neuen Thread für das Projekt von „alfman“ angelegt. Den neuen Titel kann ich auf Wunsch gerne ändern und meinen blauen Text hier entfernen, sobald „alfman“ sein Einverständnis gegeben hat.

Dies hier ist der Thread von Sucseeker:
Neues Projekt: Tesla Fahrzeugbatterie als PV-Speicher[/color]

LGH

Ich plane auch gerade den Aufbau einer DIY-Powerwall mit 18650-Zellen: 14s 100p, das kommt dann auf max. >13 kWh. Das reicht für mich. Die einzelnen Zellen werden mit 5A-Lötsicherungen (Pico Fuse) mit den Sammelleitungen verbunden werden. Das wird Kurzschluss-Schäden einzelner Zellen rechtzeitig stoppen - in der Art, wie es im Video zu sehen war (100 Zellen machen bei 2C 500 Ampere locker).
Inverter wird der PIP 5058 von MPP Solar. Dasi ist ein reiner „Off Grid Inverter“, der kann nicht ins Netz einspeisen. Aufgebaut wird der ganze Kram im Keller unter der Beton-Kellertreppe - nichts brennbares im Umkreis…

Gruß
Alfred

Was kosten die 1400 Zellen?
Fährst Du nicht mit z.B. ca. 2.200 Euro für zwei Tesla-Module bzw. 220 Euro/kWh deutlich günstiger? Von der Arbeit ganz zu schweigen.

Grüße SuCseeker

1,88 Euro pro Zelle, Samsung SDI, 3,7 V, 2600 mAh. Und die sind dann neu.

Die Arbeit ist kein Problem, ich habe früher hobbymäßig viele Lötprojekte gestemmt. Und mit solchen modularen, anreihbaren Zellenhaltern ist das auch kein Akt:

amazon.de/gp/product/B077P3 … UTF8&psc=1

Gehäuse (wird ebenfalls selbst gefertigt) und Balancer brauche ich eh.

Hört sich gut an, sehr günstig. Kannst Du die Quelle hier posten. Habe noch 12V/15V-Projekte.

Grüße SuCseeker

Klingt sehr nach nkon ab 600 Stück:
nkon.nl/rechargeable/18650- … 0-26j.html

Habe dort auch schon öfters gekauft. Sehr problemlos der Laden.

Jetzt muss ich mich auch mal einklinken nachdem ich den ganzen Thread gelesen hab.
Suceeker: Wir werden uns bestimmt noch gegenseitig treffen.

Wir haben unseren Speicher letzen Freitag in Betrieb genommen.
Der Speicher besteht aus 11760 St. Samsung 18650 29E Zellen welche Nominal rund 123 kwh haben.
Wechselrichter sind 3 Sunny Island 8.0 mit Rec BMS.
Gespeist wird mit einer 53 kw Solaranlage.
Die nächste Zeit werden wir mit der Feineinstellung verbringen damit ab März das Ding voll laufen kann.

Noch Bildchen vorab:


Nach 8 Stunden Zyklen mit wechselnd 18 kw rein raus, da wir den Speicher zur Reduktion des Peaks nehmen.

@Schrottix,

ein sehr interessantes Projekt. Wie sind die Einzelakkus verbunden? Als Stapel zusammen geklemmt?
Und gab es einen besonderen Grund für die Auswahl der 29E-Zelle? Ich hardere noch mit der Qual der Wahl für mein Projekt, welches aber nur ~15% Größe von deinem haben wird.

Ich hatte mit SuCseeker hier auch schon zwischendurch kurz PN dazu. Gibt ja aber eigentlich keinen Grund, euch das vorzuenthalten. SuCseeker warf mir die NCR18650PF wieder ins Gedächtnis, welche ja auch 2900 mAh hat und so ziemlich das beste Preisleistungsverhältnis.
Das war meine Antwort auf die ICR18650-26J vs NCR18650PF:

@Alfmann
Die Einzelzellen sind geklemmt.
Die Methode der Klemmung ist patentiert.

Die 29E ist deshalb die Zelle der Wahl, da Sie seit ca. 7 Jahren auf dem Markt ist und von sehr vielen Reparaturbetrieben für Fahrradakkus etc. verwendet wird.
Des Weiteren ist die 29E im Verbund extrem Temperaturstabil, wobei Sie bei der Anwendung nur mit knapp 400 mA belastet wird und deshalb bestimmt nicht ins Schwitzen kommt.
Wirtschaflich war die Zellen auch bei Kaufdatum sehr interessant, immerhin haben wir 12.000 Stück davon gekauft.

„Aus Hören Sagen, ( ein guter Freund der sich seit Jahrzehnten mit Akkus beschäftigt )
ist die 29E nach der Panasonic NCR A Zelle die bisher im liebste Zelle ( beste Zelle!!! )
und da vertraue ich darauf.
Vor allem sollen Zellen in so einem Parallelverbund durch die magnetische Wechselwirkung im hochstromigen Bereich
die Charakterik verändern.“

Ich selbst kann es nicht berurteilen deshalb kann ich das nur so stehen lassen und auch nicht begründen.

Kleinakkus für E-Aussenborder ( 7s20P ) mit rund 1,5 kwh sind bisher bei Belastungen bis 4 kw jedenfalls
mit der ausserordenlichen Belastung sehr gut klar gekommen.

Danke auch dir.
Aber das macht ja die Entscheidung wieder nicht einfacher :confused:
Da ich löten will, ist die Lötbarkeit natürlich in Argument. Da ich 1400 Stk. einsetzen möchte (25 x 4 x 14) käme ich auf 14,6 kWh brutto, so wie die PW2. Für lange Haltbarkeit sollten bei max. 4,1V sicherlich 13 kWh nutzbar sein, für gut 3 k€.
Halter und Sicherungen hätte ich für 2000 Zellen. Vielleicht wird es auch größer - bin noch unschlüssig. Später ärgern tut man sich in der Regel nur über „zu klein“. Hängen soll es später flach an einer Wand, ähnlich der PW2. Zellen liegend, oben und unten mit Lüftungsgittern…

Gruß
Alfred

Mir hat man immer gesagt ( nach NiCd ) nicht an den Polen löten.
Da würde ich mir einen günstigen China Welder kaufen wegen der Mühe.
Und für die Zellen wäre es auch besser.
Aber wenn man lieber lötet und die Temperaturen im Griff hat kann man das tun.
Die meisten Hersteller geben für Ihre Zellen eine max. Temperatur von 85 Grad an.
Handelsübliches Lötzinn schmilzt erst bei 180 bis 260 Grad.
Am Pluspol noch kein Problem, aber am Minuspol trennen dich ca. 0,5mm Blech von der eigentlichen Zellchemie.
Gruss
Schrottix

Nicht ganz. Der Folienwickel stößt unten im Zellenbecher ja nicht super thermisch leitend bündig an. Beim löten auf dem Umfang der Zelle hätte ich auch Sorge, aber unten stirnseitig nicht ganz so viel.
Klar, kritisch ist es. Man sollte den Lötkolben schon halbwegs halten können, wenn man sich an sowas ‚wagt‘. Wenn sich der Schrumpfschlauch der Zelle anfängt zu verziehen, dann war es schon länger und heißer am Becher als nötig…
Ich habe bisher nur gute Erfahrungen gemacht, löte Zellen und Packs seit bestimmt 7-8 Jahren. Und auch die ersten funktionieren heute noch und sind noch nicht abgefackelt :wink:

Wie gesagt, Panasonic. Die Samsung INR18650-35E zB hatte ich einmal dazwischen, ein Pack aus 40 Zellen. Das war schon Gebrutzel da vernünftig Zinn drauf zu bekommen, die Zellen taten mir Leid. Nie wieder… aber auch das Pack läuft und ich hab nichts negatives erfahren bis jetzt.

Panasonic gibt auf der NCR18650B „do not heat above 212 F“ an, was 100 °C entspricht.

Hi Beatbuzzer,
ich weiß jetzt nicht was du damit sagen willst.
Schweißen und Klemen sind nicht in Ordnung weil du seit 8 Jahren
erfolgreich den Lötkolben schwingen kannst.
Sofern du kein Lötzinn hast was unter 100 °C geht, ist Löten eigentlich auch bei der Panasonic zuviel.
Hast du schon mal versucht eine gelötete Zelle zu reklamieren?

Ich ziehe deshalb den Schluss:
Wenn man Löten kann und Garantie egal ist kann man Zellen Löten.
Deshalb ist es wichtig, wenn man Löten will, das die Zelle gut Lötbar ist.

Jepp bin ganz bei dir.

Ich wurde nur gefragt warum ich die 29E nehme und da ich bisher nur Schweiße und
Klemme ist mir die Lötfähigkeit nie aufgefallen.
Bin auch nicht auf die Idee gekommen das Löten direkt auf der Zelle zu versuchen
da ich vorher eine „Lötfahne“ angeschweißt hab.

Bevor jetzt das Argument kommt das es am Schweissgerät mangelt:
sunkko.net/spot-welding-machine.html
Ein gutes Lötgerät kostet mindestens genauso viel
und 30 Li ion Zellen sind auch schon bei rund 100,-- Euro

Grüße
Schrottix

Natürlich nicht!
Warum sollte ich nur durch hinzufügen meiner Erfahrung Dir Deine Erfahrung absprechen wollen?

Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass ein bei 185°C schmelzendes Bleilot mittig auf einem eisenhaltigen und eher schlecht wärmeleitenden 0,5mm Blech bei einer Lötzeit von 2-3 sec nicht automatisch auch direkt 185°C im Folienwickel in der Zelle bedeuten.

Klemmen ist bei 12.000 Zellen eine sehr gute Lösung. Nicht nur des Austausches wegen, sondern auch weil man ja nicht unbedingt bei 24.000 Lötstellen bekloppt werden will :wink:
Hat halt wie immer alles seine Vor- und Nachteile, je nach Anwendung.

Ich habe allgemein noch nie versucht eine Zelle zu reklamieren. Messe vor dem verbinden auch immer die Spannung. So kann man madige mit zB Tiefentladung bzw erhöhter Selbstentladung schonmal vorher entlarven. Hätte auch nicht gedacht, dass da ernsthaft ne Chance besteht, da man mit so einer Zelle ja als Endnutzer auch ne Menge Unfug anstellen kann, der von außen nicht direkt sichtbar ist und eben kein Schaden welcher ab Werk bestand.
Ähnlich wie Halbleiter teilweise vom Umtausch ausgeschlossen werden/wurden, weil man ihnen die Fehlbehandlung von außen nicht direkt ansieht.

Ich habe für mein neues 18650er-Projekt dieses Gerät zu Hause.
Es funktioniert wunderbar, kann ich nur empfehlen.
Ist ein Spot-Welder mit extrem kurzer Schweißzeit.

amazon.de/gp/product/B01J6X … UTF8&psc=1

Grüße SuCseeker

Bei dem 709A Gerät ist kein Lüfter drin was bis ca. 40 Zellen am Stück kein Problem ist.
Das 709AD und AD+ hat einen Lüfter drin und dürfte deutlich länger durchhalten.

Hab leider bei Zelle 50 mal einen der Vorgänger des 709 ins Nirvana geschickt.

Da ich gerade ein Projekt mit jeweils 119 Zellen hab wo Klemmen nicht geht
hatte ich das Glück einigermaßen günstig an das zu kommen accuwelder.de/

Kostet neu ungefähr 1500,-- Euro und es werden Kondensatoren aufgeladen die dann den Schweißpuls
machen.

Hallo,

Sehr interessant hier mitzulesen. Sind das an dem Schweißgerät Kupferelektroden?

Mit welchem Material verbindet ihr denn die Zellen?

Würde euch ja die Zellen gerne Ultraschallbonden, die dazugehörige Maschine steht aber leider in der Arbeit. Kann da leider keine privaten Sachen mit den Serienmaschinen bearbeiten.

Was beim Bonden sehr wichtig ist, ist die Werkstückaufnahme. Sprich die Zellen müßten in einer Art Aufnahme sehr gut eingespannt werden.

Habt ihr euch das Thema Ultraschallbonden schon mal angeschaut? Wobei so eine Maschine natürlich sehr viel Geld kostet, für ein einmaliges Projekt. Neupreis (Ca 150.000 Euro) Aber vielleicht gibt es ja auch einen Gebrauchtmarkt für solche Maschinen.

Bei uns in der Firma (Continental) stehen 4 Maschinen auf Halde, mit Restwert 50.000 in den Büchern.

Als Beispiel eines Ultraschallbonders hier ein Video eines „Orthodyne Bonders“: youtube.com/watch?v=uYS_tOA5tm0
Den Bondprozess sieht man im Video ab 0.55.

Es gibt noch verschiedene andere Anbieter von Bondern (z, B Delvotek mit Sitz in München)

Gruß

Kurt

[color=#0000FF]Auf Bitte von Sucseeker habe ich einen Teil hierher ausgelagert und einen neuen Thread für das Projekt von „alfman“ angelegt.
Dies hier ist der Thread von Sucseeker:
Neues Projekt: Tesla Fahrzeugbatterie als PV-Speicher

LGH[/color]

Danke Healey.

Auf den Bildern sieht man die verschiedenen Möglichkeiten.
Verbunden werden die Zellen mit vernickeltem Kupfer oder Stahl.
Die Bleche gibt es in verschiedenen Querschnitten, je nach geplanter Ampere-Belastung.
Ist quasi auch eine Art Sicherung, aber nur eine Notsicherung.

Grüße SuCseeker

100pcs-lot-0-15mm-x-4mm-x-100mm-Quality-low-resistance-99-96-pure-nickel-Strip.jpg_220x220.jpg

Danke SuCseeker,

Das heißt, man hält die Akkuzellen mit der Hand beim Schweißvorgang, wie auf deinem Bild zu sehen?

Gruß

Kurt