Ja, ich bin vorgestern die A8 nach Süden gefahren. Hinter Pforzheim ist da ja eine Riesenbaustelle, die neue Fahrbahn ist offensichtlich neben der alten Fahrbahn. Die Navi-Linie war blau (und ohne Stau-Anzeige im Trip-Overview), mein Positionspfeil war aber auf einer anderen Strasse mit einer dunkelroter Linie. Da passt offensichtlich die Navigation und die echte Strassenführung nicht zusammen. Ich bin nicht 100% sicher, aber ich glaube die Fahrbahn so wie das Navi geplant hat gibt es überhaupt nicht mehr.
Tesla spielt oben mit, ganz oben. Europa fängt leider erst jetzt an mitzuspielen.
Tesla USA, Asien oder Afrika ist mir da ehrlich gesagt ziemlich egal, wenn sie Europa vernachlässigen.
Hier ist wieder eine Straße gesperrt, die jetzt als offen gilt. Vor einem Jahr funktionierte es bei der damals auch gesperrten Straße.
Es ist aber auch nicht so, dass alle Sperrungen ignoriert werden. Auf meinem Arbeitsweg ist eine Autobahnabfahrt gesperrt, das wird korrekt berücksichtigt. Vielleicht ist die Datenbasis für Straßensperrungen jetzt einfach eine andere und eine schlechtere als vorher?
Die Fahrbahn gibt’s da noch, wo der Pfeil angezeigt wird - beide Fahrtrichtungen fahren aber momentan auf der einen Seite, das wird aber später wieder zurückverlegt/getrennt (Infos zur Baustelle). Denke dass solche temporären Änderungen bei nah/parallel verlaufenden Baustellenabschnitten nicht unbedingt in der Karte/vom Kartenanbieter geändert werden…sonst würde u.U. Chaos ausbrechen, wenn da ein Teil als gesperrt markiert werden würde.
Stauumfahrungen funktionierten bei mir bisher immer sehr gut, hatte da in den ganzen Jahren noch keinen Reinfall (außer wenn ich sie nicht befolgt habe, weil ich gedacht habe ich wüsste es besser
)- gesperrte Straßen, insbesondere wenn es eher kurzfristig und nicht so lange der Fall ist - waren allerdings schon ein Problem bzw. eben nicht berücksichtigt.
Ok, aber die andere Fahrbahn kann ja auf keinen Fall meine sein, das wäre ja wenn überhaupt die Gegenrichtung - die „andere“ ist ja in Fahrtrichtung links.
War das vorher anders? Also beide Fahrtrichtungen auf der jetzt gesperrten Strecke? Dann wäre das nicht richtig aktualisiert worden als das umgelegt wurde.
Das „Stau-Overlay“ zeigt den Stau übrigens richtig an. Stau-Umfahrung klappt bei mir auch, „gesperrt“ wird nicht mehr richtig erkannt.
Du hast es nicht verstanden.
Tesla spielt ganz oben mit. Europa mit UNECE und ihren Vorschriften verpasst gerade das Spiel. Fehlbremsungen kenne ich von allen Herstellern, die im Privaten oder beruflichen Fuhrpark stehen. Bei FSDs in USA jedoch, da behaupte ich ist das Thema weitgehend gefixt. Zumindest hat man auch von europäischen Probefahrten mit dem System wenig über Phantombremsungen gehört.
Gerade nochmal geschaut in welche Richtung du unterwegs warst bei der Ansicht. Also dort wo deine Position angezeigt wird mit dem roten Pfeil bist du auch tatsächlich gewesen - das ist die neue Fahrbahn, die schon fertig ist. Links daneben, wo die blaue Linie angezeigt wird, das ist die aktuell gesperrte Fahrbahn, die dann wieder genutzt wird.
Ingesamt werden die beiden Fahrtrichtungen an der Stelle etwas auseinandergezogen (und gedeckelt) im Vergleich zu früher.
Ja, so denke ich mir das auch. Aber „meine Fahrtrichtung“ verbleibt dann ja da, wo ich tatsächlich war, nicht da, wo das Navi lang wollte. Das sind also in jedem Fall veraltete Navi-Daten, die hier dann auch zu der fehlerhaften Stauberücksichtigung geführt haben.
Dann erzähl mir doch mal bitte, warum mein Tesla überwiegend falsche Verkehrszeichen im Kartenmaterial hinterlegt hat, auf der BAB noch Autobahnbaustellen mit 60 oder 80km/h enthalten hat und dementsprechend runter bremst und was das mit Europa und UN-ECE zu tun hat und in dem Zug bitte auch, warum Tesla seit Ewigkeiten (1 Jahr) kein Kartenupdate anbietet,damit diese Fehler behoben werden.
Da sind andere Hersteller, wie die VW Group mit halb- und teilweise 1/4 jährlichen Kartenupdates, einfach deutlich weiter (auch wenn diese manuell installiert werden müssen).
Die Kartenupdates müssen bei VW nicht manuell installiert werden, sondern installieren sich völlig automatisch im Hintergrund. Das bekommt man nichtmal mit, da muss man schon in die Systeminfo schauen um zu sehen, ob es ein Update gab.
In der Regel kommt etwa alle 2 Monate ein Update des Kartenmaterials.
Grundsätzlich muss man bei den Karteninformationen zwischen Larteninformation und Stau/Straßensperrung /Baustelle unterscheiden.
Straßensperrungen, die nicht im Kartenmaterial sondern über die Stau-Trafficinfos ünermottelt werden, sind sofort sichtbar bzw. nicht mehr sichtbar, sobald sie im Live-Traffic aufgehoben sind.
So ist die gesperrte Brücke bei Delmenhorst am Dreieich A28/B75 in meinem ID.3 sofort als frei angezeigt worden, nachdem die neue Brücke letztes Wochenende freigegeben wurde. Offenbar war die Brückensperrung nicht im Kartenmaterial sondern in den Livetrafficinfos hinterlegt.
In einem anderen Fall in der Nähe von Hamburg Finkenwerder würde eine Straße über ein halbes Jahr als gesperrt angezeigt, weil die Info im Kartenmaterial hinterlegt war und nicht korrigiert wurde.
Jain, aber du hast hier natürlich recht. Bei den neueren Fahrzeugen geschieht dies automatisch über eine bestehendes weConnect Abo / Vertrag.
Wenn das, mit den 2 Monaten, bei deinem ID so ist, dann ist es noch trauriger für Tesla.
Bei den älteren sind 3 Regionen pro Kartenupdate über OTA frei. Möchte man das ganze Kartenmaterial für Europa, kann dies über myVolkswagen oder myAudi, das Skoda oder Seat Kartenupdateportal bezogen werden.
Korrekt Straßensperren aktualisieren, bzw. erscheinen unabhängig vom Kartenstand.
Nur wenn zum Beispiel eine Autobahn über einen längeren Zeitraum gesperrt wird, wird dieses im Kartenmaterial hinterlegt werden.
Weil du oben von fehlerhafter Verkehrszeichenerkennung und Phantombremsungen geschrieben hast und jetzt plötzlich willst du über Kartenmaterial geschrieben haben.
Verkehrszeichen werden auch mit FSD besser erkannt, als mit dem alten AP-Stack. Leider dürfen wir aber nicht damit fahren, weil die UNECE FSD bisher in Europa verbietet und die RDW eine Sonderzulassung erteilt hat. Eine Portation der Verkehrszeichenerkennung aus dem FSD heraus gibt es nicht. Entweder weil sich ein totes Pferd zu reiten nicht lohnt oder weil der Trainier für das tote Pferd entschieden hat, dass er nicht von FSD den Verkehrszeichen-Stack transferieren wird.
Das Kartenmaterial von 2025-14 darf wegen mir gern aktualisiert werden, meine Autobahn-Baustelle stört mich ebenso, da die Zu-/Abfahrten verschoben wurden. Allerdings scheint mir immer mal wieder ohne Kartenupdate die hinterlegte Geschwindigkeit geändert zu werden. Ob mit oder ohne WLAN weiß ich nicht, da ich immer wieder WLAN habe, um die Updates zu laden.
Beides resultiert nunmal aus dem fehlerhaften Kartenmaterial.
Schau bei der nächsten Phantombremsung auf der BAB auf das Display und du siehst die “Geschwindigkeit max”. Selbiges bei der fehlerhaften Verkehrszeichenerkennung, Tesla zieht die Verkehrszeichen (samt Baustellen) aus dem Kartenmaterial.
Phantombremsungen sind Bremsungen ohne Grund, na gut, du zählst Bremsungen auf Grund von falschem Kartenmaterial dazu… demnach sind die echten Phantombremsungen bereits selten genug geworden.
Verkehrszeichenerkennung besagt schon das Wort, dass hinterlegte Kartendaten nicht mit Erkennung zu tun haben. Das ist eher Verkehrszeichenwissen und eben in den Navi-Daten falsch hinterlegt. Schade, dass falsche Navidaten auch ein richtig erkanntes Schild überschreiben. Außerdem ist die Erkennung nur für Landstraßen aktiv. Wenn dort die falsche Geschwindigkeit erkannt oder hinterlegt ist, dann wird gebremst. Auf der Autobahn wird nur gebremst, wenn sie in dem Moment keine Autobahn ist oder vor Abfahrten.
Das ist bei Tesla auch so, sofern man das Fahrzeug ins WLAN stellt (jaja, ich weiß, bei VW per Mobilfunk, zumindest mit entsprechendem Connect Abo) - Kartenupdates müssen nicht extra installiert bzw. angestoßen werden.
Wenn sie ausgerollt werden..
Wollte nicht Musk auf eigene Karten umsteigen? Womöglich könnte es die Verzögerung bedeuten, hoffentlich wird es dann nicht schlechter als jetzt. Gerade das Navi finde ich verglichen mit VW viel besser..
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Ja, für mich zählt das fehlerhafte Kartenmaterial da mit dazu.
Was Tesla da treibt ist mir eh schleierhaft. Fährst du auf der BAB mit 120 und kommst in eine 100er Zone, reduziert das Fahrzeug nicht die Geschwindigkeit. “Erkennt” das Fahrzeug aufgrund des fehlerhaften Kartenmaterials eine Baustelle, setzt es den Anker.
Eben wahrscheinlich wegen den (nicht mehr vorhandenen) Baustellen.
Ich frage mich da, wofür hat das Ding eine Kamera, die sogar am Straßenrand stehende Mülltonnen innerorts erkennt. Da hat Tesla nicht zu Ende gedacht.
Da sprechen wir vom selben, ich würde es nicht nur schade nennen ![]()
