Diskussion zu Navigationsdaten

Ich denke wir werden keine spürbaren Verbesserungen in dem Bereich bekommen, bis die neue AP Version bei uns live ist. Wenn ich das letzte Jahr mit dem vorletzten Jahr Vergleiche hat sich beim AP vorletztes Jahr 1000 mal mehr getan, ich denke, dass die aktuelle Kunden Version seit 2020 am Abstellgleis steht.

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Motivation oder noch nicht die ausreichende Zuversicht bzw. das Vertrauen.

Ich gehe aber davon aus, das es sich nur noch um Monate handeln dürfte bis das kommt.

Ich hoffe es sehr!

HW2.5 ohne Schilderkennung funktioniert bei mir in OWL und Münsterland ziemlich gut.
Was mich seit jeher stört ist die Übernahme der Geschwindigkeit genau an der Stelle des Schildes (kartenbasiert) und nicht kurz vorher.

Das einzige was sich für mich verschlechtert hat (vor ca. 6Monaten) ist, dass er scheinbar Geschwindigkeiten pro Straßenabschnitt pflegt und nicht pro Fahrbahnabschnitt (Hin- und Rückweg). Also an manchen Stellen hebt er z.B. die temporäre 70er Beschränkung erst auf, wenn ich am 70er Schild der Gegenrichtung vorbeifahre.

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Besonders ärgerlich ist, dass vor vielen Monaten ein Update für die Navidaten kam, die für mich einiges verbessert hat. Leider wurde die dann zurückgezogen und seitdem warten wir ja im Prinzip auf was neues.

Leider ist bis heute in Europa nichts mehr verteilt worden.

Ich bin ehrlich gesagt zwiegespalten ob die VZE hier einen Mehrwert bietet, denn sich exakt an die Geschwindigkeitslimits zu halten, wird hier nicht so gern gesehen.

Selbst wenn man 5kmh aufschlägt um noch nicht geblitzt zu werden - dann könnte man noch TACC nutzen aber nicht den EAP - wird man genötigt schneller zu fahren.

Stellenweise sehe aber sogar ich es nicht ein, mich an z.B. 30km/h auf einer einer kilometerlangen Landstraße zu halten, nur weil da alle 200m ein Krötenschild im Wechsel mit einem Tempo 30 steht (ohne Längenbegrenzung) - mal mit Kröte, mal mit Bankett, mal mit Straßenschäden, mal mit Eiskristall.

Ein anderer Problemfall: Hier in der Gegend, stehen die Tempo 70 Schilder immer 10 Meter vor der Kreuzung oder Einmündung - gemäß geltendem Recht also wirksam bis zur Aufhebung (auch für Leute die einmünden) - nur interessiert das niemand, denn Aufhebungschilder kommen so gut wie nie vor, d.h. es gilt dann bis zum nächsten anderen Schild/Aufhebung/Ortsende/Kreisverkehr.

Auch direkt nach einem solchen Schild (ohne Kreuzung) fühlt sich niemand daran gebunden und öfters wird dann sowohl die durchgezogene Linie als auch das Überholverbot mißachtet, von riskanten Manövern an unübersichtlichen Stellen im allgemeinen mal ganz abgesehen…

Mir persönlich würde es reichen, wenn man die Navidaten abschalten könnte und einfach die pauschalen Limits gelten (Ort/Landstraße/BS - je nach Land), dann wären vermutlich 90% der Phantombremsungen weg.

Um das passende Limit kümmere ich mich dann schon selber.

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Ich glaube das kam mit dem Rollback der navidaten… die neue Version hatte das zwischendurch kurz behoben und danach war es wieder Mist.

Besonders ärgerlich, wenn man aus einer 100 > 70 > 50 > 30 Zone direkt ein Aufhebungszeichen bekommt, das Auto aber erstmal nur 50… dann 70… und einen gefühlten Kilometer weiter erst 100 fahren will.

Aber das ist doch nur eine Karte von Teslascope und nicht für unsere Autos, oder?

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Shit, du hast recht….sorry
Und ich dachte, es gibt endlich Besserung.

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wäre meine Annahme dann richtig, wenn ich hier investiere (Zeit/Arbeit), dass ich/wir dann im Auto davon profitieren werden?

Könnte jemand nochmal erklären, was sich ohne Update der Kartendaten ständig ändern kann und was ein Kartenupdate (welches alle 1-2 Jahre kommt?) erfordert?

Also die neue Ortsumgehung, von der ich hier (oder war’s in dem anderen Thread?) berichtet habe, dass sie von der Navigation genutzt wurde, aber in der Karte nicht enthalten war, die ist inzwischen in der Karte enthalten. Und das ganz ohne Kartenupdate.

Ganz offenbar wird die Karte also dynamisch um Änderungen ergänzt, ohne, dass es ein Kartenupdate gibt.

Zusammenfassend kann man feststellen:

  • Die Karte kommt von Google
  • Die Karte ist nicht die neueste Google-Karte, die man online unter maps.google.de einsehen kann. Wir wissen aber nicht, welchen Stand sie hat.
  • Die Karte kann sich verändern, auch ohne, dass ein Kartenupdate heruntergeladen wird.
  • Karte und Navigationsdaten können voneinander abweichen.
  • Keiner weiß, woher die Navigationsdaten kommen.
  • Es gibt Fehler in den Navigationsdaten (falsche Einbahnstraßen, fehlende Verbindungen), die es nicht in Google gibt und nie gab. Die Fehler habe ich auch nicht in HERE, OpenStreetMaps oder TomTom nachvollziehen können. Das heißt aber nicht, dass es die betreffenden Fehler dort nicht mal gegeben haben könnte. Wir wissen weder die Quelle, noch auf welchem Stand die Navigationsdaten sind.
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Das lässt sich wohl so unterschreiben, leider. Man könnte noch hinzufügen „Keiner weiß, woher die Geschwindigkeitslimits kommen“, aber die könnten auch fester Bestandteil der Navigationsdaten sein und damit das gleiche Schicksal teilen.

Hat eigentlich mal jemand ganz naiv eine entsprechende Anfrage über die Tesla App gemacht? Ich erwäge gerade, genau das mal zu tun.

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Ortsumgehungen entstehen ja nicht aus dem nichts, sondern nach jahrelanger Planung. Solche Vorhaben sind in der Regel mit geplantem Fertigstellungstermin schon in den Kartendaten enthalten.

Sogar mein Becker CD-Navi konnte das schon vor 20 Jahren. Da war an OTA Updates noch nicht zu denken.

Warum meinst Du, dass nicht die aktuellen Google Karten zeitnah im Tesla landen (natürlich ohne weitere Fahrinformationen)?

Hier übrigens ein Bild für alle Ungläubigen, die immer noch nicht glauben wollen, dass Navidaten und die Googlemap getrennt sind. Navidaten laufen über die alte Straße. Die Straße wurde aber temporär verlegt, da in der alten Straße eine neue Brücke gebaut wird:

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Eine Anmerkung zu den Strassensperrungen.

Heute morgen wurde eine Ortsverbindung auf der Landstraße auf meinem Arbeitsweg gesperrt wegen Asphaltierungsarbeiten. Morgens hat mich das Navi noch durchschicken wollen. Abends auf der Rückfahrt hat es eine Umleitungsstrecke vorgeschlagen.

In der Karte sieht man allerdings nichts.

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Dann müsste das geplante Fertigstellungsdatum exakt eingehalten worden sein. Bei öffentlichen Bauprojekten ist das eher unwahrscheinlich. Aber ich prüfe das mal…

Nach der Planung aus dem Jahr 2019 war die Verkehrsfreigabe der B265N Ortsumgehung Hürth-Hermülheim für den Herbst 2020 vorgesehen (Seite 27 in der Präsentation von Straßen NRW):

Das heißt, dass in Kartendaten von 2019 die Straße im Herbst 2020 automatisch angezeigt worden wäre. Tatsächlich wurde sie Anfang März für den Verkehr freigegeben und erschien Anfang April im Navi. Das kann also nicht sein.

Ich bezog das darauf, dass sich die Version der Kartendaten in der Software-Anzeige nicht geändert hat. Der Prozess, WLAN zu aktivieren, um neue Kartendaten herunterzuladen, hat einfach nicht stattgefunden - trotzdem aktualisiert sich die Karte.

„Zeitnah“ - ja, das halte ich für möglich, aber nicht in Echtzeit. Die Umgehung (B265N), auf die ich in meinem anderen Posting beziehe, war im März in Google Maps schon zu finden, aber nicht im Tesla.

Sehr schönes Beispiel. Bei mir war es umgekehrt: die Karte zeigte noch die alte Verkehrsführung, die Navigation lief bereits über die neue Verkehrsführung. Leider kein Foto gemacht.

Jedenfalls ist klar, dass sowohl Karte wie auch Navidaten kurzfristig, d. h. innerhalb weniger Wochen online aktualisiert werden können, nicht wie bei meinen früheren Autos nur einmal im Jahr und nur offline.

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Super, dass Du ein Beispiel hast, dass Du beobachten kannst. :slight_smile:
Daraus kann man dann vielleicht den ungefähren Zyklus von Tesla ableiten. Ich tippe so auf Quartalsweise. Monatlich wäre natürlich schöner. :wink:

Ich bin der Meinung, dass die POI Daten von Google kommen. Zumindest finde ich, dass die Anzahl der Sterne Bewertungen da immer recht ähnlich ist. Wenn man nun einen POI anlegt, der später auch im Tesla Navi sichtbar wäre, dann könnte man Anhand regelmäßig vergebener Sterne Bewertungen herausfinden wann Tesla sich die Daten von Google hat liefern lassen.

Sprich:

  • Anlage eines POI und prüfen ob dieser auch nach einigen Wochen im Navi sichtbar wird.
  • Vergabe einer Bewertung über Google und Datum notieren
  • täglich prüfen wann die Sterne Bewertung im Navi sichtbar wird
  • das Ganze mehrmals wiederholen um einen Zyklus feststellen zu können

Man sollte aber auch nicht vergessen, dass gewisse Umleitungen sich auch nur aus den Verkehrsdaten (z.B. Traffic Message Channel (TMC), TMCPro, …) ergeben können.