warten, kommt schon noch.
Habe die Tage auch erstmalig bei der Planung meines Road-Trips die ominösen Ausrufezeichen im Navi gesehen.
Wenn es also eine Sektions-Tempo-Kontrolle ist … dann easy und gut zu wissen. Aber schade, dass man keine Infos bekommt wenn man auf die Symbole klickt.
Steht im Handbuch. Hast Du das mal gelesen? Die Ausrufezeichen sind Frankreich only.
Danke für den Hinweis:
Nur Frankreich:
Kann möglicherweise eine oder mehrere Geschwindigkeitskameras oder eine Reihe anderer Gefahren enthalten. Model 3 kann auch einen Warnton ausgeben, während Sie sich der Geschwindigkeitskamera nähern. Um diese Funktion zu aktivieren, berühren Sie Fahrzeug > Navigation > Ton für Geschwindigkeitskamera.
Hat jemand eine Ahnung wofür die heruntergeladenen Naviagationsdaten überhaupt verwendet werden? Wir hatten jetzt mal wieder einen Grenzübertritt bei dem es für eine Zeit keine Mobilfunkverbindung gab. Nachdem Verlust der Verbindung lief die aktuelle ‚Kachel‘ mit den Straßen aus dem Bildschirm raus und was neu ‚reinkam‘ war alles grau mit Kästchen aber keinerlei Straßendarstellung. Nur die blaue Route, die vorher berechnet worden war wurde weiter dargestellt. Sobald die Karre nach ein paar Minuten wieder online war - das LTE Symbol wurde wieder angezeigt - gab es auch wieder die Straßen auf der Karte. Auch als es einmal mittendrin keine Mobilfunkverbindung gab es das gleiche Spiel. Es sieht also für mich so aus das die Daten im Auto NICHT für die Darstellung verwendet werden sondern die Daten für die Karte live herunter geladen werden. Das würde auch erklären warum die Darstellung so verdammt langsam updatet wenn man heraus zoomt. Würden die Daten lokal geladen würden sollte es viel schneller gehen. Ich fühle mit da teilweise schon veräppelt da die Darstellung auf die ursprüngliche Skalierung zurückspringt bevor die Darstellung beim Zoom überhaupt fertig ist.
Ich habe auch schon mehrfach beobachtet das es nicht möglich ist Adressen einzugeben wenn es keine Online-Verbindung gibt. Also werden da wohl auch die Daten im Auto NICHT verwendet.
Daher stelle ich mir ganz ernsthaft die Frage, wofür werden die Navigationspakete mit den mehreren GByte überhaupt verwendet?
Ich finde es komisch das Tesla da soviel Daten über die Mobilfunkverbindung schickt. Das kostet doch, ohne das es einen ernsthaften Nutzen hat.
Oder ist das jetzt ein individuelles Schicksal?
So wie du es sagst.
Für die Darstellung kommt Google zu tragen und das eben mit Verbindung. Für die Echtzeit Verkehr kommt ebenfalls Google bei Verbindung zum Tragen.
Für die Offline Navigation kommt die interne Karte zur Verwendung. Die enthalten auch Informationen zur Straße und wohl zum Leidwesen vieler auch die Straßenschilder.
Die Daten werden für die Routenverfolgung verwendet, damit KANN das Auto, wenn es offline ist, aber auch komplett routen (also planen), aber weniger genau und ohne Verkehrsdaten/Supercharger-Planung etc.
Die Kartendarstellung wird aber online heruntergeladen, die kommt von Google und ist nicht identisch mit den Karten, die das Auto zur Navigation verwendet, bei hohem Zoomfaktor kann man zT sehen, dass die geplante Routen neben den angezeigten Straßen liegt.
Doch, das geht. Aber nur über die Bildschirmtastatur, weil die Spracherkennung nicht offline funktioniert.
Doch, die Daten sind absolut notwendig für die Navigation, aber auch zB für die Geschwindigkeitskontrolle etc.
Navigation hat so grob vier Teilfunktionen:
- Zieleingabe. Die passiert mit Spracheingabe online in Teslas Backend. Da können auch dann zB POIs gefunden werden, Google-Suchen durchgeführt werden etc. Meist merkt man davon nix.
Wenn die Onlineverbindung nicht mehr da ist, muss diese komplett traditionell über die Adresse passieren, die entsprechende Datenbank dafür ist Teil der Karte. - Routenberechnung. Der rechenintensivste (und datenaufwendigste) Teil. Passiert normalerweise deswegen auch im Backend, dort kann auch die aktuelle Verkehrssituation, Wetter, Supercharger-Auslastung etc. berücksichtigt werden.
Nur bei manueller Eingabe kann das Auto auch eine Route selber berechnen, dann halt weniger genau. Wenn nötig, macht es das zT auch, wenn es Re-Routen muss (zB weil man von der Route abweicht) aber keine Online-Verbindung besteht. Das klappt aber zumindest bei mir nicht immer, manchmal bricht die Navi dann auch einfach komplett ab. - Routenverfolgung. Wenn die Route geplant ist, muss das Auto prüfen, ob man auf der Route fährt und auch Anweisungen generieren (Pfeile, Ansagen, die blaue Linie etc). Das passiert alles IM Fahrzeug, der Lag, das online zu machen, wäre viel zu groß und wohl auch die Last für das Backend. Vor allem dafür sind die ganzen Online-Daten da. Ein Teilthema ist auch die Zusammenarbeit mit den diversen Assistenzsystemen. Es werden ja auch Geschwindigkeitsbegrenzungen verarbeitet und die kommen nicht nur von den Kameras.
- Darstellung. Die Blaue Linie kommt dabei von den Navigationsdaten und die entsprechenden Geodaten sind auch in der Datenbank. Alles andere (Kartenhintergründe, angezeigte Verkehrsinformationen) haben mit dem, was das Fahrzeugt „denkt“ nichts zu tun und kommen getrennt von Google (die Daten, die Tesla zu Navigation verwendet, sind nicht von Google). Das kann kurios sein, zB wenn die angezeigten Stauinfos nicht die sind, die das Fahrzeug „kennt“. Es hilft manchmal, sich das bewusst zu machen, denn Google hat oft bessere Informationen. Ich habe schon ein paarmal manuell Staus umfahren, die Tesla noch nicht kannte. Gibt aber auch den umgekehrten Fall und der Tesla routet einen von der Bahn wenn Google den Stau noch garnicht kennt.
Die Kilometerangabe zum nächsten Lader
zeigt mir 56 km. Wenn ich dorthin fahren möchte sind es aber 143 Kilometer. Musste deshalb per Schuko nachladen um dorthin zu gelangen. Habe ich einen Denkfehler?
Die angeben aus der Tabelle misst die Entfernung in Luftlinie.
Sobald man dorthin navigiert wird die tatsächliche Fahrtstrecke berechnet.
Da steht doch 143km oder?
Luftlinie- erst mit Klick auf Navigation hast Du die tatsächliche Strecke. In deinem Fall wäre der Weg übers Gebirge etwas schwierig. Deshalb nimmt dein Y die Straße mit den entsprechenden Mehrkilometern
Ist übrigens nicht nur bei Tesla so…
Die Entfernung als Luftlinie anzuzeigen, würde bei Flugzeugen Sinn machen … bei Autos aber eher weniger ![]()
In der ersten Auswahl hat man noch keinen der später gezeigten Routenvorschläge gewählt, daher kann weder die Tesla Navigation noch Google Maps sagen wie lang es wirklich wird.
Auch dort nicht, da Flugzeuge nicht generell entlang dieser Linie fliegen ![]()
Die Luftlinienentfernung lässt sich einfach und schnell berechnen.
Gibt halt einen ersten Anhaltspunkt, wie weit es ungefähr ist.
Luftlinie wurde schon erklärt, dein Beispiel aus Norwegen zeigt aber eine (generelle?) Schwäche automatischer Navigation auf:
Mindestens in Tesla Navi muss aktiv „Fähren verwenden“ angeklickt sein.
Das ist in Norwegen meiner Meinung nach „Pflicht“
.
Je nach Präferenz natürlich auch „Mautpflichtige Strecken vermeiden“ deaktivieren!
Ansonsten kommt es zu erheblichen Umwegen, kilometermäßig sowieso, oft, trotz Wartezeit, aber auch Zeitlich.
Selbst dann nimmt Tesla in aller Regel nie den kürzesten Weg…
Ganz am Ende geht es ja im Beispiel über die „E6“ Straße.
Die bevorzugt das Tesla Navi wie in Deutschland die Autobahn… Gibt’s irgendwo eine, wird die einbezogen
.
Zurück zu deinen Beispielen (tolle Gegend jeweils
):
Dann „kennt“ Tesla nicht alle aktiven Fährverbindungen (in N selbst entlang der Küste zwischen Kristiansand und Tromsø ausprobiert
).
Und erst Recht nicht die Fahrpläne…
Dein konkretes Beispiel wäre eventuell so ein Fall wo eine Fähre die Entfernung deutlich reduziert…
Da hilft nur auf digitalen oder analogen Karten nachsehen ob es einen kürzeren Weg (inklusive Fähre/mautpflichtige Brücke oder Tunnel) gibt.
In Norwegen gibt es zudem für die Landesteile online Fahrpläne, um zu sehen wann und wo welche Fähre fährt.
Im März 23 hatte ich einen Fähranleger der zum Beispiel laut Google Maps eine gute Verbindung war.
Bei 1m Schnee auf der Rampe und ansonsten gut geräumten Straßen und Wendeplatz war ich sofort misstrauisch…
Im Sommer hätte ich wohl erstmal gewartet
.
Da sind die Webseiten der Fährbetreiber sehr informativ
.
Edith
Nicht zu vergessen „Zwischenziele“ setzen…
Im Beispielbild mit Mosjøen (6/10 wobei 6 direkt am historischen Zentrum liegt
) ist der Weg über die Reichsstraße 17 touristisch deutlich schöner und braucht deutlich weniger Strom weil die Fähren ein paar Kilometer sparen und die Reisegeschwindigkeit geringer als auf der E6 ist… sorry für das Abschweifen, aber Norwegen… Ich kann nicht anders
.
Meinte Theorie: Es würde halt zu viel Rechenleistung verbrauchen, direkt die Entfernung in Straßenkilometern anzuzeigen, weil das System sofort alle erdenklichen Routenvarianten durchrechnen müsste und dann noch prognostizierten müsste, welche Route du wahrscheinlich nehmen würdest. Zudem würde es das System langsamer machen.
Vor der Auswahl einer Route die Luftlinie anzuzeigen, ist schon sinnvoll. Für mich ist das kein Hinweis auf die Streckenlänge, sondern dazu, welches Ziel ich anklicken muss.
Wenn ich zum Beispiel „ALDI“ eingebe und mir eine Liste mit mehreren Filialen angezeigt wird, wovon die nächste 2 km entfernt ist und die zweitnächste 16 km, sehe ich halt direkt die nähere (ja, ich weiß, in topografisch komplizierten Gegenden wie Norwegen kann es sein, dass die Rema-1000-Filiale in 2 km Entfernung auf der Straße weiter weg ist als die in 16 km Entfernung, aber es ist halt ein Orientierungswert).
Oder wenn ich einen Ortsnamen eingebe, den es mehrmals gibt, sehe ich anhand der Luftlinien-Entfernung meistens direkt, welcher der passende ist.
Um die tatsächliche Entfernung zu erfahren, muss man die Route dann eben berechnen lassen.
P.S.: für die Fahrpläne der Fähren finde ich die norwegische App „reis“ sehr benutzerfreundlich.
Heute Morgen durch Zufall über die Tesla-App mitbekommen, dass ein Download auf die 20.6 ansteht. Darauf habe ich mein WLAN in der Garage aktiviert und es wurden wieder wie seit der 2025.14.7 in 3 Abschnitten die FW runtergeladen: 310MB, 202MB, 4,8GB.
Danach habe ich wie immer das WLAN für den Tesla abgeschaltet und die FW installiert.
Nach der Fertigmeldung der App bin ich dann zum MS runter in die Garage, um nach Details zu schauen (mein Legacy MS bekam nur „kleinere Fehlerbehebungen“).
Aber:
Es war ein erneuter Downloadpfeil im Auto zu sehen.
Nach erneuter Aktivierung des WLAN wurden neue Navi-Daten heruntergeladen.
Der Ablauf und die Menge waren dieses Mal sehr ungewöhnlich.
Meine bisherigen 16 Navi-Updates waren typisch 8GB … 8,3GB groß.
Dieses Mal waren es für das Update von 2025.2-15162 auf 2025.14-15329 ungewöhnliche 15,2GB.
! Korrektur der Downloadgröße der Navi-Daten !
Mir ist leider ein Rechenfehler bei der Angabe der Navi-Daten passiert. ![]()
In den genannten 15,2GByte ist auch das FW-Update von 20.3 auf 20.6 enthalten (Ich hatte den Counter der Fritzbox nicht zurück gesetzt. War einfach zu überrascht von dem weiteren Update.).
Daher ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass das Navi Update wieder wie immer in der Größenordnung 8GB … 8,5Gbyte liegt.
Neue Navigationsdaten EU-2025.14 werden ausgerollt:






